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Michel Foucault zur Einführung von Philipp SarasinBroschiert von Junius VerlagISBN: 3885066335, Erscheinungsdatum: Mai 2010, Auflage: 4. Auflage. Produktgruppe Bücher |
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Reizbare Maschinen: Eine Geschichte des Körpers 1765-1914 (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) von Philipp SarasinAlexis Clerc (Illustrator)Taschenbuch von Suhrkamp Verlag ISBN: 3518291246, Erscheinungsdatum: Juli 2001, Auflage: Originalausgabe Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungDieses Buch versucht, den so selbstverständlichen Satz "Ich habe einen Körper" zu historisieren.Aus der Amazon.de-RedaktionWellness ist der neueste Begriff für eine an sich alte Sache. Es geht um den achtsamen Umgang mit sich selbst, der Gesundheit, Wohlbefinden und ein langes Leben befördern soll; kurz, Wellness ersetzt den alten Begriff der Hygiene. In Zeiten, in denen ein ganzes Zeitschriftensegment unter diesem Begriff prosperiert, legt Philipp Sarasin, Professor für Neuere Geschichte an der Universität Zürich, mit seiner Abhandlung über den Hygienediskurs des 19. Jahrhunderts also eine höchst aktuelle Studie vor. Er nennt sie Reizbare Maschinen. Eine Geschichte des Körpers 1765-1914, denn -- so seine These -- es ist der Hygienediskurs, der Glaube, der Einzelne habe es weitgehend selbst in der Hand über seine Gesundheit zu bestimmen, der den modernen (und zugleich bürgerlichen) Körper schafft. Die hygienische Aufmerksamkeit sich selbst gegenüber macht eine konkrete, physische Reflexivität zu einem wesentlichen Charakterzug des bürgerlichen Subjekts. Seine Verantwortung erstreckt sich nicht länger nur auf die Reinheit der Seele oder die Lauterkeit seiner Absichten, sondern auch auf sein physisches Wohlergehen. Uns, die wir heute alle joggen müssen und nicht rauchen dürfen, mag das oft genug wie ein Fluch erscheinen. Doch Philipp Sarasin sieht in seiner Geschichte des Körpers nicht nur Disziplinartechniken und eine Mikrophysik der Macht am Werk, wie sie Michel Foucault analysierte. Vielmehr argumentiert Sarasin, dass sich dessen zuletzt elaborierte, und positiv akzentuierte "Sorge um sich selbst" mehr dem Hygienediskurs des 19. Jahrhunderts verdankt, als der Diätik der klassischen Antike, der Foucault die subjektkonstituierende Ästhetisierung der eigenen Existenz zuschreibt. Auf rund 500 Seiten lässt Sarasin kaum einen Aspekt seines Themas aus. Seine Körpergeschichte als Geschichte der Antikenrezeption, als Individualisierungsgeschichte, als Mediengeschichte, als Geschichte naturwissenschaftlicher Erklärungsmuster (Reiz) und als Geschichte des individuellen Körpers, der schließlich dem Volkskörper Bahn bricht, fordert den Leser. In ihrer detaillierten Analyse mag sie ihn aber auch teilweise überfordern. --Brigitte Werneburg Lade Kundenrezensionen... |
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Geschichtswissenschaft und Diskursanalyse (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) von Philipp SarasinTaschenbuch von Suhrkamp VerlagISBN: 3518292390, Erscheinungsdatum: Mai 2003, Auflage: 3 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungGeschichtswissenschaft und Diskursanalyse.
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Darwin und Foucault: Genealogie und Geschichte im Zeitalter der Biologie von Philipp SarasinGebundene Ausgabe von Suhrkamp VerlagISBN: 3518585223, Erscheinungsdatum: Januar 2009, Auflage: 2 Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.de-RedaktionAuch wenn Philipp Sarasin schreibt, sein Buch sei ein "Experiment", so fußt es doch auf einer durchaus starken These: "Foucault stammt von Darwin ab." Sarasin liest die Texte der beiden Autoren parallel und über Kreuz und sieht sein Buch als "Petrischale mit zwei Säuren, deren Charakteristika durch diese ungewohnte Vermischung zur Kenntlichkeit gesteigert werden sollen." Resultat dieser Versuchsanordnung sind zahlreiche neue Perspektiven auf die Texte beider Autoren sowie die Erkenntnis, dass ein Denken über Mensch und Natur ohne Bezüge zu Darwin und Foucault heute kaum mehr möglich ist. Dass der französische Denker vom "Schöpfer" der Evolutionstheorie "abstammt", heißt dabei nicht, dass Foucault ein Darwinist gewesen sei. Diese Formulierung zielt vielmehr auf eine genealogische Abhängigkeit ab, und zwar im doppelten Sinne: Zum einen habe sich Foucaults Denken erst vor dem Hintergrund der Evolutionstheorie in seiner charakteristischen Gestalt entwickeln können; zum anderen haben sich beide der Genealogie als Methode des Erkenntnisgewinns bedient. Für Foucault wie für Darwin war es letztlich schlicht falsch, von Mensch und Natur als Unabänderlichem, Konstantem oder gar Ewigem zu sprechen. In ihrer Wahrnehmung ist Leben primär ein Prozess in Zeit und Raum: ein "ätzender" Gedanke, mit dessen Hilfe Darwin den Schöpfungsmythos und Foucault Begriffe wie "Wahrheit", "Subjekt" oder "Mensch" entzaubert haben. Sarasin geht es aber um mehr als bloße Textrekonstruktion. Er möchte "seine" Autoren auch vor der Vereinnahmung durch Biologismus und Kulturalismus bewahren. Gegen die Reduktion alles Menschlichen auf biologisch beschreibbare Determinanten wie Gene und neurologische Prozesse führt er den Denker Darwin an, der auch und gerade die Natur als etwas historisch Gewachsenes und Wachsendes betrachtete. Einem Kulturalismus, der alle Lebensäußerungen in Diskurse und Zeichensysteme aufzulösen geneigt ist, setzt er die feinsinnigen Subversionen Foucaults entgegen, für den Geschichte keineswegs nur ein semiotisches Theater war und der sich in manchen Passagen geradezu als "Realist" lesen lässt. Die Feststellung, dass Nietzsche maßgeblichen und wahrscheinlich den größten Einfluss aufs Foucaults Werk hatte, ist eher eine Ergänzung denn ein Widerspruch zu Sarasins Ansatz. Ihm geht es darum herauszustellen, dass Foucault auch im Lichte Darwins schrieb; in dem Wissen also, dass alles, was man heute über den Menschen sagen kann, "Darwins genealogischer Frage nach der Herkunft dieses Menschen nicht mehr entgehen kann." Und daran hat sich nichts geändert, wie der Autor als Fazit seines Experiments feststellt: Es gibt "keinen Anfang [...], keinen ursprünglichen Grund, auf den wir rekurrieren können, wenn wir vom Menschen sprechen". Was immer man also in diesem Buch, bei Darwin oder Foucault suchen mag: Festen Boden unter den Füßen findet man nicht. --Roland Große Holtforth, Literaturtest
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Fragen Sie Dr. Sex!: Ratgeberkommunikation und die mediale Konstruktion des Sexuellen (edition suhrkamp)Philipp Sarasin (Herausgeber), Stefanie Duttweiler (Herausgeber), Annika Wellmann (Herausgeber), Peter-Paul Bänziger (Herausgeber)Taschenbuch von Suhrkamp Verlag ISBN: 3518125958, Erscheinungsdatum: April 2010, Auflage: Originalausgabe Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungFragen Sie Dr. Sex!Aus der Amazon.de-RedaktionDer Titel klingt markig, und tatsächlich gewährt die hier präsentierte Auswertung von 7.000 Leserbriefen an die Ratgeberkolumnistin der Schweizer Boulevardzeitung Blick, Marta Emmenegger, tiefe Einblicke. Die zuweilen ungelenken, oft auch sehr ausführlichen Briefe räumen nicht nur mit dem Verdacht auf, Medien würden solche Ratgesuche bloß fingieren, um das Sprechen über Sex in Gang zu setzen. Sie zeigen vor allem, wie sehr den Ratsuchenden bewusst war, dass sie sich an ein öffentliches Medium wandten und wie sehr ihr ?Problem? und ihr Wissen über Sex von solchen Medien geprägt war. ?Zur Geschichte der Medien des Rats?, ?Der stumme Doctor als guter Hirte. Zur Genealogie der Sexualratgeber? oder ?Ich auch. Intersexualität in Leserbriefen an die ?Liebe Marta?? ? das Buch bezieht seinen Reiz aus der Diskrepanz zwischen den authentischen Briefen und den wissenschaftlichen Analysen und Hintergrunddarstellungen. Talkshows und ihre Zuschauer treffen hier auf Foucault und dessen hochgradig symbolische Ordnungen des Geschlechtlichen, der Boulevard begegnet der Akademie. Deutlich wird schnell, wie sehr Ratgeber zur Verbreitung der Norm, beispielsweise der des partnerschaftlichen Sex?, beitragen. Es gibt ein ?Richtig? und ein ?Falsch?, und die Mehrheitsmoral bewährt sich stets aufs Neue in den Antworten auf die so unterschiedlichen Probleme und Fragen aus dem ?echten Leben?. Nebenbei erfährt der Leser auch einiges von den ökonomischen Erwägungen, die den Chefredakteur trieben, bei der Wahl zwischen ?sex, crime and sports? den Sex noch stärker ins Zentrum zu rücken und so eine Auflagensteigerung herbeizuführen - ?in der einfachen Überzeugung, dass Sex für viele das Lustvollste vom Lustvollen ist, lustvoller jedenfalls, als jemandem den Hals umzudrehen??. Authentisches Sprechen über Sex sollte Gewalt substituieren, ohne Moral zu pauken oder pornografisch zu sein. Der Zweck der Kolumne war also ein doppelter: Beratung und Unterhaltung. Die ?Beichtmutter für den Unterleib? wurde zu einem Erfolgsmodell, das viele Nachahmer fand. Die mit ihr befassten Essays dieses Bandes sind im besten Sinne intellektuell, unterhaltsam und informativ. --Dr. Stefan Rusche, Literaturtest
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Wie weiter mit? 8 Bände in Kassette: Wie weiter mit Hannah Arendt? / Wie weiter mit Niklas Luhmann? / Wie weiter mit Michael Foucault? / Wie weiter ... Durkheim? / Wie weiter mit Theodor W. Adorno? von Rahel Jaeggi, Armin Nassehi, Philipp Sarasin, Heinz Bude, Ulrich Bielefeld, Jan Philipp Reemtsma, Matthias Koenig, Wolfgang Bonß, Hamburger Institut für Sozialforschung (Hg.)Broschiert von Hamburger EditionISBN: 393609697X, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 2. Aufl. Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungWie weiter mit?? 8 Bände in Ka
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Nach Feierabend 2007. Zürcher Jahrbuch für Wissensgeschichte. Daten von David Gugerli, Michael Hagner, Michael HampePhilipp Sarasin (Herausgeber), Jakob Tanner (Herausgeber), Barbara Orland (Herausgeber)Broschiert von Diaphanes ISBN: 3037340169, Erscheinungsdatum: November 2007, Auflage: 1., Aufl. Produktgruppe Bücher |
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Nach Feierabend 2009: Nicht-Wissen von David Gugerli, Michael Hagner, Philipp Sarasin, Jakob TannerBroschiert von DiaphanesISBN: 3037340894, Erscheinungsdatum: Oktober 2009, Auflage: 1 Produktgruppe Bücher |
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Nach Feierabend 2012: GesundheitDavid Gugerli (Herausgeber), Michael Hagner (Herausgeber), Caspar Hirschi (Herausgeber), Andreas B. Kilcher (Herausgeber), Patricia Purtschert (Herausgeber), Philipp Sarasin (Herausgeber), Jakob Tanner (Herausgeber)Broschiert von Diaphanes ISBN: 3037342285, Erscheinungsdatum: Oktober 2012 Produktgruppe Bücher |
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'Anthrax'. Bioterror als Phantasma. von Philipp SarasinTaschenbuch von Suhrkamp VerlagISBN: 3518123688, Erscheinungsdatum: April 2004, Auflage: 2 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungAnthrax Bioterror als Phantasma. Vom 11.September zum Irak-Krieg Die unbekannte Geschichte der Anthrax-Briefe. Tb
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