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Wenn das Schlachten vorbei ist: Roman von T.C. BoyleDirk van Gunsteren (Übersetzer)Gebundene Ausgabe von Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG ISBN: 3446237348, Erscheinungsdatum: Februar 2012, Auflage: 3 Produktgruppe Bücher |
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Produktbeschreibung
Roman Zwei Fraktionen von Umweltschützern liefern sich einen erbitterten Kampf. Schauplatz sind die Channel Islands vor der Südküste von Kalifornien, wo die Umwelt vom Menschen empfindlich gestört wurde. Soll man das Gleichgewicht des Ökosystems mit viel Steuergeldern wiederherstellen - was zwangsläufig die Ausrottung mancher Tierarten bedeutet -, oder soll man um jeden Preis das Töten verhindern? T. C. Boyles furioser, apokalyptischer Roman handelt von der Ausbeutung der Natur durch den Menschen und den katastrophalen Folgen. Boyle hat eines seiner ältesten Themen weiterentwickelt, nie war er so bitter und böse, nie war es ihm so ernst. Lade Kundenrezensionen... |
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Wassermusik von T. C. BoyleWerner Richter (Übersetzer)Taschenbuch von rororo ISBN: 3499125803, Erscheinungsdatum: Juli 1990, Auflage: 32 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungWassermusik.Lade Kundenrezensionen... |
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América: Roman von T. C. BoyleWerner Richter (Übersetzer)Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag ISBN: 3423209356, Erscheinungsdatum: November 2006 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungAmricaLade Kundenrezensionen... |
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Grün ist die Hoffnung von T. C. BoyleWerner Richter (Übersetzer)Taschenbuch von Dtv ISBN: 3423207744, Erscheinungsdatum: Februar 2005, Auflage: 2. Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungGrün ist die Hoffnung Eine PastoraleLade Kundenrezensionen... |
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World's End: Roman von T. C. BoyleWerner Richter (Übersetzer)Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag ISBN: 3423210303, Erscheinungsdatum: November 2007 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungWorlds EndAus der Amazon.de-RedaktionDie märchenhafteste Geschichte in World's End (1987) ist die des amerikanischen Pachtbauern Harmanus Van Brunt, der im 17. Jahrhundert eine Familie durch seine Freßsucht ruiniert. Nachdem er jahrelang mit immensen Mengen an Wildbret, Schnecken und Trüffeln gefüttert worden ist und das einstmals fruchtbare Land nahezu kahlgefressen hat, fällt seine Frau Agatha vor Erschöpfung tot "mit dem Gesicht nach vorn in eine Kasserolle mit Kartoffelauflauf". 300 Jahre später wird auch ihr Nachfahre Walter von einem alles vernichtenden Hunger befallen. Und der "Garten Enden" ist hier kein utopisches Schlaraffenland, sondern ein trostloses Shopping-Mall. Poetischer (und unaufdringlicher) kann man Kolonialismus, ökologischen Raubbau und den Ausverkauf des American Dream kaum kritisieren. World's End ist ein skurilles Geschichtspanoptikum, das -- in Anspielung an James Fenimore Coopers Lederstrumpfepos Der letzte Mohikaner (1826) -- vorwiegend die letzten ihres Familiengeschlechts und deren Vorgeschichte vorstellt: Im Grunde nämlich spielt die Story längst im Totenreich, wo sich die Helden und die Ahnen wiedertreffen. Deshalb fährt Walter Van Brunt nach Alaska, ans "fernste, abgefrorenste Ende der Welt", auf der Suche nach dem Vater, der Vergangenheit: Nicht zuletzt eine Reise ans Ende der Zeit also, wo "die Toten aus den Gräbern steigen" und deren Hinterbliebene lebendig begraben sind. So entsteht eine "Grossaufnahme Amerikas am Ende des Jahrhunderts" (Boyle): ein apokalyptischer Totentanz, der sich 300 Jahre historischer Entwicklung mühelos einverleibt. T. C. Boyle ist der schwarzhumorige Prophet des menschlichen Untergangs. "Die einzige Hoffnung ist, das wir irgendwann aussterben", konstatierte er dementsprechend in einem Interview. Für das Jahr 2000 hat der Autor einen neuen Roman angekündigt. Mit World's End jedoch ist das ultimative Endzeitszenario zur Jahrtausendwende schon längst geschrieben. Wer es noch nicht gelesen hat, der sollte es getrost verschlingen. --Thomas Köster Lade Kundenrezensionen... |
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Dr. Sex: Roman von T. C. BoyleDirk van Gunsteren (Übersetzer)Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag ISBN: 342320981X, Erscheinungsdatum: April 2007 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungDr. SexAus der Amazon.de-RedaktionNun, da Prok tot ist, wandern Milks Erinnerungen noch einmal zurück zu jenem Herbsttag 1939, an dem man im Hörsaal des Instituts für Biologie an der Universität von Indiana eine Stecknadel hätte fallen hören können. Studenten und Studentinnen bekamen heiße Ohren angesichts des Gehörten und vor allem Gezeigten. Was der Professor, von allen nur ?Prok? genannt, in drastischen Bildern an die Wand warf, waren nichts weniger als nackte Tatsachen. Erigierte Penisse, feuchte Vaginen. Fruchtfliege und Blütenstaub hatten ausgedient. Der Zoologe Alfred C. Kinsey hatte sein Lebensthema gefunden: Die Erforschung des Sexuallebens von Mann und Frau. Eine Revolution fand statt. Und einer sollte bald dem inneren Zirkel um Prok angehören: Der schüchterne Studiosus John Milk. Unter dem unglücklichen, BRAVO-haft verklemmten deutschen Titel, entwirft Boyle einen grandiosen Sittenspiegel sexueller Verklemmungen und Neurosen. Proks These, ?den körperlichen Aspekt von Sex vollkommen von seinem emotionalen oder spirituellen Kontext zu trennen?, führt den Jungforscher Milk dabei zusehends ins Dilemma: Während Kommilitonin Iris erste zarte Liebesgefühle in ihm weckt, muss er im Dienste der Forschung nachts in Schränke kriechen, um den Stellungskrieg einer Prostituierten mit ihrer Kundschaft zu dokumentieren, darf beim Statistikfestival ?Onanieren der Tausend? selbst mitrubbeln, und soll am Ende sogar seine Iris zum Partnertausch aus der Hand geben.
Boyle-Leser wissen, dass alles Messianische und Eifernde bei TCB besonders misstrauisch beäugt wird. Langsam entdeckt Milk, dass der
Mann, der der Sexualität den Weg aus dem Unaussprechlichen verhalf, am Ende selbst als besessener und emotionsloser Messtechniker und
Sextechnokrat dasteht. Allzu begierige Leser seinen gebremst! Was bei einem solchen Thema nahe läge, die exzessive Schilderung sexueller
Handlungen, wird von Boyle klug und eher behutsam eingesetzt. Wichtiger ist die eigentliche Botschaft des Romans, Milks Erfahrung, dass
jenseits aller Messdaten über konvulsivische Zuckungen, Erektionsdauer und Gleitsekrete, ein viel größeres Reich zu entdecken ist: Das
der Emotionen, der Irrationalität und Zärtlichkeit ? das der Liebe. Diese Entdeckung blieb dem harmlosen Assistenten John Milk
vorbehalten. T. C. Boyle gelang ein atemberaubendes Stück Zeit- und eine noch zartere Liebesgeschichte. ?Ravi Unger
T. C. Boyle im Interview Hörbuch-RezensionWenn Jan Josef Liefers diese Geschichte um den legendären Sexforscher Alfred Charles Kinsey und den Kreis seiner engsten Mitarbeiter liest, dann passt das von der ersten bis zur letzten der 325 Minuten. Er trifft genau die Stimmung dieser äußerst spannenden Zeit, die mit einer sexuellen Revolution und der Befreiung des Protagonisten endet. Es ist die beeindruckende Art, wie Liefers die Mischung aus anfänglicher absoluter Bewunderung des Icherzählers für den Pionier und Magier, der intensiv erlebten Mitarbeit an einem beispiellosen Projekt und der langsamen Befreiung von diesem ?Übervater? interpretiert, die dieses Hörbuch mit dem zur Zeit aktuellen Thema zu einem echten Highlight machen. Vor dem Hintergrund der Forschungsarbeit Professor Kinseys, der auf der Basis von Interviews mit Frauen und Männern unterschiedlichster Provenienz wissenschaftlich fundierte Untersuchungen über die sexuellen Gepflogenheiten des ?menschlichen Säugetiers? veröffentlichte und damit nicht nur in Amerika eine Welle der Entrüstung auslöste, erzählt T.C. Boyle die Erlebnisse eines jungen fiktiven Mitarbeiters des Sexforschers. Dieser erlebt die Zeit mit Prok, wie Professor Kinsey genannt wird, als aufregende Periode seines Lebens. Die Mitarbeit an dem revolutionären Projekt, die ersten sexuellen Erfahrungen, seine Ehe mit Iris, bis hin zu seiner Loslösung -- der Sprecher lässt den eigentlichen Protagonisten lebendig werden. Er gibt die Perspektive des langsam sich befreienden John, der sich niemals gegen Prok aufzulehnen traut, überzeugend wieder. Wenn er den fanatischen, teilweise auch skrupellosen Kinsey spricht, hört man gleichzeitig den Einfluss, den er auf seinen vertrauten Mitarbeiter hat. Jan Josef Liefers, als Bühnen- wie auch als Filmschauspieler (Das Wunder von Lengede von 2003) geschätzt, arbeitet in seiner Lesung die Macht und Respektlosigkeit des objektiven und sachlichen Wissenschaftlers gegenüber anderen heraus. Seine Tonlage vermittelt von Anfang an die verdeckte Opposition gegen die Allmacht der reinen Physiologie und lässt das Einverständnis John Milks mit Gefühlen ahnen. Den Zweifeln des Icherzählers mit seinen direkten Ansprachen an den Hörer schenkt er eine authentische Stimme. Weshalb dieser so lange in den Bann Kinseys gezogen war, bei Liefers klingt es völlig nachvollziehbar. Fazit: Liefers interpretiert die Geschichte eines genialen und fanatischen Reformers und eines jungen Mannes, der sich von dessen Einfluss befreien kann, der sich -- ganz romantisch -- für die Liebe entscheidet. Eine großartige Lesung, die Lust auf die Brigitte-Lesetour mit ihm macht. Autorisierte Lesung, Spieldauer: ca. 325 Minuten, 4 CDs. Mit Infos. -- culture.text Lade Kundenrezensionen... |
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Das wilde Kind: Erzählung von T. C. BoyleDirk van Gunsteren (Übersetzer)Gebundene Ausgabe von Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG ISBN: 3446235140, Erscheinungsdatum: Februar 2010, Auflage: 2 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungDas wilde KindAus der Amazon.de-RedaktionWo verläuft die Grenze zwischen Mensch und Tier? Dieser Frage geht T.C. Boyle in seiner Erzählung Das wilde Kind nach, das die Geschichte des berühmten ?Wolfskinds? Victor von Aveyron aufgreift, das Ende des 18. Jahrhunderts nicht nur in Frankreich für Aufsehen sorgte. Jäger fanden den Jungen im Jahre 1797 in den Wäldern Südfrankreichs, wo er sich nackt und völlig verdreckt von Wurzeln und Nüssen ernährte. Er kann nicht sprechen, nur sehr selektiv hören und reagiert völlig unempfindlich auf Hitze und Kälte. Er wird einer Pariser Anstalt für Taubstumme übergeben, wo sich der junge Arzt Dr. Jean Itard seiner annimmt. Itard ist fasziniert von dem wilden Kind, das in völliger Isolierung ohne jegliche menschliche Erziehung aufgewachsen ist. Mit unendlich viel Geduld versucht er, Victor (wie er das Kind nennt) in einen zivilisierten Menschen zu formen. Aber ist das überhaupt möglich? Oder ist Victors Verhalten weniger kulturell als vielmehr biologisch bedingt? Den Konflikt zwischen Zivilisation und Natur stellt T.C. Boyle in den Mittelpunkt seiner Erzählung, denn so erklärt der US-Autor: ?Eines der Themen, die mich über Jahre hinweg beschäftigt haben, ist unser Verhältnis zur Natur, und daher war ich schon immer fasziniert von Geschichten, die vom animalischen Wesen des Menschen handeln.? Boyle gelingt es, diese Faszination in seiner nicht einmal 100 Seiten umfassenden Erzählung auf den Leser zu übertragen. Eine packende Lektüre und ergreifende Studie über einen Grenzgänger und darüber, was es heißt, Mensch zu sein. -- Alexandra Plath Lade Kundenrezensionen... |
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Das wilde Kind von T. C. BoyleDirk van Gunsteren (Übersetzer)Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag ISBN: 3423140658, Erscheinungsdatum: Februar 2012 Produktgruppe Bücher |
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Drop City: Roman von T. C. BoyleWerner Richter (Übersetzer)Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag ISBN: 3423133643, Erscheinungsdatum: Sept. 2005 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungDrop CityAus der Amazon.de-RedaktionDraußen, am Eingangstor der Drop City Ranch irgendwo in Kalifornien, hängt ein Sperrholzschild windschief an einem Querpfosten. "Keine Männer, keine Frauen -- nur Kinder!" steht darauf zu lesen. Und tatsächlich haben sich drinnen etwa 60 Menschen versammelt, die nicht erwachsen werden wollen: Hippies der Flower-Power-Ära, die auf dem geerbten Terrain eine Insel der Glückseligen schaffen wollen. Alles, was man zum Leben braucht, ist auf der Ranch versammelt: Ziegen und Zucchini, Platten von Jimmi Hendrix bis Country Joe and the Fish -- und Drogen natürlich, jede Menge Drogen. Aber die Welt ist nicht ganz so unschuldig in Drop City, wie seine Bewohner es sich ersehnen, schließlich befinden wir uns in einem Roman von T.C. Boyle. Ein echtes Kind schluckt LSD im Fruchtsaft, ein anderes Kind wird von den Jüngern freier Liebe vergewaltigt. Und dann tritt Gott auf in Gestalt des Sheriffs und vertreibt die Hippies aus ihrem trügerischen Paradies. So müssen sie sich auf die Reise machen ins kalte Alaska, wo wiederum eine Hütte auf sie wartet. Über die Grenze kommen sie nur, weil die zugekiffte Gruppe den Zöllnern weismacht, sie seien die Greatful Dead auf Welttournee. Auf den Einfall, die Generation der Flower-Power-Bewegung zum Thema eines Romans zu machen, kam Boyle bei den Recherchen über die Umweltbewegung für sein Buch Ein Freund der Erde. Deshalb ist im Roman viel Kritik an einer Zeit versteckt, die ihre kindischen Verklemmungen hinter der Maske totaler Freiheit zu verbergen suchte. Ansonsten aber ist Boyle ein überaus komplexer, wunderbar lesbarer und ironisch-skurriler Roman geglückt, der in seinen besten Passagen an World's End heranreicht. Große, leicht bekiffte Literatur. --Stefan Kellerer Lade Kundenrezensionen... |
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Die Frauen: Roman von T. C. BoyleKathrin Razum (Übersetzer), Dirk van Gunsteren (Übersetzer)Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag ISBN: 3423139277, Erscheinungsdatum: November 2010, Auflage: Taschenbuchausgabe. Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungDie FrauenAus der Amazon.de-RedaktionTadashi Sato ist enttäuscht. In einem acht Jahre alten Stutz ist der junge Japaner zum Anwesen des weltberühmten amerikanischen Architekten Frank Lloyd Wright gefahren, um dort von seinem Vorbild gegen Bezahlung in die Geheimnisse des ästhetischen Hausbaus eingewiesen zu werden ? um muss erst einmal zum Kohlschneiden, Maisblättern und Kartoffelschälen in die Küche. Überhaupt ist sein Idol ganz anders, als er es sich erträumt hat: geizig ist er, egoistisch, mit allerlei Allüren. Aber: ist er das wirklich, oder; ist er vielmehr nicht gerade alles? Hat er einfach alle Facetten zwischen Genie und Biedermann? In Die Frauen stürzt der US-amerikanische Autor T.C. Boyle, der in Santa Barbara gemeinsam mit seiner Frau und seinen drei Kindern selbst ein Wright-Haus bewohnt, ein weiteres Mal eine Ikone der US-Kulturgeschichte vom Sockel. In Dr. Sex hatte es den als voyeuristisch und paranoid geschilderten Sexualforscher Alfred Kinsey getroffen, in Willkommen in Welville wurde der Gesundheits- und Zerealienfanatiker John Harvey Kellogg (einem Miterfinder der Cornflakes) aufs Korn genommen. In Die Frauen wird Wrights Leben aus der Sicht Tadashi Sato geschildert, vor allem aber aus der Perspektive jener drei Ehefrauen, die im Leben des Architekten eine herausragende Rolle spielten. Dabei nähert sich Boyle seinem Opfer und dessen skurrilen Eigenheiten einmal mehr durchaus mit Sympathie, zeichnet den emotionalen Bogen beim Leser über Verwunderung bis hin zu strikter Ablehnung: dem genialen Schachzug geschuldet, dass ja auch die Frauen Wright mit Liebe, aber auch Hass gegenüber gestanden haben. Seit jeher gilt Boyle als Enfant terrible und Punk-Autor des Literaturbetriebs. Dabei schreibt er eine gemessene, geschliffene, fast schon klassische Prosa, die in ihrer Architektur ? zumindest in der großartigen Übersetzung durch Kathrin Razum und Dirk van Gunsteren ? in vielen Aspekten an die Texte Thomas Manns erinnert. Die Frauen ist da nicht anders. Großartige Literatur, unterhaltsam auf höchstem Niveau. -- Stefan Kellerer Lade Kundenrezensionen... |
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"Was für den
einen pervers, ist die Sahne im Leben des anderen."