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Produkt-Bild: Unternehmen Patentenraub 1945: Die Geheimgeschichte des größten Technologieraubs aller Zeiten

Unternehmen Patentenraub 1945: Die Geheimgeschichte des größten Technologieraubs aller Zeiten von Friedrich Georg

Gebundene Ausgabe von Grabert
Angebote bei Amazon: ab EUR 14,48

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3878472412, Erscheinungsdatum: März 2010, Auflage: 5., Aufl.
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5 Kundenrezensionen:

Ausgezeichnete Arbeit
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein herausragendes Buch zu einem wichtigen, lange Zeit heruntergespielten Thema.
Unbedingt lesen. Kaufempfehlung absolut Topp.
Augenöffner und Pflichtlektüre - Allerdings mit haarsträubenden Fehlern!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Zuallererst:
Wenn ein Buch bereits in der 4. Auflage erscheint, dann sollte man erwarten können, dass ein sauberes Lektorat stattgefunden hat. Darüberhinaus sollte man erwarten können dass Darstellungen und Visualisierungen im Buch von einwandfreier Qualität sind.

Daran mangelt es dem Buch in ausserordentlicher Weise! Einige Beispiele:

S. 132: Die irakische Stadt wird als "Mosul" bezeichnet, gleichwohl im vorherigen Satz die korrekte Namensbezeichnung "Mossul" erfolgte.

S. 139: Grafische Darstellung der Weltkohlereserven. Fast unleserliche Wertebezeichnungen. Darüberhinaus wird ein Teil der Grafik vom linken Rand abgeschnitten.

S. 208: Der Panzertyp "Jagdtiger" wird im Fließtext als "Jadgflieger" bezeichnet. (In der nebenbestehenden Grafik wird allerdings der korrekte Name genannt).

S. 238: Es wird vom modernen Düsenjäger ME 162 gesprochen. Das war allerdings ein konventionelles Propellerflugzeug. Gemeint ist wohl die ME 163 Komet.

S. 304: "... die geradezu überwältigend noch waren." statt korrekterweise "... die geradezu überwältigend hoch waren."

Manche grafischen Darstellungen sind meiner Meinung nach auch eher für Bereich eines Hobbyauthors akzeptabel. Z.B. Darstellungen von Deckelmotiven aus Modellbausätzen, oder Fotografien eines mittelmäßig zusammengebauten Plastikflugzeugmodells.

Ich muss mich zusammenreissen um für diese eklatanten und sehr ärgerlichen handwerklichen Schnitzer nicht mehr als 1 Punkt abzuziehen. Soetwas darf einfach nicht vorkommen. Davon wird die ganze Qualität des Buches in Frage gestellt!

Man kann nur hoffen dass diese Qualitätsmängel schnellstmöglich beseitigt werden!

Nun aber zum eigentlichen Inhalt:

Das Buch zeigt auf, welch gigantischem Diebstahl und der Ausplünderung geistigen Eigentums Deutschland nach dem Krieg ausgeliefert war.
Den Siegern, allem voran den USA, war jedes Verbrechen recht um das benötigte Wissen zum alleinigen Aufstieg zum Weltmacht zu ergaunern.

Ablauf:

- Wirtschaftliche Ursachen zum Kriegseintritt der USA (Grundlagenforschung in den USA Anfangs des 20. Jahrhunderts total unterentwickelt, Verhältnis der Nobelpreisträger in Chemie, Medizin und Phsyik bis 1945 USA/Europa: 18:113, starke Konkurrenz des deutschen Warenhandelsystems zu Lasten des angelsächsischen Kapitalismus, drohende Depression der vollkommen unausgelasteten und auf altmodische Erzeugnisse ausgerichteten US Industrie)

- Die generalstabsmäßige Vorbereitung des Kriegseintritts durch Roosevelt. Der Neutralitätswunsch der Bevölkerung wurde durch gigantische Rüstungslieferungen an England und Russland und schließlich durch den schon Wochen vorher bekannten Angriff auf Pearl Harbour ausgehebelt

- Festlegung der Ziele zur wirtschaftlichen Ausplünderung deutschen Wissens bereits Ende der 1930er Jahre. Dort wurde bereits von einer notwendigen Besetzung Deutschlands gesprochen um diesen Raubzug zum Erfolg führen zu können

- Völkerrechtswidrige Erlasse eines Henry Truman um diesen Raub auf eine "legale" Grundlage zu stellen

etc....

Mehrere 10000 Tonnen Dokumente, Patente etc. in Papierform wurden nach Kriegsende in speziell errichtete Auswertungsstellen verschifft und der amerikanischen Industrie zugänglich gemacht.
Darüberhinaus wurden Industrieanlagen, Mustergeräte, Maschinen, Werkstoffe etc. ebenso in die USA verbracht.

Nichts sollte zurückbleiben und der amerikanischen Wirtschaft sollte ein uneinholbarer technischer Vorsprung gesichert werden. Da viele Dokumente oder Maschinen von den grundlagenschwachen amerikanischen Wissenschaftlern überhaupt nicht verstanden wurden, wurden deutsche Spezialisten und die Erfinder mehr oder weniger freiwillig für den Dienst in der USA "rekrutiert". Im Februar 1946 drangen bewaffnete US Einheiten in einer Nacht und Nebel Aktion sogar in die von den Sowjets besetzte Tschechei ein um sich mit Waffengewalt Dokumente aus einem vergessenen Versteck anzueignen.

Mir hat das Buch die Augen geöffnet. Es zeigt auf dass vorallem wirtschaftliche Interessen den Kriegseintritt der USA begründen. Moralische Heuchlerei und geschickte Propaganda vernebeln bis heute die wahren Absichten und Ziele des Kreigseintritts der USA.

Wer das alles nicht glaubt und meint das sei revionistisches Geschwätz dem sei die Lektüre des Buches empfohlen (bitte die oben erwähnten Mißgeschicke nicht zu stark beachten). Akribisch werden Quellen und Orginaldokumente genannt und abgebildet. Oder ganz einfach, was ja sogar öffentlich bekannt ist: Die Weltraumflüge und die Raketentechnik konnte die USA nur durch Wernher von Braun verwirklichen. Oder man vergleiche den Tarnkappenbomber B2 mit den deutschen Entwürfen von Horten. Man könnte noch Dutzende weiterer Beispiele nennen. Interessant wäre eine materielle Bezifferung dieses Raubzugs. Dies wäre wohl die höchste Zahl welche man sich kaum vorstellen kann. (Als Vergleich: Eine Schweizer Firma erstritt in den 50er Jahren 1 Milliarde Dollar Schadensersatz für ein einziges Patent. Dies wurde kurz nach Kriegsende bei der Plünderung der deutschen Niederlassung widerrechtlich von der USA "requiriert")
Erstklassig !!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Fünf Sternebuch des Grabert Verlages bringt es auf den Punkt.
Es ist unglaublich was von den Alliierten nach Kriegsende in Deutschland alles geraubt wurde. Wo wären die eigentlich Heute ohne die gestohle deutsche Technik ?
Unbedingt lesen, ist sein Geld ohne jede Einschränkung WERT !!!
Unglaublich interessant
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Kurz und knapp, ein gutes Buch das leicht zu lesen ist.
Kann ich nur empfehlen!
Sehr gut recherchiert!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sehr gutes Buch über die Dimension des alliierten geistigen Diebstahls nach 1945 in Deutschland. Wer sich kritisch, objektiv und fachlich korrekt über dieses Thema informieren möchte, kommt an diesem Buch nicht vorbei.
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Produkt-Bild: Die Übernahme: Von der Rock Machine zu den Bandido: Der Bikerkrieg in Kanada

Die Übernahme: Von der Rock Machine zu den Bandido: Der Bikerkrieg in Kanada von Edward Winterhalder, Wil de Clercq

Gebundene Ausgabe von Statt Verlag
Angebote bei Amazon: ab EUR 19,89

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3937542035, Erscheinungsdatum: März 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Die Übernahme: Von der Rock Machine zu den Bandido: Der Bikerkrieg in Kanada

Eine Kundenrezension:

nicht schlecht...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
ich will mich mal kurz halten!

Ich habe schon einige Bikerbücher gelesen und war grad am Anfang von diesem ein bisschen enttäuscht,grad wenn man die Geschichte Rockmaschine vs.Hells Angels kennt.

Aber aber spätestens der Mitte macht das Buch eine Kehrtwende und erklärt in sehr vielen Nebengeschichten grundlegendes aus der Bikerszene,allein diese Wissenswerten Nebenschauplätze machen das Buch am Ende doch sehr lesenswert!

Negativ:ich finde das Buch hat einen leichten Touch von Bandidopropaganda !
Positiv:lesenswert,wissensreich,ohne Hänger
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Produkt-Bild: Der amerikanische Bürgerkrieg

Der amerikanische Bürgerkrieg von Michael Hochgeschwender

Broschiert von C.H. Beck
Angebote bei Amazon: ab EUR 7,90

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3406562515, Erscheinungsdatum: Mai 2010, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Der amerikanische Bürgerkrieg

Eine Kundenrezension:

super Buch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ist schon mein zweites Buch, da das erste schon
total zerfallen ist. Lese ich ziemlich oft.
Sehr interessant. Für alle die sich mit dem
Bürgerkrieg beschäftigen.
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Produkt-Bild: Skull & Bones. Amerikas geheime Macht-Elite

Skull & Bones. Amerikas geheime Macht-Elite von Andreas von Rétyi

Gebundene Ausgabe von Kopp, Rottenburg
Angebote bei Amazon: ab EUR 8,45

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3930219700, Erscheinungsdatum: August 2003, Auflage: 1., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Skull & Bones. Amerikas geheime Macht-Elite

5 Kundenrezensionen:

Das öffnet einem die Augen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Von: DOMINIK MÜLLER
Also ich habe mir dieses Buch gekauft, da Ich mich seit längerem schon mit "Verschwörungstheorien" befasse, wobei der Andreas von Retyi-Autor des Buches-schriebt-nicht Verschwörungstheorien schreibt, sondern nur Dinge, die er nach langen Nachforschungen erfahren hat. Damit ist es kein Dan Brown Roman/Thriller o.ä. die fast alles aus ihrem Bauch heraus geschrieben haben.
Doch nun zum Buch:
Meiner Meinung nach, war das Buch schwer zu verstehen, bei einem einmaligen Durchlesen, da viele Zusammenhänge nicht aufs erste erkannt werden. Doch dies sollte keinen Abschrecken, dieses TOP-BUCH zu lesen.
Durch-wie schon erwähnt-nur einzig wahre Angaben, die von eigener Meinung klar getrennt werden, wirkt dieses Buch so SCHOCKIEREND. Dieses Buch öffnet einem wirklich die Augen, insofern man offen für neue Erfahrungen/Dinge ist und nicht aus Zeitvertreib einfach mal ein Buch liest, bei dem die Gedanken ruhig abseits sein können da z.b. bei einem Roman auch mal gerne Seiten ausgelassen werden können, doch trotzdem versteht man noch das Geschehen.
Dieses Buch ist Tiefgründig und bewirkt mit sicherheit eine andere Denkweise, als die bisherige. Auch alles was in Medien o.ä. ausgebreitet wird, werden sie danach aus ganz anderen Perspektiven sehen.
Doch ich möchte nicht zu viel verraten, lediglich jeder Leser sollte sich stets vor Augen halten, dass all dies NICHT FREI ERFUNDEN wurde.
Viel "Spaß" beim lesen, wobei dieses Thema keinem Freude machen wird-zumindest nicht mehr nachdem ihr das Buch gelesen habt.

Dominik Müller
spannendes Thema, uninteressantes Buch
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Auf das Buch "Skull & Bones" habe ich mich wirklich sehr gefreut, nachdem ich auch das Illuminaten-Buch von Herrn Retyi gelesen habe, das mich allerdings auch nicht zu 100 % zufrieden gestellt hat. Vielleicht waren meine Ansprüche und Erwartungen zu hoch, das mag sein. Aber es handelt sich hier um ein super spannendes und interessantes Thema, das Herr Retyi in meinen Augen leider komplett schlecht dargestellt und erörtert hat. Sein Schreibstil ist in meinen Augen nicht unbedingt als absolut professionell zu bezeichnen, was zu verschmerzen wäre, wenn der Inhalt spannend und informativ wäre, aber dem ist - meiner Meinung nach - leider auch nicht so.
Kurzum: Ich weiß nicht, wo Herr Retyi seine Informationen her hat (was allerdings sehr interessant wäre), mir schaut es nach einigen Recherchen im I-Net aus. Das, was wir in diesem Buch lesen können, finden wir tatsächlich so ähnlich auch im Internet. Also: nichts Neues! Nichts wirklich Spannendes! In dem Buch werden viele Namen genannt, okay, die man sich allerdings eh nicht merkt.
Aber in dem Buch fehlt mir genau wie beim "Illuminaten-Buch" der rote Faden, der sich eigentlich durch das Buch ziehen sollte. Es liest sich leider nicht flüssig, der Autor springt von einer zur nächsten Begebenheit, von einem "Fakt" zum nächsten und wirft seine Informationen (wo immer er sie her hat) wild durcheinander, so dass ein komplettes Wirr-Warr entsteht. Schade, bei so einem heißen Thema!
Aber eigentlich ist es eh grotesk und ich bin selbst schuld, dass ich zu einem Thema, das top secret ist und es auch bleiben soll, so viel erwartet habe. Was versprechen wir uns von einem Buch, das zum Thema eine "geheime Mission" hat? Das, was geheim bleiben soll, bleibt auch, wenn wir dieses Buch gelesen haben, noch geheim. Deshalb: Viel Wind um nichts! Das Buch hätte man drastisch kürzen können, dann hätte es vielleicht einem kleinen Anspruch genügt.
Okay, die Bonesmen sind definitiv die Bösen, sie streben eine komplette Beherrschung der Menschheit an, haben ihre schmutzigen Finger immer und überall im Spiel, schrecken vor nichts zurück und sind die absolute, aber auch geheime Macht (die sich im Hintergrund hält). Die Ordens-Männer dürfen nichts, aber auch gar nichts über die Rituale und die Aktivitäten ihrer geheimen Bruderschaft preisgeben, es herrscht absolutes Stillschweigen. Wozu dann das Buch? Geheimes bleibt geheim.
So recht verstanden habe ich auch noch nicht, wie konkret die "Knochenmänner" sich nun die angestrebte Macht vorstellen. Viele Anschuldigungen und Mutmaßungen werden in den Raum geworfen, die Männer von "Skull & Bones" sind natürlich an allem Schuld, sitzen immer am Drücker, aber ihre konkreten Ziele bleiben eigentlich im Dunkel (wie ihre Machenschaften). Das Buch müsste man - so gesehen - als überflüssig bewerten.
In Einem irrt sich - meiner Meinung nach - der Autor auch sehr: Die Geheimhaltung und Verschwiegenheit eines Ordens hat nicht alleine den Grund, etwas, das "böse", schlecht, schlimm, kriminell und verwerflich ist, zu vertuschen. Ein solches Stillschweigen hat immer eine psychologische Komponente. Es dient dem Gruppenzusammenhalt und der Integrität, nicht zwangsläufig ist es eine Vertuschungstaktik.
Weiter: Die Bonesmen als "Satanisten" zu bezeichnen, halte ich persönlich für unprofessionell und schlecht recherchiert. Schade!
2 Sterne für das wirklich gelungene Cover, das ein Eye-Catcher ist (aber leider nicht hält, was es verspricht), für die gute optische Aufmachung des Buches und für die Mühe, die sich der Autor zweifelsohne gegeben haben.
Genauso
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Unheimlich spannend, unheimlich logisch. Wer gerne Bücher über Illuminaten, Freimauerer und sonstige Geheimbündler liest, dem lege ich dieses Buch nahe. Informativ und erschreckend geschrieben - doch plötzlich werden einem gewisse Vorgänge auf Erden sonnenklar.
Die unsichtbare Macht Teil2
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das Buch "Skull & bones" knüpft an den ersten teil "Die unsichtbare Macht" an. Wo der erste Teil noch mehr schockierend geschrieben war und auf die traurigen Schicksale verschiedener Journalisten einging, die für Informationen über die Geheimbünde ihr Leben lassen mussten, wie etwa Casolaro, geht der zweite Teil auf die "gefährlichste Sekte" und ihre Verbindungen als Ganzes ein. Ich persönlich fand das Buch sehr interessant, allerdings sei dem Leser auch klar gemacht, dass man keine Ahnung über ein Thema haben kann, weil man mal ein oder zwei Bücher gelesen hat. Klar, es bleibt auch irgendwo an der Oberfläche (bei knapp 300 Seiten auch ein Ding der Unmöglichkeit, näher ins Detail zu gehen..), aber immerhin macht das Buch neugierig auf mehr...
Weltraumforscher haben den Kopf in schwindelerregenden Höhen.
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Noch viel schlechter als der schlechteste Sensationsjournalismus! Wer sich mit einem Literaturverzeichnis rühmt, sollte diese Literatur aber auch einmal gelesen haben! Dann hätte der Autor des Buches nämlich feststellen können, dass so manche Behauptungen, die er aufstellt, grundlegend falsch sind.
Durch den informativen Klappentext wird der Leser darüber informiert, dass der Autor eigentlich Chefredakteur des größten deutschsprachigen Astronomie-Magazins ist - wie er von dort zu "Skull and Bones" kommt, bleibt unverständlich. Besser wär's, er bliebe mit dem Kopf in seinen gewohnten Sphären!
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Produkt-Bild: Die 101 wichtigsten Fragen. Amerikanische Geschichte

Die 101 wichtigsten Fragen. Amerikanische Geschichte von Christof Mauch

Broschiert von Beck
Angebote bei Amazon: ab EUR 4,00

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3406548008, Erscheinungsdatum: Januar 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Die 101 wichtigsten Fragen. Amerikanische Geschichte

4 Kundenrezensionen:

Ein Streifzug
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das Buch gibt einen Einblick über die amerikanische Gesellschaft und Geschichte. Es ist interessant geschrieben, aber erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Das Buch ist eine kurzweilige und unterhaltende Lektüre.
Die Hotspots der amerikanischen Geschichte
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wirklich interessant! Die Fragen werden so gestellt, dass man sofort neugierig wird und die knapp gehaltenen Antworten geben genau so viele Informationen, wie man sich erwartet. Dabei bleibt Christof Mauch immer objektiv und historisch korrekt. Schön ist auch, dass er auf relativ aktuelle Ereignisse, wie die Wahl im Jahr 2000 eingeht.
Da jede Frage für sich abgeschlossen behandelt wird, kann man das Buch auch Queerbeet lesen.
Was man allerdings nicht erwarten darf, ist eine lückenlose Darstellung der amerikanischen Geschichte - man lernt aber genug um etwas mitreden zu können.
Macht Spass zu lesen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe jetzt ein paar Bücher zur amerikanischen Geschichte in die Hand genommen. Manche sind anstrengender als andere.
Dieses Buch macht aber richtig Spass. Ich habe es jeden Tag im Bus gelesen und als es fertig war hab ich mir gewünscht, dass es 202 Fragen wären. Man lernt spielend ganz Ungewöhnliches.
Bei diesem Professor würde ich gern studieren.
handlich, lehrreich und prima zu lesen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Christof Mauch, von 2002 bis 2006 Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Washington, kennt sich in Amerika und mit der amerikanischen Geschichte bestens aus. Und dieses kleine Buch dürfte sich zu einem Renner entwickeln. Denn das Interesse an den USA ist hierzulande groß und die Fragen, die der Autor ausgesucht hat, sind nicht für den Fachmann ausgesucht, der sich an ihnen sicher nicht die Zähne ausbeißen wird. Sie sind jedoch für eine breites Publikum aufgeschrieben worden:
Welches sind nun die am häufigsten gestellten Fragen zur amerikanischen Geschichte? Wer diese Frage beantworten muss, braucht bei den ersten Fragen sicher nicht lange zu überlegen - aber viel schwieriger wird es dann schon bei der Beantwortung dieser oft kniffligen Fragen. Denn wer kann schon auf Anhieb solche Fragen beantworten, wie: "Wer war der erste Amerikaner?", "Wer war Uncle Sam?", "Was ist ein Yankee?" oder "Was war der NEW DEAL?".
Es sind Fragen, die bestimmt interessieren und sie sind kurz und knapp beantwortet - und verständlich noch dazu. Man kann dieses Buch wie ein normales Buch von vorne nach hinten lesen und wird sein Vergnügen daran haben. Mann kann aber auch mithilfe des Inhaltsverzeichnisses hin und her springen und wird immer wieder auf eine interessante Frage stoßen. Und sollte man doch einmal auf eine Frage stoßen, die einen nicht interessiert, dann geht man einfach zur nächsten.
Dieses Buch kann man immer wieder in die Hand nehmen. Es ist eine kurzweilige Lektüre, geeignet für Bahnfahrten oder für die letzten fünf Minuten kurz vor dem Einschlafen - allerdings kann es passieren, dass man dann doch noch die eine oder andere Seite mehr liest, denn bei den präzisen und knappen Antworten merkt man gar nicht, wie die Zeit vergeht. Beim Lesen erfährt man viele Einzelheiten, die in den dicken Geschichtsbüchern nie vorkommen, die aber das Verständnis der US-amerikanischen Mentalität erleichtern. Einziges Manko des Buches sind die fehlenden Bilder - aber dann hätte man wieder einen dicken Wälzer in der Hand gehabt.
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Produkt-Bild: Die Holocaust-Industrie: Wie das Leiden der Juden ausgebeutet wird

Die Holocaust-Industrie: Wie das Leiden der Juden ausgebeutet wird von Norman G. Finkelstein

Taschenbuch von Piper
Angebote bei Amazon: ab EUR 7,98

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3492235808, Erscheinungsdatum: Juli 2009, Auflage: 8., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Die Holocaust-Industrie: Wie das Leiden der Juden ausgebeutet wird

Aus der Amazon.de-Redaktion


Norman Finkelstein wirft den großen jüdischen Organisationen in den USA vor, den Holocaust für ökonomische, politische und ideologische Zwecke zu missbrauchen. Er kritisiert die "jüdischen Eliten", die seiner Meinung nach ihren "Opferstatus" dazu nutzen, die "verwerfliche Politik des israelischen Staates und die amerikanische Unterstützung für diese Politik zu rechtfertigen". Und schließlich wehrt er sich dagegen, dass der Holocaust als singuläres Ereignis in der Geschichte betrachtet wird, damit aus dem historischen Kontext gelöst und unvergleichbar sei. Dies sei "purer Chauvinismus", der allein israelischen und jüdischen Interessen diene, die Leiden anderer Völker aber ignoriere.
Diese moralische und finanzielle Ausbeutung jüdischen Leidens bezeichnet Finkelstein als Grundlage der "Holocaust-Industrie". Neben den jüdischen Organisationen und Interessenverbänden zählt er zu diesem Konglomerat auch renommierte wissenschaftliche Institutionen, "im jüdischen Besitz befindliche" Medien sowie prominente Vertreter der amerikanisch-jüdischen Gemeinde, allen voran den vermeintlichen "Hohepriester" des Holocaust, Elie Wiesel.
Er sorge sich um das Vermächnis seiner Eltern und möchte mit seiner Anklage "die Integrität der historischen Überlieferung bewahren", rechtfertigt Finkelstein seine umstrittenen Thesen. Edle Gründe, fürwahr. Doch andere Motive drängen sich beim Lesen des Buches in den Vordergrund: der Ärger über die geringen Entschädigungszahlungen an seine Mutter; die kaum verhüllte Frustration über einen Wissenschaftsbetrieb, der ihn selbst ablehnt und sein vehementer Antizionismus.
Finkelsteins Buch ist keine wissenschaftlich fundierte Studie über den öffentlichen Umgang mit der Holocaust-Erinnerung oder den Komplex der Entschädigungszahlungen. Es ist eine wütende, polemische, vor allem aber sehr persönliche Abrechnung mit dem "jüdischen Establishment", die ihm viel Beifall von der falschen Seite einbringen dürfte. Seinem zweifellos berechtigten Anliegen hat Finkelstein damit einen Bärendienst erwiesen. --Stephan Fingerle
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5 Kundenrezensionen:

Finkelstein ein Genie
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist eine Pflichtlektüre für Historiker, die wirklich über die Verarbeitung eies der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte (Massenvernichtung der Juden durch das Naziregime)informieren wollen. Finkelstein ist ein Genie, denn er belegt seine umstrittenen Thesen mit Quellen en masse.Finkelsteins Sprache ist engargiert. Natürlich wird gesagt polemisch, schon wird einem Killerphrasenausdruck er quasi der Lächerlichkeit preis gegeben. In dem als Anhang erhaltenen Inteview mit der Zeitung Rheinischen Post legt er noch wissenschaftlich fundiert nach, in dem er uns Deutschen einen negativen Chauvinismus bezichtigt. Er hat Recht. Finkelstein geht der Frage nach Warum kann die "Holocaustindustrie" sich so etableiren. Warum schweigt sie als Reagan in Bitburg 1985 eine schlimme Rede hielt, in dem er aus erwiesenen Tätern (Waffen SS, nie die völkerechtlich anerkannte deutsche Armee, sondern eine paramilitärische private Nazi Schlägertruppe, die "Kleinholz machte") Opfer machte, sondern ehrt ihn noch mit einer hohen Auszeichnung. Warum bekam die deutsche rot grüne Bundesregierung Haue von derPresse (besonders schlimm die FAZ, die Methoden des schlimmsten Magazins der Menschheitsgeschichte dems Stürmers anwendete) ,als diese Zivilcourage zeigte, der Bush Adrmistration im irakkonflikt 8 die größte völkerechtswidrige Aktion seit dem Nazieinmarshc in Polen) die Gefolgschaft verweigerte? Norman Finkelstein hat die Antwot parat, der irak ist der Feind israels die " Holocaustindustrie" muss also dafür sorgen, dass man um israel zu retten, auch mal so einfach das Völkerreicht bricht. Israel ist einer der stärksten Militärmächte der Welt. Warum stellten sich die reichen amerikanischen Juden (16 der 40 reichsten Amerikaner sind Juden blind, als Nazis wie von Braun in als amerikanische Staatsbürger den Weltraum im Auftrage der NASA eroberten. Warum protestierte sie nicht oder strichen die Sponsorgelder, als sogar noch ein Film üben jenen von Braun Geschichtsfälschung betrieb, in dem er noch als Opfer des barbarischen NS Regimes darstellte. In Peenemünde waren Zwangarbeiter, die zur Vernichtung bestimmt wurden beschäftigt, Keine KRAV beschöftigte . Warum stellte man sich blind, als erwiesene Nazis irgendwelche Neo Nazi Parteien, wie die Gesamt Deutsche Volkspartei nach dem Kriege aus dem Boden stammpften. Warum darf Schwarzenegger einfach so Hitler preisen, ohne das er Sanktionen zu befüchtien hätte? Warum ist Erika Steinbach eine Revisionisten ersten Ranges in der deutschnen Politik beschäftigt. Warum stellte man sich blind,, als im ZDF Magazin NPD Redaktuere arbeiteten? Wieso bekam seine Mutter, nur läppische 3500$ für 6 jahre Ghetto und KZ Diese Fragen stellt Finkelstein und beantwortet viele. Manche Schlüsse zeiht er darua, die mich als Deutschen unter Anklage stellen würden. Aber so lange wir Philosemiten in der politsichen Elite wie unsere Bundeskanzlerin können wir keine wirkliche Debatte über unsere Nation führen.
endlich mal kritik
5 Punkte 5 von 5 Punkten
super buch,sehr informativ und interessant.endlich wird auch mal eine andere sichtweise aufgezeigt.erstaunlich,dass dieses buch nicht auf dem index steht
Holokoust
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Bin mit der Abwicklung des Geschäftes sehr zufrieden. Der Verkäufer ist zu empfehlen.Danke.
MfG
Friedhelm Weyrich
ob nun eine oder zwei nullen mehr oder weniger....
5 Punkte 5 von 5 Punkten
dieses buch ist eine offenbarung. gut recherchiert, lückenlos argumentiert und trotzdem sehr menschlich. keine bra.ne sch.ndliteratur sondern ein buch mit der motivation zur aufklärung.
das leid von damals dient heute als rechtfertigung, andere leiden zu lassen....ego.stische interessen werden unter zw@ng durchgesetzt und führen nur zu verärgerung, wut und letztendlich zu neuem hass.

lesen, verstehen, handeln.

5 sterne:-)
Unbequeme Fakten
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Entsprechend gängiger Kultur und Politik ist dieses Buch für einen Deutschen eigentlich tabu. Aber genau deswegen sollte man es lesen. Und dazu am besten gleich noch, quasi als Ergänzung und Antwort der Kritiker, "Die Finkelstein Debatte". Allerdings nur dann, wenn man sich die grundsätzliche Fähigkeit zu einer eigenen Meinungsbildung erhalten hat und noch in der Lage ist, sachliche Fakten einerseits, von billiger Polemik und allgemeinen Plattitüden andererseits, zu unterscheiden.
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Produkt-Bild: Mit der Ölwaffe zur Weltmacht. Der Weg zur neuen Weltordnung

Mit der Ölwaffe zur Weltmacht. Der Weg zur neuen Weltordnung von F. W. Engdahl

Gebundene Ausgabe von Kopp, Rottenburg
Angebote bei Amazon: ab EUR 4,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3938516194, Erscheinungsdatum: Oktober 2006, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Mit der Ölwaffe zur Weltmacht. Der Weg zur neuen Weltordnung

5 Kundenrezensionen:

Wenn Sie gut einschlafen möchten ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
... dann lesen Sie dieses Buch besser nicht.
Alle Weltverbesserungsträume bleiben Ihnen möglicherweise im Halse stecken.
Selbst wenn nur 20 Prozent dessen stimmt, was in dem Buch behauptet wird, ist es noch unerträglich für mich.
Das Buch könnte ein Anfang sein, sich wirklich intensiv mit der Gegenwart auseinanderzusetzen. Es kann einfach nicht sein, es darf einfach nicht sein, dass wir dermassen ausgesetzt sind, dass wir sowenig vermögen, wie es in diesem Buch erscheint.
Wir müssen uns interessieren.
Und Stellung beziehen.
Und nachfassen.
Das Internet ist ein Tummelplatz für Verbrechen. Aber das ist die Welt sowieso. Es sollte uns nicht davon abhalten, unsere Meinung zu verbreiten.
Auch wenn sie manchmal ein Schmarrn ist. Man sollte das Maul aufmachen - mit diesem neuen Medium können wir wirklich Demokratie üben und durchsetzen
Liest sich wie ein Thriller
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sehr glaubwürdig schildert der Autor den langen Kampf ums Öl, und was uns evtl. noch bevorsteht. Alle Zitate und Quellen sind sauber nachvollziehbar und überprüfbar. Absolut lesenswert, allerdings wird einem die Welt dannach in einem anderen Licht erscheinen.
Lesenswert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Motiviert durch aktuelle Entwicklungen in Wirtschaft, Finanzwelt und Politik beschäftige ich mich seit mehreren Monaten recht intensiv mit den Themen Wirtschaftsgeschichte und Geo-Politik. Zu meiner individuellen Meinungsbildung nutze ich in diesem Kontext unterschiedliche Medien und bin dabei stets bemüht verschiedene Meinungen zum selben Thema zu recherchieren.
Engdahls Buch konnte mich überzeugen, letztlich auch weil es mich stets zum weiter lesen und zur weiteren Beschäftigung mit dem Themenkomplex motiviert hat.
Fazit: lesenswert!
Schockiernde Enthüllungen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wenn dies alles so stimmt, und es klingt absolut schlüssig und stimmig, dann sind wir alle nur Spielball eine kleinen Gruppe von Profiteuren ohne Gewissen.
Absolut lesenswert.
Mit der Ölwaffe zur Weltmacht
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Mit der Ölwaffe zur Weltmacht. Der Weg zur neuen Weltordnung
Ein super interessantes Buch, das vor allem mal die Grössen der Staatsspitzen lesen sollten.
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Produkt-Bild: Was zählt: Die Autobiographie des besten Managers der Welt

Was zählt: Die Autobiographie des besten Managers der Welt von Jack Welch

Taschenbuch von Ullstein Tb
Angebote bei Amazon: ab EUR 3,50

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548363989, Erscheinungsdatum: März 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Was zählt: Die Autobiographie des besten Managers der Welt

Aus der Amazon.de-Redaktion


Wenn jemand in den USA 40 Jahre lang bei einem Megakonzern und davon zwei Jahrzehnte als Firmenboss tätig war, ist er schon zu Lebzeiten eine Legende. Kein Zweifel: Um Jack Welch ranken sich unzählige Stories, Intrigen und Vorurteile. Was hat man ihm nicht alles angedichtet: Ein harter Hund soll er gewesen sein, der sein Unternehmen mit Zuckerbrot und Peitsche geführt hat. Im gleichen Atemzug aber auch ein beispielhafter Coach, der sich für die Belange seiner Mitarbeiter förmlich zerrissen hat.
Jetzt packt der beste Manager der Welt aus. Er erzählt aus seinem Leben -- direkt, ungeschminkt und fast kumpelhaft distanzlos. Herausgekommen ist eine weitschweifende, mitunter sehr unterhaltsame Mischung aus privaten Anekdoten, lebendigen Erzählungen aus der Chefetage eines Weltkonzerns sowie grundlegenden Managementweisheiten. Das Buch ist angelegt wie ein Hollywoodfilm. Die frühen Jahre, der unaufhaltsame Aufstieg, die Höhen und Tiefen an den Hebeln der Macht und der Einstieg in die neue Ära globalen Wirtschaftens. Fast ist man geneigt zu vermuten, das Drehbuch für einen abendfüllenden Spielfilm sei schon mitgeschrieben worden.
Die Lektüre des Buches ist eigentlich wie eine Achterbahnfahrt. Einmal saust man in die Abgründe bizarrer Klischees und Selbstbeweihräucherung, ein andermal wird man hochgezogen in wunderbare kleine Episoden und hemdsärmelige Situationsanalyse. Es gibt Passagen, da wendet man sich mit Grausen, aber auch Erzählungen, in die man förmlich hineingesaugt wird. Beispiele gibt es auf beiden Seiten zuhauf. Die irische Übermutter, die "einen falschen Fuffziger auf eine Meile Entfernung riechen konnte", und die ihm alle Grundsätze des Managements beibrachte: "Stelle Dich dem Wettbewerb. Stelle dich der Wirklichkeit. Motiviere die Menschen durch Zuckerbrot und Peitsche. Stecke dir anspruchsvolle Ziele. Lasse die Leute nie aus den Augen, damit sie ihre Aufgaben auch tatsächlich erfüllen." Andererseits aber etwa auch die Details und Hintergründe des Honeymoon-Deals, der größten Industriefusion aller Zeiten -- authentisch und meisterhaft erzählt, als würde der alte Jack vor dem prasselnden Kamin aus dem Nähkästchen plaudern.
443 Seiten lang durchschreiten wir an der Hand eines Industriefürsten das amerikanische Jahrhundert und erleben ein kleines Stück amerikanischer Industriegeschichte hautnah mit. Nicht mehr und nicht weniger. Denn so einzigartig ist Jack Welch schon deshalb nicht, weil die Arbeitswelt von morgen keine Führungskraft mehr fördern würde, die sich über 40 Jahre lang bei ein und demselben Arbeitgeber verdingt hat. --Peter Felixberger
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Die "vier E der Führung"
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Auch wenn Jack Welch selbst sagt, seine Biografie sei kein Handbuch für Manager: sie ist doch eines. Wenn Sie die Botschaft dieses Buches, das sich streckenweise so spannend liest wie ein Abenteuerroman, verstanden haben, dann wissen Sie, was Sie an der Spitze Ihres Unternehmens zu tun haben. Welch nimmt kein Blatt vor den Mund. Er erzählt locker-flockig von allen Tops und Flops seiner Karriere, und weil er immer ganz ehrlich die Hintergründe aufdeckt, können Sie von Kapitel zu Kapitel einiges dazulernen. Auch wenn nicht alles neu ist, was Welch mit launigen Worten erzählt, so meinen wir von getAbstract.com doch, dass seine Handgriffe und Klimmzüge für erfolgreiches Management nach wie vor aktuell und für Führungskräfte schlichtweg ein Muss sind.
Wirtschaftslektüre - aber auch spannend und lehrreich
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wenn Jack Welch seinen Werdegang beschreibt, fragt man sich zwangsläufig "Was hat er anders gemacht als ich selbst?". Er wird in einem (für Manager) frühen Alter auf Positionen befördert, die große Verantwortung und viel Einfluß bedeuten. Auch wenn man nicht die gleichen Ziele verfolgen möchte, so steckt das Buch doch voller Ideen und Anregungen, die ich in mehr Unternehmen verwirklicht sehen möchte.

Dinge wie z.B. die Differenzierung bei der Mitarbeiterbeurteilung oder das konsequente Lernen werden in vielen Firmen m.M.n. vernachlässigt.

Ich habe eine Menge guter Ideen aus dem Buch entnommen, die ich verwirklichen werde wenn ich erst CEO von einem Weltkonzern bin. Falls ich das nicht schaffe :-) , bleibt das gute Gefühl daß solche Strategien keine heiße Luft sind und auch erfolgreich sein können.

Spannend sind dann auch die Geschichten, die von mißglückten Firmenübernahmen erzählen oder von Ideengebern wie Sam Walton (Wal-Mart).

Ich empfehle das Buch für Leute, die Wirtschaftsbücher mögen und die gebotenen Inhalte mehr als Ideenquelle und weniger als Muster für die eigene Karriere sehen möchten.
Neutron Jack
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Insgesamt eine langatmige Geschichte. Neutron Jack erzählt seine Jugend wo er als Muttersöhnchen aufwächst, aber gleichzeitig auch immer ein Streber in Sport und Schule bleibt. - Dann nach der Uni und dem schnell erreichten Doktortitel der Gang zu General Elektrik und wie der Gehaltsempfänger immer weiter in der Hierachie nach oben steigt und sich immer von Vorgesetzten mitziehen lässt. Später dann die "Erfolgsgeschichte" des Managers der mit dem ersten großen "Downsizing" einen alten Großkonzern gesundschrumpft und Milliardengeschäfte einfädelt. - Nicht das er nicht darlegen würde warum diese Schritte aus seiner Sicht notwendig waren.

Soweit so gut - aber was bringt einem dieses Buch? Nicht das ich es ideologisch sonderlich fragwürdig finden würde - was soll ein Manager der sich nach seiner Schulzeit immer nur in einem Konzern aufgehalten hat denn sonst schreiben?? Es ist einfach nur nicht interessant.

Welch ist kein Selfmade-Man sondern der Karrieretraum jedes Spießers aus dem mittleren Management, geh brav zur Schule, schreib gute Noten, und dann zu nem Großkonzern und arbeite hart, der honoriert das dann. Typen wie Welch haben selber dafür gesorgt das dieses Industriezeitalter zuende gegangen ist. Gut das es vorbei ist kann man da nur sagen.

Jack Welch hat GE 2001 verlassen, in einem desolaten Zustand der Wert des Unternehmens ist 3 Jahre nach seinem Abgang um 50% gefallen. - Etwas muss dran gewesen sein am Manager Welch. Donald Trump hält sehr viel von ihm. Welch ging natürlich nicht ohne sich nochmal die Taschen so richtig vollzumachen. Aber hier sieht man, ein Manager muss kein Unternehmer sein. 900 Millionen US$ Privatvermögen sind für jemanden der selber auch immer nur Angestellt war eigentlich nicht schlecht.

Als Vorbild taugt Welsh nach diesem Roman für Niemanden, weder in den USA noch Europa.
Sein zweites Buch "Winning" ist da schon etwas besser und hat auch einige hilfreiche Tips zu bieten.
Man kann viel von ihm lernen. Aber er ist nicht ehrlich.
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Bereits der vor Selbstherrlichkeit strotzende Titel lässt erahnen, in welche Richtung diese Autobiografie geht. Um es kurz zu sagen: Sie ist nicht ehrlich. "Neutron Jack" fehlt einfach die Fähigkeit seine eigene Vergangenheit kritisch zu reflektieren. So liest man etwa kapitelweise über die (zugegeben: sehr lehrreichen) Aufsteigerjahre bei GE und seitenweise über die Megadeals die er für das Unternehmen eingefädelt hat. Das mag alles stimmen. Lehrreich und interessant ist es zudem auch noch. Von einer Autobiografie erwarte ich aber mehr. Insbesondere die Schattenseiten der Macht, des beruflichen Erfolges, das "Private Life" wird hier fast vollständig ausgeblendet, ja geradezu ignoriert. Mehr als die Erfolge von Jack beim Golfspielen mit Arbeitskollegen und ein wenig über die wohl behütete (aber eher ärmliche Kindheit) wird nicht offenbart. Das ist sehr schade. Die fehlende Vaterrolle für den erstgeborenen Sohn wird nur in einem Nebensatz mit etwas Selbstmitleid dargestellt. Die Scheidung von der ersten Frau in läppischen 2 Sätzen nebenbei geschildert. Die Trennung von Frau Nummer 2 erfährt man erst, als schon über Frau Nummer 3 berichtet wird.

Fazit: Ein wenig mehr Ehrlichkeit in Bezug auf die Negativseiten seines Erfolges wären hier angebracht gewesen. Schließlich soll dies ja eine Autobiografie des gesamten Lebens von Jack Welch darstellen und nicht nur seine wirtschaftliche Prosperität und seinen Aufsteig bei GE abdecken.
Fakten, Fakten, Fakten....
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ein sehr interessantes und aufschlussreiches Buch über den als "Bester Manager der Welt" bekannten Jack Welch.

Er beschreibt seinen Werdegang im Unternehmen General Electric, welches sich unter seiner Federführung noch viel stärker zu einem der mächtigsten Konzerne in den USA entwickeln konnte.

Das Buch ist gut geschrieben, allerdings wird man doch sehr mit Firmeninterna überhäuft, vor allem mit Daten und Zahlen.

Dennoch fand ich dieses Buch sehr lehrreich und spannend zu lesen.
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Geschichte der USA von Alexander Emmerich

Broschiert von Theiss
Angebote bei Amazon: ab EUR 15,93

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3806221928, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Geschichte der USA

5 Kundenrezensionen:

Warum es zu Thanksgiving Truthahn gibt ...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das Buch wird seiner Hauptintention gerecht: Es vermittelt einen sehr guten, kompakten Überblick der vergleichsweise jungen Geschichte des US-amerikanischen Staatenbundes. Und nur die Berücksichtigung der historischen Entwicklung der USA und deren Zuordnung zum jeweiligen Zeitgeschehen im Rest der (alten) Welt, hilft die aktuelle Sichtweise der Amerikaner, womit gemeinhin im Sprachgebrauch immer die Bürger der USA gemeint sind, von sich und der Welt zu verstehen. Denn will man als Europäer diese spezifische Sichtweise des "Weltpolizisten" begreifen, MUSS man die facettenreiche Geschichte dieses Landes kennen. Dann wird vieles klarer - insb. was auch die aktuellen Konflikte in den politischen Brennpunkten dieser Welt und die entsprechende Rolle(nvorstellung) der US-Amerikaner vor Ort angeht.

Der Text ist flüssig zu lesen und aufgelockert mit Bildmaterial. Das Buch richtet sich zwar primär an den Nicht-Historiker, dennoch fallen viele Kapitel allzu knapp aus, insb. was die jüngere Geschichte des Landes angeht (z.B. Martin Luther King, Vietnam), aber auch von George Washington erfährt der Leser eher wenig. Letztere Beschränkungen sind dem Autor allerdings nur bedingt anzulasten, da es seine Intention ist, einen Überblick über die wichtigen historischen Ereignisse im Lande der unbegrenzten Möglichkeiten zu vermitteln (was auch Bestandteil der zugehörigen Buchreihe des Theiss-Verlages ist). Dieses gelingt ihm voll und ganz. Auf weiterführende Literatur wird überdies im Anhang konkret verwiesen (an dieser Stelle sei mir erlaubt, auf die Abhandlung "Der Amerikanische Bürgerkrieg 1861 - 1865" von Udo Sautters zu verweisen). Doch auch darüber hinaus erfährt der Leser z. T. sehr interessante Details aus dem einzig wahren wilden Westen.

FAZIT: Ein empfehlenswertes Geschichtslesebuch für alle, die wissen wollen, warum es einen Independence Day gibt - und ich meine nicht den von Roland Emmerich ...
Sehr guter Überblick!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die Geschichte der USA war mir bis dato nur bruchstückhaft bekannt. Klar kennt man als Bürger mit solider Allgemeinbildung einige Präsidenten, hat vom Bürgerkrieg gehört, weiss um den Eisenbahnbau quer durch die USA und von den Indianerkriegen. Aber das Ganze chronologisch sortiert und sauber aufbereitet hatte ich noch nicht gesehen.

Dieses Buch leistet genau das, nämlich einen Abriß über die wesentlichen Elemente der amerikanischen Geschichte zu geben und den Bogen zu spannen von der anfänglichen Besiedelung der Ostküste bis hin zu den USA der Nachkriegszeit

Das Buch ist sehr flüssig zu lesen und informiert den Leser in knapper Form über alles Wesentliche. Der Autor verzichtet auf Pathos und stellt die Informationen gut dar. Ich habe nach Lektüre des Buches viel über die USA gelernt und vor allem sind die großen Zusammenhänge gut dargestellt.

Natürlich ist das Buch sehr knapp gehalten, die einzelnen Themen werden nur angerissen. Darum kann es als Einstieg oder Übersicht in die Thematik "Geschichte der USA" angesehen werden. Zur Vertiefung müßte man weitere Bücher lesen - über die Kapitel amerikanischer Geschichte, die einen persönlich besonders interessieren.

Ich bin zufrieden mit dem, was dieses Buch leistet und habe ein besseres Verständnis über die USA erlangt.
Handbuch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dies ist ein Handbuch, das man wirklich gerne liest und das nie langweilig wird. Trotz des erstaunlich kompakten Umfangs von gerade einmal 174 Seiten versteht es der Autor, einerseits die großen sozialgeschichtlichen Entwicklungen in den Blick zu nehmen, ohne dabei aber andererseits auf die unabdingbaren "Facts" der klassischen "Ereignisgeschichte" zu verzichten. Gut, auch die reiche Bebilderung und die erstklassigen Karten. Gerade für Schüler und Studenten dürfte es kaum einen besseren Einstieg in die amerikanische Geschichte geben.
Übersichtlich, anschaulich, verständlich
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Hätte mir nie vorstellen, mir ein Geschichtsbuch in naher Zukunft kaufen zu wollen, aber da mich das Thema interessierte, habe ich dann bei "Geschichte der USA" zugeschlagen.

Und ich habe es nicht bereut. Geschichte genauso erklärt, wie man sich es wünscht, tolle Bilder, Grafiken, Textboxen etc.

So kann Geschichte sogar Spaß machen.
knapp, informativ, handlich, nützlich
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Theiss - Verlag hat in der Reihe WISSEN KOMPAKT bereits einige Titel veröffentlicht. So zur Archäologie, zu den Germanen, zum alten China oder über die Kelten. Die vorliegende kompakte Geschichte der USA kann als sehr gelungen bezeichnet werden. Der Autor Alexander Emmerich hat in Amerikanischer Geschichte promoviert. Er beschreibt auf knapp 176 Seiten die Entstehung der heutigen Supermacht USA von den Anfängen bis zur Präsidentschaftswahl 2008. Da sich Emmerich bei der Vorstellung der beiden Präsidentschaftskandidaten bereits stark auf Obama konzentriert, kann man wohl konstatieren, dass er das Wahlergebnis bereits vorausgeahnt hat. Auch sonst besticht sein Text vor allem durch deutliche Wertungen. Emmerich beschränkt sich nicht allein darauf, eine historische Entwicklung zu skizzieren, sondern er präsentiert dem Leser auch seine Bewertung von bestimmten Ereignissen. Somit bietet das Buch nicht nur vom Umfang sondern auch vom Inhalt her weit mehr als ein umfangreicher Lexikonartikel.
Zusätzlich zum Text gibt es einige Doppelseiten (manchmal auch einzelne Seiten), die bestimmte Ereignisse etwas ausführlicher erläutern. Die Auswahl zeugt von Sachverstand, geben diese besonderen Darstellungen dem Leser doch einiges an zusätzlichem Wissen mit auf den Weg. So werden das politische System der USA ebenso behandelt wie die Wagentrecks nach Westen, die Abolitionisten, der Ku-Klux-Klan, das Empire State Building oder das American Indian Movement (AIM). Innerhalb des Textes finden sich außerdem noch zusätzliche Informationskästen, die, farblich abgehoben, Begriffe erläutern oder Personen vorstellen. So erfährt der Leser mehr über Manifest Destiny, General Steuben, die Prohibition oder Hillary Clinton.
Ein abschließendes Kapitel befasst sich dann mit einigen Begriffen, die "typisch amerikanisch" sind: Freiheit, Puritanismus, The American Dream, Frontier, Melting Pot und Hollywood.
Die Liste der weiterführenden Literatur erstreckt sich über drei Seiten, weist jedoch für die eigentliche Zielgruppe des Buches zu viel spezielle Literatur aus. Am Ende steht die Übersicht der Präsidenten der USA. Hier hätte man vielleicht noch mit Bildmaterial arbeiten können, aber die Tabelle ist natürlich auch so aufschlussreich.
Insgesamt kann man dieses Buch jedem empfehlen, der sich mit der Geschichte der USA befassen möchte und kaum Vorwissen mitbringt. Für Leser, die bereits stärker in die Materie eingedrungen sind ist das Buch jedoch aufgrund seines Inhaltes ebenso zu empfehlen, birgt es doch genug Material, um über bestimmte Ereignisse nachzudenken.
(Diese Rezension erschien bereits in der Zeitschrift AmerIndian Research, Heft 1/2009)
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Autobiographie von Benjamin Franklin

Broschiert von Beck
Angebote bei Amazon: ab EUR 12,95

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3406602894, Erscheinungsdatum: Januar 2010, Auflage: 2. Auflage.
Zoom ± Produkt-Bild: Autobiographie

5 Kundenrezensionen:

Ein großer Geist, leider holperig übersetzt
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Benjamin Franklin ist eine faszinierende Persönlichkeit, und seine Autobiographie ist ein herausragendes historisches Dokument. Erstaunlich an Franklin ist seine Vielseitigkeit: Er konnte nicht nur deutsch und französisch, hatte diplomatisches Geschick und war nicht nur ein technischer Pionier. So gründete er die ersten öffentlichen Leihbibiliotheken und schuf die Grundlagen für die heutige Universität von Philadelphia. Seine Autobiographie ist ausgesprochen lesenswert, hat einigen Witz und verrät viel über die damaligen Verhältnisse.

Diese Übersetzung ist in einer altertümlichen Sprache mit komplizierten Sätzen abgefasst. Es wimmelt von Worten wie tugendhaft, anheischig, Abgeschmacktheiten, Gemütsart, Epigramm, Disputationstalent, Freigebung. Vielleicht meinen die Übersetzer sich auf diese Weise dem Original besser anzunähern, doch andere Buchausgaben lesen sich flüssiger.
Beeindruckendes historisches Dokument
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Benjamin Franklin gewährt grandiose Einblicke in sein Leben und vor allem seine Zeit. So wird Geschichte wirklich greifbar. Der einzige Haken an diesem Meisterwerk - es ist nicht vollendet. Schade, dass es sich nur um Fragmente seines Lebens und seiner Zeit handelt - man würde gerne noch mehr lesen und erfahren!
Essentiel!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Auch wenn Franklins Autobiographie Fragment geblieben ist, handelt es sich dabei um ein essentielles Werk der amerikanischen Literatur. Sie ist die umfassenste Darstellung der Besiedelung Amerikas im 18. Jahrhundert. Mit einer gesunden Portion Humor stellt Franklin die Lebensumstände und Motivation der Siedler dar und entwickelt daran seine eigene Lebensphilosophie, wobei besonders seine Interpretation des Puritanismus interessant ist. Viele der franklinschen Ideen haben Auswirkungen auf aktuelle Entwicklungen in der amerikanischen Kultur und Politik, wer diese also wirklich verstehen möchte sollte sich an dieses Buch halten. Alle anderen sollen sich mit "Stupid White Man" begnügen....
Bedeutendes Werk einer bedeutenden Persönlichkeit
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Benjamin Franklins Autobiographie gilt heute als eines der ersten klassischen Werke der amerikanischen Literatur, und ohne Frage ist die niedergeschriebene Lebensgeschichte einer solch faszinierenden Persönlichkeit nichts weniger als sehr bedeutend. Der kleine Haken dabei ist, dass Franklin seine Biographie nicht mehr beenden konnte.

Das Vorliegende Werk umfasst etwa zwei Drittel der Themen, die Franklin in seinem Konzept für das Buch vorgesehen hatte. Dabei liegen auch diese lediglich in ihrer ersten, nicht überarbeiteten Version vor.
Die Autobiographie ist in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil umfasst 92 der 140 Seiten, und wurde von Franklin im Jahr 1771 für seinen Sohn verfasst. In diesem Teil erzählt Franklin seine Lebensgeschichte von der Geburt (1706) bis 1730, dem Jahr, in dem er als selbstständiger Buchdrucker beschäftigt war, und sich zunehmend stärker in der lokalen Politik Philadelphias engagierte. Es folgen zwei Briefe von Bekannten Franklins, denen dieser erste Teil von Franklins Lebensgeschichte in die Hände gelangt war, und die ihn in ihren Briefen auffordern, seine Biographie, weniger für seinen Sohn als im Interesse Jedermanns, zu Ende zu schreiben. Damit beginnt Franklin 1784, als er bereits als Botschafter in Paris lebt. Der folgende zweite Teil umfasst die Zeit von 1930 bis ins Jahr 1757, und endet mit seiner zweiten Reise in die alte Welt nach London.

Der erste Teil der Autobiographie Benjamin Franklins ist eine Mischung aus Lebensgeschichte und Ratgeber, letzteres mit Sicherheit nicht zuletzt da er seinem Sohn einige gute Ratschläge mit auf den Weg geben wollte. Während Franklin seinen Aufstieg vom jüngsten von 17 Kindern in einer armen Familie zum selbstständigen Geschäftsmann und angesehenen Mitglied der Gesellschaft schildert, verweist er immer wieder auf Eigenschaften und Tugenden, die ihn in seinen Augen zu einem besseren Menschen machten. Er erklärt, wie man sie trainieren kann, und wie ein Mensch seinen Alltag bestreiten kann, ohne auch nur eine Minute zu verschwenden. So ist dieser Teil ein Paradebeispiel für den später viel zitierten amerikanischen Traum: Ein Aufstieg aus armen Verhältnissen bis an die Spitze einer Nation.
Im zweiten Teil des Buches, den er nunmehr als reguläre Biographie, nicht in Form eines Briefes an den Sohn verfasste, fokussiert er sich auf die wichtigen Ereignisse in seiner und der jungen amerikanischen Geschichte. Er beschreibt seinen Aufstieg zu einem der wichtigsten Ratgeber der lokalen Politiker und dem großen Staatsmann, der er schließlich geworden ist. Der zweite Teil leidet dabei ein wenig darunter, dass Franklin keine Zeit mehr fand, ihn zu überarbeiten, und stellenweise zu erweitern. So werden einige Ereignisse nur grob geschildert, und gelegentlich springt er in der Handlung stark. Nichtsdestotrotz liefert gerade dieser Teil dem Leser einen Einblick in die Entstehungszeit einer der größten Nationen der heutigen Welt.

So ist die Autobiographie in zweierlei Hinsicht ein wichtiges Werk: Zum einen ist in ihr beispielhaft beschrieben, wie ein Mensch mit Disziplin, Ehrgeiz und harter Arbeit auch entgegen schlechter Bedingungen etwas Großes aus seinem Leben machen kann. Zum anderen gibt es einen Einblick in die Entstehung der Vereinigten Staaten von Amerika. Im Bezug auf diesen Aspekt ist es dabei natürlich besonders schade, dass die Biographie noch vor dem Unabhängigkeitskrieg abbricht.

Auf den Autobiographischen Teil des Buches folgt in dieser Version das Konzept, dass Franklin für seine Memoiren entworfen hatte, und ein Nachwort von Klaus Harpprecht, Buchautor, früherer USA-Korrespondent des ZDF und Redenschreiber Willy Brandts. Harpprecht gibt noch einmal eine knappe Zusammenfassung von Franklins Leben, und fasst schließlich die Wirkung von Franklins Buch zusammen, in dem er Reaktionen auf das Buch wiedergibt, und auch selbst die Wichtigkeit oder Auffälligkeiten einzelner Abschnitte und Erzählweisen Franklins analysiert.
Vom Nutzen stetigen Fleißes und Redlichkeit!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe schon lange kein so gutes Buch mehr gelesen. Der Stil ist einfach zu verstehen und verbirgt jedoch nicht die Zeit aus der der Text stammt. Das Leben dieses Mannes war ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk und obwohl sicherlich viel Fleiß und Redlichkeit zu dem enormen Einfluß geführt haben, kann sich selbst Herr Franklin dies alles nicht ohne ein kleines gewisses Maß an Glück angeeignet haben. Die Selbsterkenntniss die aus dem Buch spricht sowie der Drang das eigene Leben so "GUT" und effizient wie möglich zu gestalten gab mir selber immer wieder Anlass Dinge zu überdenken und Herangehensweisen diziplinierter durchzuführen. Dieses Buch gehört eigentlich in die Pflichtlektüre jedes gebildeten Menschen.
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