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Das Paradies, der Geschmack und die Vernunft: Eine Geschichte der Genußmittel von Wolfgang SchivelbuschBroschiert von Fischer (Tb.), FrankfurtISBN: 3596244137, Erscheinungsdatum: März 1990, Auflage: 7. Auflage. Produktgruppe Bücher |
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Lichtblicke: Zur Geschichte der künstlichen Helligkeit im 19. Jahrhundert von Wolfgang SchivelbuschBroschiert von Fischer (Tb.), FrankfurtISBN: 3596161800, Erscheinungsdatum: April 2004, Auflage: 1., Aufl. Produktgruppe Bücher |
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Geschichte der Eisenbahnreise: Zur Industrialisierung von Raum und Zeit im 19. Jahrhundert von Wolfgang SchivelbuschTaschenbuch von Fischer (Tb.), FrankfurtISBN: 3596148286, Erscheinungsdatum: Juli 2000, Auflage: 5 Produktgruppe Bücher |
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Produktbeschreibung"Früher als andere Autoren hat Schivelbusch, ein Außenseiter und Querdenkerder Historikerzunft, mit kulturwissenschaftlichem 'Besteck' gearbeitetund damit Maßstäbe gesetzt. In diesem Buch geht es um die wohl wichtigsteInnovation des 19. Jahrhunderts die Eisenbahn. Sie hat nicht nur die industrielleRevolution angetrieben, sondern auch die alltäglichen Erfahrungsräume unddie politischen Landkarten nachhaltig verändert. Wirtschaft und Kriegsplanerkamen ohne die Eisenbahn nicht mehr aus. Raum und Zeit sind seitdem nichtmehr das, was sie vorher waren. Diese Studie ist ein Beitrag zur Geschichtedes Zivilisationsprozesses in der Frühphase von Industrialisierung undMechanisierung. Die Absicht des Autors ist es, Veränderungen in der psychischenVerfasstheit des modernen Menschen mit der Einführung neuer technischerApparaturen in Zusammenhang zu bringen. Noch immer gelten die Worte desFAZ-Rezensenten 'Jeder sei beneidet, der das Buch noch nicht gelesen hat;denn er hat die Spannung, die intellektuelle Freude, manchmal auch denSchauder noch vor sich.'"Aus der Amazon.de-RedaktionWie ein Projektil schießt die Eisenbahn durch die Landschaft, berichten die Teilnehmer der frühen Reisen. Die Geschwindigkeit betrug 20 bis 30 Meilen, drei Mal höher als die der Kutsche, der geliebten Vorgängerin. John Ruskin fühlte sich in der Eisenbahn wie ein lebendiges Paket, und Gustave Flaubert erschien die Fahrt mit dem neuen Transportmittel als stumpfsinnig bis zum Heulen. Wie anders war doch das Reisen mit der Kutsche gewesen -- durch einen Zuruf konnte man sie anhalten lassen, man nahm die Umgebung in ihrer Individualität wahr und erlebte sich als eins mit ihr. Im Wageninnern ging eine lebhafte Unterhaltung hin und her und es kam vor, dass dauerhafte Freundschaften geschlossen wurden. Warum konnten sich die Zeitgenossen mit vorindustrieller Erfahrung an das neue Reisemittel nicht gewöhnen, und welche Revolutionierung der Wahrnehmung hatte durch die Einführung der Eisenbahn stattgefunden? Darauf gibt Wolfgang Schivelbusch seine spannenden Antworten. Und er bedient sich dabei der Werkzeuge Technikgeschichte, Soziologie und Psychoanalyse, Architekturkritik und Literatur. Schivelbusch bringt den Chor der Zeitzeugen zu Gehör: die feine Beobachtung des Literaten wie die Instruktion des Technikers. Er analysiert den Unfallschock und stellt Zusammenhänge her zwischen dem industrialisierten Reisen, der Militärtechnik und dem Manufakturwesen. Und weiter: Warum redeten die bürgerlichen Reisenden im Abteil eigentlich nicht miteinander, sondern verschanzten sich hinter ihrer Reiselektüre? In den Wagen der 3. und 4. Klasse soll es zur gleichen Zeit hoch hergegangen sein. Dazwischen die Frage: Hatte Amerika es besser? Dort reiste man von Anfang an im Großraumwagen, in Europa hingegen in kleinen Abteilen. Lange Zeit blieben die Abteile miteinander unverbunden -- eine ideale Konstruktion für Verbrechen, weshalb im Coupé dann auch bald die Angst mitfuhr. Wie soll man Schivelbuschs Methode nennen? Kulturwissenschaft mit materialistischer Orientierung? Ganz gleich. Das Buch ist meisterlich gedacht und sehr schön geschrieben. Wolfgang Schivelbuschs Geschichte der Eisenbahnreise ist zuerst 1977 erschienen, erhielt den Deutschen Sachbuchpreis und wird jetzt als Taschenbuch mit Bildmaterial ungekürzt wieder aufgelegt. --Herbert Wintrich Lade Kundenrezensionen... |
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Entfernte Verwandtschaft: Faschismus, Nationalsozialismus, New Deal. 1933-1939 von Wolfgang SchivelbuschBroschiert von Fischer (Tb.), FrankfurtISBN: 3596171520, Erscheinungsdatum: Januar 2008, Auflage: 1., Aufl. Produktgruppe Bücher |
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Die Kultur der Niederlage: Der amerikanische Süden 1865. Frankreich 1871. Deutschland 1918 von Wolfgang SchivelbuschBroschiert von Fischer (Tb.), FrankfurtISBN: 3596157293, Erscheinungsdatum: Oktober 2003, Auflage: 2., Aufl. Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungDie Kultur der Niederlage Der amerikanische Süden 1865. Frankreich 1871. Deutschland 1918. TbAus der Amazon.de-RedaktionNiederlagen sind für die (politische) Kultur eines Volkes vielleicht prägender als Siege. Dies hat kaum eine Nation so eindrücklich erleben müssen, wie die deutsche, die nach dem Zweiten Weltkrieg gleich zwei von den alliierten Siegermächten geschlagene politisch-kulturelle Entwicklungspfade beschritten hat. Wolfgang Schivelbusch, der mit seinen kulturgeschichtlichen Studien über Die Geschichte der Eisenbahnreise, der elektrischen Beleuchtung und jener der Gerüche bekannt geworden ist, untersucht in seinem neuen Buch drei klassische Niederlagen auf ihre psychohistorischen Folgen hin -- die Niederlage der Südstaaten im amerikanischen Bürgerkrieg 1865, diejenige Frankreichs im Krieg gegen Deutschland 1871 und schließlich die Niederlage Deutschlands im Ersten Weltkrieg 1918. Schivelbuschs kulturgeschichtlicher und -psychologischer Impetus verlangt, auch die Niederlagenkultur in das Scheinwerferlicht einer Totalperspektive zu zwängen. Doch wer zusammenstimmende Muster sichtbar machen will, der muss die richtige Vorauswahl treffen. Und wohl daran liegt es, dass der Autor den Ersten und nicht den Zweiten Weltkrieg, den amerikanischen Bürgerkrieg und nicht Vietnam als Untersuchungsgegenstände gewählt hat. Hierin mag eine Schwäche der Arbeit liegen, in deren Titel das "Die" vielleicht ein wenig zu hoch greift. Doch all dies ändert nichts daran, dass wir dem Autor auch diesmal wieder ein äußerst inspirierendes Lese- und Bildungserlebnis verdanken. Zum Beispiel auch den brillanten Exkurs "Der Tanzboden der Inflation und die Girlmaschine". In Zeiten existenzieller Bedrohung hat es in der Geschichte immer wieder kollektiv-pathologische Ausbrüche obsessiven Lebensgenusses gegeben. Von wahren Tanzepidemien wird bereits im Mittelalter berichtet. Auch nach dem Ersten Weltkrieg war das nicht anders. Dass es zudem kein Zufall ist, was denn jeweils in welcher Krise getanzt wird, zeigt uns der Autor im Blick auf die deutschen Tanzböden der 20er-Jahre, auf denen die amerikanischen Importe Jazz und Shimmy dominierten. An anderer Stelle ist dem Autor vorgeworfen worden, dem Leser hier "unverdünnten Unfug" zu servieren (Franziska Augstein in der SZ). Das ist natürlich selbst blanker Unfug! Im Gegenteil geben gerade die beiden Exkurse am Ende des Bandes dem Leser die Gewissheit, seine Lesezeit nicht verschwendet zu haben. --Andreas Vierecke Lade Kundenrezensionen... |
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Lichtblicke von Wolfgang SchivelbuschBroschiert von Fischer-TB.-Vlg.,FfmISBN: 3596243416, Erscheinungsdatum: März 1993 Produktgruppe Bücher |
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Intellektuellendämmerung. Zur Lage der Frankfurter Intelligenz in den zwanziger Jahren von Wolfgang SchivelbuschGebundene Ausgabe von Insel VerlagISBN: 345814045X, Erscheinungsdatum: Februar 1998 Produktgruppe Bücher |
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Modernisierung und eine Geschichte der Genussmittel: Zu Wolfgang Schivelbusch: "Das Paradies, der Geschmack und die Vernunft" von Iris BaumgärtelTaschenbuch von Grin VerlagISBN: 3638787036, Erscheinungsdatum: Oktober 2007, Auflage: 1. Produktgruppe Bücher |
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Entfernte Verwandtschaft: Faschismus, Nationalsozialismus, New Deal 1933-1939 von Wolfgang SchivelbuschGebundene Ausgabe von Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KGISBN: 3446205977, Erscheinungsdatum: Februar 2005, Auflage: 1 Produktgruppe Bücher |
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Geschichte der Eisenbahnreise. Zur Industrialisierung von Raum und Zeit im 19. Jahrhundert von Wolfgang SchivelbuschBroschiert von Fischer-TB.-Vlg.,FfmISBN: 3596244145, Erscheinungsdatum: Juli 1999, Auflage: 3. Aufl. Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.de-RedaktionWie ein Projektil schießt die Eisenbahn durch die Landschaft, berichten die Teilnehmer der frühen Reisen. Die Geschwindigkeit betrug 20 bis 30 Meilen, drei Mal höher als die der Kutsche, der geliebten Vorgängerin. John Ruskin fühlte sich in der Eisenbahn wie ein lebendiges Paket, und Gustave Flaubert erschien die Fahrt mit dem neuen Transportmittel als stumpfsinnig bis zum Heulen. Wie anders war doch das Reisen mit der Kutsche gewesen -- durch einen Zuruf konnte man sie anhalten lassen, man nahm die Umgebung in ihrer Individualität wahr und erlebte sich als eins mit ihr. Im Wageninnern ging eine lebhafte Unterhaltung hin und her und es kam vor, dass dauerhafte Freundschaften geschlossen wurden. Warum konnten sich die Zeitgenossen mit vorindustrieller Erfahrung an das neue Reisemittel nicht gewöhnen, und welche Revolutionierung der Wahrnehmung hatte durch die Einführung der Eisenbahn stattgefunden? Darauf gibt Wolfgang Schivelbusch seine spannenden Antworten. Und er bedient sich dabei der Werkzeuge Technikgeschichte, Soziologie und Psychoanalyse, Architekturkritik und Literatur. Schivelbusch bringt den Chor der Zeitzeugen zu Gehör: die feine Beobachtung des Literaten wie die Instruktion des Technikers. Er analysiert den Unfallschock und stellt Zusammenhänge her zwischen dem industrialisierten Reisen, der Militärtechnik und dem Manufakturwesen. Und weiter: Warum redeten die bürgerlichen Reisenden im Abteil eigentlich nicht miteinander, sondern verschanzten sich hinter ihrer Reiselektüre? In den Wagen der 3. und 4. Klasse soll es zur gleichen Zeit hoch hergegangen sein. Dazwischen die Frage: Hatte Amerika es besser? Dort reiste man von Anfang an im Großraumwagen, in Europa hingegen in kleinen Abteilen. Lange Zeit blieben die Abteile miteinander unverbunden -- eine ideale Konstruktion für Verbrechen, weshalb im Coupé dann auch bald die Angst mitfuhr. Wie soll man Schivelbuschs Methode nennen? Kulturwissenschaft mit materialistischer Orientierung? Ganz gleich. Das Buch ist meisterlich gedacht und sehr schön geschrieben. Wolfgang Schivelbuschs Geschichte der Eisenbahnreise ist zuerst 1977 erschienen, erhielt den Deutschen Sachbuchpreis und wird jetzt als Taschenbuch mit Bildmaterial ungekürzt wieder aufgelegt. --Herbert Wintrich Lade Kundenrezensionen... |
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