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Abraham Lincoln: Eine politische Biographie von Georg Schild

Gebundene Ausgabe von Schöningh
ISBN: 3506767488, Erscheinungsdatum: Februar 2009, Auflage: 1
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Produkt-Bild: Wer die Zeche zahlt ...: Der CIA und die Kultur im Kalten Krieg

Wer die Zeche zahlt ...: Der CIA und die Kultur im Kalten Krieg von Frances Stonor Saunders

Markus P. Schupfner (Übersetzer)
Gebundene Ausgabe von Siedler Verlag
ISBN: 3886806952, Erscheinungsdatum: März 2001
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Der CIA und die Kultur, das lässt nichts Gutes erwarten. Verkörpert der amerikanische Geheimdienst doch gemeinhin die schmutzigen Seiten des Kalten Krieges wie Attentate, Umsturzversuche und Spionage. George F. Kennan ist da anderer Ansicht: "Dieses Land (die USA) hat kein Kulturministerium, und der CIA musste diese Lücke, so gut es ging, schließen. Man sollte ihn dafür loben, nicht kritisieren." Die CIA als selbstloser Mäzen. Zu schön, um wahr zu sein?

Kennans Urteil kommt nicht von ungefähr. Der amerikanische Diplomat und Historiker ist eine der Hauptpersonen in Wer die Zeche zahlt, Frances Stonor Saunders' akribisch recherchiertem Buch über die verdeckte Kulturförderung durch den US-Geheimdienst. Das Herzstück dieser geheimen Kampagne war der "Kongress für kulturelle Freiheit", der in den Jahren 1950-1967 von dem CIA-Agenten Michael Josselson geleitet wurde. In ihrer Glanzzeit verfügte die Organisation über Außenstellen in 35 Ländern. Sie veröffentlichte mehr als 20 angesehene Zeitschriften, veranstaltete Kunstausstellungen, besaß eine eigene Nachrichtenagentur, organisierte spektakuläre internationale Konferenzen und richtete Preisverleihungen und öffentliche Kulturveranstaltungen aus. Ziel war es, der sowjetischen Propaganda Paroli zu bieten und schwankende Linksintellektuelle von den Vorzügen des "American Way" zu überzeugen, ohne dass die US-Regierung dabei als Geldgeber in Erscheinung trat.

In diesen Kulturkampf flossen enorme Summen, deren Herkunft und Verwendung noch immer nicht restlos geklärt ist. Saunders, deren Buch in weiten Teilen auf privaten Dokumenten und Gesprächen mit Zeitzeugen, darunter auch Josselsons Witwe basiert, spürt diesen Geldern nach und enthüllt die tiefe Verstrickung westlicher Intellektueller in den CIA-Kulturapparat. Über Erfolg oder Misserfolg eines Künstlers entschied nicht mehr allein sein Talent, entscheidend war vielmehr die korrekte Haltung zum Kalten Krieg. Hierin liegt für Frances Saunders der eigentliche Skandal dieser CIA-Operation. --Stephan Fingerle

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Feindbild Amerika: Über die Beständigkeit eines Ressentiments von Dan Diner

Gebundene Ausgabe von Propyläen Verlag
ISBN: 3549071744, Erscheinungsdatum: Oktober 2002
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Den Deutschen schlechthin als notorischen Antiamerikanisten abzustempeln, erscheint realitätsfremd. Denn die deutsche Jugend findet ihre Idole in der amerikanischen Popkultur, ihre Eltern huldigen der amerikanischen Lebens- und Unternehmenskultur und ihre Großeltern verdanken die Wiederherstellung und Bewahrung von Frieden und Demokratie der amerikanischen Freiheitskultur. Doch genau dies tut der Historiker Dan Diner in seinem Buch Feindbild Amerika. Und zwar schon zum wiederholten Mal, handelt es sich bei dieser erklärten Polemik lediglich um einen Neuaufguss seiner Verkehrten Welten aus dem Jahre 1993, angereichert um eine Analyse des 11. Septembers 2001.

Der Deutsche war, ist und bleibt im Wesentlichen antijüdisch und antimodern -- ergo antiamerikanisch. Und er steht damit in einer langen Tradition, die bis in die Romantik zurückreicht. So lautet, überspitzt formuliert, die These des in Jerusalem und Leipzig lehrenden Professors, zu deren Untermauerung ihm noch die geistesgeschichtlich unbedeutsamsten Wirrköpfe als Kronzeugen gerade recht kommen. Zwar konstatiert er generell eine aus alteuropäischen Überlegenheitsdünkeln erwachsene latente Aversion in der Alten gegenüber der Neuen Welt. Er empfindet diese jedoch in Deutschland als vergleichsweise tief sitzender und virulenter, was er nicht zuletzt auf die Kränkungen zweier verlorener Kriege und die Minderwertigkeitsgefühle zurückführt, eine amerikanische Gründung zu sein. Die angebliche Neigung hier zu Lande, Amerika als Moloch der Moderne und Quelle allen Übels zu brandmarken, diagnostiziert Diner als Ergebnis einer "verschrobenen Welterklärung, einer affektgeladenen Rationalisierung von gesellschaftlich Unverstandenem". Grotesk wird es, wenn er dies unterschwellig als Antizipation jener Geisteshaltung in Teilen der Dritten Welt hinstellt, die sich in den Wahnsinnstaten von New York und Washington ein Ventil suchte.

Als wirklich kritikwürdig an den USA fällt Diner eigentlich nur die Todesstrafe ein. Dass die zweifellos bewahrenswürdigen amerikanischen Ideale durch das Grassieren von Rassismus, protestantischem Fundamentalismus, missionarischer Intoleranz, penetrantem Patriotismus, weltanschaulichem Manichäismus, imperialer Selbstherrlichkeit oder unilateraler Selbstgerechtigkeit konterkariert werden, übersieht er geflissentlich. Ähnlich wie beim Totschlagsargument Antisemitismus in der Diskussion über Israel wird hier jegliche auch noch so konkrete Kritik sozioökonomischer und politischer Missstände über den Antiamerikanismus-Kamm geschoren. Über die Beständigkeit eines Ressentiments lautet der Untertitel des Buches -- und charakterisiert damit unabsichtlich die Einstellung des Autors gegenüber den Deutschen. --Roland Detsch

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Produkt-Bild: Alexis de Tocqueville (Campus Einführungen)

Alexis de Tocqueville (Campus Einführungen) von Karlfriedrich Herb, Oliver Hidalgo

Broschiert von Campus Verlag
ISBN: 3593376474, Erscheinungsdatum: März 2005, Auflage: 1
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Produktbeschreibung

Wenn ein Aristokrat die Demokratie favorisiert, ein Franzose die Amerikaner lobt und ein Freigeist nach Religion verlangt, scheint dies paradox. Tocqueville 1805-1859 beweist, dass der erste Blick oft täuschen kann. Seine Werke werfen Probleme auf, die bis heute ungelöst sind Wie viel Demokratie darf man wagen? Gibt es einen Konsens zwischen Eigennutz und Gemeinsinn? Und wie viel Bürokratismus und Politikverdrossenheit kann sich die moderne Gesellschaft leisten? Diese Fragen sind auch nach 200 Jahren hoch aktuell. Die Autoren schildern Tocquevilles Leben und seine politische Wissenschaft, in deren Mittelpunkt die Frage nach dem Verhältnis von Freiheit und Gleichheit steht. Im Namen der Freiheit mahnte er zu mehr Selbstbestimmung und Verantwortung. Auf diese Stimme sollten wir heute hören.
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Produkt-Bild: Der erste Amerikaner: Die Entdeckung der indianischen Kulturen in Nordamerika

Der erste Amerikaner: Die Entdeckung der indianischen Kulturen in Nordamerika von C. W. Ceram

Taschenbuch von rororo
ISBN: 3499611724, Erscheinungsdatum: August 2001, Auflage: Überarb. u. erw. Neuausgabe.
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Produktbeschreibung

Dieser spannende Bericht über die geheimnisvolle Vergangenheit Nordamerikas ist das letzte Werk von C. W. Ceram.Woher und wann kamen die ersten Bewohner in die Neue Welt? Mit Ceram folgen wir den Spuren der vor- kolumbischen Indianer, heute noch voller Rätsel und Überraschungen.Für diese Ausgabe wurde der packend geschriebene Klassiker nach den neusten Forschungsergebnissen überarbeitet, erweitert und reich bebildert.
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Produkt-Bild: Westfalen in der Neuen Welt. Eine Sozialgeschichte der Auswanderung im 19. Jahrhundert (Studien Zur Historischen Migrationsforschung)

Westfalen in der Neuen Welt. Eine Sozialgeschichte der Auswanderung im 19. Jahrhundert (Studien Zur Historischen Migrationsforschung) von Walter D. Kamphoefner

Gebundene Ausgabe von V&R Unipress
ISBN: 3899712064, Erscheinungsdatum: Oktober 2005, Auflage: Veränd. Neuaufl.
Produktgruppe Bücher
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Produkt-Bild: Nordkorea und die USA: Die amerikanischen Interessen auf der koreanischen Halbinsel

Nordkorea und die USA: Die amerikanischen Interessen auf der koreanischen Halbinsel von John Feffer

Gebundene Ausgabe von Diederichs
ISBN: 3720524841, Erscheinungsdatum: März 2004
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Produkt-Bild: Die Kennedys und ihre Frauen

Die Kennedys und ihre Frauen von J. Randy Taraborrelli

Dagmar Roth (Übersetzer)
Gebundene Ausgabe von Herbig
ISBN: 3776622296, Erscheinungsdatum: Sept. 2001
Produktgruppe Bücher
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Produkt-Bild: Der amerikanische Bürgerkrieg 1861 - 1865

Der amerikanische Bürgerkrieg 1861 - 1865 von Marcus Junkelmann

Gebundene Ausgabe von Weltbild, Augsburg
ISBN: 3893503552, Erscheinungsdatum: Juni 1994
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Produkt-Bild: Die amerikanischen Präsidenten: 44 historische Portraits von George Washington bis Barack Obama

Die amerikanischen Präsidenten: 44 historische Portraits von George Washington bis Barack Obama

Christof Mauch (Herausgeber)
Broschiert von Beck
ISBN: 3406587429, Erscheinungsdatum: Mai 2009, Auflage: 5., fortgeführte und aktualisierte Auflage.
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