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Produkt-Bild: Der Joker

Der Joker von Markus Zusak

Alexandra Ernst (Übersetzer)
Taschenbuch von cbt
ISBN: 3570305392, Erscheinungsdatum: Oktober 2008
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Der Joker
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Produkt-Bild: Die Bücherdiebin: Roman

Die Bücherdiebin: Roman von Markus Zusak

Alexandra Ernst (Übersetzer)
Taschenbuch von Blanvalet Taschenbuch Verlag
ISBN: 3442373956, Erscheinungsdatum: Sept. 2009, Auflage: Taschenbuchausgabe, 1. Auflage,
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DIE BÜCHERDIEBIN

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Den Tod muss man nicht fürchten. Er ist nämlich, wie er als Ich-Erzähler von sich selbst in einer Vorbemerkung sagt, ?bemüht, dieser ganzen Angelegenheit eine fröhliche Seite zu verleihen?. Nur hätten die meisten Menschen ?einen tief sitzenden Widerwillen, der es ihnen unmöglich macht, mir zu glauben, so sehr ich auch versuche, sie davon zu überzeugen?. Mit einem weiteren Vorurteil räumt der Tod gleich zu Beginn auf, dass ihm nämlich die Menschen gleichgültig seien. Im Gegenteil. Ab und zu, so erfahren wir, braucht er sogar eine Auszeit, um sich abzulenken. ?Ihr wollt wissen?, fragt er, ?wovon ich mich ablenken muss? (?) Es sind die übrig gebliebenen Menschen. / Die Überlebenden.? Eine solche Überlebende, ?eine Expertin im Zurückbleiben? ist die neunjährige Liesel Memminger. Von ihr handelt dieses wunderbare Buch. Zum ersten Mal begegnet der Tod der neunjährigen Liesel 1939 am Grab ihres kleinen Bruders, wo sie auch ihre Karriere als Bücherdiebin beginnt: Mit Hilfe des Handbuchs für Totengräber lernt sie das Lesen und muss fortan immer wieder Bücher stehlen. Sie ?rettet? auch welche -- vor den Flammen der Nazis. Und hin und wieder bekommt sie auch welche geschenkt. Ihre Liebe zu Büchern muss es sein, die den Tod, der sich selbst hier als großer Erzähler erweist, die Liesel lieb gewinnen lässt. Während um sie herum Bombenhagel alles in Schutt und Asche legen, findet sie Schutz im Keller ? und in ihren Büchern.

Der Tod, den der Autor uns hier präsentiert, muss man in der Tat nicht fürchten. Er ist weder böse noch kaltblütig. Und er hat eine Schwäche für Menschen, die lesen und die Bücher lieben. Ist das nicht beruhigend? Und er kann obendrein -- zumindest in der Fantasie Markus Zusaks -- wunderbar erzählen. -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de

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Wilde Hunde von Markus Zusak

Ulrich Plenzdorf (Übersetzer), Alexandra Ernst (Übersetzer)
Taschenbuch von cbj
ISBN: 3570400050, Erscheinungsdatum: Mai 2010
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Wilde Hunde

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Wie Wilde Hunde streunen Ruben und Cameron Wolfe durch die dreckigen Straßen der Stadt, hungrig nach Antworten, Chancen -- und Liebe. Bereits auf der ersten Seite bringt es Cameron auf den Punkt: Wenn ein heißes Mädchen an ihnen vorbeiläuft, denkt er ?Jesus!?, sein Bruder dagegen sagt es einfach. Und bereits ab der ersten Seite ist ebenso klar: Markus Zusak hat es schlichtweg drauf. Er ist einer jener Schriftsteller, denen man nicht mal eine Zeile Vorlauf geben muss, bis sie überzeugen. Die Sätze haben Biss, Wörter passen wie maßgeschneidert für das, was sie erzählen.

Wilde Hunde ist ein Doppelband, der aus Vorstadt-Fighter (Originalausgabe 2000) und When Dogs Cry (2001) besteht. Er handelt von zwei Überlebenskünstlern. Gewinner sind der nachdenkliche Cameron und sein selbstbewusster Bruder nicht. In der Familie läuft vieles schief, seitdem ihr Dad einen Unfall hatte und keinen Job mehr findet. Die Geldnot, besonders aber die Scham über seine Unzulänglichkeit, zerfrisst ihn. Mutter Wolfe schuftet sich fast tot, um die Familie über Wasser zu halten; Schwester Sarah driftet in Alkoholexzesse ab. Als sie in Gegenwart ihrer Brüder als Hure bezeichnet wird, dreht Ruben durch und schlägt einen Kerl zusammen. Ab hier beginnt Rubens blutige Boxer-Karriere. Er bekommt ein Angebot von fünfzig Dollar pro Sieg im Ring. Cameron -- eigentlich zu schwach -- wird mit ins Boot geholt, denn mit dem Geld wollen die Brüder ihren Eltern helfen. Die illegalen Boxkämpfe, vor besoffenen Männern und ?geilen Weibern? ausgetragen, treiben die Helden jedoch an ihre Grenzen.

Das zweite Buch im Buch setzt sich schon sprachlich vom ersten ab, welches zwar auf seine Weise poetisch, aber trotzdem schnoddriger, ordinärer ist. Nun steht Cameron im Vordergrund. Nach einer lustvollen Umarmung sehnt er sich, allerdings noch mehr nach einer Hand, die danach auf seinem Herzen ruht. Jene Hand könnte Octavia gehören, der Exfreundin seines Frauen verschleißenden Bruders, Octavia, dem Mädchen, dessen Seele schrecklich verletzt wurde...

Lange klingt diese sowie die erste Geschichte von Wilde Hunde im Leser nach. Nichts anderes war bei dem brillanten Autor von Die Bücherdiebin und des preisgekrönten Jugendbuches Der Joker zu erwarten. Voller Hoffnung sind Zusaks Figuren inmitten des Elends und des Schmutzes ihrer Welt -- wunderbar. -- Fenja Wambold, Literaturanzeiger.de

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Underdog von Markus Zusak

Alexandra Ernst (Übersetzer)
Broschiert von Ravensburger Buchverlag
ISBN: 3473584037, Erscheinungsdatum: Februar 2012, Auflage: 1., Aufl.
Produktgruppe Bücher
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Produkt-Bild: Die Bücherdiebin

Die Bücherdiebin von Markus Zusak

Alexandra Ernst (Übersetzer)
Broschiert von cbt
ISBN: 3570306275, Erscheinungsdatum: Sept. 2009
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DIE BÜCHERDIEBIN

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Den Tod muss man nicht fürchten. Er ist nämlich, wie er als Ich-Erzähler von sich selbst in einer Vorbemerkung sagt, ?bemüht, dieser ganzen Angelegenheit eine fröhliche Seite zu verleihen?. Nur hätten die meisten Menschen ?einen tief sitzenden Widerwillen, der es ihnen unmöglich macht, mir zu glauben, so sehr ich auch versuche, sie davon zu überzeugen?. Mit einem weiteren Vorurteil räumt der Tod gleich zu Beginn auf, dass ihm nämlich die Menschen gleichgültig seien. Im Gegenteil. Ab und zu, so erfahren wir, braucht er sogar eine Auszeit, um sich abzulenken. ?Ihr wollt wissen?, fragt er, ?wovon ich mich ablenken muss? (?) Es sind die übrig gebliebenen Menschen. / Die Überlebenden.? Eine solche Überlebende, ?eine Expertin im Zurückbleiben? ist die neunjährige Liesel Memminger. Von ihr handelt dieses wunderbare Buch. Zum ersten Mal begegnet der Tod der neunjährigen Liesel 1939 am Grab ihres kleinen Bruders, wo sie auch ihre Karriere als Bücherdiebin beginnt: Mit Hilfe des Handbuchs für Totengräber lernt sie das Lesen und muss fortan immer wieder Bücher stehlen. Sie ?rettet? auch welche -- vor den Flammen der Nazis. Und hin und wieder bekommt sie auch welche geschenkt. Ihre Liebe zu Büchern muss es sein, die den Tod, der sich selbst hier als großer Erzähler erweist, die Liesel lieb gewinnen lässt. Während um sie herum Bombenhagel alles in Schutt und Asche legen, findet sie Schutz im Keller ? und in ihren Büchern.

Der Tod, den der Autor uns hier präsentiert, muss man in der Tat nicht fürchten. Er ist weder böse noch kaltblütig. Und er hat eine Schwäche für Menschen, die lesen und die Bücher lieben. Ist das nicht beruhigend? Und er kann obendrein -- zumindest in der Fantasie Markus Zusaks -- wunderbar erzählen. -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de

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Produkt-Bild: Vorstadt-Fighter

Vorstadt-Fighter von Markus Zusak

Ulrich Plenzdorf (Übersetzer)
Gebundene Ausgabe von cbj
ISBN: 3570128245, Erscheinungsdatum: Sept. 2005
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Produkt-Bild: Das Leben ist kurz, iss den Nachtisch zuerst

Das Leben ist kurz, iss den Nachtisch zuerst von Wendy Mass

Küper Barbara (Übersetzer)
Taschenbuch von cbj
ISBN: 3570400794, Erscheinungsdatum: März 2011
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Das Leben ist kurz, iss den Na

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Was tun, wenn eine Wahrsagerin prophezeit, man sterbe mit vierzig Jahren? Jeremy Finks Vater lauscht einer solchen Weissagung an seinem dreizehnten Geburtstag und entscheidet sich für das Motto Das Leben ist kurz, iss den Nachtisch zuerst? genieße jeden Augenblick, carpe diem. Ob Zufall oder vorherbestimmt: Nicht mit vierzig, aber mit neununddreißig Jahren stirbt er bei einem Unfall. Zurück bleiben der achtjährige Jeremy und seine Mutter sowie eine Holzkassette mit der Aufschrift ?Der Sinn des Lebens. Für Jeremy Fink, zu öffnen an seinem 13. Geburtstag.?

Fünf Jahre sind seither vergangen, in denen Jeremy nichts von jener Hinterlassenschaft wusste ? bis sie per Post eintrifft. Ab hier fängt der zauberhafte Roman der Jugendbuchautorin Wendy Mass eigentlich erst richtig an. Denn die vier Schlüssel zum Öffnen des Kästchens sind verschollen. Gemeinsam mit seiner besten Freundin Lizzy (einer willenstarken, herzensguten Chaotin) begibt sich Jeremy auf eine Irrfahrt durch New York. Bei ihrer Suche begegnen die beiden den verschiedensten Menschen, hören deren verrückte, sentimentale, romantische Lebensgeschichte ? und vor allem ihre Auslegung, was der Sinn des Lebens sein könnte. Peu à peu erkennen Jeremy und Lizzy: Letztlich muss doch jeder für sich selbst herausfinden, wozu er da ist ...

Obwohl Wendy Mass? Roman in puncto Sinnsuche unverkennbare Parallelen zu Klick!, insbesondere aber zu Markus Zusaks preisgekröntem Meisterwerk Der Joker aufweist, erreicht er nicht die gleiche Tiefe. Dafür nehmen äußerst humorvolle Passagen einen allzu großen Raum ein; Weisheiten werden stellenweise übermäßig präzise ausformuliert. Dass der Verlag eine Covergestaltung wählte, die fast eins zu eins mit der des Jokersübereinstimmt, ist dennoch bedauerlich. Diesen Marketingstreich, mit dem bestsellerorientierte Leser angelockt werden sollen, verdient Wendy Mass nicht: Ihre Geschichte ist trotz kleiner Mängel wunderbar, etwas Eigenständiges und ohnehin für eine jüngere Zielgruppe gedacht ? vielleicht sogar DAS ideale Geschenk für einen dreizehnten Geburtstag. -- Fenja Wambold

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Produkt-Bild: Die Bücherdiebin

Die Bücherdiebin von Markus Zusak

Alexandra Ernst (Übersetzer)
Gebundene Ausgabe von cbj
ISBN: 3570132749, Erscheinungsdatum: Februar 2008
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Den Tod muss man nicht fürchten. Er ist nämlich, wie er als Ich-Erzähler von sich selbst in einer Vorbemerkung sagt, ?bemüht, dieser ganzen Angelegenheit eine fröhliche Seite zu verleihen?. Nur hätten die meisten Menschen ?einen tief sitzenden Widerwillen, der es ihnen unmöglich macht, mir zu glauben, so sehr ich auch versuche, sie davon zu überzeugen?. Mit einem weiteren Vorurteil räumt der Tod gleich zu Beginn auf, dass ihm nämlich die Menschen gleichgültig seien. Im Gegenteil. Ab und zu, so erfahren wir, braucht er sogar eine Auszeit, um sich abzulenken. ?Ihr wollt wissen?, fragt er, ?wovon ich mich ablenken muss? (?) Es sind die übrig gebliebenen Menschen. / Die Überlebenden.? Eine solche Überlebende, ?eine Expertin im Zurückbleiben? ist die neunjährige Liesel Memminger. Von ihr handelt dieses wunderbare Buch. Zum ersten Mal begegnet der Tod der neunjährigen Liesel 1939 am Grab ihres kleinen Bruders, wo sie auch ihre Karriere als Bücherdiebin beginnt: Mit Hilfe des Handbuchs für Totengräber lernt sie das Lesen und muss fortan immer wieder Bücher stehlen. Sie ?rettet? auch welche -- vor den Flammen der Nazis. Und hin und wieder bekommt sie auch welche geschenkt. Ihre Liebe zu Büchern muss es sein, die den Tod, der sich selbst hier als großer Erzähler erweist, die Liesel lieb gewinnen lässt. Während um sie herum Bombenhagel alles in Schutt und Asche legen, findet sie Schutz im Keller ? und in ihren Büchern.

Der Tod, den der Autor uns hier präsentiert, muss man in der Tat nicht fürchten. Er ist weder böse noch kaltblütig. Und er hat eine Schwäche für Menschen, die lesen und die Bücher lieben. Ist das nicht beruhigend? Und er kann obendrein -- zumindest in der Fantasie Markus Zusaks -- wunderbar erzählen. -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de

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Die Bücherdiebin: Roman von Markus Zusak

Alexandra Ernst (Übersetzer)
Gebundene Ausgabe von Blanvalet Verlag
ISBN: 3764502843, Erscheinungsdatum: Februar 2008, Auflage: 2. Auflage,
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Den Tod muss man nicht fürchten. Er ist nämlich, wie er als Ich-Erzähler von sich selbst in einer Vorbemerkung sagt, ?bemüht, dieser ganzen Angelegenheit eine fröhliche Seite zu verleihen?. Nur hätten die meisten Menschen ?einen tief sitzenden Widerwillen, der es ihnen unmöglich macht, mir zu glauben, so sehr ich auch versuche, sie davon zu überzeugen?. Mit einem weiteren Vorurteil räumt der Tod gleich zu Beginn auf, dass ihm nämlich die Menschen gleichgültig seien. Im Gegenteil. Ab und zu, so erfahren wir, braucht er sogar eine Auszeit, um sich abzulenken. ?Ihr wollt wissen?, fragt er, ?wovon ich mich ablenken muss? (?) Es sind die übrig gebliebenen Menschen. / Die Überlebenden.? Eine solche Überlebende, ?eine Expertin im Zurückbleiben? ist die neunjährige Liesel Memminger. Von ihr handelt dieses wunderbare Buch. Zum ersten Mal begegnet der Tod der neunjährigen Liesel 1939 am Grab ihres kleinen Bruders, wo sie auch ihre Karriere als Bücherdiebin beginnt: Mit Hilfe des Handbuchs für Totengräber lernt sie das Lesen und muss fortan immer wieder Bücher stehlen. Sie ?rettet? auch welche -- vor den Flammen der Nazis. Und hin und wieder bekommt sie auch welche geschenkt. Ihre Liebe zu Büchern muss es sein, die den Tod, der sich selbst hier als großer Erzähler erweist, die Liesel lieb gewinnen lässt. Während um sie herum Bombenhagel alles in Schutt und Asche legen, findet sie Schutz im Keller ? und in ihren Büchern.

Der Tod, den der Autor uns hier präsentiert, muss man in der Tat nicht fürchten. Er ist weder böse noch kaltblütig. Und er hat eine Schwäche für Menschen, die lesen und die Bücher lieben. Ist das nicht beruhigend? Und er kann obendrein -- zumindest in der Fantasie Markus Zusaks -- wunderbar erzählen. -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de

© 1998-2012 Amazon Inc. und Tochtergesellschaften

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Produkt-Bild: Wilde Hunde

Wilde Hunde von Markus Zusak

Ulrich Plenzdorf (Übersetzer), Alexandra Ernst (Übersetzer)
Gebundene Ausgabe von cbj
ISBN: 3570136124, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: Doppelband aus: Vorstadt-Fighter, When dogs cry.
Produktgruppe Bücher
Zoom ± Produkt-Bild: Wilde Hunde

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Wilde Hunde

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Wie Wilde Hunde streunen Ruben und Cameron Wolfe durch die dreckigen Straßen der Stadt, hungrig nach Antworten, Chancen -- und Liebe. Bereits auf der ersten Seite bringt es Cameron auf den Punkt: Wenn ein heißes Mädchen an ihnen vorbeiläuft, denkt er ?Jesus!?, sein Bruder dagegen sagt es einfach. Und bereits ab der ersten Seite ist ebenso klar: Markus Zusak hat es schlichtweg drauf. Er ist einer jener Schriftsteller, denen man nicht mal eine Zeile Vorlauf geben muss, bis sie überzeugen. Die Sätze haben Biss, Wörter passen wie maßgeschneidert für das, was sie erzählen.

Wilde Hunde ist ein Doppelband, der aus Vorstadt-Fighter (Originalausgabe 2000) und When Dogs Cry (2001) besteht. Er handelt von zwei Überlebenskünstlern. Gewinner sind der nachdenkliche Cameron und sein selbstbewusster Bruder nicht. In der Familie läuft vieles schief, seitdem ihr Dad einen Unfall hatte und keinen Job mehr findet. Die Geldnot, besonders aber die Scham über seine Unzulänglichkeit, zerfrisst ihn. Mutter Wolfe schuftet sich fast tot, um die Familie über Wasser zu halten; Schwester Sarah driftet in Alkoholexzesse ab. Als sie in Gegenwart ihrer Brüder als Hure bezeichnet wird, dreht Ruben durch und schlägt einen Kerl zusammen. Ab hier beginnt Rubens blutige Boxer-Karriere. Er bekommt ein Angebot von fünfzig Dollar pro Sieg im Ring. Cameron -- eigentlich zu schwach -- wird mit ins Boot geholt, denn mit dem Geld wollen die Brüder ihren Eltern helfen. Die illegalen Boxkämpfe, vor besoffenen Männern und ?geilen Weibern? ausgetragen, treiben die Helden jedoch an ihre Grenzen.

Das zweite Buch im Buch setzt sich schon sprachlich vom ersten ab, welches zwar auf seine Weise poetisch, aber trotzdem schnoddriger, ordinärer ist. Nun steht Cameron im Vordergrund. Nach einer lustvollen Umarmung sehnt er sich, allerdings noch mehr nach einer Hand, die danach auf seinem Herzen ruht. Jene Hand könnte Octavia gehören, der Exfreundin seines Frauen verschleißenden Bruders, Octavia, dem Mädchen, dessen Seele schrecklich verletzt wurde...

Lange klingt diese sowie die erste Geschichte von Wilde Hunde im Leser nach. Nichts anderes war bei dem brillanten Autor von Die Bücherdiebin und des preisgekrönten Jugendbuches Der Joker zu erwarten. Voller Hoffnung sind Zusaks Figuren inmitten des Elends und des Schmutzes ihrer Welt -- wunderbar. -- Fenja Wambold, Literaturanzeiger.de

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