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Produkt-Bild: Tribal Tattoo: The Tribe of the Tribals. Traditionelle, archaische und moderne Stammestätowierungen

Tribal Tattoo: The Tribe of the Tribals. Traditionelle, archaische und moderne Stammestätowierungen von Igor Warneck

Taschenbuch von Arun-Verlag
Angebote bei Amazon: ab EUR 17,89

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3927940623, Erscheinungsdatum: Mai 2008, Auflage: 4., Aufl.
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5 Kundenrezensionen:

einfach die aller erste Sahne..........und ein MUSS für Tribal Fans
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist einfach die aller erste Sahne. Hammer gut geschrieben und beschrieben, für Szene-Kenner oder die die es werden wollen ,,ein MUSS,, aber auch für den Leihen sehr interessant. Dazu noch die genialen Fotografien, die das Ganze noch so richtig abrunden. TOP..
So informiert man sich!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Vor dem (ersten) Tattoo ist Information Pflicht. Steht überall, sagt jeder, macht nicht jeder. Vor allem: wie und wo informiert man sich...?
Zeitschriften, Internet, Erfahrungen von Anderen...Klar. Soweit. Und für alle, die sich gut strukturiertes Wissen aneignen und in die Tiefe gehen wollen, gibt es eine klare Empfehlung:
TRIBAL TATTOO. Warum dieses?

Wirklich gelungen im Aufbau, gute Bilder, gute Texte, zeitlos, gute Tätowierer (auch im Interview).
Ein Buch, auf das ich immer wieder gerne zurückgreife. Klare Empfehlung für Tribal-Interessierte, aber auch Tattoo-Interessierte allgemein!
um mehr über die Kunst zu erfahren aber nicht um ein Motiv zu finden
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Das Buch ist wirklich gut gemacht und sehr informativ wenn man mehr über die Kunst und die Bedeutung von Tattoos erfahren möchte. Jedoch würde ich das Buch nicht unmittelbar empfehlen wenn man versucht ein für sich passendes Motiv zu finden.
Ganz nett
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Also das Buch ist insgesamt sehr gut, nur für meine Interessen ist es nichts. Suchte nach Inspirationen für Tribals, aber das Buch ist eher ein Kunstbuch mit Erklärungen. Für Interessierte aber auf jeden Fall klasse. Nur in meinem Fall leider nicht :o)
Tribal Tattoo
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sehr gut,kann ich nur jedem raten,der mehr als nur ein Tattoo möchte.Es informiert über verschiede Bedeutungen eines Tribals bzw. eines Stils.,Herkunft usw. Wer ein Tattoo von der Stange möchte, sollte dieses Buch nicht kaufen.Wer seine Tattoos lebt,ist dieses Buch genau das richtige.
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Produkt-Bild: Kauderwelsch, Englisch für Australien Wort für Wort

Kauderwelsch, Englisch für Australien Wort für Wort von Elfi H. M. Gilissen

Taschenbuch von Reise Know-How Verlag Rump
Angebote bei Amazon: ab EUR 3,85

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 389416557X, Erscheinungsdatum: Januar 2009, Auflage: 4., Auflage
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3 Kundenrezensionen:

Englisch für Anfänger
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Irreführender Titel! Dem Titel nach habe ich erwartet, dass sich dieses Buch ausschließlich den Eigenarten des australischen Slang widmet und mir diese näherbringt, jedoch macht dies nur einen geringen Anteil des Werkes aus. Meiner Meinung wird zu viel Platz dafür verwendet, dem Leser grundlegende Vokabeln zu vermitteln, die den Alltag erleichtern.
Fazit: Wer einigermaßen der englischen Sprache mächtig ist, kann auf dieses Buch getrost verzichten, da es nicht viel Neues enthält.
Sehr informativ und unterhaltsam
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das Buch berührt die wichtigsten sprachlichen Bereiche für eine Australienreise und ist auch für in der englischen Sprache weniger versierte Leser gut geeignet. Neben der rein sprachlichen Seite mit gut verständlicher Lautschrift und einigen Hinweisen zu abweichenden Begriffen im britischen und amerikanischen Englisch werden sehr liebevoll Informationen zu Land und Leuten gegeben. So wird z.B. der Biertrinker in die Lage versetzt, im Pub das richtige Bier in der richtigen Größe zu ordern oder dem Arzt klar zu machen, was einem nun fehlt.
Ganz genial wird es, wenn man sich noch die Begriff auf der Kassette (separater Artikel) vorsprechen läßt, und so hört, das der Aussie doch ganz anders spricht, als wir es in der Schule gelernt haben.
Viel Spass beim Lesen!
Ein MUST für jeden Australienreisenden
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die Kassette vermittelt bereits vor einer Australienreise sehr gut die Sprechweise der Australier, die so ganz anders ist, als wir es im Englischunterricht in der Schule gelernt haben.
Sinnvoller Weise sollte die Kassette gemeinsam mit dem gleichnamigen Buch genutzt werden (separater Artikel), um die Begriffe und die Zusammenhänge deutlicher zu machen.
Es werden alle wichtigen sprachlichen Bereiche für eine Australienreise berücksichtigt.
Danach weiß man auch, was mit dem "aussie,aussie,aussie oy oy oy!!!" auf sich hat. Viel Spass beim Anhören.
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Produkt-Bild: 1421. Als China die Welt entdeckte

1421. Als China die Welt entdeckte von Gavin Menzies

Taschenbuch von Droemer/Knaur
Angebote bei Amazon: ab EUR 3,99

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3426777665, Erscheinungsdatum: Dezember 2004
Zoom ± Produkt-Bild: 1421. Als China die Welt entdeckte

Aus der Amazon.de-Redaktion


Wenn man dem ehemaligen britischen U-Boot-Kommandanten Gavin Menzies Glauben schenken darf, dann war es weder Kolumbus, der Amerika entdeckte, noch irgendein anderer der üblichen Verdächtigen. Kolumbus habe sich vielmehr, wie andere auch, bereits auf Kartenmaterial stützen können, das unter anderem in wesentlichen Teilen eine Frucht der Weltumsegelung des chinesischen Admirals Zheng He in den Jahren 1421 bis 1423 gewesen sein muss. Bereits 1428 habe mit den Karten von Pizzigano, Mauro, Reis, Cantino, Waldseemüller und Rotz eine insgesamt korrekte kartografische Darstellung der ganzen Welt vorgelegen. Die europäischen Entdecker hätten weitere, frühere Karten erwähnt, wie Tagebucheinträge von Kolumbus, aber auch von Vasco da Gama, Ferdinand Magellan, James Cook und anderen bewiesen.
Tatsächlich ist historisch belegt und unbestritten, dass Zheng He mit seiner Flotte weit herumgekommen ist, unter anderem bis nach Borneo. Asiatische Hühner in Südamerika, Wracks vielleicht chinesischer Schiffe entlang der damaligen Routen, Töpferwaren mit chinesischen Inschriften in Peru -- Menzies hat zahllose Indizien zusammengetragen, die beweisen sollen, dass Zheng Hes mächtige Armada damals die ganze Welt umsegelt hat und bereits 70 Jahre vor Kolumbus in Amerika anlandete.
Für den Laien ist das Buch in jedem Fall eine spannende Lektüre -- umsonst erhält niemand 800.000 Dollar Vorschuss von seinem Verlag. Und insgesamt klingt das Ganze auch nicht unstimmig, wenngleich es hier und da schon einiger Fantasie bedarf, den kartografischen Beweisen zu folgen. Einer Fantasie, an der es den Mitgliedern der Royal Geographic Society wohl ermangelte, die Menzies mit seinem Vortrag nicht überzeugen konnte. --Alexander Dohnberg
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5 Kundenrezensionen:

ach jaaaa........................
1 Punkte 1 von 5 Punkten
dieses buch sollte man lesen, wenn man gefallen an so verschwörungstheorien hat und einem fantasy um die ohren säuseln soll. oder wenn man sich generell sehr gerne mit seefahrergeschichte beschäftigt... es sollte einem dann aber auch klar sein, daß der autor leider nicht dabei war und nichts wirklich beweisen kann!
indizien sind keine beweise und in dieser sache MÜSSEN beweise sein. ZU fantastisch das alles, aber dennoch cool zu lesen das!
steht in meinem bücherschrank neben: "die titanic-verschwörung", nett, die beiden! :)
Spannende Geschichte, gut recherchiert
4 Punkte 4 von 5 Punkten

Gavin Menzies erzählt in seinem spannenden Buch, dass 1421 - zur Zeit der Ming Dynastie - die grösste Flotte der Welt China verlies, mit als Ziel, die Welt (Amerika, Australien, Neuseeland, usw.) zu entdecken. Dafür, dass dies den drei Admirals von Kaiser Zhu Di auch gelungen ist, führt Gavin Menzies in "1421" zahllose Beweise an.

Nun bin ich absolut kein geschichtlicher Experte und auch im Bereich der Geographie würde ich meine Kenntnisse als eher mittelmässig umschreiben. China ist zwar eines der Gebiete, das mich interessiert, aber auch da stehe ich nicht blind auf alles was geschrieben wird.

Mich - als Laien - hat das Buch von Menzies aussergewöhnlich fasziniert. Aus verschiedenen Gründen fasziniert: Menzies' selber besitzt grosse Fähighkeiten im Bereich der Meeresnavigation. Das hat ihm die Möglichkeit gegeben, Forschung aus erster Hand zu betreiben. Aber dabei bleibt es nicht. Mehr als 120 Länder und 900 Museeen hat Menzies während seiner jahrzehntelangen Forschungsarbeit besucht. Seine Beweisführung beschränkt sich nicht nur auf seine navigatorischen Fähigkeiten, sondern bezieht Beweise aus den Bereichen Kartologie, Flora und Fauna, Genetik, Kulturgeschichte, Biologie, usw. mit ein.
Ich kann die Qualität seiner Beweise nicht beurteilen. Bekannt ist, dass diese von Historikern angezweifelt wird. Es sei so! Für mich als nicht-Experte war das Buch spannende und überzeugende Lektüre. Dafür, und dafür, dass das Buch zu erneuten Diskussionen über die Entdeckungsgeschichte der Welt geführt hat, bekommt es von mir 4 Sterne.
Fiktive Entdeckungen
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Es ist nicht einfach, eine Flotte mit 30.000 Menschen an Bord über mehrere Jahre zu versorgen. Und schon gar nicht einfach ist es, mehrere Hundert Segelschiffe auf unbekannten Meeren über Wasser und schwimmend zusammen zu halten. Und ähnlich schwierig ist es, die Ergebnisse eines Unternehmens zu verschweigen, an dem nicht nur die Schiffsbesatzungen, sondern auch noch eine viel größere Zahl von Schiffsbauern, Handwerkern, Lieferanten, Geographen, Planern und anderen Berufen beteiligt waren. Zumal ja die große Flotte von der Weltumsegelung angeblich zurückgekehrt ist. Und außerdem ist es auffällig, dass die große Flotte an fast allen Orten der Welt vorbeigekommen sein soll außer ausrechnet am kleinen Europa, dass irgendwie außen vor blieb, vielleicht weil dort die Ankunft von ein paar hundert Schiffen auf einmal doch bemerkt und vernünftig dokumentiert worden wäre. Also scheue ich mich hier nicht zu sagen, dass die Theorie, die Chinesen hätten im 15. Jahrhundert unter dem Admiral Zheng He Amerika entdeckt, Quatsch ist.

Dabei hat Zhenh He bereits durch seine historisch nachweisbaren Reisen eine unglaubliche Leistung erbracht. Zwar ist er im Wesentlichen bestehenden und bekannten Handelswegen gefolgt und konnte sich damit an bereits bekannten Techniken und Erfahrungen für Navigation orientieren. Aber dennoch ist seine Entdeckungsreise nach Südostasien und Afrika eine außerordentliche Leistung, was nautische und logistische Fähigkeiten angeht. Und auch die Dokumentation der fremden Länder durch Wissenschaftler ist sicher etwas, was China deutlich weiter entwickelt erscheinen lässt, als die europäischen Reiche zur selben Zeit. So bin ich diesem Buch immerhin dankbar, dass es diese Leistungen wieder in Erinnerung ruft. Denn die wirklich spannende Frage, warum China mit der Seefahrt wieder Schluss machte und sich von der Außerwelt isolierte, ist hier gar nicht so schlecht dargestellt. Denn aus dieser Entscheidung ergab sich dann vielleicht eine wirklich merkwürdige Erscheinung in der Weltgeschichte: Die Dominanz der Europäer über die gesamte Welt für einige Jahrhunderte. Und so ist immerhin das Thema Zheng He ein wichtiges Thema, auch wenn ich mir ein - sagen wir mal - weniger reißerisches Buch über ihn gewünscht hätte.

Und was ist jetzt mit den chinesischen Hühnern in Amerika? Mit den Karten von Piri Reis und Waldseemüller und vielen anderen? Diese sind wirklich überraschend genau. Und als ich selbst einmal in einem Buch eine Karte von 1543 (Guillaume Brouscon) die Umrisse von Australien an der Stelle von Südamerika gefunden habe, habe ich mich schon gefragt, ob unsere Vorfahren nicht doch ein etwas umfangreicheres Bild von der Welt hatten, als wir ihnen zutrauen. Aber ich fürchte, diese vielen, kleinen, verstreuten Informationen, die dann in den berühmten Karten der frühen Neuzeit integriert wurden, stammen doch eher von kleinen Händlern und unbekannten Entdeckungsreisenden als vom großen Zheng He.
Nett geschrieben aber trotzdem nicht richtig...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
... ist Gavin Menzies' Theorie, die Chinesen hätten lange vor Christoph Kolumbus, Ferdinand Magellan und Thomas Cook bereits 1421 bis 43 die Welt umsegelt und genau kartographiert.

Ich habe die ersten 200 Seiten dieses Buches mit Erstaunen gelesen, dann aber ein ungutes Gefühl bekommen und bei Wikipedia über den Autor recherchiert. Dabei stellte sich schnell heraus, dass seine Theorie nicht allzu glaubwürdig ist, und in Fachkreisen niemals anerkannt wurde. Wer sich nicht daran stört, dass wichtige Fakten, die dem Autor nicht in sein Theoriekonstrukt passen, einfach ausgelassen wurden, und wer vielleicht auch gerne Bücher von Erich von Däniken etc. liest, mag seinen Spaß an 1421 haben.

Ich empfehle, jedem, der von dem Buch beeindruckt ist, den Namen des Autors bei Wikipedia einzugeben, um sich dann erst eine Meinung zu Leben und Werk von Herrn Gavin Menzies zu machen.
Real oder Fiktiv?
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Menzies berichtet von Seefahrten unter Zheng He, die auch stattfanden. Aber ist es möglich, dass die chinesische Flotte im Atlanik segelte und Kap Verde betrat und weiter nach Norden GRönland erreichte?
Waren sie wirklich in der Karibik oder an der Westküste der heutigen USA? Haben sie eine Weltkarte gezeichnet.

All dies wird spannend aufbereitet in seinem Buch. Er erzählt wie er jahrelang forschte um die Informationen zu erlangen.

Was ist aber Wahrheit und was Fiktion -
Australien möglich, aber Nordostpassage nicht oder doch?
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Produkt-Bild: Traumzeit. Mit CD: Das Geheimnis des Didgeridoo

Traumzeit. Mit CD: Das Geheimnis des Didgeridoo von David Lindner

Gebundene Ausgabe von Traumzeit-Verlag
Angebote bei Amazon: ab EUR 17,00

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3933825407, Erscheinungsdatum: März 2004, Auflage: 4. überarb. A.
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5 Kundenrezensionen:

Ausführliche Wissenslücken
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Der Autor stellt recht anschaulich dar, was er nicht weiß und was der Leser nie begreifen wird. Die Welt der Aborigines ist offenbar mit westlicher Mentalität und der dazugehörigen Sprache nicht zu begreifen. Ein Wunder dass uns erlaubt wird, das Spiel auf dem Didgeridoo zu versuchen.
Zustimmung findet die bescheidene Anschauung und der Erklärungsversuch, weshalb das so ist. Auch die Anleitungen sind recht anschaulich.
Bedauerlich sind die vielen Rechtschreibfehler, die eigentlich bei wiederholten Neuauflagen bereits ausgemerzt sein sollten.
Vielleicht sollte ein Hinweis in der Beschreibung enthalten sein, dass es sich um k e i n e Didgeridoo-Schule handelt.
Super
5 Punkte 5 von 5 Punkten
War ein Geschenk und ist super angekommen, man kann auch schon eine Verbesserung hören :-) ist zu empfehlen und die CD ist mit lustigen Einlagen wo man auch mal lachen muss:-)
Jeder kann tröten
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Buch ist einfach, locker und absolut unkompiliziert geschrieben.
Es hat richtig Spaß gemacht das Buch zu lesen. Von vorne bis hinten durchweg gut. Alles braucht seine Zeit, auch das Digeridoo zu spielen.
Genau dies wird einem in diesem Buch vermittelt.
Top!! Ideal für Einsteiger
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist ein Muss für jeden Didgeridoo-Anfänger. Ich spiele selber erst seit einem Monat und habe mich Schritt für Schritt durch das Buch gearbeitet. David Lidner verwendet einen sehr angenehmen Schreibstil und vermittelt auch theoretisches Wissen sehr gut. Dabei geht er sowohl auf unterschiedliche Bauweisen des Didgeridoos als auch auf die Ureinwohner Australiens ein. Es macht richtig Spaß die Übungsschritte durchzumachen, da sie klein-portioniert sind und somit einem nicht überfordern. Die beiliegende Audio-CD zeigt einem, wie sich die einzelnen Effekte anhören, das hat mir sehr geholfen da ich ein audiovisuelle Typ bin.
Esoterisches Gesülze
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich hätte mir mehr Information und Anleitung zum Spielen des Instrumentes und weniger mystischen Hokuspokus gewünscht. Peinlich. Das Buch ist jetzt beim Altpapier.
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Produkt-Bild: Die Aborigines Australiens

Die Aborigines Australiens von Gerhard Leitner

Broschiert von Beck
Angebote bei Amazon: ab EUR 4,95

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3406508898, Erscheinungsdatum: Februar 2006, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Die Aborigines Australiens

2 Kundenrezensionen:

Verpasste Chance
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Es ist immer wieder interessant Bücher über die Ureinwohner von Australien zu entdecken, die nicht über Aboriginal Art oder Spiritualität gehen. Leider ist Leitner's Buch etwas mager. Die Komplexität des Themas verlangt mehr Tiefgang. Sogar für eine Einführung hat es zu wenig Substanz. Wer nicht auf Englischsprachige Bücher zurückgreifen kann, bleibt in diesem Bereich unterversorgt. Eine verpasste Chance.
Gute Einführung, ausgewogene Übersicht
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die Kulturen der Aborigines Australiens faszinieren durch ihre materielle Einfachheit, ihre fremde, exotisch anmutende Religion (deren zentrale Vorstellung die "Alchirenga" oder Traumzeit ist) und ihre Naturverbundenheit. Das macht sie nicht nur heutzutage zur Projektionsfläche zivilisationsmüder Europäer, die in ihnen abwechselnd den edlen und (heute seltener) den primitiven Wilden sahen - und sehen.

Entdeckt wurde Australien vor 40.000 Jahren und nach und nach besiedelt. Dabei entstanden viele kleine Gruppen, die eigene Sprachen sprachen, eigene Sitten und Gebräuche pflegten und ihre religiösen Riten und Feste jeweils unter sich oder bestenfalls unter Einbeziehung der Nachbarn auslebten. Die Bezeichnung "Aborigines", wie auch die Vorstellung einer mehr oder minder einheitlichen Kultur mit vielen Gemeinsamkeiten, stammt von Europäern.

Angewiesen auf die schriftlichen Quellen europäischer Forschungsreisender, Kolonisatoren und Missionare, ist die Geschichte der ersten Begegnungen stark durch die europäische Sichtweise geprägt. Gerhard Leitner zeigt auf, wie sich das Aborigines-Bild wandelte, wie die australischen Ureinwohner erst in den 1960ern wirklich zu gleichberechtigten Bürgern wurden, auch, welche kulturellen Unterschiede bis heute bestehen und wie sie gepflegt werden.

Dabei wird deutlich, dass die Aborigines-Kulturen sehr eigene Vorstellungen von Recht, Religion und vielem mehr haben, die mit westlichen Vorstellungen oft schwerlich kompatibel sind. Leitner zeigt auch auf, dass die Kulturen der Aborigines lebendig sind, sich wandeln, den neuen Realitäten angepasst haben - und eben mehr sind als esoterischer Schnuck für die spirituellen Bedürfnisse zivilisationsmüder Westler.

Geschichte und gegenwärtiges Leben der australischen Ureinwohner und alle Aspekte ihrer Kulturen werden von Leitner kurz angerissen, hauptsächlich und ehrlichkeitshalber aus der Außensicht. Das reicht aus, um den Reichtum dieser menschlichen Lebensart besser würdigen zu können - und als Ausgangspunkt, um sich tiefer in das Thema einzuarbeiten.

Das Buch ist gut und kompakt geschrieben, liest sich flott, hat umfangreiche Tipps für weitere Lektüre und ist für Australienreisende wie für anthropologisch/völkerkundlich Interessierte gleichermaßen interessant - ein perfekter Einstieg und eine hilfreiche Übersicht.

Mehr als einen ersten Einblick bekommt man allerdings nicht, und wer sich bereits länger mit den Aborigines beschäftigt hat, wird nur wenig neues finden.
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Produkt-Bild: Ski Hotels (Designpocket)

Ski Hotels (Designpocket) von Haike Falkenberg

Sondereinband von teNeues Verlag
Angebote bei Amazon: ab EUR 1,02

ISBN: 3823845438, Erscheinungsdatum: Oktober 2003, Auflage: 1
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Produkt-Bild: Australien. Die Besiedelung des Fünften Kontinents.

Australien. Die Besiedelung des Fünften Kontinents. von Robert Hughes

Broschiert von Droemer Knaur
Angebote bei Amazon: ab EUR 9,84

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3426048663, Erscheinungsdatum: August 1992
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4 Kundenrezensionen:

Kolonialgeschichte in seiner ganzen Weite
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Robert Hughes hat mit diesem Buch eine sehr detailierte Ausarbeitung über etwa die ersten 100 Jahre der Besiedlung Australiens durch den weisen Mann geschaffen. Die Schilderungen umfassen alle Gesellschaftsschichten, angefangen von den Zwangsdeportierten Sträflingen, deren freie Nachkommen, über die freien Siedler, die Seesoldaten, Schiffsbesatzungen, Governeure, Händler sowie die englischen Adligen und Monarchen. Eingangs wird die damalige englische Gesellschaft und Englands Situation in der Welt betrachtet. Es wird aufgezeigt, warum es damals so viele Sträflinge in England gab und warum für sie eine Lösung gefunden werden musste. Eindringlich werden die Situationen in Londons Straßen, auf den Gefängnisschiffen, in den Sträflingskolonien Australiens, Tasmaniens und der Norfolkinsel beschrieben. Aber auch die Beziehungen der Sträflinge untereinander, die Situationen der Sträflingsfrauen, die Beziehungen zu den Aboriginies, die verschiedenen erprobten Strafsysteme, das Leben an Bord während der Überfahrt, der Kampf gegen die Natur und die Eingeborenen, die ungerechte Landverteilung, Hunger und Dürreperioden oder der später einsetzende Goldrausch und noch viele andere hier nicht erwähnte Themengebiete schenkt Robert Hughes in diesem Werk seine Aufmerksamkeit. Dabei stützt er sich durchgehend auf die Aussagen und Beschreibungen von Zeitzeugenberichten, meist in Form von Briefen und Tagebüchern oder auf staatliche Dokumente. Untermalt werden die Themen noch durch eine Vielzahl von Fotos und Zeichnungen aus der damaligen Zeit und einer Reihe von Karten die die verschiedenen Besiedlungs- und Aufteilungsstadien Australiens zeigen. Ein wahrhaft monumentales Werk zu diesem Thema.
Für interessierte Leser hochinteressant und spannend
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das Buch richtet sich nur an den überdurchschnittlich an dieser Materie interessierten Leser bzw. an den Australier, der mehr über seine Herkunft wissen möchte. Wer die Lektüre durchhält, wird belohnt mit tiefen Einblicken in geschichtliche Zusammenhänge, Einzelschicksale und unglaublich grausige Begebenheiten, die man heute kaum mehr glauben mag. Auch als geschichtlich intererssierter Tourist z.B. wird man das Land dann mit anderen Augen sehen. Man kann dann auch die besonderen Ausprägungen der dort lebenden Menschen aufgrund der besonderen Vergangenheit besser verstehen.
Eine Neue Welt entsteht - Und Du bist dabei!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Sachbücher sind wie Fenster in fremde Welten. Gut geschrieben eröffnen sie dem Leser ein neues Universum, in das man sich verlieren möchte. Ein solches Buch ist auch die vorliegende Gründungsgeschichte Australiens. Angefangen von der "First Fleet", die Mörder, Betrüger und Halunken im Jahre 1787 nach Sydney beförderte, wo sie beinahe samt und sonders verhungert wären, bis zur Gründung von Melbourne, Brisbane, Adelaide und Hobart und der Aufhebung des Sträflingssystems entsteht die packende Geschichte eines neuen Kontinentes. Hundert Geschichten weiss der Autor kurzweilig und spannend zu erzählen, wenngleich es mitunter ein wenig an der Strukturierung hapert. Aber das macht nichts: das Buch ist mehr als eine Geschichte Australiens. es ist ein Lesenbuch über den Menschen und seine Möglichkeiten, aus dem Nichts heraus Leben und Dauer zu schaffen.
Ein herausragendes Werk über die Kolonisierung Australiens
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Im Jahr 1988 feierte Australien seine Zweihundertjahrfeier. Nur zwei Jahre zuvor, 1986, veröffentlichte der Australier Robert Hughes dieses Buch, dass sich einer Zeit in der Geschichte des Landes widmet, die in der allgemeinen Erinnerung der Australier sehr gerne verschwiegen wird: Die Besiedlung des Kontinents als Strafkolonie für Britische Verbrecher.
Robert Hughes lebt seit 1970 in New York, und gehört zu den wichtigsten Kunstkritikern des Landes. Außerdem ist er als Filmproduzent und Autor tätig. Dieses Werk gehört zu seinen bedeutendsten Büchern, und stand über Monate auf den amerikanischen Bestseller-Listen.
Das knapp 700 Seiten starke Buch befasst sich mit der Zeit Australiens als Strafkolonie. Begonnen 1788, dem Jahr, in dem die ersten Sträflinge in Botany Bay landeten, bis zu den Jahren um 1850, als die Deportation nach Australien Stück für Stück abgeschafft wurde. Robert Hughes stützt sich bei seinen Schilderungen in erster Linie auf offizielle Texte der Behörden in England und Australien, sowie auf Tagebücher und Briefe, die von Sträflingen und freien Siedlern der Kolonie verfasst wurden.
Das Buch beginnt mit einer kurzen Beschreibung des ursprünglichen Australiens, wie es in der Mitte des 18. Jahrhunderts von englischen Seefahrern entdeckt wurde. Ein exotisches Land mit bis dahin unbekannten Tieren und Pflanzen, und den feindseligen Aborigines.
Es folgt ein ausführliches Kapitel über die Gesellschaft und die Lebensbedingungen im England des 18. Jahrhunderts. Darin wird verdeutlicht, warum die Regierung die Deportation nach Australien als geeignetes Mittel zur Lösung ihrer Probleme ansah.
Nach dieser rund 100 Seiten langen Einleitung beginnt die direkte Geschichte der Besiedlung Australiens mit der ersten Überfahrt, und den riesigen Problemen, denen sich die Gefangenen und die Siedler in der ersten Sträflingskolonie Sydney ausgesetzt sahen. In den folgenden Kapiteln geht Robert Hughes sehr ausführlich auf die Menschen in den Kolonien ein. Er veranschaulicht, was für Menschen die Straftäter in der Kolonie waren, die teilweise für die geringsten Verbrechen zu sieben Jahren Deportation verurteilt wurden. Er beschreibt die schrittweise Kolonisierung des Kontinents, beginnend bei der Hauptinsel, über Vandiemensland (Das heutige Tasmanien), und die kleine Norfolkinsel. Immer wieder zieht er dabei Einzelschicksale von Sträflingen, Siedlern oder Regierungsangestellten heran, um an ihren Beispielen die Lebensbedingungen der verschiedenen Gesellschaftsklassen in den neuen Kolonien zu veranschaulichen. Wie genau er dabei vorgehen kann zeigt auch ganz deutlich, wie sehr wir heute von der peinlich genauen Buchführung der Kolonialregierung profitieren.
Über die letzten rund 220 Seiten geht Hughes schließlich auf die Aufhebung der Deportation nach Australien ein, die nach einem fehlgeschlagenen Systemwechsel über eine Entwicklung von rund 30 Jahren nach und nach für den gesamten Kontinent durchgesetzt werden konnte.
Das Buch endet bei der Einhundertjahrfeier 1888, als die Deportation komplett abgeschafft ist, und die Verdrängung der Vergangenheit bereits einzusetzen beginnt. Schon 1888 beschwert sich der Dichter Henry Lawson im liberalen Republican darüber, dass australische Schüler nichts über die Geschichte Australiens vor 1950 lernten. Ein Umstand, der sich auch bis in die Sechzigerjahre des 20. Jahrhunderts nicht änderte.
Gerade aufgrund dieser allgemeinen Verdrängung der düsteren Vergangenheit des Landes als Sträflingskolonie, ist ein Buch wie dieses von Robert Hughes umso wichtiger. Die Ausführlichkeit, die Genauigkeit und die Liebe für die Details tun den Rest, um dieses Buch zu einem herausragenden Werk über die Kolonisierung des fünften Kontinents zu machen.
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Produkt-Bild: Unbekannte Helden der Weltgeschichte

Unbekannte Helden der Weltgeschichte von Helge Hesse

Gebundene Ausgabe von Eichborn Verlag (der Verlag mit der Fliege)
Angebote bei Amazon: ab EUR 12,80

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3821857102, Erscheinungsdatum: August 2009, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Unbekannte Helden der Weltgeschichte

4 Kundenrezensionen:

Eine unterhaltsame Lektüre über bislang kaum beachtete Menschen und Ereignisse
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Schon in seinen Büchern "Hier stehe ich, ich kann nicht anders. In 80 Sätzen durch die Weltgeschichte" und "Ich habe einen Traum. In 80 Sätzen durch die Geschichte des 20. Jahrhunderts" , alle bei Eichborn verlegt, hatte sich der freie Autor und Publizist Helge Hesse als ein ungewöhnlicher Chronist ganz bemerkenswerter historischer Ereignisse und Personen gezeigt.

Waren es hier (Martin Luther vor dem Reichstag in Worms) wie dort ( Martin Luther King bei seiner berühmten Rede) sehr bekannte Gestalten der Geschichte sind es in seinem neuen Buch die eher "unbekannten Helden der Weltgeschichte", denen er mit subtilen und unterhaltsam zu lesenden kleinen Geschichten große Denkmäler setzt.
Die wahren Geschichten sind chronologisch geordnet und beginnen im Jahr 401 vor Christus mit dem Philosophen Xenophon, einem Schüler Sokrates' und Mitschüler Platons. Sie enden mit dem erschütternden Bericht eines gewissen Hugh Thompsons vom Schauplatz My Lai im Vietnamkrieg. Mutig rettete er Frauen und Kinder vor seinen amerikanischen Kameraden, in dem er sich einfach zwischen sie stellte. Und: Dem Hubschrauberpiloten ist es zu verdanken, dass das grausige Massaker der Amerikaner an der vietnamesischen Zivilbevölkerung 1967 überhaupt ans Licht der Öffentlichkeit kam.

Eine wie gesagt unterhaltsame Lektüre über bislang kaum beachtete Menschen und Ereignisse.
Weit gefasster Heldenbegriff und spannende Geschichten
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Volltreffer, was die Unbekanntheit betrifft. Denn von den zwanzig vorgestellten Heldinnen und Helden kannte ich niemanden. Zwar hatte ich wenigstens den Namen des Philosophen Xenophon noch gekannt, weil ich vom Lehrer dafür gerügt wurde, diesen griechischen Denker Xylophon zu nennen. Aber von seinen Taten wusste ich nichts. Beim Bildungsfaktor erreichte dieses Buch also die Maximalpunktzahl. Etwas irritiert war ich über die Heldendefinition des Autors. Aber offenbar war auch Helge Hesse nicht ganz wohl dabei, seine Porträts unter dieser Überschrift einzureihen, gibt er doch in seinem zweiseitigen Vorwort zu bedenken, dass einige der Protagonisten keine Helden im üblichen Sinne seien, weil sie verwerfliche Dinge taten, sich einer fragwürdigen Sache verschrieben oder in ihrer Beharrlichkeit zu weit gingen. In seine Sammlung nahm Helge Hesse sie jedoch auf, weil er deren außergewöhnliche Tapferkeit, ungewöhnlichen Kräfte, besonderen Handlungsweisen und beispielhafte Beharrlichkeit bewundert. Kurz: Der Leser darf nicht erwarten, dass er in den zwanzig Lebensgeschichten den gemeinsamen Nenner findet, der Helden in Vorbildsfunktion auszeichnet.

Nachdem ich mich mit dieser kleinen Enttäuschung abgefunden und den Blickwinkel auf unbekannte Storys eingestellt hatte, überwiegte der Spaß am Kennenlernen unbekannter Episoden aus der Weltgeschichte. Und da sich der Autor nicht durch ein bestimmtes Heldenbild eingeengt fühlte, konnte er bei seiner Wahl umso mehr darauf achten, dem Leser eine möglichst große Palette menschlicher Handlungsweisen und Schicksale zu bieten. Ich wurde daher in die unterschiedlichsten Welten entführt und schloß Bekanntschaften mit einem kriegerischen Philosophen, einem sich zum Medizinmann wandelnden Eroberer, einem Teenager als Königin für neun Tage, einem von der Lieber gesteuerten Piraten oder der Moses genannten Harriet Tubmann. Ich erhielt Einblick in den Zarenhof, in religiöse Machtkämpfe, in Auseinandersetzungen zwischen Pelzjäger und Indianer, in Überlebenskämpfe am Südpol und in die Gräuel der Konzentrationslager.

Mein Fazit: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, kann auch darüber entscheiden, ob man als bekannter und unbekannter Held in die Weltgeschichte eingeht. Indem Helge Hesse den vergessenen Protagonisten historischer Ereignisse eine Bühne bietet, werden dem Leser Blickwinkel geboten, die als unumstößlich geglaubte Fakten durcheinanderwirbeln können. Diesen Effekt hätte der Autor allerdings auch erreicht, wenn er sich bei der Nennung von Jahreszahlen und Namen etwas mehr zurückgehalten hätte.
Unbekannt - doch nicht uninteressant
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Es gibt unzählige Bücher über historische Persönlichkeiten, sprich, über Menschen die man gut kennt oder zu kennen glaubt. Das reicht von Adam bis zu Zarathustra. Da wird dann über Bekanntes oder bisher noch Unbekanntes geschrieben, um das betreffende Menschenbild abzurunden.

Ganz anders in diesem Buch, das sich mit Personen beschäftigt, die der Normalbürger nun wirklich nicht kennt. Sie sind mehr oder weniger glücklich unter "Helden der Weltgeschichte" subsumiert. Darüber kann man in manchen Fällen streiten, doch darum geht es dem kenntnisreichen Autor wohl nicht.

Er entreißt Menschen der Vergessenheit, die es nun wirklich verdient haben, öffentlich bekannt und auch geehrt zu werden - mehr jedenfalls als manche zeitgenössische Pseudo-Prominente. Das liest sich recht flott und überwiegend auch interessant. Die Frage ist nur, ob ich mir das alles merken kann - mein Problem!
Absolut lesenswert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein tolles Buch über Menschen, deren Schicksal aufs Engste auf die eine oder andere Weise mit der großen Weltgeschichte verwoben ist, vom Autor spannend geschrieben und detailliert recherchiert, Wissen wird "en passant" vermittelt.
Mich haben alle Geschichten gefesselt, unter drei "Helden" habe ich das Buch nie aus der Hand gelegt, auch wenn ich eingetlich nur mal kurz reingucken wollte.
Auch ein sehr guter Aufhänger für den Oberstufen-Geschichtsunterricht!
Sehr empfehlenswert, wird mein Weihnachtsbestseller.
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Glühendes Land von Anne McCullagh Rennie

Taschenbuch von Weltbild
Angebote bei Amazon: ab EUR 0,01

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3898973042, Erscheinungsdatum: Februar 2006, Auflage: 1
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4 Kundenrezensionen:

Kitschiger Liebesroman
3 Punkte 3 von 5 Punkten
"Glühendes Land" ist ein Liebesroman, wie er im Buche steht. Leider etwas zu kitschig und einfach gestrickt, die Seiten sind durchnässt von den vielen Tränen der Protagonisten und die Handlung ist arg durchsichtig.
Kylie wächst in einem traumhaften Skigebiet in Australien auf, in dem ihre Eltern ein Hotel besitzen. Sie verliebt sich in einen Ex-Freund ihrer älteren Schwester Gwen, der ihr jedoch keine Beachtung schenkt. Nach ihrem Schulabschluss überredet Kylie ihre Schwester, mit ihr nach Kanada zu gehen, um dort als Ski-Lehrerin zu arbeiten. Sie verbringen dort eine glückliche Zeit. Doch dann bekommen die beiden Frauen das verlockende Angebot, in dem berümten Ski-Ort Aspen eine Anstellung zu bekommen. Und nun nimmt das Verhängnis seinen Lauf....
Dieses Buch war mein erstes der Autorin und das Lesevergnügen war ganz nett. Jedoch wimmelte das Buch von einfachen Handlungssträngen und von Charakteren ohne Tiefen. Für mich liegt es auf der Ebene eines Fortsetzungsromans aus der Zeitung.
Für meinen Geschmack zu flach für eine berührende Liebesgeschichte.
Australierin bei Hilfsdiensten in Papua-Neuguinea und Sri Lanka
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Küsse unter dem Schnee-Eukalyptus versprechen laut einer australischen Sage ewige Liebe. Die junge Australierin Kylie Harris aber kehrt ihrem Land und ihrem Freunde Danno O'Keefe den Rücken. Mit ihrer Schwester zieht sie nach Amerika, um als Skilehrerin zu arbeiten. Nach dem tragischen Tod ihrer Schwester geht sie als Mitarbeiterin einer Hilfsorganisation nach Papua-Neuguinea. Dort kreuzt Danno erneut ihren Weg. Nach diversen Verwicklungen geht dieser zurück nach Australien, während Kylie weiterhin versucht, die Schuldgefühle zu verarbeiten, die sie seit dem Tod ihrer Schwester quälen, indem sie nun in Sri Lanka versucht, sich bei einer Hilfsorganisation nützlich zu machen.

Ein etwas langweiliges Buch, das ohne große Emotionen 'rüberkommt.
sehr schön
5 Punkte 5 von 5 Punkten
vorab muß ich den Inhalt des Buches richtig stellen, da sich alles ganz anders zugetragen hat.
Kylie lebt mit ihren Eltern im australischen Skigebiet und ist heimlich in Danno verliebt. Als ihre Eltern umziehen, geht sie mit ihrer Schwester für 1 Jahr nach Amerika um dort als Skilehrerin zu arbeiten. Während dieses Aufenthaltes gerät die Schwester in die falschen Kreise und verstirbt. Aus Kummer darüber schließt sich Kylie dem Roten Kreuz an und reist nach Papua- Neuguinea. Völlig unerwartet trifft sie dort Danno wieder und die beiden verlieben sich leidenschaftlich ineinander. Während eines Heimataufenthaltes küssen sie sich unter einem Eukylyptusbaum, der die ewige Liebe verheißt. Bis es jedoch dazu kommt, haben die beiden einiges zu ertragen. Dieses Buch beschreibt eine sehr große Liebe und ist absolut lesenswert!
Schöner Australienroman
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ein schönes und trauriges Buch um eine Jugendliebe, das Erwachsenwerden und das Zusammenstehen in Krisenzeiten.

Kylie Harris kann ihre Schwester überreden für ein Jahr mit ihr von in Amerika zu verbringen. Zunächst klappt auch alles ganz gut, bis Gwyn auf die schiefe Bahn gerät und dann tragisch stirbt. Kylie ist zudem seit Jugendtagen unglücklich in den gutaussehenden Danno verliebt.

Sie trifft ihn unverhofft inmitten eines Katastropheneinsatzes des australischen Roten Kreuzes in Papua-Neuguinea wieder und die beiden entdecken ihre Liebe zueinander. Doch sie wird auf eine harte Probe gestellt. Nach einem schweren Schicksalsschlag, glaubt Kylie erneut, nie wieder glücklich zu sein, doch am Ende lohnt sich der Kampf um die Liebe und um Danno.

Das Buch ist gut zu lesen und ich habe es an einem verregneten Sonntag in einem Rutsch durchgelesen. Verdiente 4 Sterne.
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Produkt-Bild: Kleine Geschichte Australiens

Kleine Geschichte Australiens von Albrecht Hagemann

Taschenbuch von Beck
Angebote bei Amazon: ab EUR 5,69

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3406511015, Erscheinungsdatum: Sept. 2004, Auflage: 1
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4 Kundenrezensionen:

Ein Glücksgriff !
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ohne irgendwelche Empfehlungen einfach so ins Schwarze getroffen !
Sehr brauchbar - privat wie schulisch !!
Wer es wissen will
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die "Kleine Geschichte Australiens" ist ein Buch, dessen Anschaffung wirklich lohnt, aus welcher Motivation heraus man auch immer sich mit Australien beschäftigt. Zum einen ist das Buch kurz genug, um in wenigen Tagen gelesen zu werden, aber andererseits auch so ausführlich, dass man zum einen über alles wichtige in Bezug auf den Kontinent informiert wird, und bei weiterführendem Interesse auch einen wirklich guten Grundstock geliefert bekommt, auf dessen Basis sich weiter recherchieren läßt. Dazu sind alle Ereignisse bis zum Januar 2004 erfaßt, womit die Aktualität kaum zu überbieten ist. Ein umfangreiches Literatur- und Personenregister sowie eine Zeittafel runden das wirklich gelungene Werk ab.
Kurz, Bündig, Übersichtlich, Informativ, Lesenswert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein Geschichtsbuch über ein so großes Land wie Australien ist, trotz seiner relativen späten Entdeckung, mit rund 130 Seiten Text etwas knapp bemessen. Nichtsdestoweniger gelingt es dem Autor einen durchgehenden zeitlichen Umriss, angefangen von den ältesten Knochenfunden auf dem Kontinent bis hin zum Jahr 2004 zu verfassen. Alle wichtigen Ereignisse werden erwähnt und erläutert und sind am Ende in einer Zeittafel zusammengefasst. Die lediglich kurzen Schilderungen der einzelnen Epochen sind aber durch die Überschrift des Buches gerechtfertigt und bieten einen guten Überblick über die historischen Ereignisse beziehungsweise bilden, unterstützt durch die zahlreichen aufgelisteten Quellen und Literaturhinweise im Anhang, einen sehr guten Einstieg in Australiens Historie für den näher interessierten Leser.
Für eine sehr umfangreichere, jedoch keineswegs trockene Abhandlung über Australiens Geschichte empfehle ich das Buch "Australien. Die Besiedelung des Fünften Kontinents" von Robert Hughes.
Endlich mal ein Autor, der auf die Aborigines eingeht
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Vor etwa 60.000 Jahren wanderten die Aborigines in Australien ein. Die Lebensweise der Ureinwohner wird ziemlich eingehend vom Autor beschrieben. Die Aborigines hatten damals bis zur ihrer Entdeckung durch die Europäer etwa 500 bis 600 Sprachen. Etwa 1770 entdeckte James Cook den fünften Kontinent und ein paar Jahre später wurden die ersten britischen Strafgefangenen hingeschickt. Später folgten auch freie Menschen, die sich dort ansiedelten, aber die Aborigines immer mehr verdrängten, denn die britische Regierung war der Meinung, dass der Kontinent nicht bevölkert war. Vom 18. bis zum 20. Jahrhundert wurden etwa 50.000 Aborigines von den Weißen ermordet, aber die australische Regierung war nicht nur gegenüber den Ureinwohnern rassistisch, sondern auch gegenüber Südostasiaten, vor allem Japanern und Chinesen, die sie als gelbe Gefahr ansah. Dennoch trieb sie Handel mit beiden Ländern. Im Zweiten Weltkrieg bombadierte Japan einzelne australische Städte. Danach wurden die Beziehungen besser, den Japan wurde demokratisch. Die Einwanderungsbestimmungen waren ziemlich ungerecht, vor allem für Asiaten. Von den etwa 600 Sprachen der Aborigines existieren heute nur noch etwa 12. Die australische Regierung entschuldigte sich vor ein paar Jahren bei den Aborigines wegen des begangenen Unrechts, vor allem wegen der gestohlenen Generationen". Anfang des 20. Jahrhunderts wurden in abgelegenen Gegenden Australiens den Aborigines die Kinder weggenommen, wenn es sich um Mischlinge handelte. Diese Kinder wurden europäisch erzogen und als billige Arbeitskräfte ausgebeutet. Und das im 20. Jahrhundert, wo doch schon in Deutschland sechs Millionen Juden ermordet wurden. Nach Aborigine-Angaben wurden etwa 30.000 Kinder entführt. Eine australische Politikerin namens Hanson war offen rassistisch, vor allem gegenüber den Ureinwohnern, wurde aber glücklicherweise nicht mehr wiedergewählt. Das Buch liest sich sehr gut.
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