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Hitlers Manager von Guido Knopp, Stefan Brauburger, Friederike Dreykluft, Anja GreulichGebundene Ausgabe von C. Bertelsmann VerlagISBN: 3570007014, Erscheinungsdatum: Oktober 2004, Auflage: 1., Aufl. Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.de-RedaktionIn jeden Winkel der deutschen Zeitgeschichte leuchtet der Haushistoriker des ZDF mit immer den gleichen Scheinwerfern hinein und befragt die Geschichte und ihre Zeugen mit immer derselben beruhigend sonoren Stimme. Besonders in das düsterste aller dunklen Kapitel gewährt uns Guido Knopp regelmäßig Einblick. Und immer wieder ist man erstaunt, woher er immer noch die vielen Zeitzeugen vor seine Kamera bekommt, die berichten, wie es wirklich war damals zur Zeit des "tausendjährigen Reichs". Erstaunlich auch, wie kompakt und schnörkellos es ihm gelingt, noch so verfahrene historischen Dramen zu rekapitulieren. Im Film ebenso, wie in dem jeweils dazu vorgelegten Buch. Nach Hitler selbst (Hitler. Eine Bilanz, 1995), Hitlers Helfern (1996), Hitlers Kriegern (1998), Hitlers Kindern (2000), Hitlers Frauen (2001) und seinen Attentätern (Sie wollten Hitler töten, 2004) führen uns Knopp und seine Autoren diesmal anhand einer einschlägigen Auswahl Hitlers Manager vor. Behandelt werden Rüstungsminister Albert Speer, dem der Führer unter anderem nicht weniger als den Umbau Berlins übertragen hatte (Zitat Goebbels: "Das ist schön. Er wird's gewiss schaffen."), der "Raketenmann" Wernher von Braun, der General Alfred Jodl, der Waffenfabrikant Alfried Krupp von Bohlen und Halbach, der für die "Motorisierung des Volkes" zuständige Ferdinand Porsche und schließlich der Bankier Hjalmar Schacht: "Ohne sie, die 'Meister' ihres Fachs (?) wäre Hitlers Reich nicht effektiv gewesen. Und so ergriffen sie die Chance für kometenhafte Karrieren, enorme Profite und wirtschaftliche Expansion." Wie andere auch haben die hier angeführten, allesamt hochbegabten Helfer des Nazi-Regimes später für sich an der Legende gewoben, sie hätten "nur das eigene Metier im Blick gehabt und nicht die Machenschaften des Regimes". Wie untauglich diese Ausrede ist, das so gründliche moralische Versagen zu bemänteln, belegt der vorliegende Band sehr deutlich, der allein deshalb die Lektüre lohnt. -- Hasso Greb Lade Kundenrezensionen... |
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Hitler, Eine Bilanz von Guido Knopp, Stefan Brauburger, Christian DeickGebundene Ausgabe von Siedler VerlagISBN: 3886805867, Erscheinungsdatum: 1995, Auflage: 5 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungHardcovereinband mit Schutzumschlag. Schutzumschlag berieben und mit Gebrauchsspuren. 318 Seiten, sonst ein gutes Exemplar.Lade Kundenrezensionen... |
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Die Gefangenen. Der letzte Kampf gegen den Tod. In Zusammenarbeit mit Alexander Berkel, Stefan Brauburger, Rudolf Gültner, Sönke Neitzel, Friedrich Scherer, Ricarda Schlosshan. von Guido KnoppGebundene Ausgabe von RM Buch und Medien Vertrieb GmbHErscheinungsdatum: 2003 Produktgruppe Bücher |
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Die Deutschen von Karl dem Großen bis Rosa Luxemburg von Guido Knopp, Stefan Brauburger, Peter ArensGebundene Ausgabe von C. Bertelsmann VerlagISBN: 3570100359, Erscheinungsdatum: Oktober 2010 Produktgruppe Bücher |
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Produktbeschreibung
Erscheinungsjahr: 2010 Nach dem überragenden Erfolg von "Die Deutschen" und "Die Deutschen im 20. Jahrhundert" widmen sich die ZDF-Historiker ein weiteres Mal der Geschichte der Deutschen. Wieder stehen zehn herausragende Persönlichkeiten im Mittelpunkt, anhand derer ganze Epochen und große historische Wendepunkte beleuchtet werden. Das reich illustrierte Begleitbuch zur zehnteiligen ZDF-Dokumentation spannt den sich über mehr als tausend Jahre erstreckenden Bogen von Karl dem Großen, der eine gemeinsame religiöse und kulturelle Identität für das christliche Abendland schuf, über Hildegard von Bingen und den "Märchenkönig" Ludwig II. bis hin zu Rosa Luxemburg und Gustav Stresemann, die für ein besseres Deutschland vor dem heraufziehenden Nationalsozialismus stehen. Aus der Amazon.de-RedaktionJeweils mehr als 5 Millionen Zuschauer haben 2008 die zehn Filme der TV-Reihe Die Deutschen I vor dem Bildschirm verfolgt ? und nicht wenige dürften sich damals den dazugehörigen Begleitband gekauft haben. Pünktlich zur Vorweihnachtszeit hat ZDF-?Chefhistoriker? Guido Knopp mit seinem Team jetzt nachgelegt. Den Auftakt der zweiten Staffel, die den Bogen auf der Zeitachse wesentlich weiter spannt als die erste, macht Karl der Große, der legendäre Stammvater der Karolinger, der mit seiner Krönung zum römischen Kaiser im Jahre 800 den Grundstein des heutigen Europas legte. Weitere wichtige Herrschergestalten, die in den Blick genommen werden, sind der Stauferkaiser Friedrich II. ?Barbarossa?, dessen Regierungsstil den ersten landesherrlichen Fragmentierungsbestrebungen im Heiligen Römischen Reich Vorschub leistete, sowie der ?Friedenskaiser? Karl IV., der seinen Herrschaftsanspruch zunächst einmal gegen den exkommunizierten Wittelsbacher Ludwig den Bayern geltend machen musste, dem er auf Betreiben von Papst Klemens VI. als Gegenregent auf den Thron folgte, ehe er sich mit der ?Goldenen Bulle? ein bleibendes Andenken schaffen konnte. Die größten Stärken in Knopps Dokumentationen, die auch in Die Deutschen II wieder voll zum Tragen gekommen sind, liegen zum einen in der Treffsicherheit bei der Themenauswahl und zum anderen in der Fähigkeit, scheinbar Altbekanntem neue Facetten abzuringen. Ersteres hat dazu geführt, dass sich die Serie nicht nur darauf beschränkt, chronologisch durch die Zeitläufte zu hecheln, sondern auch Persönlichkeiten eine Chance gibt, die sonst hier wahrscheinlich unter die Rubrik ?ferner liefen? fallen würden: die Mystikerin und Äbtissin Hildegard von Bingen zum Beispiel, die mit ihren Visionen, die Mächtigen ihrer Zeit beeindruckte, oder der Reformator Thomas Müntzer, der gewöhnlich im Schatten Luthers steht, mit dem er gebrochen hatte, um sich an die Spitze aufständischer Bauern zu stellen, die gegen die bestehende kirchliche und weltliche Ordnung kämpften. So wie sich Knopp in der Folge über den Bayernkönig Ludwig II. eben nicht damit begnügt, zum x-ten Mal das Klischee vom wahnsinnigen ?Märchenkönig? zu repetieren, der der Welt nicht mehr als einige Traumschlösser hinterließ. Er zeigt vielmehr überzeugend auf, dass der junge Ludwig an der Spitze einer Handvoll Fürstenhäuser die treibende Kraft eines ?Dritten Deutschland? gegen die Herrschaftsansprüche der Habsburger und Hohenzollern gleichermaßen war, nach der Reichsgründung sogar die Hälfte der Kaiserkrone für sich reklamierte und damit in gewisser Weise die Grundlagen der bis heute andauernden politischen Sonderrolle Bayerns innerhalb von Deutschland begründete. Ein dickes Lob für die Serie, die in diesem verständlich geschriebenen und liebevoll illustrierten Druckwerk einen würdigen Begleitband gefunden hat. ? Arnold Abstreiter Lade Kundenrezensionen... |
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Die SS. Eine Warnung der Geschichte von Guido Knopp, Jens Afflerbach, Stefan BrauburgerGebundene Ausgabe von Bertelsmann, MünchenISBN: 3570006212, Erscheinungsdatum: 2002, Auflage: 1. Aufl. Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.de-RedaktionSS -- diese Buchstaben stehen für das effektivste und gefährlichste Machtinstrument der NS-Diktatur. Die SS war der Inbegriff des Terrors. Sie vollzog den Massenmord. Die SS war die nationalsozialistische Elite und ihrem Führer blind ergeben. In sechs Kapiteln zeichnen Guido Knopp und sein Team ein umfassendes Bild der Schutzstaffel. Sie behandeln ihren blutigen Aufstieg von einer unbedeutenden Leibwache zur "schärfsten Waffe im Arsenal des Hitler-Staates" (Ian Kershaw), porträtieren den Reichsführer SS, Heinrich Himmler, sowie Reinhard Heydrich, seinen Stellvertreter und Beauftragten für die "Endlösung der Judenfrage". Geschildert werden Entstehung und Einsatz des bewaffneten Arms der NS-Organisation, der neben den berüchtigten Totenkopfverbänden, die die KZ-Wachmannschaften stellten, auch über eigene militärische Formationen, die so genannte Waffen-SS, verfügte. Nach dem Krieg gelang vielen SS-Tätern auf unerklärliche Weise die Flucht. Deshalb brodelte die Gerüchteküche. Von einer geheimnisumwitterten Nazi-Organisation Namens "Odessa" war die Rede -- und von riesigen Schätzen, die angeblich ins Ausland geschafft wurden, um ein "Viertes Reich" zu finanzieren. Nichts davon lässt sich beweisen. Wie man jedoch inzwischen weiß, hatten viele Kriegsverbrecher einflussreiche Helfer. Mit ihnen beschäftigt sich das letzte Kapitel des Buches, das auch die vielfältigen Aktivitäten diverser SS-Seilschaften in der Bundesrepublik und deren enge Kontakte zur rechten Szene näher beleuchtet. Der Begleitband zur gleichnamigen ZDF-Fernsehreihe präsentiert die bewährte Knopp'sche Mischung aus Fakten, Dokumenten, Fotos und Zeitzeugen-Interviews. Viel Neues gibt es dabei nicht zu erfahren. Aber der komplexe Stoff ist leicht verständlich, informativ und spannend aufbereitet -- eben typisch Knopp. Und allen, die tiefer in die Materie einsteigen wollen, hilft nach der Lektüre ein Blick ins Literaturverzeichnis weiter. --Stephan Fingerle Lade Kundenrezensionen... |
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Fernsehen, Von der Idee bis zur Sendung von Josef Stader, Stefan BrauburgerTaschenbuch von EichbornISBN: 3821809965, Erscheinungsdatum: 1996 Produktgruppe Bücher |
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Kanzler. Die Mächtigen der Republik von Guido Knopp, Alexander Berkel, Stefan Brauburger, Christian DeickTaschenbuch von Bertelsmann VerlagISBN: 3570001385, Erscheinungsdatum: Oktober 2002 Produktgruppe Bücher |
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Hitlers Frauen und Marlene. von Guido Knopp, Alexander Berkel, Stefan BrauburgerTaschenbuch von GoldmannISBN: 3442152127, Erscheinungsdatum: 2003 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungSehr gut erhaltenes Taschenbuch, 443 Seiten.Aus der Amazon.de-RedaktionNun hat Guido Knopp sich also Hitlers Frauen vorgenommen. Tatsächlich war natürlich nur eine -- spät, aber doch "wirklich" -- Hitlers Frau: Eva Braun. Der naiven Freundin, die Eva dem Führer war (Hitler: "Auf den Intellekt kommt es bei der Frau nicht an"), ist das Auftakt-, Marlene Dietrich, seiner vehementesten Feindin das Schlusskapitel gewidmet. Einzig Marlene war in keiner, in absolut keiner Hinsicht eine von Hitlers Frauen. Diese schmachvolle Auszeichnung tragen die anderen Poträtierten allesamt auf die eine oder andere Weise ganz zu Recht: Magda Goebbels ("Ich liebe meinen Gatten, aber meine Liebe zu Hitler ist stärker, für ihn wäre ich bereit mein Leben zu lassen..."), Leni Riefenstahl ("Nie habe ich bestritten, dass ich der Persönlichkeit Hitlers verfallen war."), Winifried Wagner ("Mein Nationalsozialismus war eigentlich nur mit der Person Adolf Hitlers verbunden.") und irgendwie wohl auch die schwedische Diva Zarah Leander ("Ich wollte nach Deutschland und habe es nie bereut, niemals."). Michael Jeismann hat in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die Fernsehserie von Guido Knopp zutreffend als dem Genre der "historischen Folklore" zugehörig charakterisiert. Bei allem, was man dieser Form der informativen Unterhaltung mag vorwerfen können -- etwa, dass sie den durchsichtigen Mustern der Klatschgeschichten über Prominente folgt: Richtig ist auch, dass sie "die politische Führung des 'Dritten Reichs' ein ganzes Stück entdämonisiert. Hitler, Goebbels und die anderen waren (...) offenbar auch zu äußerlich normal scheinenden Kontakten zur Außenwelt fähig. Das verdient vielleicht betont zu werden angesichts von Tendenzen, dieser Zeit etwas Extraterrestrisches zu verleihen -- und als Exempel politischer Verführung und Gefahr in aller Alltäglichkeit gar nicht mehr wahrzunehmen!" --Andreas Vierecke Lade Kundenrezensionen... |
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Die Nervenprobe: Schauplatz Kuba: Als die Welt am Abgrund stand von Stefan BrauburgerGuido Knopp (Vorwort)Gebundene Ausgabe von Campus Verlag ISBN: 3593370964, Erscheinungsdatum: Sept. 2002, Auflage: 1 Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.de-RedaktionDie Weltgeschichte ist manchmal spannender als jeder Krimi. Ein besonders heißer Politthriller war die Kuba-Krise: 13 Tage im Oktober 1962, welche die Welt um ein Haar in einen Atomkrieg stürzten. Es war im Nachhinein betrachtet vor allem Glück, dass dieser Höhepunkt des Kalten Krieges nicht in einem beiderseitigen Inferno endete -- das zumindest beweist Stefan Brauburger in seiner spannenden Dokumentation, für die er zum ersten Mal lange verschlossene Moskauer Archive auswerten konnte. Zudem enthüllen Interviews mit unmittelbar Beteiligten -- zum Beispiel dem damaligen US-Verteidigungsminister McNamara oder Anatolij Dobrynin, sowjetischer Botschafter in Washington -- was hinter den Kulissen wirklich geschah. Die groben historischen Fakten sind bekannt: Die Amerikaner entdecken bei Aufklärungsflügen über Kuba Abschussrampen für Mittelstrecken-Raketen, die Atomsprengköpfe bis ins 2.000 Kilometer entfernte Washington hätten tragen können. Kennedy setzt Chruschtschow ein Ultimatum, ordnet eine Seeblockade an. Als dann auch noch ein amerikanisches Flugzeug über Kuba abgeschossen wird, scheint eine US-Invasion der Insel, zu der seine Militärs John F. Kennedy von Anfang an gedrängt hatten, unvermeidlich. "Die Kuba-Krise entpuppt sich als spannendes Beispiel, wie hinter einer konstruierten Fassade von 'starken Männern' die Hauptakteure Nerven zeigten und zuletzt über die Hintertreppe Lösungen herbeiführten", schreibt Guido Knopp in seinem Vorwort. Die Hintertreppe war in diesem Fall ein Geheimtreffen in letzter Minute zwischen Justizminister Robert Kennedy und dem sowjetischen Botschafter, das eine Lösung des Konflikts einleitete und einen Dritten Weltkrieg vermeiden half. Die Nervenprobe zur ZDF-Dokumentation zeigt auf höchst interessante Weise die Geschichten hinter der großen Geschichte: wie politische Entscheidungen zu Stande kommen, die verschlungenen Kommunikationswege damals oder die beiderseitigen Irrtümer und Fehleinschätzungen. Und noch viel besser als in der parallel entstandenen Fernsehdokumentation kann Brauburger hier immer wieder erhellende Exkurse und Hintergrundinformationen einstreuen -- und dadurch diese glücklicherweise längst vergangene Ära des Kalten Krieges verständlich und unterhaltsam lesbar noch einmal lebendig werden lassen. --Christian Stahl Lade Kundenrezensionen... |
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Die Gefangenen von Guido Knopp, Alexander Berkel, Stefan BrauburgerGebundene Ausgabe von Bertelsmann, MünchenISBN: 3570007006, Erscheinungsdatum: 2003 Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.de-RedaktionNationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg sind für Guido Knopp noch nicht passé. Immer noch findet er Themen, die es in Geschichtsdokumentationen aufzuarbeiten gilt. Bereits Millionen von Menschen haben er und seine Mitarbeiter mit TV-Serien und Büchern fasziniert, aber auch aufgewühlt: Hitlers Helfer, Hitlers Kinder, Die große Flucht. Das Schicksal der Vertriebenen, Hitlers Krieger (asin 3572012716) oder über den Holokaust. Sein neuestes Werk ist den Millionen von Soldaten gewidmet, die zwischen 1939 und 1945 in Kriegsgefangenschaft gerieten. Eine Frage von Leben und Tod war dabei, von wem man gefangen genommen wurde. Während deutsche Soldaten in amerikanischer Kriegsgefangenschaft tadellos verpflegt und behandelt wurden, herrschte in sowjetischen Gefangenenlagern das blanke Elend. Wenn man das Lager überhaupt lebend erreichte, Tausende erfroren und verhungerten auf den Märschen durch den russischen Winter. Aber Guido Knopp erzählt auch vom Schicksal russischer oder alliierter Soldaten in deutscher Kriegsgefangenschaft. Was Knopps Dokumentationen dabei besonders reizvoll macht, sind die vielen Interviews mit Zeitzeugen und Betroffenen. Im Fernsehen wirken diese O-Töne natürlich stärker. Aber auch die Leser von Die Gefangenen brauchen darauf nicht zu verzichten: Neben sehr vielen historischen Fotos sind auch auf nahezu jeder Seite Kästen mit Interviewausschnitten in den Text eingestreut. Guido Knopp wurde für seine populären Darstellungen auch schon mal als "Boulevardhistoriker" geschmäht. Freilich muss man unterhaltsam erzählen und ein wenig vereinfachen, wenn man ein großes Publikum erreichen will. Aber das beherrschen der ZDF-Redakteur und sein Team nun einmal nahezu perfekt, so dass man ihm auch in diesem Fall neidlos eine möglichst große Leserschaft wünschen mag. --Christian Stahl Lade Kundenrezensionen... |
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