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Die ganze Wahrheit: Roman von Norbert GstreinGebundene Ausgabe von Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KGISBN: 3446235493, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 2 Produktgruppe Bücher |
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Produktbeschreibung
Roman Heinrich Glück, Verleger in Wien, lernt die junge, exzentrische Dagmar kennen und lässt sich scheiden, um seine letzten Jahre mit ihr zu verbringen. Immer ausschließlicher ergreift sie Besitz von seiner Existenz. Als er stirbt, soll er endgültig ihr Eigentum werden: Sie schreibt ein Buch über seinen Tod. Kann eine Frau behaupten, die ganze Wahrheit über ihren Mann zu wissen? Der langjährige Verlagslektor jedenfalls weigert sich, Dagmars Buch zu publizieren. In einem ironischen, brillanten Vexierspiel zeichnet der aus Österreich stammende Norbert Gstrein das Porträt einer Frau, die nur an eine Wahrheit glauben will: ihre eigene. Lade Kundenrezensionen... |
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Einer: Erzählung (Suhrkamp BasisBibliothek) von Norbert GstreinHeribert Kuhn (Kommentator)Taschenbuch von Suhrkamp Verlag ISBN: 3518188615, Erscheinungsdatum: November 2005, Auflage: Originalausgabe Produktgruppe Bücher |
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Die Winter im Süden: Roman von Norbert GstreinTaschenbuch von Deutscher Taschenbuch VerlagISBN: 3423139218, Erscheinungsdatum: Oktober 2010 Produktgruppe Bücher |
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Das Handwerk des Tötens: Roman von Norbert GstreinTaschenbuch von Deutscher Taschenbuch VerlagISBN: 3423138491, Erscheinungsdatum: Februar 2010 Produktgruppe Bücher |
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Die Winter im Süden: Roman von Norbert GstreinGebundene Ausgabe von Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KGISBN: 3446230483, Erscheinungsdatum: August 2008, Auflage: 1 Produktgruppe Bücher |
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Das Handwerk des Tötens. von Norbert GstreinTaschenbuch von SuhrkampISBN: 3518457144, Erscheinungsdatum: 2005, Auflage: 1 Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.at-RedaktionMit der Ermordung des Kriegsberichterstatters Christian Allmayer im umkämpften Kosovo scheinen Reportage und Realität für einen fatalen Moment zu verschmelzen, um dann umso deutlicher wieder auseinanderzuklaffen. Letzteres empfindet der namenlose Icherzähler besonders schmerzhaft in Gesprächen mit dem Reisejournalisten Paul, der Allmayer kannte und sich nun in den Kopf setzt, einen Roman über dessen Fall zu schreiben. Pauls Freundin Helena, deren Eltern aus Dalmatien stammen, begleitet ihn ebenso wie der Erzähler auf Erkundungsreisen in ehemalige Kriegsgebiete in Kroatien und Bosnien. Die fanatischen Recherchen entpuppen sich dabei immer mehr als letztes Aufbäumen eines schriftstellerisch und privat Gescheiterten. Die hilflosen Versuche, sich schreibend den Realitäten und Irrealitäten des Krieges anzunähern, kulminieren in der Frage, die Allmayer einst einem kroatischen Kriegsherrn stellte: "Wie ist es, jemanden umzubringen?" Die inoffizielle Tonbandaufzeichnung des Interviews, die letztlich auftaucht, scheint nur eines auf düstere Weise klar zu machen: Je näher der Berichterstatter der verhängnisvollen Wirklichkeit kommt, desto mehr wird er Teil von ihr. Norbert Gstrein hat seinen mit dem Uwe-Johnson-Preis ausgezeichneten Roman dem Andenken des 1999 im Kosovo erschossenen Reporters Gabriel Grüner gewidmet. Trotz unübersehbarer Parallelen zum realen Fall und mancher Seitenhiebe auf Autoren, die sich auf oft fragwürdige Weise während des Kriegs zu Wort meldeten, handelt es sich aber um keinen Schlüsselroman. Es ist vielmehr das tiefe Unbehagen gegenüber allen Versuchen, die geschehene Katastrophe sprachlich zu erfassen, das Gstrein erfahrbar macht, in einer großen literarischen Abrechnung mit dem Handwerk des Schreibens über den Krieg. Dieser Skepsis entspricht auch die formale Komplexität des Romans, der mit seiner exzessiven, aber stets kunstvoll kontrollierten Verwendung indirekter Rede die Relativität des Gesagten immer bewusst hält. Der erzählerische Sog entwickelt sich dabei durch die gespenstische Spannung zwischen zitierendem Berichten und eigener Unmittelbarkeit, zwischen Distanz und Nähe, Unbeteiligtsein und Verstrickung. Das ständige Gefühl der Inadäquatheit des Sprechens über den Krieg lässt das Scheitern des Reporters Allmayer und des Romanciers in spe Paul notwendig erscheinen. Das Wahrhaftigste, was Literatur hier kann, ist die Beschreibung dieses Versagens. --Mathis Zojer Lade Kundenrezensionen... |
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Selbstportrait mit einer Toten (suhrkamp taschenbuch) von Norbert GstreinTaschenbuch von Suhrkamp VerlagISBN: 3518455176, Erscheinungsdatum: Juli 2003, Auflage: 1 Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.at-RedaktionEin Schriftsteller kehrt einmal mehr ohne Preis von einem Literaturwettbewerb zurück. Fünf Tage lang beobachten wir ihn durch die Augen der Lebensgefährtin, die seine Tiraden gegen Kollegen und Kritiker tapfer über sich ergehen lässt. Während er nur die pathetischen Monologe eines Gescheiterten ablässt, hätte sie ihm tatsächlich etwas zu erzählen: Denn die junge Ärztin möchte über ihre Schuldgefühle in Zusammenhang mit einem Selbstmord sprechen. Doch er wehrt ihre Geschichte lapidar ab: "Das ist Schicksal." Die Erzählung Selbstportrait mit einer Toten handelt vom Leben als Schriftsteller -- und damit ist Gstrein nicht alleine. Denn zur Zeit setzen sich viele Autoren in ihren Publikationen mit ihrem Beruf auseinander: Alleine in diesem Jahr erschienen mit Wolfgang Hilbigs Das Provisorium und Rainald Goetz Dekonspiratione zwei wichtige Bücher zu diesem Thema. Im Text des in Zürich lebenden Tirolers Norbert Gstrein (Jg. 1961) bekommt es der Leser mit der hässlichen und egozentrischen Seite von Autoren zu tun. In seiner Ich-Fixiertheit nimmt der Protagonist nur sich selbst wahr. Oft erinnert sein Sprechen ohne Punkt und Komma sowie zahlreichen Wiederholungen an die Protagonisten von Thomas Bernhard. Ebenso wie dieser erzeugt Gstrein eine Sogwirkung. Doch der Leser sollte sein Tempo immer wieder drosseln, da er sonst die sprachliche Akkuratesse des studierten Mathematikers übersehen könnte. Gstreins größte Leistung besteht darin, dass er als Mann völlig überzeugend eine Frau erzählen lässt -- denn daran sind andere gescheitert. Zudem ist das Buch mehr "Selbstverstellung" als "Selbstportrait": Denn ganz im Gegensatz zu seinem Protagonisten war Gstrein bislang bei Publikum und Kritikern gleichermaßen erfolgreich, für seinen letzen Roman Die englischen Jahre erhielt er 1999 den Alfred-Döblin-Preis. Und man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass er auch mit seiner jüngsten Veröffentlichung weiter auf Erfolgskurs bleiben wird. --Sebastian Fasthuber Lade Kundenrezensionen... |
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Selbstportrait mit einer Toten von Norbert GstreinBroschiert von Suhrkamp VerlagISBN: 3518411233, Erscheinungsdatum: Februar 2000, Auflage: 1 Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.at-RedaktionEin Schriftsteller kehrt einmal mehr ohne Preis von einem Literaturwettbewerb zurück. Fünf Tage lang beobachten wir ihn durch die Augen der Lebensgefährtin, die seine Tiraden gegen Kollegen und Kritiker tapfer über sich ergehen lässt. Während er nur die pathetischen Monologe eines Gescheiterten ablässt, hätte sie ihm tatsächlich etwas zu erzählen: Denn die junge Ärztin möchte über ihre Schuldgefühle in Zusammenhang mit einem Selbstmord sprechen. Doch er wehrt ihre Geschichte lapidar ab: "Das ist Schicksal." Die Erzählung Selbstportrait mit einer Toten handelt vom Leben als Schriftsteller -- und damit ist Gstrein nicht alleine. Denn zur Zeit setzen sich viele Autoren in ihren Publikationen mit ihrem Beruf auseinander: Alleine in diesem Jahr erschienen mit Wolfgang Hilbigs Das Provisorium und Rainald Goetz Dekonspiratione zwei wichtige Bücher zu diesem Thema. Im Text des in Zürich lebenden Tirolers Norbert Gstrein (Jg. 1961) bekommt es der Leser mit der hässlichen und egozentrischen Seite von Autoren zu tun. In seiner Ich-Fixiertheit nimmt der Protagonist nur sich selbst wahr. Oft erinnert sein Sprechen ohne Punkt und Komma sowie zahlreichen Wiederholungen an die Protagonisten von Thomas Bernhard. Ebenso wie dieser erzeugt Gstrein eine Sogwirkung. Doch der Leser sollte sein Tempo immer wieder drosseln, da er sonst die sprachliche Akkuratesse des studierten Mathematikers übersehen könnte. Gstreins größte Leistung besteht darin, dass er als Mann völlig überzeugend eine Frau erzählen lässt -- denn daran sind andere gescheitert. Zudem ist das Buch mehr "Selbstverstellung" als "Selbstportrait": Denn ganz im Gegensatz zu seinem Protagonisten war Gstrein bislang bei Publikum und Kritikern gleichermaßen erfolgreich, für seinen letzen Roman Die englischen Jahre erhielt er 1999 den Alfred-Döblin-Preis. Und man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass er auch mit seiner jüngsten Veröffentlichung weiter auf Erfolgskurs bleiben wird. --Sebastian Fasthuber Lade Kundenrezensionen... |
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Das Handwerk des Tötens von Norbert GstreinGebundene Ausgabe von SuhrkampISBN: 3518414593, Erscheinungsdatum: Dezember 2003, Auflage: 4., Aufl. Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungDAS BUCH IST EINGESCHWEIßTAus der Amazon.at-RedaktionMit der Ermordung des Kriegsberichterstatters Christian Allmayer im umkämpften Kosovo scheinen Reportage und Realität für einen fatalen Moment zu verschmelzen, um dann umso deutlicher wieder auseinanderzuklaffen. Letzteres empfindet der namenlose Icherzähler besonders schmerzhaft in Gesprächen mit dem Reisejournalisten Paul, der Allmayer kannte und sich nun in den Kopf setzt, einen Roman über dessen Fall zu schreiben. Pauls Freundin Helena, deren Eltern aus Dalmatien stammen, begleitet ihn ebenso wie der Erzähler auf Erkundungsreisen in ehemalige Kriegsgebiete in Kroatien und Bosnien. Die fanatischen Recherchen entpuppen sich dabei immer mehr als letztes Aufbäumen eines schriftstellerisch und privat Gescheiterten. Die hilflosen Versuche, sich schreibend den Realitäten und Irrealitäten des Krieges anzunähern, kulminieren in der Frage, die Allmayer einst einem kroatischen Kriegsherrn stellte: "Wie ist es, jemanden umzubringen?" Die inoffizielle Tonbandaufzeichnung des Interviews, die letztlich auftaucht, scheint nur eines auf düstere Weise klar zu machen: Je näher der Berichterstatter der verhängnisvollen Wirklichkeit kommt, desto mehr wird er Teil von ihr. Norbert Gstrein hat seinen mit dem Uwe-Johnson-Preis ausgezeichneten Roman dem Andenken des 1999 im Kosovo erschossenen Reporters Gabriel Grüner gewidmet. Trotz unübersehbarer Parallelen zum realen Fall und mancher Seitenhiebe auf Autoren, die sich auf oft fragwürdige Weise während des Kriegs zu Wort meldeten, handelt es sich aber um keinen Schlüsselroman. Es ist vielmehr das tiefe Unbehagen gegenüber allen Versuchen, die geschehene Katastrophe sprachlich zu erfassen, das Gstrein erfahrbar macht, in einer großen literarischen Abrechnung mit dem Handwerk des Schreibens über den Krieg. Dieser Skepsis entspricht auch die formale Komplexität des Romans, der mit seiner exzessiven, aber stets kunstvoll kontrollierten Verwendung indirekter Rede die Relativität des Gesagten immer bewusst hält. Der erzählerische Sog entwickelt sich dabei durch die gespenstische Spannung zwischen zitierendem Berichten und eigener Unmittelbarkeit, zwischen Distanz und Nähe, Unbeteiligtsein und Verstrickung. Das ständige Gefühl der Inadäquatheit des Sprechens über den Krieg lässt das Scheitern des Reporters Allmayer und des Romanciers in spe Paul notwendig erscheinen. Das Wahrhaftigste, was Literatur hier kann, ist die Beschreibung dieses Versagens. --Mathis Zojer Lade Kundenrezensionen... |
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Die englischen Jahre: Roman von Norbert GstreinTaschenbuch von Deutscher Taschenbuch VerlagISBN: 3423137142, Erscheinungsdatum: November 2008 Produktgruppe Bücher |
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