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Geschichte des Nationalsozialismus. (Uni-Taschenbücher S) (Grundkurs Neue Geschichte / Utb) von Michael WildtTaschenbuch von UTB, StuttgartISBN: 3825229149, Erscheinungsdatum: November 2007, Auflage: 1., Aufl. Produktgruppe Bücher |
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Generation des Unbedingten. Das Führungskorps des Reichssicherheitshauptamtes. Studienausgabe von Michael WildtTaschenbuch von Hamburger EditionISBN: 3930908875, Erscheinungsdatum: März 2003, Auflage: 4., durchges. u. erg. Aufl. Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.de-RedaktionDas Bild der NS-Täter hat sich gewandelt. Galten sie früher als verkrachte Existenzen, als Sadisten und psychopathische Massenmörder, so werden heute in der Literatur differenziertere Tätertypen verwendet: NS-Täter als sozial Deklassierte, als Bürokraten und Schreibtischtäter, als ideologiefreie Technokraten oder rationale Sozialingenieure -- oder als ganz normale Männer. Und doch scheinen sich manche Täter den gängigen Verbrecherbildern zu entziehen. Michael Wildt hat in seinem Buch Generation des Unbedingten solch eine Gruppe porträtiert: das Führerkorps des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA), einer im September 1939 aus Geheimer Staatspolizei, Kriminalpolizei und dem Sicherheitsdienst der SS gebildeten Polizeibehörde unter der Leitung Reinhard Heydrichs. Allein dem "Führerwillen" verpflichtet, bekämpfte das RSHA nach dem ihm eigenen Selbstverständnis die Gegner "der rassischen, volklichen und geistigen Substanz" des deutschen Volkes, worunter Heydrich in erster Linie die Juden verstand, aber auch Kriminelle, Bolschewisten und andere Opfer nationalsozialistischen Terrors. Zu dieser "Kerntruppe des Genozids" gehörten etwa 400 Männer. 221 von ihnen hat Wildt für seine Studie ausgewählt. In die eingangs vorgestellten Täterbilder passen diese Personen nicht hinein. Sie entstammten nicht den sozialen Rändern der Gesellschaft, sondern waren Teil der bürgerlichen, akademisch ausgebildeten Elite. Es waren Angehörige der Kriegsjugendgeneration, denen die "Bewährung" in den Schlachten des Ersten Weltkrieges versagt geblieben war, und die sich in den prekären und instabilen Nachkriegsjahren ideologisch radikalisierten. "Der politische Sieg der Nationalsozialisten 1933 eröffnete diesen jungen Männern einen Aufstiegs- und Machthorizont", schreibt Wildt, "dessen Dimension sie damals kaum erahnen konnten." Und sie griffen begierig zu, gaben ihre sicheren Existenzen als Ärzte, Studienräte oder Juristen auf und wechselten scheinbar mühelos "vom Büro zur Führung einer Einsatzgruppe". Fast ebenso problemlos gestaltete sich die Rückkehr in die bürgerliche Wohlanständigkeit. Die RSHA-Angehörigen fanden Unterschlupf bei der Polizei, in mittelständischen Unternehmen oder in der Zeitungsbranche. Und diesen Nachkriegskarrieren widmet Michael Wildt das letzten Kapitel seines empfehlenswerten Buches. --Stephan Fingerle Lade Kundenrezensionen... |
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Volksgemeinschaft: Neue Forschungen zur Gesellschaft des NationalsozialismusFrank Bajohr (Herausgeber), Michael Wildt (Herausgeber)Broschiert von Fischer (Tb.), Frankfurt ISBN: 3596183545, Erscheinungsdatum: Sept. 2009, Auflage: 1 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungVOLKSGEMEINSCHAFT
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Volksgemeinschaft als Selbstermächtigung. Gewalt gegen Juden in der deutschen Provinz 1919 bis 1939 von Michael WildtGebundene Ausgabe von Hamburger EditionISBN: 3936096740, Erscheinungsdatum: März 2007, Auflage: 1., Aufl. Produktgruppe Bücher |
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Nachrichtendienst, politische Elite und Mordeinheit. Der Sicherheitsdienst des Reichsführers SS von Michael Wildt (Hg.)Gebundene Ausgabe von Hamburger EditionISBN: 3930908840, Erscheinungsdatum: März 2003, Auflage: 1. Aufl. Produktgruppe Bücher |
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Vom Unterrichten in heterogenen Lerngruppen. am Beispiel der Mathematik in der Sek.I. Mathematik allgemein: am Beispiel der Mathematik in der Sekundarstufe 1 von Michael WildtBroschiert von Aulis Verlag in der STARK Verlagsgesellschaft mbH & Co. KGISBN: 3761427255, Erscheinungsdatum: Oktober 2007, Auflage: 2. unveränderte Auflage 2010 Produktgruppe Bücher |
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Generationen. Zur Relevanz eines wissenschaftlichen Grundbegriffs von Ulrike Jureit (Hg.), Michael Wildt (Hg.)Gebundene Ausgabe von Hamburger EditionISBN: 3936096589, Erscheinungsdatum: Oktober 2005, Auflage: 1. Aufl. Produktgruppe Bücher |
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Produktbeschreibung68er-Generation, Generation Golf, Generation Ally oder Generation Golfkrieg, Generationenvertrag oder Generationengerechtigkeit In der Öffentlichkeit wird der Begriff der Generation geradezu inflationär gebraucht. Daneben ist das Leben in Generationen eine Alltagserfahrung. Die Tatsache, daß jeder Mensch Eltern hat, die meisten auch Kinder, gehört zu den persönlichen Erfahrungen, die den Begriff Generation wie selbstverständlich in unserer Sprache verankern. Darüber hinaus ist die Konstruktion von Generationen eng mit der Entstehung der europäischen Moderne verbunden, mit der Differenzierung der einstigen Großfamilie und der Entdeckung von Jugend als Entwicklungsbegriff. Generationen erscheinen als kollektive Akteure, die einen natürlichen Anspruch auf die Leitungspositionen der Gesellschaft besitzen. Wurde vormals mit Stand oder Klasse, später auch mit der Kategorie Geschlecht Gesellschaft strukturiert, so hat mittlerweile der Begriff der Generation einen ebenbürtigen Rang erhalten. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes befragen kritisch die unterschiedlichen Gebrauchsweisen des Generationenbegriffs und erkunden historisch, soziologisch, psychoanalytisch, medien- und kulturwissenschaftlich die Bedeutung, die er für die Wahrnehmung und Deutung von Geschichte und Gesellschaft ebenso wie als Handlungsbegriff hat. Damit gibt der Band nicht nur einen umfassenden und reflektierenden Überblick zur aktuellen Generationenforschung. Er lotet auch die Potentiale der Kategorie Generation für eine moderne Sozialwissenschaft des 21. Jahrhunderts aus. Mit Beiträgen vonChristina Benninghaus - Heinz Bude - Christina von Hodenberg - Ulrike Jureit - Heinz Dieter Kittsteiner - Habbo Knoch - Eva Krejci - Kurt Lüscher - M. Rainer Lepsius - Kaspar Maase - Mark Roseman - Sigrid Weigel - Michael Wildt.
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Berlin 1933-1945: Stadt und Gesellschaft im NationalsozialismusMichael Wildt (Herausgeber), Christoph Kreutzmüller (Herausgeber)Gebundene Ausgabe von Siedler Verlag ISBN: 3827500168, Erscheinungsdatum: November 2012 Produktgruppe Bücher |
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Über Grenzen von Gabriele Metzler, Michael WildtBroschiert von Vandenhoeck & RuprechtISBN: 3525301634, Erscheinungsdatum: April 2012, Auflage: 1.,Auflage Produktgruppe Bücher |
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Generation des Unbedingten. Das Führungskorps des Reichssicherheitshauptamtes von Michael WildtGebundene Ausgabe von Hamburger EditionISBN: 3930908751, Erscheinungsdatum: 2002 Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.de-RedaktionDas Bild der NS-Täter hat sich gewandelt. Galten sie früher als verkrachte Existenzen, als Sadisten und psychopathische Massenmörder, so werden heute in der Literatur differenziertere Tätertypen verwendet: NS-Täter als sozial Deklassierte, als Bürokraten und Schreibtischtäter, als ideologiefreie Technokraten oder rationale Sozialingenieure -- oder als ganz normale Männer. Und doch scheinen sich manche Täter den gängigen Verbrecherbildern zu entziehen. Michael Wildt hat in seinem Buch Generation des Unbedingten solch eine Gruppe porträtiert: das Führerkorps des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA), einer im September 1939 aus Geheimer Staatspolizei, Kriminalpolizei und dem Sicherheitsdienst der SS gebildeten Polizeibehörde unter der Leitung Reinhard Heydrichs. Allein dem "Führerwillen" verpflichtet, bekämpfte das RSHA nach dem ihm eigenen Selbstverständnis die Gegner "der rassischen, volklichen und geistigen Substanz" des deutschen Volkes, worunter Heydrich in erster Linie die Juden verstand, aber auch Kriminelle, Bolschewisten und andere Opfer nationalsozialistischen Terrors. Zu dieser "Kerntruppe des Genozids" gehörten etwa 400 Männer. 221 von ihnen hat Wildt für seine Studie ausgewählt. In die eingangs vorgestellten Täterbilder passen diese Personen nicht hinein. Sie entstammten nicht den sozialen Rändern der Gesellschaft, sondern waren Teil der bürgerlichen, akademisch ausgebildeten Elite. Es waren Angehörige der Kriegsjugendgeneration, denen die "Bewährung" in den Schlachten des Ersten Weltkrieges versagt geblieben war, und die sich in den prekären und instabilen Nachkriegsjahren ideologisch radikalisierten. "Der politische Sieg der Nationalsozialisten 1933 eröffnete diesen jungen Männern einen Aufstiegs- und Machthorizont", schreibt Wildt, "dessen Dimension sie damals kaum erahnen konnten." Und sie griffen begierig zu, gaben ihre sicheren Existenzen als Ärzte, Studienräte oder Juristen auf und wechselten scheinbar mühelos "vom Büro zur Führung einer Einsatzgruppe". Fast ebenso problemlos gestaltete sich die Rückkehr in die bürgerliche Wohlanständigkeit. Die RSHA-Angehörigen fanden Unterschlupf bei der Polizei, in mittelständischen Unternehmen oder in der Zeitungsbranche. Und diesen Nachkriegskarrieren widmet Michael Wildt das letzten Kapitel seines empfehlenswerten Buches. --Stephan Fingerle Lade Kundenrezensionen... |
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