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Königs Übersetzungen, Cäsar - Der Gallische Krieg. Wortgetreue deutsche Übersetzung der Bücher I bis VIII von Gajus Julius CäsarTaschenbuch von C. Bange Verlag GmbHAngebote bei Amazon: ab EUR 5,50 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3804411851, Erscheinungsdatum: Juli 2008, Auflage: 5. Auflage |
2 Kundenrezensionen:Übersetzung Cäsar Der Gallische Krieg 5 von 5 Punktengut einfach mal so zu lesen, man kommt in die Denke und spezielle Sprache von Cäsar gut rein; da fällt es einem leichter, den Text zu übersetzen. Gutes Format. Ein Muss für jeden Lateinschüler und die Lateinsüchtigen 5 von 5 PunktenDieses Buch ist ein wahres Meisterwerk, was Übersetzung und Übersichtlichkeit angeht. Es sind oft mehrere Möglichkeiten geboten. Sowohl die wortgetreue, als auch die etwas, oft besser zu verstehende Übersetzung. In Verbindung mit dem Original (in lateinisch) ist dieses Buch eine optimale Lernstütze. |
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Erste Rede gegen Catilina: Mit Begleittexten von Marcus Tullius CiceroTaschenbuch von BuchnerAngebote bei Amazon: ab EUR 3,50 ISBN: 3766157671, Erscheinungsdatum: 2001, Auflage: 3. A. |
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Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation: Vom Ende des Mittelalters bis 1806 von Barbara Stollberg-RilingerBroschiert von BeckAngebote bei Amazon: ab EUR 4,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3406535992, Erscheinungsdatum: April 2009, Auflage: 4., durchgesehene Auflage |
5 Kundenrezensionen:Pointierte Zusammenfassung der Reichsgeschichte 4 von 5 PunktenBarbara Stollberg-Rilinger, Geschichtsprofessiorin an der Universität Münster, nutzt diesen - wie immer schmalen - Band der Beck'schen Reihe dazu, in Kürze die Grundzüge dieses Staatenkonstrukts auszuzählen, das wie kein anderes das ausgehende Mittelalter und die Neuzeit geprägt hat. Sie setzt mit ihrer Geschichtsschreibung grob nach der Reformation an, als das Reich trotz der Konfessionsspaltung noch immer mächtig war und als "Körper aus Haupt und Gliedern" die divergierenden Interessen der Fürsten und Untertanen, Stände und kirchlichen Gruppierungen in Einklang zu bringen trachtete. Gerade die Frage der Konfession bot allerdings eine enorme Sprengkraft, wie sich in den frühen Reformationskriegen, vor allem aber im dreißigjährigen Krieg zeigte, als das Reich erst zum Schauplatz blutiger Fehden, dann zum Spielball äußerer Mächte wurde. Der Kaisertitel, schon bald fest in habsburgischer Hand und verlängerter Machtapparat Österreichs, geriet durch diesen Krieg, aber auch durch den Vorstoß der Türken mehr und mehr unter Druck, und wandelte sich mehr und mehr vom mittelalterlichen Machtausdruck zu einem Mediator der Standesinteressen. Nach dem westfälischen Frieden konnte sich das Reich noch einmal unter habsburgischer Führung zum Machtzentrum ausdehnen; doch das erstarkende Preussen, die französische Revolution und schließlich die napoleonischen Feldzüge versetzten ihm den Todesstoss. 1806 wurde das Reich, das seine Unterstützer längst verloren hatte, endgültig zu Grabe getragen. Stollberg-Rilinger stellt die Geschichte des Reichs in großen, sehr pointiert geschriebenen Zeitabschnitten dar. Für einen groben Überblick ist dies sehr gut gelungen, sofern man die sich aus der Kürze ergebenden Einschänkungen beachtet. Im letzten Kapitel fasst die Autorin gar die grossen Linien, denen sie im Buch nachgegangen ist, nochmals auf vier Seiten in komprimierter Form zusammen. Ein Verzeichnis weiterführender Literatur ermöglicht die vertiefende Lektüre. Wer sich also - ob nun fürs Studium, zu Recherchezwecken oder aus historischem Interesse - rasches Grundwissen über das Heilige Römische Reich Deutscher Nation in der Frühen Neuzeit aneignen muss, erhält hier die perfekte Zusammenfassung, knapp, gut lesbar und fundiert. Ein brilliantes Buch 5 von 5 PunktenDer Autorin ist ein Meisterwerk gelungen: In wahrlich knappster Form entwickelt Sie immer auf der Höhe der Forschung, dabei auch eigene Hypothesen liefernd und ihre eigenen Forschungen integrierend, einen Abriss der Struktur und Geschichte des Alten Reichs. Das Werk ist hervorragend zu lesen und kann jedem, der sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit interessiert, nur empfohlen werden. Der perfekte Einstieg! 5 von 5 PunktenAm 6. August 1806, heute vor genau 200 Jahren, legte Franz II die Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation nieder. Unter dem Druck Napoleons löste sich das Reich mehr oder weniger selbst auf, ohne das ihm irgend jemand auch nur eine Träne nachweinte. Doch was war dieses Reich eigentlich, welches fast 900 Jahre (seit der Kaiserkrönung Ottos I 962) existierte? War es ein Staat? Wie war das Verhältnis zwischen Kaiser und den Landesfürsten? Reichsstände, Reichskreise, Reichstag, Reichskammergericht usw. Wie kann man sich in diesem Geflecht aus geschriebenen und ungeschriebenen Gesetzen zurechtfinden? Stollberg-Rillingers Darstellung, die mit Reichsreform und Reformation zu Beginn des 16. Jahrhunderts einsetzt, ist der perfekte Einstieg in die Materie. Alles, was man über Verfassung und Funktionieren diese seltsamen Gebildes, dieses "Monstrum", (Pufendorf) wissen muss, wird auf diesen nur 120 Seiten dargelegt. Die Autorin führt den Leser durch das Labyrinth der Institutionen, ohne sie oder ihn in völlige Verwirrung zu stürzen. Eng mit der Verfassung sind auch die zeitgeschichtlichen Ereignisse verbunden. Vor allem die Reformation und die daraus resultierende Glaubensspaltung bestimmten Verfassung und Geschichte des Reiches bis zu seinem Ende. Der dreißigjährige Krieg und das Anbiedern der Landesfürsten an Napoleon lässt sich zumindestens teilweise aus den konfessionellen Gegensätzen erklären. Die frühe Neuzeit ist so ein bißchen wie das häßliche Entlein der Geschichte. In der Schule völlig ausgeklammert, mit Ausnahme der Reformation, und selbst an der Uni eher mit Missmut betrachtet. Schade eigentlich. Denn hier liegen die unter anderem die Wurzeln eines starken Föderalismus, der noch heute unser Land auszeichnet. Fazit: kurz, klar, verständlich. Der perfekte Einstieg? Zwar bleibt Stollberg-Rillinger immer auf der höchsten politischen Ebene und lässt den Alltag der kleinen Leute außen vor, doch lässt sich das im Rahmen einer solch kurzen Darstellung auch nicht erwarten. Interessant und gut verständlich 4 von 5 PunktenDas kleine Buch ist eine Überraschung. Es schildert kurz und bündig alles, was man über das Heilige Römische REich wissen möchte. Ich bin interssierte Privatfrau und keine Geschichtsstudentin. Aber mich hat das Buch gefesselt, zumal es sich gut für die Lektür im Zug eignet Tipp für Studenten 5 von 5 PunktenDas Putendorf'sche "Monstrum" wurde hier nun auf 120 Seiten konzentriert seziert. Jeder, der sich vorab noch nicht mit der Materie "Deutsches Reich" in der Frühen Neuzeit beschäftigt hat, kann sich mit diesem Buch schnell einarbeiten. Trotz der Komplexität der Thematik und ihrer Vielschichtigkeit, wird hier logisch und strigent das Reich mit seinen Institutionen, Problemen und Kaisern aufgezeigt. Es wird erkennbar, dass die Institution "Deutsches Reich" auch heute noch von Interesse ist: Denn dort sind die Wurzeln unseres föderalen Denken und Handeln. Jedoch hat mir zur Zeit der Napoleon'schen Herrschaft die Tiefe gefehlt, was die Qualität aber nicht mindert. Das ideale Buch für Studenten! Zwar wird auf die einzelnen Kaiser, Fürsten etc. nicht genauestens eingegangen, aber das ist ja auch nicht der Anspruch dieses Buches. Für den Schnelleinstieg optimal! |
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Coniuratio Catilinae, Tl.1, Text mit Worterläuterungen und Sacherläuterungen von SallustTaschenbuch von KlettAngebote bei Amazon: ab EUR 5,00 ISBN: 3126432107, Erscheinungsdatum: 1986 |
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Augustus: Eine Biographie von Jochen BleickenTaschenbuch von rororoAngebote bei Amazon: ab EUR 13,45 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3499626500, Erscheinungsdatum: August 2010 |
5 Kundenrezensionen:Ein großes Werk 5 von 5 Punktenhat Herr Bleicken abgeliefert. Sachlich, verständlich, umfassend und differenziert zeigt er den Mann, der die Römischen Eroberungen zum uns bekannten Römischen Reich ordnete. Erschöpfend wird die Ausgangssituation vor der Diktatur Cäsars bis zu seiner Ermordung dargestellt, die politische Situation und die machtpolitischen Wechselbeziehungen aufgezeigt um dann die "andere" Politik des Augustus kenntlich zu machen. Die jeweiligen Zeitabschnitte sind erstaunlich gut mit Zeitkollorit ausgeschmückt. Immer um die Umstände von Entscheidungen zu erklären, ohne dabei in Entschuldigungen zu verfallen. Sachlich ist die Darstellung der Person und die Einordnung seiner Leistungen. Sicherlich versprühen andere Princeps bzw. Kaiser mehr Glanz. Aber ohne die Leistung des "Technokraten" Augustus wäre das Römische Reich nicht annähernd das geworden, was es war. Nicht erschöpfend war die finanzielle Seite. Es werden zwar seine Finanziers genannt. Aber sicherlich wäre es interessant gewesen, zu erfahren aus welchen Gründen sie Geld gaben und wie sich die "Transaktion Octavian" für sie gerechnet hat. Insgesamt eine hervorragende Leistung. Anspruchsvoll und fundiert. 5 von 5 PunktenAugustus, der erste Princeps des römischen Reiches, eine große, jedoch auch schemenhaft der Posterität überlieferte Gestalt der Geschichte. Die Sueton'schen Kaiserviten, Augustus "res gestae" liefern ein äußerst einseitiges, auf die Person fokussierte Bild Octavians, wie er mit bürgerlichem Namen hieß. Das Phänomen Augutsus lässt sich nur im Kontext der Umbruchszeit, der umgeworfenen alten Ordnung durch Caesar verstehen. Bleicken ist mit diesem seinen Werk das Meisterstück gelungen, ein lehrreiches Konglomerat aus persönlicher Initiative und äußeren Umständen die zum Kaiserreich führen, zu schaffen. Alles über Augustus 5 von 5 Punkten?Augustus- Eine Biographie" ist zweifellos eine der ausführlichsten Biographien über den römischen Princeps, die sich im deutschsprachigen Raum finden läßt. Der Autor J. Bleicken setzt sich kritisch und sehr detailliert mit der Lebensgeschichte des Augustus auseinander und hat mit ?Augustus- Eine Biographie" ein Werk auf den Mark gebracht, dass für jeden, der sich intensiv mit Augustus beschäftigen möchte oder einfach nach hilfreichem Material für ein Referat sucht, schon fast als eine Pflichtlektüre zu bezeichnen ist. Mir selbst war diese Biographie bei meiner schriftlichen Hausarbeit über Augustus eine große Hilfe, so das ich sie guten Gewissens weiter empfehlen kann. Auch die stattlichen 799 Seiten sollten nicht abschrecken, da ?Augustus- Eine Biographie" recht flüssig geschrieben und angenehm zu lesen ist. Gelungene Biographie 5 von 5 PunktenBleicken erzählt auf lebendige Weise das Leben des Augustus/Octavian. Der erste Kaiser versteht es jeweils die richtigen Entscheidungen zu treffen und somit seine Macht zu konsolidieren. Er führt das Erbe Caesars fort und richtet eine solide Machtbasis auf worauf sich seine späteren Nachfolger stützen können. Das Buch gibt des weiteren einen generellen Überblick über jene Epoche. Eine Sternstunde der deutschen Historiographie! 5 von 5 PunktenBleicken erweckt die Person des Augustus ohne jegliche spekulativen Elemente in beeindruckender Weise zum Leben. Kritische Recherche und eine gekonnte, wirklich spannende Darstellungsform gehen hier Hand in Hand. Für mich als privat interessierter Leser stellt es eine geradezu ideale Ergänzung zum Standardwerk von Symes über die römische Revolution dar, wo biographische Elemente ja bewusst in den Hintergrund treten. Und um es gerade heraus zu sagen: Das Werk bewegt sich auch wissenschaftlich auf dem Niveau von Symes. Ich scheibe dies vor allem nach der Lektüre der etwas anachronistischen Rezension über die Missetaten des Octavian, denen hier angeblich nicht ausreichend Rechnung getragen werde. Sie ist einerseits zu stark geprägt von unserem heutigen Werteverständnis und wird auch dem vorliegenden Werk in keiner Weise gerecht: Bleicken stellt die unbarmherzige Härte des Augustus gegen seine Feinde (etwa Cicero) völlig ungeschminkt dar, zeigt aber auch, dass die Person des Princeps keineswegs völlig verroht war. Nachzulesen ist dies in der beeindruckenden Episode über Velodius Pollo, einen Emporkömmling, der sich in einem Meerwasserbecken ausgehungerte Muränen hielt und diesen Sklaven zur Belustigung zum Fraß vorwarf: Es war Augustus, der mit einer Geste diese und ähnliche Praktiken abstellte. Unvergesslich sind auch die Szenen, in denen Augustus mit hochrotem Kopf den Senat fluchtartig verlässt, um sich auf eine Provokation hin nicht hinreißen zu lassen. In diesen Szenen wird die Person des Princeps als eine Jahrtausendgestalt erkennbar, die für das römische Reich einen Kompromiss zwischen Tradition und Fortschritt fand, der eine Weiterexistenz des Staatsgebildes erst möglich machte. Die spätere Schmähkritik von Tacitus ist bekanntlich interessengeleitet, schmälert nichts am Verdienst dieses Historikers, erhebt ihn aber auch nicht in den Olymp der Unfehlbarkeit. |
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Römische Geschichte: Von den Anfängen bis zur Spätantike von Klaus BringmannTaschenbuch von C.H.BeckAngebote bei Amazon: ab EUR 3,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3406448127, Erscheinungsdatum: Juli 2008, Auflage: 10., durchgesehene Auflage. |
5 Kundenrezensionen:Nützlich und lohnend - oder nicht? 5 von 5 PunktenWas kann eine Darstellung der römischen Geschichte auf ca. 120 Seiten überhaupt leisten, wenn allein die Literatur zu einzelnen Persönlichkeiten aus der römischen Geschichte - wie z.B. Caesar, Augustus oder Konstantin - schon alleine ganze Bibliotheken füllt. Da bleibt nicht mehr, als die gröbsten Grundzüge der Geschichte zu illustrieren. Dies aber gelingt dem Autor auf hervorragende Art und Weise. Von den Anfängen, über die Königszeit, der Republik, dem Kaiserreich, bis hin zum christlichen Imperium schildert der Autor Aufstieg, Blüte und Fall des römischen Reiches und bleibt nicht allein bei der politischen Ebene der Geschichte stehen. Auch gesellschaftliche Strukturen und Veränderungen kommen zur Sprache. Wichtig ist dem Autor auch, nicht etwa zu suggerieren, dass es sich bei der römischen Geschichte um eine Geschichte aus einem Guss handelt, so als ob wir es mit historisch notwendigen Prozessen zu tun hätten - das ist vielleicht die wichtigste Erkenntnis des Buches, neben der übersichtlichen, aber eben auch nur - dem Ductus der Reihe C.H.-Beck Wissen geschuldeten - einführendnen und knappen Darstellung der römischen Geschichte. Auf die die Diskussionen der Forschung zu umstrittenen Inhalten wird nicht eingegangen, was aber auch in einem solchen Rahmen nicht nötig ist. Der Autor beschränkt sich deshalb auch nur auf die nötigsten allgemeinen Literaturhinweise. Insgesamt dürften sich aber Einsteiger in die römischen Geschichte der kompakten und sehr gut lesbaren Darstellung erfreuen - mehr ist in diesem Rahmen auch nicht möglich. Nur ein Einstieg in das Thema 3 von 5 PunktenEs ist sicherlich ein schwieriges Unterfangen, die römische Geschichte auf so knappem Raum darzustellen. Der Autor, der sich als Kenner der Materie ausweist, bietet dabei eine Fülle von Informationen. Doch unglücklicherweise ist der Stil seiner Ausführungen über weite Strecken wenig mitreißend, und überdies verschwindet manche wesentliche geschichtliche Entwicklung im Dickicht der Fakten, während andere bedeutsame Zusammenhänge unzureichend behandelt werden. Die Teilung des Imperiums in ein west- und ein oströmisches Reich oder der Zerfall des westlichen Teils können als Beispiele angeführt werden. In Summe handelt es sich bei dem vorliegenden Werk nur um einen (nicht ganz optimalen) Einstieg in die Thematik, der zu weiterem Studium anregen kann. Als Überblick bestens geeignet 4 von 5 PunktenWenn man 1000 Jahre römische Geschichte auf gut hundert Seiten zusammenfasst, muss das natürlich einen Kompromiss ergeben. Dieser ist Klaus Bringmann hervorragend gelungen: Er konzentriert sich auf einige Schwerpunkte wie der Übergang von der Republik zum Kaiserreich oder die Krise des 3. Jahrhunderts und macht dem Leser besonders die inneren Zusammenhänge und Ursachen der geschichtlichen Ereignisse deutlich. Die Sprache ist wissenschaftlich und die Informationen werden sehr komprimiert dargeboten - trotz seiner Kürze also kein rein populärwissenschaftliches Buch. Schade nur, dass die Zeittafel am Schluss sehr knapp gehalten wurde. Hier hätten zwei Seiten mehr nicht geschadet. Eine Überblickskarte mit den römischen Provinznamen habe ich ebenfalls vermisst. Dafür ist das Verzeichnis der genannten Personen vollständig. Ein Model fuer Hoerbucher 5 von 5 PunktenAusgezeichnete Kurzdarstellung - Ein Hoergenuss. Diese CD ist ein Vorbild fuer Hoerbuecher dieser Art. Spannend vom Anfang bis zum Ende. kurz und unverständlich 2 von 5 PunktenDie römische Geschichte in einem kleinen Taschenbuch vollständig darlegen zu wollen ist wahrlich kein leichtes Unterfangen. Auf die Frage, ob dies dem Autor gelungen ist (diese Frage stellt er selbst im Nachwort) muss man allerdings eher mit 'Nein' antworten. Statt einer sorgsamen Auswahl und einer bewussten Reduktion meint man förmlich zu spüren, wie der Autor durch sämtliche Details zu hetzen scheint. Dabei bleibt - zumindest für diejenigen, die sich eine kompakte und lesbare Einführung in die römische Geschichte wünschen - leider vieles auf der Strecke. Als Einstiegslektüre nicht geeignet! |
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Die römische Republik: Von der Gründung bis Caesar von Martin JehneBroschiert von BeckAngebote bei Amazon: ab EUR 4,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3406508626, Erscheinungsdatum: Dezember 2007, Auflage: 2 |
5 Kundenrezensionen:Von der Gründung bis Untergang 5 von 5 PunktenDie Geschichte der römischen Republik von dem 10. Jahrhundert vor Christus bis ins Jahr 43 danach. Vor allem die Geschichte der römischen »Außenpolitik«, bzw. Kriegs- und Eroberungspolitik. Aber immer im Wechsel mit der Attitude der Römer und den entscheidenen Wendepunkten in der Politik. Es ist spannend über die römische Republik zu lesen, die den Kontinent Europa so nachhaltig geprägt hat. Es war eine Republik, die schon so viele Errungenschaften vereinte, die auch unsere heutige Gesellschaft kennt. Und die trotzdem unterging. Ich werde mir aus der Reihe noch mehr Bücher zu dem Thema anschaffen. Komprimierte Geschichte, gut zu lesen 5 von 5 PunktenDie Geschichte der römischen Republik auf 123 Seiten ? das scheint eng bemessen. Jehne nutzt jedoch die Gelegenheit, um trotz des knappen Raumes ziemlich viele Grundtendenzen und Ereignisursachen in der römischen Geschichte zwischen ca. 500 v. Chr. und dem Tod Caesars 44 v. Chr. aufzuzeigen. Allein eine Behandlung der Zeit der Gracchen könnte schon das ganze Buch füllen, dennoch hat man am Ende den Eindruck, einen guten Überblick mit einigen Vertiefungen erhalten zu haben. Die Mischung aus Ursachenforschung und Ereignisgeschichte ist gelungen. Auffällig ist die kritische Auseinandersetzung mit der römischen Frühgeschichte in den ersten zwei Kapiteln, die eine skeptische Grundeinstellung gegenüber allen römischen Mythen von Gründung und Anfangszeit der Stadt verrät. Da es wohl Aufgabe des Buches sein soll, Entstehung und Entwicklung der Republik objektiv und ausschließlich anhand wissenschaftlich beweisbarer Fakten zu bieten, ist diese Herangehensweise sicherlich akzeptabel. Zu erwähnen ist diesmal auch das schöne Layout des Bändchens, dessen Einband in angenehmem Hellgelb gehalten ist und das vorne passend mit den in Gold gehaltenen Lettern ?SPQR? geschmückt ist. Überdurchschnittlich 4 von 5 PunktenMartin Jehnes Buch ist eine kurze und präzise Beschreibung der römischen Republik, beginnend mit der Gründung Roms und endend mit der Ermordung Cäsars. Der Autor, geb. 1955 und Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte an der TU Dresden, hat eine sehr gut lesbare Abhandlung der Ereignisse vorgelegt und sich dabei nicht nur auf das politische Geschehen beschränkt, sondern geht auch auf sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Fragen ein. Jehnes Buch ist eine Mischung aus rein deskriptiver Geschichtsschreibung und Analyse. Er bringt seine Meinung ein und scheut auch nicht vor abwertenderen oder leicht spöttischen Urteilen vor allem bei Cicero und Pompeius zurück. Charakteristisch für das ganze Buch ist sein ironisch-distanzierter Stil, mit dem allerdings eher konservativere Leser ihre Schwierigkeiten haben könnten. M.E. einziger Makel: Das Ende der Republik kommt etwas abrupt und der Autor scheint die Jahre zwischen Sullas Abtreten und Cäsars Ermordung im Flug bewältigen zu wollen. Sicher, Jehne überspringt einiges und der eine oder andere Name in der an Akteuren reichen res publica wird sicher nicht gewürdigt. Leser, die einen allgemeineren, verständlicheren Überblick über die Geschichte der römischen Republik suchen, sind mit diesem Buch besser versorgt als mit dem ausführlicheren, vermeintlichen Standardwerk von Bringmann. Fazit: Wer auf der Suche nach einer kurzen, nicht wissenschaftlichen Einstiegslektüre ist, wird hier gut bedient. Sehr guter Einstieg in die römische Geschichte 5 von 5 PunktenDas Buch bietet einen kompakten und fundierten Einstieg in die römische Geschichte. Die römische Republik wird von ihren Anfängen über ihren wechselhaften Verlauf bis zu ihrem Ende logisch und übersichtlich struktiert in absolut lesbarer und anregender Sprache dargestellt. Sowohl für Hobby-Historiker als auch für frühe Semester der Alten Geschichte wunderbar geeignet! Im Übrigen muss man heutzutage ja leider bei nahezu jedem historischen Werk vermerken, ob dies geschichtspolitisch durch den Autor in eine bestimmte Richtung beeinflusst ist oder nicht. Prof. Jehne aber orientiert sich an den vorliegenden validen Fakten und gibt sich ansonsten frei von Wertungen. Gut so! Knapp zusammengefasst und spannend erzählt 4 von 5 PunktenDurch die Serie Rom oder Robert Harris historischen Romanen Pompeji und vor allem Imperium ist die römische Geschichte zuletzt wieder populär geworden. Und wenn ihr selbst Renaissance Denker wie Niccolo Macchiavalli große Bedeutung beimaßen und in ihr die Wiege der europäischen Zivilisation erspähten, kann es sicher nicht schaden, sich mit ihr auseinanderzusetzen. Als einführende und vor allem kurze Lektüre kommen da jedoch nur wenige Werke in Frage. Martin Jehnes in der Reihe C.H. Beck Wissen erschienene Zusammenfassung kommt einem da natürlich gelegen. Jehne kombiniert eine sehr flüssige Erzählung, die einen gut lesbaren Abriss der römischen Geschichte bis Cäsars Aufstieg umfasst, mit einer Erläuterung und Vorstellung der Institutionen des antiken Roms. Er konzentriert sich dabei weniger auf die Vorstellung prägender Persönlichkeiten und nutz wohl auch eine gegenüber anderen Rom-Geschichtsbüchern unterschiedliche Gewichtung, sowie sehr "moderne" Erklärungsansätze. Für mich als Rom-Laien fällt das zweifellos weniger ins Gewicht, denn mich faszinierten vor allem Jehnes Ausführungen zur Gründungsgeschichte der römischen Republik, die mir bis dahin nicht bekannt waren und natürlich die Beschreibung des Aufstiegs der Stadt zur Weltmacht. Fazit: Eine sehr gut lesbare und auch spannende Einführung in die Geschichte der römischen Republik, die ihre wichtigste Aufgabe, mit wenigen Seiten Interesse zu wecken, meiner Ansicht nach ausgezeichnet erfüllt. |
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De bello Gallico - Der Gallische Krieg von Gaius Julius CaesarGebundene Ausgabe von PatmosAngebote bei Amazon: ab EUR 9,06 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3491962285, Erscheinungsdatum: Juni 2008, Auflage: 1 |
2 Kundenrezensionen:Alte Sprache neu belebt 4 von 5 PunktenDer Gallische Krieg (de bello gallico) gibt uns Einblick in eine laengst vergangene Zeit und gewaehrt uns Aufschluesse ueber eine ehemals grosse Kultur, die sich selbst ueberlebt und dem Untergang geweiht hat. Das besondere an diesem Werk ist seine Authenzitaet, die verbuergt ist. Julius Caesar hat seinen "Kriegsbericht" als Propagandaschrift verstehen wollen und sich sehr gemaessig ausgedrueckt, obwohl er einer der machthungrigsten und skrupellosesten Machthaber der Menschheitsgeschichte gilt. Sein Werk spiegelt sein Denken wieder und den Anspruch, den die Roemer zu der damaligen Zeit an sich und die restliche Welt stellten. Sie sahen sich als die von den Goettern Beguenstigten und von diesen Entsandten, sich die Welt zu Untertan zu machen. Den anderen Voelkern, die sie fuer Barbaren hielten, fuehlten sie sich ueberlegen und zogen daraus die Legitimation, diese zu unterjochen. Besonders schoen an diesem Werk ist die Zweisprachigkeit, die die Schoenheit des lateinischen, trotz aller Negativerfahrungen als Schueler, erneut lebendig werden laesst. Eine an manchen Stellen sehr freie Uebersetzung, die esauch heute unumgaenglich fuer Schueler macht, eine eigene Uebersetzung anzufertigen. Übersetzung 3 von 5 PunktenDe bello Gallico ist ein herausragendes Buch. Endlich habe ich mich entschlossen es von vorne bis hinten durch zu lesen. Das ist sehr empfehlenswert, auch für Nicht Lateiner. Ich muß aber zu meinem Bedauern feststellen, dass die Übersetzung recht frei ist. Als Schüler hätte ich sie als unbrauchbar eingestuft. Als Erwachsener, der nur aus Jux und Dollerei endlich den kompletten Bello Gallico liest, reicht mir die Qualität. Ich hätte mir natürlich gewünscht, en passant, auch gleich meine Lateinkenntnisse wieder zu beleben. Das gelingt mit dieser Übersetzung nur schleppend. Vielleicht nimmt ja auch noch ein ausgewachsener Lateinlehrer zu meiner Position Stellung. Trotzdem viel Vergnügen, denn der Inhalt ist natürlich unübertroffen. |
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De bello Gallico / Der Gallische Krieg. Lateinisch / Deutsch von Caesar, Marieluise Deissmann (Hg. / Übersetzung)Taschenbuch von Reclam, DitzingenAngebote bei Amazon: ab EUR 2,63 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3150099609, Erscheinungsdatum: 1991, Auflage: Erw. Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Gut für die Übung... 3 von 5 Punkten... aber die Übersetzung ist nicht zu empfehlen. Sie dient mehr dem Textverständnis, eine wörtliche Übersetzung ist es nicht. Wie schon zuvor geschrieben ist sogar schon der erste Satz sehr, sehr frei übersetzt. Für LateinschülerInnen eine gute Übung, allerdings auch nicht mehr. Zweisprachige Ausgabe besonders für SchülerInnen geeignet 4 von 5 PunktenDer römische Herrscher Gaius Iulius Caesar zog nach Gallien. Das war lustigerweise in drei Teile geteilt, die sich alle in ihren Sprachen, Gesetzen und Institutionen unterschieden. Caesar hat das alles herzlich wenig ausgemacht. Ob Spionage, Infiltration oder Massenmord - dem Römer war jedes noch so unfeine Mittel recht, um die Einflusssphäre des Weltreichs noch größer zu gestalten. Von Glück können wir Nachgeborenen sprechen, dass die Alten noch nicht über biologische Waffen oder Atombomben verfügten. Als Staatsmann hat Caesar selbstverständlich ein Kriegstagebuch geschrieben, das ähnlich dem Logbuch der USS Enterprise jede Unwägbarkeit beschreibt. Caesars Kriegsbericht hat in neuerer Zeit Einzug in den Lateinunterricht gehalten. Wer auch nur ein kleines Latinum haben will, kommt am Gallischen Krieg nicht vorbei und damit auch nicht an den länglichen Ausführungen Caesars. Und die klassische Aufgabe im Lateinunterricht heißt nach wie vor: "Meier, übersetzen Sie!" Und da kommt die Reclam-Übersetzung ins Spiel: Am Original orientiert ohne viele sprachlichen Schnörkel klingt die Reclam-Übersetzung nicht gleich wie abgeschrieben. Die reichen sprachwissenschaftlichen und übersetzerischen Annotationen am Ende des Buches ermöglichen auch die korrekte Beantwortung kritischer Fragen kritischer LateinlehrerInnen. Deswegen kommt der Latein-Schüler an der Reclam-Ausgabe nicht vorbei. (Übrigens nur die deutsche Ausgabe ist wenig empfehlenswert: Nur im ständigen Abgleich mit dem Originaltext kann das nötige Verständnis aufgebracht werden!) (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) Ausgezeichnete Arbeit 5 von 5 PunktenDie acht Bücher zum Gallischen Krieg von Gaius Julius Caesar sind in dieser Ausgabe gut übersetzt und vor allem im Nachwort kommentiert. Cäsar hat, nachdem er die wichtigsten Ämter an sich brachte- teilweise mittels großer Geldzuwendungen-, mit etwa 4 Legionen das damalige Gallien befriedet. Das dauerte etwa 10 Jahre und in den acht Büchern zu diesem Vorhaben in Gallien beschreibt Cäsar ganz genau sein Vorgehen. Wir können beim Lesen der Bücher zum Gallischen Krieg nicht nur seine militärischen Fähigkeiten, sondern auch seinen Stil und seine politischen Gedanken erkennen. Als Vertreter der popularen Partei (der Plebejer) stand er als ehemaliger Anhänger Marius`s immer auf der Seite des Volkes. Dabei hat er mitunter skrupellos das Gesetz gebrochen, z.B. den zweiten Konsul schon mal übergangen und die Macht der Triumvirn (er war einer von ihnen) gegenüber dem Senat durchgesetzt. Das hat ihm schließlich auch das Leben gekostet als er nach Beendigung des Gallischen Krieges den Rubicon überschritt und gegen Rom marschiert ist. Seine Gegner dachten, er wolle sich zum König aufschwingen. Da erdolchten sie ihn im Senat. Diese Ausgabe des Gallischen Krieges zeigt uns Cäsar, wie er als Soldat, Mensch und Politiker dachte und lebte. Der Kommentar am Schluß erarbeitet die Hintergründe des politischen Wirkens der damaligen Zeit. Daraus entstehen Vergleichsmöglichkeiten zu der Stärke der noch einzigen Weltmacht heutzutage, die ebenfalls Kriege als politische Möglichkeit sieht. Das alles gilt es zu bedenken, wenn wir den Bericht Cäsars heute lesen. Im "Verstehen" gut, aber im "Übersetzen" schlecht!!! 3 von 5 PunktenNachdem wir (10. Klasse Gym.) in Latein nun De bello Gallico übersetzten habe ich mir, zum besseren Verständnis nun diese Übersetzung gekauft. Also zum Textverständnis muss ich sagen ist diese Ausgabe gut!!! Wenn man mal nicht weiterkommt, schlägt man nach, und hat dann den Sinn des Satzes. Jedoch ist die Übersetzung grammatikalisch total FALSCH!!! Schon der erste Satz: "Gallia est omnis divisa in partes tres,[...]." Als Übersetzung im Buch steht: "Das Gesamtgebiet Galliens zerfällt in drei Teile,[...]." Das ist FALSCH!!!! Richtig heißt es:"Gallien ist in seiner Gänze in drei Teile unterteilt,[...]." Also nochmals! Nicht einfach die Übersetzung abschreiben, denn die ist doch sehr frei. Jedoch zum Textverständnis ist diese Ausgabe sehr gut!!! Sie hilft... Eine Hilfe zum Verständnis 4 von 5 PunktenCaesar ist ein Klassiker, den man als Lateinschüler gelesen haben wird. Er fordert den Leser jedoch auf mehreren Ebenen. Da sind zum einen Satzbau und Vokabeln. Diese muss man sich in der Übersetzung handwerklich erschließen, insbesondere das teilweise kriegerische Vokabular. Hier mag eine wortgetreue Übersetzung dem Schüler gefallen. Dabei würde aber ein schreckliches Deutsch entstehen. Nicht jede Konstruktion lässt sich in jeder Sprache nachbilden. Eine gute Übersetzung muss daneben den Sinn in der eigenen Sprache vermitteln. Diese Ausgabe erreicht beide Ziele. Sie führt den Leser ein in eine fremde Welt und hilft bei den Hausaufgaben. |
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Die Verschwörung des Catilina. - De coniuratione Catilinae. Lateinisch - Deutsch von SallustTaschenbuch von Reclam, DitzingenAngebote bei Amazon: ab EUR 0,01 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3150094283, Erscheinungsdatum: 1986 |
4 Kundenrezensionen:Cicero gegen Catilina. Aus "neutraler" Perspektive 5 von 5 PunktenDie berühmte Verschwörungsgeschichte des Catilina gegen Cicero - diesmal nicht aus Sicht des Cicero. Dabei nimmt man dem Autor seine Neutralität ab: zwar schildert er gnadenlos die Verwerflichkeit der Bande um Catilina (v.a. als Kinder einer korrumpierten Zeit) und prangert die Mißstände der damaligen Zeit an; jedoch ist der Autor nicht frei von Sympathie mit den Verschwörern (Catilina wird als Mensch mit einigen guten Charakterzügen nur mit falschen Zielen und Idealen dargestellt) und Kritik am Verhalten Ciceros (Durchsetzen der Todesstrafe gegen römische Bürger). Fazit: Detailgenau und -treue Darstellung und somit Exempel par excellence einer Verschwörung von den Wurzel angefangen, mit dem Ende des Catilinas endend - ein Fallbeispiel über das Aufbegehren eines moralisch tief gefallenen (Catilina), über die Intrigen im Senat und schließlich über einen Konsul (Cicero) mit Durchsetzungskraft (und Willem zur Macht?), dessen Hang zu leichter Überheblichkeit den Anfang vom Ende markiert - quasi eine Parabel über Macht, und über jene die sie erlangen, behalten und erschleichen möchen, immer aktuell. Gelungen, aber knapp 4 von 5 PunktenAuch mit der berühmten Catilinarischen Verschwörung des großen lateinischen Historikers Sallust legt Reclam wieder ein Bändchen vor, daß den verschiedensten Ansprüchen seiner Leser in hohem Maße gerecht wird. Wer einfach nur seine Erfahrung im Bereich der Weltliteratur erweitern, sich gewissermaßen also wieder einmal "etwas anlesen" möchte, sieht sich vom flüssigen deutschen Text und vor allem vom niedrigen Preis zufriedengestellt. Leute, die der lateinischen Sprache fähig sind oder sich gar in professionellerem Sinne damit auseinandersetzen (etwa auch Studenten der Klassischen Philologie), freuen sich über die qualitativ hochwertige Übersetzung, die mehr als nur einmal auf gelungene Weise dem Aufbau des Textes in seiner Urfassung gerecht wird, da viele Konstruktionen, die für das Deutsche zunächst unpäßlich erscheinen, sehr gut wiedergegeben werden. Was der Ausgabe jedoch die Höchstnote von fünf Sternen verwehrt, ist die spärliche zusätzliche Ausstattung - ein paar mehr historische und biographische Hintergrundinformationen, die ja ansonsten durchaus zum Interieur bei Reclam-Ausgaben gehören, hätten den Eindruck perfekt abgerundet. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) Wichtig 4 von 5 PunktenWer von denen, die noch in den Genuß kamen, an der Schule das Latinum erwerben zu dürfen hat sich wohl nicht auch einmal mit dem Sallust'schen Bericht über die Verschwörung des Catilina herumplagen müssen? Immerhin war diese Geschichte spannender als so manches Gedicht von Ovid oder ein philosophischer Traktat von Cicero. Das Reclamheft war da immer stiller, aber treuer Begleiter und konnte bei immer wieder auftretenden Anfällen von Faulheit schnell mal nachhelfen, wenn es darauf ankam. Das ist der große Verdienst dieses Büchleins. Man sollte aber wohl auch erwähnen, daß der Bericht des Sallust eine der wichtigen Geschichtsquellen zu dem versuchten Putsch oder wie immer man die gescheiterte Rebellion bezeichnen will, darstellt. In der Übersetzung im Reclamverlag wird dieses Werk auch dem Nicht-Lateiner bzw. dem Nicht-mehr-Lateiner zugänglich gemacht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) Zeitloser Klassiker 4 von 5 PunktenDie Gegebenheit selbst, die im Werk beschrieben wird, nämlich die Verschwörung des Senators Catilina zum Sturz der römischen Republik im Jahre 63 v.Chr., ist heute längst nicht mehr ein wichtiges (politisches) Thema. Sallust selbst, der sich zum Geschichtsschreiber berufen sah, beschreibt die Geschehnisse auch mit einigen Jahren Abstand. Sein literarisches Werk allerdings ist auch heute noch lesenswert. Es ist eine Mischung aus historischem Sachtext, "antikem Krimi" und philosophischer Abhandlung. Sallusts gesellschaftliche Analysen haben zeitlose Gültigkeit, da seine Ausführungen über Mensch, Leben und Staat auch noch heute gültige psychologische und philosophische Aspekte vermitteln. Dem heutigen Leser weniger faßbar ist freilich der römisch-patriotisch-pathetische Stil seines Werkes. Jedoch erweckte er durchaus bei mir Interesse an seiner "Story". Sie ist auch weder lang noch langweilig, so daß sie gut geeignet ist als Einstieg in die römische Literatur. In einem Punkt will ich aber Sallust nicht ungestraft davonkommen lassen: In Abschnitt 4 beschreibt er, daß er aus eigenem Entschluß die Politik verließ. Fakt ist aber, daß er wegen ungebührlichen Verhaltens aus dem Senat geschmissen wurde. Aber das ist ja inzwischen verjährt... Fazit: Das Werk ist dem "geneigten" Leser auf jeden Fall zu empfehlen. |
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