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Che Guevara: Leben - Werk - Wirkung (Suhrkamp BasisBiographien) von Stephan LahremTaschenbuch von Suhrkamp VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 3,44 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3518182064, Erscheinungsdatum: März 2005, Auflage: 4 |
5 Kundenrezensionen:Super Basiswerk 4 von 5 PunktenIch habe vor einem jahr Kuba bereist und fand es dort echt klasse - immer wieder wird man mit den Legenden und der geschichte konfrontiert. Ich wusste zwar einiges über den großen Che wollte es aber jetzt endlich vertiefen. Es ist nicht sehr ausschmückend aber es herscht eine klare Linie, viel Wissen und eine super Struktur. Werde jetzt noch das Buch von Anderson lesen. Umfangreich und Treffend!!! 5 von 5 PunktenDiese Buch ist wirklich ein Muss für alle, die mit Shirts, Postern und Buttons von Che ihr Leben schmücken und eigentlich keine Ahnung haben, wer Che Guevara eigentlich war!!!! In diesem Buch steht alles drin was man über sein Leben wissen sollte, und trotzdem ist es nicht so endlos lang wie manch andere Bücher über Ernesto Che Guevara!!! Viel Spaß beim Lesen!!!! Der Hintergrund des "Mythos Che" 5 von 5 PunktenStephan Lahrem - Che Guevara Che Guevara gehört heute wahrscheinlich zu den berühmtesten Menschen aller Zeiten. Seine Bekanntheit beschränkt sich dabei allerdings bei den meisten auf das berühmte Portrait-Foto von Alberto Korda, dass auch das Cover dieses Buches ziert, und das Wissen, dass er irgendwie an der kubanischen Revolution Fidel Kastros beteiligt war. Eine berechtigte Frage ist also, woher dieser enorm hohe Bekanntheitsgrad kommt. Stephan Lahrem geht in seinem Buch dieser Frage auf den Grund. Wie wurde Che zu der Ikone, die er heute ist, und wie viel ist nur Mythos? Der Untertitel des Buches gibt die Gliederung Preis: "Leben - Werk - Wirkung". Es beginnt mit Che Guevaras Leben, dass mit den wichtigsten Stationen, Personen und Ereignissen auf gut 50 Seiten nacherzählt wird. (Kindheit & Jugend - Lehr- & Wanderjahre - kubanische Revolution - kubanischer Minister - Bolivianischer Dschungel) Im zweiten Teil, dem Werk, geht Stephan Lahrem zunächst auf die Tagebücher von Guevara ein, und widmet sich dann auch seinem Dasein als Politiker. Dieser Teil umfasst die nächsten gut 30 Seiten. Im Teil über seine Wirkung, der knapp 45 Seiten in Anspruch nimmt, geht der Autor schließlich genauer auf den Mythos um Che Guevara ein. Stephan Lahrem gelingt es sehr gut zu erklären, wie Che Guevara posthum zu der weltberühmten Ikone werden konnte, die er heute ist. Er zeigt, wie Regierungen (z.B. Kuba, DDR...) das Bild, dass ihre jeweilige Bevölkerung von ihm haben sollten, mitbestimmt und geprägt haben, warum er eine der wichtigsten Identifikationsfiguren der Protest- und Friedensbewegung werden konnte, obgleich er selbst den bewaffneten Kampf glorifizierte, und wie es möglich ist, dass verschiedene politische Gruppierungen sich auf ihn berufen, die politisch teilweise in vollkommen entgegen gesetzte Richtungen gehen wie Guevara selbst. Als Kern des "Mythos Che" sieht Stephan Lahrem die totale Verschmelzung von revolutionärer Theorie und Praxis, wie es sie bei fast keinem anderern jemals gab. Doch darin sieht er gleichzeitig auch die größte Tragik Che Guevaras. Che Guevara wird heute in Büchern, Filmen, Bildern und Dokumentationen glorifiziert und verehrt. Für Kritik und Aufklärungsarbeit ist da wenig Platz. Daher ist ein Buch wie dieses umso wichtiger. Dabei ist es auch elementar, dass es Lahrem gelingt, den Menschen hinter der Ikone zu zeigen, ohne Che Guevara schlecht zu reden oder herabzusetzen. Es geht ihm nicht darum Che Guevaras Bild zu demontieren, sondern darum zu zeigen, dass er trotz allem eben doch auch "nur ein Mensch" war. fastzinierend und ergreifent 5 von 5 Punktenmeine meinung zu diesem buch :ich finde es sehr ergreifent ,denn man erfährt hier nich nur über die revolutions zeit sondern auch über seine eltern ,seine kindheit ,und wie alles zum endschluss kam eine revolution mit fidel zu starten. ich kann es an allen weiterempfehlen,insbesonders an den leuten die noch nich so viel ahnung über che guevara haben!!! Che Guevara Leben und Nachwirkung 4 von 5 PunktenStephan Lahrem gelingt es ein schillerndes und gleichzeitig äußerst kritisches Bild des Revoltutionsführers Che Guevara nachzuzeichnen.Die Kindheit in Argentinien wird genauso intensiv beschrieben, wie seine Karriere als Arzt. Lahrem stellt auch die Frage, wie aus einem überzeugten Arzt, der dazu bestimmt ist Leben zu retten, ein blutrünstiger Guerilla Krieger werden konnte, der nicht nur die Revolution Kubas vor 50 Jahren besonders mitprägte, sondern der in den 70 Jahren von der extremistischen Linke zu Christus mit der Knarre avancierte. Daran war nicht allein sein früher Tod im Jahre 68 in Bolivien verantwortlich, sondern auch die Propaganda Fidel Castros, die ihn erst zu einem Märtyrer machte. Heute ist das Foto Che Guevaras auf zahlreichen T-Shirts und Tassen zu finden, doch die Person Ernesto Che Guevara hat mit diesem Konsumrausch nichts mehr zu tun. Gut zu lesen und zahlreiche Fotos. Die Basis Bibliothek von Suhrkamp zu dem auch dieses Band gehört, ist eh zu empfehlen für ein gutes Allegemeinwissen über geschichtsträchtige und literarisch einflussreiche Personen. Ich empfehle aus dieser Reihe auch die Biographie zu Samuel Beckett, Wolfgang Amadeus Mozart und Christoph Kolumbus. |
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Kubanisches Tagebuch von Ernesto Che GuevaraBroschiert von Kiepenheuer & WitschAngebote bei Amazon: ab EUR 3,89 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3462040405, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1. Auflage, erweiterte Neuausgabe. |
2 Kundenrezensionen:Teils Tagebuch, teils Nacherzählung 5 von 5 PunktenDies ist ein Buch aus der Feder Che Guevaras, welches sich auf seine Notizen, die er während des Revolutionskrieges machte, stützt. Nach der ersten Rohfassung bat er veschiedene Teilnehmer der Revolution, die zu diesen beschriebenen Zeitpunkten in seiner unmittelbaren Nähe waren und ihn die meißte Zeit begleitet hatten, diese zu lesen und zu ergänzen. Er sagte ausdrücklich, dass bei diesen Ergänzungen die Leute vollkommen bei der Wahrheit bleiben sollen und weder sich noch Umstände in ein besseres Licht zu rücken hätten. Meiner Meinung nach ist dies größtenteils gelungen und hat die doch sehr unvollständigen (und teilweise von Che selbst nicht mehr zu entziffernden) Notizen bereichert. Alles in allem ein gut zu lesendes, informationsreiches Buch, das Einblick in Gefühle, Begegnungen und Motivationen des Ernesto Guevara gewährt. Tagebuch?!? 1 von 5 PunktenWer glaubt hier ein Tagebuch Ernesto Che Guevara`s zu kaufen hat sich im großen und ganzen wie ich von dem Titel blenden lassen. Das Buch ist nichts weiter als Erinnerungen die Guevara Ende der 50er Anfang der 60er zusammengefasst hat. Der zweite Teil des Kubanischen Tagebuchs sind nichts anderes als Zeitungsartikel die zu beginn der 60er in Kuba veröffentlicht wurden. Ebenso wie ein langer Brief Fidel Castro`s über die Revolution. Das Buch ist auch das zu dem Film von Steven Soderbergh und ab und zu kommt es doch mal vor das der Film um einiges besser ist als das Buch. Ich kann nur den Film empfehlen aber nicht das Buch. |
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Geo Epoche 40/2009: Kuba, Apollo, Rassenunruhen, Vietnam: Tausend Tage, die Amerika veränderten von Michael SchaperBroschiert von Gruner + Jahr AG & Co., Druck- und VerlagshausAngebote bei Amazon: ab EUR 3,97 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3570198812, Erscheinungsdatum: Januar 2010, Auflage: 1., Aufl. |
2 Kundenrezensionen:Sehr interessante Zeitschrift 5 von 5 PunktenTausend Tage war John F. Kennedy der 35. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. In dieser Zeit erschüttern Rassenunruhen das Land, wird das Raumfahrtprogramm gestartet und die Kubakrise hält die Welt in Atem. Nicht zuletzt entwickelt sich in der ehemaligen franz. Kolonie Indochina ein Krieg, der die USA moralisch hinterfragt und als Vietnamkrieg in die Annalen einging. Kennedy ist ein charesmatischer Redner, der gestärkt mit den Millionnen seines Vaters den Wahlkampf knapp gewinnt und bis heute für das idealistische, gerechte und Reformen zugewandte Amerika steht. Nicht zuletzt die Deutschen verehrten Kennedy, der mit seinem Satz "Ich bin ein Berliner!" nicht nur die Berliner begeisterte. Geschichtlich bemerkenswert finde ich, dass Kennedy stets positiv gesehen wird, was für die Leistungen in der Gleichberechtigung der Rassen, Bewältigung der Kubakrise, Apollo Programm usw. auch seine Berechtigung findet. Seine Frauengeschichten, nicht zuletzt mit der Ikone Marilyn Monroe, sein Schweigen beim Bau der Berliner Mauer, eventuelle Mafiaverbindungen und nicht zuletzt Vietnam werden meist ausgeklammert. John F. Kennedy war eben das idealisierte Bild eines integeren Politikers, der den Menschen Hoffnung gab, Hoffnung auf ein besseres Amerika. Geo Epoche setzt sich brilliant mit dem charismatischen Führer der westlichen Führungsnation auseinander und läßt die Ikone unbeschädigt. So wie er auch im Gedächtnis geblieben ist. Die DvD beschäftigt sich ausschließlich mit den Schüssen in Dallas am 22. November 1963. Die gängigen Mordtheorien werden durchgearbeitet und dem Leser näher gebracht. Insgesamt wieder eine hervorragende Leistung von Geo Epoche, die es wieder geschafft haben, eine Ära verständlich und interessant darzustellen. Den Vergleich mit Obama spare ich mir jetzt, bis auf einen Punkt; es ist interessant, wie charismatische, weltoffene, idealistische Menschen von Sachzwängen eingeholt werden. Und das trifft auf beide zu. Die amerikanische Legende! Tausend Tage Hoffnung! 5 von 5 PunktenTausend Tage war John F. Kennedy der 35. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. In dieser Zeit erschüttern Rassenunruhen das Land, wird das Raumfahrtprogramm gestartet und die Kubakrise hält die Welt in Atem. Nicht zuletzt entwickelt sich in der ehemaligen franz. Kolonie Indochina ein Krieg, der die USA moralisch hinterfragt und als Vietnamkrieg in die Annalen einging. Kennedy ist ein charesmatischer Redner, der gestärkt mit den Millionnen seines Vaters den Wahlkampf knapp gewinnt und bis heute für das idealistische, gerechte und Reformen zugewandte Amerika steht. Nicht zuletzt die Deutschen verehrten Kennedy, der mit seinem Satz "Ich bin ein Berliner!" nicht nur die Berliner begeisterte. Geschichtlich bemerkenswert finde ich, dass Kennedy stets positiv gesehen wird, was für die Leistungen in der Gleichberechtigung der Rassen, Bewältigung der Kubakrise, Apollo Programm usw. auch seine Berechtigung findet. Seine Frauengeschichten, nicht zuletzt mit der Ikone Marilyn Monroe, sein Schweigen beim Bau der Berliner Mauer, eventuelle Mafiaverbindungen und nicht zuletzt Vietnam werden meist ausgeklammert. John F. Kennedy war eben das idealisierte Bild eines integeren Politikers, der den Menschen Hoffnung gab, Hoffnung auf ein besseres Amerika. Geo Epoche setzt sich brilliant mit dem charismatischen Führer der westlichen Führungsnation auseinander und läßt die Ikone unbeschädigt. So wie er auch im Gedächtnis geblieben ist. Die DvD beschäftigt sich ausschließlich mit den Schüssen in Dallas am 22. November 1963. Die gängigen Mordtheorien werden durchgearbeitet und dem Leser näher gebracht. Insgesamt wieder eine hervorragende Leistung von Geo Epoche, die es wieder geschafft haben, eine Ära verständlich und interessant darzustellen. Den Vergleich mit Obama spare ich mir jetzt, bis auf einen Punkt; es ist interessant, wie charismatische, weltoffene, idealistische Menschen von Sachzwängen eingeholt werden. Und das trifft auf beide zu. |
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Fidel Castro. Mein Leben von Fidel Castro, Mit Ignacio Ramonet, Übersetzer: Barbara KöhlerGebundene Ausgabe von Rotbuch VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 25,50 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3867890382, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Geschichten eines Lebens 5 von 5 PunktenDieses Buch habe ich mir aufgrund einer Empfehlung eines Freundes gekauft. Große Erwartungen hatte ich nicht. Denn was soll ein politischer Führer schon sagen außer das übliche Gesülze, das auch unsere Politiker in den Medien zum Besten geben. Doch was ich dann las, war etwas völlig anderes. Ein geistreicher Mann erzählt Geschichten aus seinem Leben. Und das ohne ein Blatt vor dem Mund zu nehmen. Zahlreiche Erlebnisse und (fast) Anekdoten erzählt Castro und dabei wirkt es nie aufgesetzt, sondern sehr ehrlich. Dabei sind seine Geschichten nie belanglos, sondern äußerst interessant und gut zu lesen. Ich habe mich oft gefragt, ob ein Mensch wirklich so viel erleben kann. Fast wirkt das Buch wie ein Roman. Fazit: Auch wenn man nicht politisch interessiert ist, findet man in diesem Buch unzählige Geschichten, die zum Nachdenken anregen und darüber hinaus sehr spannend erzählt werden. Ein eindrucksvolles Buch..... 5 von 5 Punktenes vermittelt mir den besten Überblick, neutral geschrieben und spannend zu lesen. Es ist ein Interview zwischen zwei Männern, die sich gut miteinander verstehen. Fidel hat die Geschichte seiner Republik ziemlich lange geprägt und mußte oft gegen innere und äußere Feinde kämpfen. Alle Stationen seines Lebens werden sachlich dargestellt. spannend für alle Freunde von Cuba Hervorragendes, teilweise anspruchsvolles Buch mit fürchterlichem Vorwort und tendenziösem Anmerkungsteil. 5 von 5 PunktenDas Buch gibt zwar nicht die Antwort auf die allerletzten Fragen der Revolution und deren Hintergründe, aber genügend, um zu erläutern, was bisher verborgenblieb. Bemerkenswert ist auch, inwieweit Castro selber Fehler in der Vergangenheit und Gegenwart einräumt, vor einigen aber immer noch die Augen verschließt, manchmal motivierend, andererseits auch unrealistisch euphorisch wirkt. Etwas Ausdauer erfordern die Ausführungen über die historischen Wurzeln der Revolution seit der Mitte des 19. Jh. und gewisse Vorkenntnisse darüber sind zwar nicht zwingend, doch erleichtern sie es, diese Passagen zu überwinden. Dass Castro über mehrere Kapitel hinweg in alles und jedem die USA als Verursacher allen Übels der Welt und Cubas sieht, ist zwar nicht immer nachzuvollziehen, aber angesichts der Frontstellung des Landes die letzten 50 Jahre direkt vor der Nase der Erzfeindes verständlich. Die zahlreichen Passagen, im Zuge derer man einen Eindruck des "Menschen Castro" bekommt sind unübertroffen. Vollkommen mißlungen ist das Vorwort des Herausgebers - Wenn man es liest, so läuft man Gefahr den Eindruck zu erlangen, dass ein kritikloses , ideologisch gefärbtes Jubelwerk folgen werde, dass man lieber weglegen solle. Ebenso fehl am Platze sind die z. t. tendenziös-unsachlichen Anmerkungen zu den jeweiligen Kapiteln (nicht jedoch die das Buch abschließende Chronologie). Alles in allem eine empfehlenswerte Lektüre. Herausragend 5 von 5 PunktenDer französische Journalist und Professor und Mitbegründer von attac, Ignacio Ramonet, hat eine lange Reihe von Gesprächen mit Fidel Castro geführt. Kurze Fragen, längere Antworten. Das Ergebnis ist eine Autobiografie der besonderen Art: Journalistisch professionell strukturiert und redaktionell bearbeitet, aber dennoch zu über 90% Originalton Fidel Castro. Keine Monologe, kein Geschwafel. Die Fragen sind mit Sympathie gestellt, aber durchaus kritisch. Schwierige Themen wie Menschenrechte, Homosexualität, Attentate, Opposition werden nicht ausgespart und Castro antwortet bereitwillig auf seine eigene Art. Dieses Buch ist dick und randvoll mit überraschenden Einblicken. Hier erfährt der Leser - wie Kuba der Bedrohung durch die USA standhalten konnte, während etwa Chile und Nicaragua dies nicht geschafft haben - wie Castro zur Religion und zum Kommunismus steht - warum Castro gegen eine Kollektivierung der Landwirtschaft und gegen Bombenattentate im Befreiungskampf ist - wie positiv er über Johannes Paul II., Boris Jelzin oder Jimmy Carter spricht - wie Castro die zahllosen Attentatsversuche überlebt hat - wie Kuba geholfen hat, Südafrika von der Apartheid zu befreien - welche Rolle Castro beim Putsch gegen Hugo Chavez in Venezuela spielte - wie er zum Vorwurf steht, ein Diktator zu sein - was aus Kuba ohne ihn werden könnte Im Vergleich zu anderen lesenswerten politischen Autobiografien etwa von Willy Brandt, Nelson Mandela oder Barack Obama finde ich dieses Buch klar am ergiebigsten. Logisch, denn Castro war Jahrzehnte länger im Amt und kann daher mehr berichten. Ob Ernest Hemingway oder Richard Nixon, Olaf Palme oder Willy Brandt, Gerard Depardieu oder François Mitterand, Michail Gorbatschow, Erich Honecker, Nelson Mandela. Oliver Stone oder Gerhard Schröder - Fidel Castro hat wahrscheinlich mehr Politiker, Nobelpreisträger und Künstler getroffen als jeder andere heute lebende Staatsmann. Es gibt einige wenige Punkte, die in dem Buch offen bleiben. Das politische Verhältnis von Kuba zu China wird nicht behandelt. Und die entscheidende Frage wird nicht geklärt, wie denn Sozialismus in einem Land möglich sein soll. Meines Erachtens geht das nicht, und statt Sozialismus handelt es sich beim kubanischen System um eine Staatswirtschaft. Aber man kann es als Stärke des Buchs ansehen, dass auch die Schwachpunkte in Fidel Castros Argumentation deutlich werden. Von daher ist das Buch auch für diejenigen interessant, die Kuba und Castro kritisch sehen. Eine Top-Lektüre, wenn man sich für Kuba, Fidel Castro, sozialistische Politik, Lateinamerika und die Geschichte des 20. Jahrhunderts interessiert. Das Besondere: Hier schreibt kein Zuschauer, sondern jemand, der selbst gestaltet hat. fidel castro 5 von 5 PunktenZwar erst teilweise gelesen aber trotzdem: Egal wie man zu dem Regime steht, ein faszinierender Einblick in das Leben eines Menschen, der die Weltpolitik für für Jahrzehnte geprägt hat. |
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Die Bacardis: Der Kuba-Clan zwischen Rum und Revolution von Ursula L. VossGebundene Ausgabe von Campus VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 5,86 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3593373181, Erscheinungsdatum: Februar 2005, Auflage: 1 |
3 Kundenrezensionen:Cuba libre 5 von 5 PunktenDas Buch sehr lesenswert. Es erzählt die Geschichte des berühmten Familienclans, die Geschichte des Rums, besonders aber die Geschichte Cubas, von seiner Kolonialzeit bis zur Gegenwart. Es ist kurzweilig geschrieben. Der Leser bekommt eine Menge Informationen über Kuba, angereichert mit persönlichen Reiseerlebnissen der Autorin. Aus meiner Sicht eignet sich das Buch hervorragend als Reiselektüre. Cuba Libre! 5 von 5 PunktenEin unterhaltsamens und informatives Buch über die Familie Bacardi und die Geschichte ihres Rums, vor allem aber über die Geschichte Cubas. Ich habe viel gelernt über die Befreiung Cubas von den Spaniern, über die fortgesetzte Interventionspolitik der USA auf Cuba und die sozialistische Revolution. In alledem scheinen die Bacardis ihre Finger gehabt zu haben -- erst waren sie für Fidel, dann haben sie den CIA bezahlt, um ihn zu ermorden. Auch hinter der Blockadepolitik der USA gegen Cuba steckt die Familie. Die Familienbiografie gibt einen besonders intimen Einblick in die Geschichte. Vor allem ist es gut geschrieben -- es ist immer wieder ein Genuss, eine Autorin zu entdecken, die mit Stilgefühl schreiben kann! Cuba libre 4 von 5 PunktenEin sehr gut recherchiertes Buch, angenehm geschrieben. Sehr spannend, die Geschichte einer wahren Dynastie zu lesen, unglaublich, was sich zwischen Politik, Unternehmen und Familie so alles abgespielt haben muss. Zum Teil ist das Buch ein wenig zu ausführlich, vor lauter Bacardi-Familienmitgliedern blickt man streckenweise fast nicht mehr durch. Insgesamt aber sehr empfehlenswert für jene, die sich für Kuba und Rum interessieren. |
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Kleine Geschichte Lateinamerikas von Hans J. KönigBroschiert von Reclam, DitzingenAngebote bei Amazon: ab EUR 15,80 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3150170621, Erscheinungsdatum: Februar 2009, Auflage: Aktualis. Neuausg. |
Eine Kundenrezension:Empfehlenswerter Überblick 5 von 5 PunktenDieses dicke Buch sprengt sicher den Umfang des Üblichen bei Reclam, was aber bei der behandelten Region nicht weiter verwundert. Dem Verfasser ist es gelungen, auf knapp 800 Seiten die Geschichte Lateinamerikas darzustellen. Trotz notwendiger Kürzungen fehlt es dem Buch keinesfalls an inhaltlicher Tiefe. Die vorspanichen Kulturen werden (wenn auch recht knapp) ebenso besprochen wie die Zeit Bolivars oder das 20. Jahrhundert. Dabei versteht es der Verfasser aber auch, Zusammenhänge aufzuzeigen. Er schreibt wirklich über Lateinamerika als Ganzes und stellt nicht etwa eine Geschichte der einzelnen Staaten vor. Für Leser, die sich über die lateinamerikanische Geschichte informieren wollen ist dieses Buch eine der besten Quellen. Eine Kaufempfehlung! |
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Kuba im Umbruch. Von Fidel zu Raúl Castro von Bernd WulffenBroschiert von Ch. Links VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 10,90 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 386153486X, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1., Auflage |
Eine Kundenrezension:Interessante Thematik ausführlich recherchiert 5 von 5 PunktenBernd Wulffens Buch Kuba im Umbruch widmet sich der aktuell-politischen Situation Kubas und der Frage, in welche Richtung sich Kuba nun bewegen wird, nachdem der langjährige Staatschef Fidel Castro sein Amt an seinen Bruder Raúl abgegeben hat. Ob Kuba unter Raúl Castro einen neuen Kurs einschlagen wird, ob eine politische Wende zu erwarten ist, sucht Wulffen in seinem Buch zu beantworten. Das Hauptaugenmerk liegt zum einen auf dem neuen kubanischen Staatschef und dessen Leben. Dies ist insofern besonders wichtig und interessant, da bislang keine eigene Biografie über Raúl Castro erschienen ist. Zum anderen liegen die Schwerpunkte des Buches auf den momentanen wirtschaftlichen Verhältnissen sowie der Innen- und Außenpolitik Kubas. Ein sehr interessantes und kurzweilig geschriebenes Buch, das auch für Nicht-Kuba-Kenner sehr zu empfehlen ist. |
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Geschichte Lateinamerikas: Von den frühesten Kulturen bis zur Gegenwart von Stefan RinkeBroschiert von BeckAngebote bei Amazon: ab EUR 8,95 ISBN: 3406606938, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 1 |
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Die offenen Adern Lateinamerikas. Die Geschichte eines Kontinents. von Eduardo GaleanoTaschenbuch von HammerAngebote bei Amazon: ab EUR 9,49 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3872941623, Erscheinungsdatum: 2004, Auflage: Erw. N.-A. |
5 Kundenrezensionen:Geschichte interessant erzählt, leider etwas veraltet und einseitig 2 von 5 PunktenDie Geschichte Lateinamerikas aus der Sicht eines kritischen Lateinamerikaners bringt unter "anderem" Blickwinkel zahlreiche geschichtliche Ereignisse interessant näher, besonders wenn man auf Reisen in diesen Ländern ist. Soweit so gut. Allerdings "endet" das Buch in den Siebzigern, in welchen es geschrieben wurde - eine Aktualisierung wäre mehr als wünschenswert! Die Kritik am Imperialismus Englands, Spaniens u.v.a. der USA ist dermassen einseitig, dass die Glaubhaftigkeit darunter leidet. Auswirkung des US Imperialismus 5 von 5 PunktenIch habe selbst fast 2 Jahrzehnte in Lateinamerika gelebt, und als ich dieses Buch las, war ich mehr als fasziniert. Soviele Dinge die ich hier las, habe ich mit eigenen Augen in Lateinamerika erlebt. Dieser Kontinent wird ausgepluendert und unser kapitalistisches System frisst sich wie eine Heuschreckenplage durch diese Laender. Dies ist kein Buch fuer Leute, die ihren Wohlstand in Europa und Amerika geniessen und nicht wirklich hinterfragen wollen, woher all das kommt. Die Politik, die wir diesen Laendern entgegenbringen ist schon einmal dagewesen. Wir geben ihnen die Glasperlen und nehmen ihr Gold! Pflichtlektüre für Schulen und Medien!!! 5 von 5 PunktenDieses Buch ist de absolute Hammer!Ich habe noch kein informativeres Buch über die Geschichte Lateinamerikas gelesen. Eduardo Galeano versteht es seinem Buch eine Seele zu geben, die einen fesselt, schockiert und nicht wieder loslässt. Knallhart sind seine Fakten, die einem die Augen öffnen, für die Ursachen der Armut Lateinamerikas. Das Buch ist zwar schon 25 Jahre alt, doch geändert hat sich nichts, im Gegenteil,das Kapitalistische System ermordet immer mehr Menhschen und degradiert sie zur Armut.Lesen, lesen,lesen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ein Pamphlet, 30 Jahre alt und nicht besser geworden 1 von 5 PunktenMir wurde dieses Buch geschenkt und ich habe es mit viel Mühe kaum geschafft, über die ersten 10 Seiten hinwegzukommen. Revolutionäres Gelaber mit viel Pseudosubstanz. Fast 400 Seiten und egal wo man das Buch aufschlägt kann man lesen, wie der Arme vom bösen Kapitalist übers Ohr gehauen wurde. Das Buch ist eine große Anklage, darin ist es auch nicht so schlecht. Nur ist das Werk so einseitig dass man es ohne Übertreibung ein Pamphlet nennen kann. Damit kann ich nichts anfangen, Michael Moore-Fans sehen das wahrscheinlich anders. Nicht mehr zeitgemäß 2 von 5 PunktenIch habe das Buch vor längerer Zeit zum ersten mal gelesen - und fand es damals gar nicht so unerträglich: für ein Buch, dass sich mit der Geschichte eines ganzen Kontinentes beschäftigt, ist es erfreulich kurz gehalten und darüber hinaus auch noch gut lesbar. Das hat ja schließlich auch Methode: Schon im Vorwort beschreibt Eduardo Galeano sein Ziel, weder für ein wissenschaftliches Fachpublikum zu schreiben, noch für Betonideologen, die schon alles wissen. Der Autor entwirft ein breites Panorama lateinamerikanischer Geschichte: Länder voller Reichtümer und Naturschätze, die über die unterschiedlichen Epochen hinweg immer wieder in ihrer Entwicklung stolpern oder manchmal gar nicht erst richtig auf die Beine kommen - ironischerweise trotz oder vielleicht gerade wegen dieser Naturschätze. Dem wird die an manchen Stellen die Geschichte Nordamerikas gegenübergestellt, das an seiner Ostküste (die zuerst nennenswert von Europäern besiedelt wurde) kaum über Gold, Silber oder ähnliches verfügte und kaum das Ziel von europäischen Raubrittern spanischer oder portugiesischer Provenienz war - Englands Kolonisten wollten "nur" Ackerbau und Viehzucht, neben Religionsfreiheit, versteht sich. Letzteres gab es im Süden nicht, dafür aber Gold in rauen Mengen - man musste es nur seinen Besitzern wegnehmen und zu Barren umschmelzen. So begann nach Galeano eine Geschichte der Fremdbestimmung eines Kontinents, aber der Autor vergisst nicht zu erwähnen, dass die heimischen Eliten sich selbst immer wieder als unfähig oder unwillig erwiesen haben, daran etwas zu ändern. Auch die unzähligen, oftmals blutigen Militärputsche, die im 19. und zwanzigsten Jahrhundert die Geschichte des Kontinentes prägten, waren meist Resultat dieser Fremdbestimmung. Nun hat es jedoch in Südamerika in den letzten 25 Jahren kaum noch erfolgreiche Militärputsche gegeben - insoweit scheinen die unseligen Traditionen doch nicht in allen Fällen unsterblich zu sein. Als das Buch Ende der siebziger Jahre geschrieben wurde, war ganz Lateinamerika noch ein fast geschlossener Verbund von Militärdiktaturen. Ungewohnt daran ist auch, dass das einzige Land des Kontinents, dass sich heute zusehends in eine Militärdiktatur zu verwandeln scheint, Venezuela, von einem General regiert wird, der sich fast ganz über einen rustikalen Antiamerikanismus definiert und mit kolumbianischen Drogenguerillas und diversen Terroristen Geschäfte macht, während nichtsdestoweniger die Wirtschaft im Lande kollabiert. Zu Zeiten von den "offenen Adern" war es noch Usus, dass Generäle im Präsidentensessel ihre Ausbildung in geheimen Camps in der amerikanischen Panama-Kanalzone erhalten hatten und ihre Lehrmeister in der Regel nicht enttäuschten. Eine Frage, die das Buch heutigen Lesern nicht beantworten kann ist auch diese: Wieso ist das wirtschaftlich seit Jahren erfolgreichste Land des ganzen Kontinents ausgerechnet Chile, das seit den achtziger Jahren am konsequentesten den Weg der Marktwirtschaft gegangen ist, mithin einer Wirtschaftsform, die Galeano im Einklang mit dem damaligen Zeitgeist durch die Bank verteufelt? "In Cuba gibt es heute keine Armut" lautet tatsächlich das kurze und gelinde gesagt, etwas naive Urteil des Autors über das sozialistische Massenexperiment auf der Zuckerinsel, dass nicht nur den realen Zuständen dort schon damals Hohn sprach, sondern auch die tausenden politischen Häftlinge ignorierte, die den Fehler gemacht haben, zu sagen, dass es auch unter Castro Armut auf Cuba gibt. Fazit: Streckenweise zutreffende historische Diagnose, größtenteils lesbar, aber überholt und schon damals naiv in der Therapie. |
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Die Kuba-Krise: Die Welt an der Schwelle zum Atomkrieg von Bernd GreinerBroschiert von C.H. BeckAngebote bei Amazon: ab EUR 5,00 ISBN: 3406587860, Erscheinungsdatum: Februar 2010, Auflage: 1 |
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