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Der kurze Traum vom ewigen Leben: Eine Gesellschaft ohne Zukunft von Konrad AdamGebundene Ausgabe von Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KGAngebote bei Amazon: ab EUR 5,40 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3937801553, Erscheinungsdatum: März 2009, Auflage: 1., Aufl. |
Eine Kundenrezension:Von Rentern, Sozialpolitik und der demographischen Entwicklung 3 von 5 PunktenKonrad Adam weist auf eine allmähliche, seit etwa Mitte des letzten Jahrhunderts stattfindende Verschiebung statt: ein Lebensideal, das seinen Höhepunkt im Rentnerdasein sieht. Im Zusammenspiel von Hedonismus (Verwirklichung des Selbst mit gewollter Kinderlosigkeit) und Sozialpolitik der Parteien und Verbände sieht Adam eine "Gesellschaft ohne Zukunft", da dessen Ergebnis der demographische Niedergang und - daraus mit hervorgehend - die Totalverschuldung des Staates sei. Adams Büchlein in Form von drei Essays ist eine Kulturkritik. Wurde im Mittelalter der Tod als etwas Natürliches gesehen, der oft "ersehnt" und manchmal "beschleunigt" wurde, so kritisiert der Autor die heutige Ansicht, dass der Tod bekämpft und hinausgezögert, das Leben um fast jeden Preis verlängert werden soll. Genau hier liegt aber das Problem. Adam fordert das "Recht auf den eigenen Tod". Er weist zu Recht auf die langjährigen Qualen von Patienten im Rentenalter hin; seine Beschreibung des Zustandes einer älteren Frau im Altersheim ist erschreckend. Doch Adam leitet den Wert des Lebens und die Würde des Menschen von der subjektiv wahrgenommenen Qualität des Lebens ab, und nicht von Gott, dem Schöpfer. Adam übersieht, dass das Bestreben, seinem eigenen Leben ein Ende zu setzen, wenn es viel Leid zu ertragen gilt, letztlich nicht nur, aber auch Ausdruck einer hedonistischen und gottlosen Gesellschaft ist. Auch wenn Adam die mediale Inszenierung (Dignitas, Roger Kusch) und die hinter der Sterbehilfe stehenden wirtschaftlichen Interessen als Missbrauch kritisiert, auch wenn er richtigerweise die Weisheit zitiert: "abusus non tollit usum", das gesellschaftliche Wertebewusstsein und wirtschaftliche Interessen werden bei der Sterbehilfe niemals außen vor bleiben. Trotzdem ist das Buch lesenswert. Der Autor prangert neben der Kinderlosigkeit auch die Abtreibung an. Die Schuld für diese Entwicklung tragen seiner Meinung vor allem die "68er". Doch die sitzen mittlerweile schon lange im Sattel der Politik und konnten ihre Gesellschaftskonzepte breitenwirksam durchsetzen. Wann kommt der Aufstand der jungen Generation? |
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Nachrichten aus dem Garten: Zusammen mit "Neue Nachrichten aus dem Garten" und "Zeit im Garten" von Jürgen DahlGebundene Ausgabe von Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KGAngebote bei Amazon: ab EUR 10,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 393349740X, Erscheinungsdatum: April 2008, Auflage: 4., Neuausg. |
2 Kundenrezensionen:Mein liebstes Gartenbuch 5 von 5 PunktenWenn einen gelegentlich der große Gartenfrust packt, weil wieder einmal nichts so gedeihen will wie in den Hochglanz-Broschüren dargestellt: Dann bietet Dahls Buch mit seinen liebevollen Schilderungen Trost und Aufmunterung. Oder noch besser: Man empfindet Freude! Selbst in dunklen Winterstunden ein Lichtblick. Eigentlich braucht man gar keinen Garten, um dieses Buch zu mögen. ich wünsche mir mehr .... ! 5 von 5 Punktenein glücksgriff! jürgen dahl, ein 'neugieriger gärtner'. das buch 'der neugierige gärtner' habe ich bereits mehrere jahre im bücherschrank und nehme es immer wieder in die hand und entdecke immer wieder etwas neues. jetzt habe ich per zufall 'nachrichten aus dem garten' gefunden - und die nächte haben sich einmal mehr auf das notwendige minimum reduziert, da ich nicht aufhören konnte zu lesen. genug der schwärmerei, die fakten, die künftige leser interessieren könnten: jürgen dahls bücher schärfen den blick. wer vorher noch nicht auf details im garten geachtet und nur die arbeit gesehen hat, der achtet nach lektüre wie dahl auf kleinste dinge, bis hin zur schönheit der form von pilzsporen oder härchen auf gräsern unter der lupe. dabei geht der blick aufs 'grosse ganze' dennoch nicht verloren. eine anleitung im sinne von 'wie schneide ich meine rosen' darf man bei jürgen dahl nicht erwarten, dafür gibt es genug andere bücher. kleine tips am rande sind im übrigen dennoch im buch zu finden. erwarten darf man den erwähnten 'geschärften' blick und gedankenreisen durch den eigenen garten oder künftige garten'paradiese'. erwarten darf man auch geweckte neugier, neu hinzusehen oder neues zu wagen. zur aufmachung ist folgendes zu sagen: das buch ist schön gemacht. papier, bindung, bebilderung, schrift... rundum ein gelungenes buch, das man gern in die hand nimmt und das nicht sofort zerfleddert. ps: jürgen dahls bücher sparen arbeit und damit zeit, da das chaos im garten ein anderes gesicht bekommt. aus schmuddelecken werden lebensräume. lebensräume für die natur, lebensräume für den gärtner. |
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Nationalstaat und Globalismus: Als Linker vor der Preußischen Gesellschaft von Jürgen ElsässerTaschenbuch von Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 393780157X, Erscheinungsdatum: April 2009, Auflage: 1., Aufl. |
3 Kundenrezensionen:Nicht für Jedermann, jedoch aufschlussreich und schlüssig begründet. 5 von 5 PunktenDas Buch ist relativ dünn - also durchaus an einem Tag durchzulesen, insofern die Zeit denn stimmen mag. Denn wie heißt es so schön: "Zeit ist Geld" und um dieses geht es in dem Buch intensivst. In diesem dünnen Buch werden, endlich ohne große Umschweife, die Gründe klar und direkt gesagt, besser gesagt geschrieben, die uns in die Krise stürzten. Es werden Fehler und Versäumnise aufgezeigt. Es wird mit anderen Büchern gearbeitet und es wird vieles in ein anderes Licht gerückt - ob es das wahre Licht ist, kann man nicht immer beurteilen, auf jeden Fall ist es ein Licht, dass die ganzen Geschichten klarer macht als dass, was man uns in großen Statistiken, Umfragen, etc. präsentiert. Es geht um die ersten Lockerungen der Marktbegrenzungen, um Transferaktionen, um astronomische Summen die nie existierten und um Bonitäten von Staaten. Und es könnte auch die Frage beantworten, was Kriege mit Krediten zu tun haben. Jürgen Elsässer ist hier ein Meisterwerk gelungen, denn er kritisiert nicht nur die Ultraliberale Wirtschaftslage manche eines Staates sondern auch Linke. Er macht ebenso deutlich wie verständlich, dass Nation und pol. links sich nicht ausschließen. Dieses Buch sollte jeder gelesen haben, der sich für Wirtschaft, linke Ansichten und Fehler diverser Staaten in Regulierungen des Marktes interessiert. Empfehlenswert ist es auch für junge Menschen/Teenager, die den Unterschied zwischen einem Fond, staatsanleihen, sowie Kapital und "fiktiven Kapital" verstehen und verstehen wollen. Insgesamt, ein kleines Meisterwerk und das schreiben von offenen Geheimnissen in unserer Gesellschaft. Perspektiven für eine soziale, faire Gesellschaft 5 von 5 PunktenGeschmäht, diffamiert und ausgeladen Elsässers neuester Streich ist nichts weniger, als eine Standortbestimmung. Eine Selbst-Verortung im Spannungsfeld einer sich ständig verändernden Gesellschaft und ebensolcher Verhältnisse in ihr. Einer Gesellschaft inklusive immer mal neu entstehender und vergehender Splittergruppen und Bewegungen. Der Autor, für seine mutigen Thesen und saubere Recherche auch vielen Zeitungslesern und -leserinnen bekannt, polarisiert mit steigender Bekanntheit kleinste, mit sich selbst eigentlich genug beschäftigte Splittergruppen, Verlage, ja bis in die Spitzen der etablierten Volksparteien hinein, spaltet Gott sei Dank nicht nur, wie es das Beispiel der Preußischen Gesellschaft ganz gut illustriert. Lesen Sie selbst, Linke sind nicht so, wie ihr Ruf Nationalstaat und Globalisierung 5 von 5 PunktenJürgen Elsässer muss einen Spagat hinlegen. "Heimatlose Gesellen" und ein "Europa der Vaterländer" unter einen Hut zu bringen, erfordert ein Höchstmaß an Zivilcourage. Die "Deutschland AG" wieder zu beleben - falls es da noch etwas zu retten gibt - liegt nicht im Interesse ultra-linker Ideologen und Deutschenhasser. Margarete Mitscherlich ("Die Unfähigkeit zu trauern")meinte in der ZDF-Sendung "5 nach 10" vom 15. Dezember 1986: "Nur eine intensive Vermischung mit den kinderreichen Farbigen der dritten Welt könne den verbrecherischen Volkscharakter(der Deutschen, Anm. des Verfassers)allmählich verändern." In seinem Büchlein "Nationalstaat und Globalisierung - Als Linker vor der Preußischen Gesellschaft" fasst Jürgen Elsässer die Geschichte der Finanzkrise frei von Polemiken und wahrheitsgemäß zusammen. Er nennt die Verursacher beim Namen. Als Zeitzeuge hat der Rezensent den Putsch in der Deutschen Börse mit ungläubigem Staunen beobachtet, als Rolf Breuer und Werner G. Seifert die Übernahme der Londoner Börse zur Stärkung des Finanzplatzes Frankfurt anstrebten. Der Hedge-Fonds TCI erzwang im Frühjahr 2005 den Rücktritt von Seifert und Breuer. Die Londoner Rothschild-Familie hatte höchstpersönlich den entscheidenden Beitrag hierzu geleistet, wie Elsässer korrekt berichtet. Elsässer schlägt Wege aus der Krise vor, deren Maßnahmen ausschließlich auf nationaler Ebene durchgesetzt werden können. Damit schafft er sich sowohl bei linken Meinungsbildnern, als auch bei den Transatlantikern, wie beispielsweise Herrn von Klaeden und der Kanzlerin Kritiker. Er verletzt die Interessen der Bilderberger, die des von George Soros ausgehaltenen Joschka Fischer und die, des internationalen FInanzkapitals - um nur wenige Beispiele zu nennen. Dabei macht er aus vernünftigen Gründen bei den jüngsten Ideen des Altkanzlers Helmut Schmidt Anleihe, der mit Sicherheit im Ruhestand mehr Überblick gewonnen hat und heute alles viel besser machen würde. Ein ungesichertes Zitat soll angeblich aus dem Munde von Dr. Iwan Götz, Rabbiner zu Berlin stammen: "In der Bundesrepublik Deutschland werden Mandeloperationen rektal durchgeführt, weil sich niemand traut, den Mund aufzumachen..". Ein Grund mehr, das Büchlein "Nationalstaat und Globalisierung" als eine Art "kleinen Katechismus" zu betrachten, in dem es sich lohnt, immer wieder nachzulesen. Es hat das Format eines internationalen Reisepasses und eignet sich ideal zum Verschenken. Für Gleichgesinnte und Andersdenkende sollte man immer ein Exemplar dieses Kompendiums in der Rocktasche haben. Wer der kollektiven Verblödung noch nicht zum Opfer gefallen ist, den wird es überzeugen - sowohl gemäßigte Linke, als auch aufgeklärte Rechte. Dietrich Hyprath, Ibiza, im Juni 2009 |
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Die Baukunst als Steinbau (Reprint) von Adolf MaukeTaschenbuch von Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KGISBN: , Erscheinungsdatum: Januar 1111 |
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Politische Korrektheit: Das Schlachtfeld der Tugendwächter von Jörg SchönbohmGebundene Ausgabe von Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KGAngebote bei Amazon: ab EUR 7,79 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3937801561, Erscheinungsdatum: April 2009, Auflage: 1., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:wunderbar auf den Punkt gebracht 5 von 5 PunktenDas Buch fuer alle Ehrlich-Menschen, die es satt haben, sich der Gesinnungsmanipulation selbsternannter 68iger-Gutmenschen durch political correctness zu unterwerfen, und statt dessen wahrhaft fuer Demokratie und Meinungsfreiheit einstehen ! Wir sind das Volk ! Kleines Buch...auch inhaltlich 1 von 5 PunktenSicher es mag Menschen geben die keinen Sinn in der sprachlichen Korrektheit sehen, und der Begriff "Politische Korrektheit" ist stigmatisiert genug, um sich auf ein paar Seiten darüber auszulassen. Die frage der "moralischen Korrektheit" wird allerdings erst gar nicht gestellt. Es wäre vielleicht eher an der Zeit zu hinterfragen, was in Menschen vorgeht, die gesunden Respekt für Menschen anderer ethnischer,religiöser und kultureller Herkunft, für eine unsinnige Tugend halten. Kurzum, wer NICHT verstehen mag, warum man NICH alles und jeden mit dem erstbesten Schimpfwort das einem einfällt betiteln sollte, greift hier am besten sofort zu! Die Zielgruppe dürfte ja ziemlich eindeutig sein: Zyniker,xenophobe und alles und jeder der einen guten Menschen,(ja,das wäre wohl die wörtliche Bedeutung von Gutmensch),für etwas ganz schlimmes hält! Als praktizierender Gutmensch, rate ich ähnlich denkenden vom Kauf ab. Politische Korrektheit 4 von 5 PunktenSchade, dass Jörg Schönbohms Denkschrift nur 63 Seiten umfasst deshalb ein Stern Abzug. Inhaltlich hat der Autor dagegen 6 Punkte verdient! Der ehemalige General leitet schlüssig her, wohin PC zwangsläufig führt: zur Entmündigung des Einzelnen und zur Verödung des Geistes, da man nur noch streng nachbeten darf, was eine selbsternannte und selbstgerechte Pseudo-Avantgarde zuvor festgelegt hat. Sollte ich mit dieser Rezension die Gefühle eines Lesers verletzt haben, so entschuldige ich mich dafür natürlich im Voraus. in richtigem Deutsch 5 von 5 PunktenInhaltlich schließe ich mich meinem Vorredner uneingeschränkt an; wenn ich auch für den geringen Umfang des Buches nicht einen Stern abziehen würde. Unbedingt positiv ist aber außerdem noch anzumerken, daß es in richtiger Rechtschreibung, das heißt, nicht reformiert und damit deformiert verfaßt ist. Das hat man heute leider nur noch selten. Zu spät 5 von 5 PunktenDas Buch ist grundsätzlich zu empfehlen. Es geht in die richtige Richtung. Leider geht es nicht weit genug. Für den Verfasser, der "konservativ light" ist, war und ist die "Rechte" immer ein Feindbild gewesen. Gegenüber ihr hat er sich als extrem intolerant gezeigt. Als er noch in Amt und Würden als Minister war, hat er seine Möglichkeiten im Kampf gegen die PC nicht genutzt und dafür beim Kampf gegen "rechts" mit den selbsternannten "Antifas" gemeinsame Sache gemacht. Schade, denn in dem Buch zeigt er gute Ansätze. Der Verfasser analysiert das Problem in allen seinen wesentlichen Facetten. Er hat es klar erkannt und kritisiert es überzeugend. Ein wenig mehr Substanz wäre sinnvoll gewesen. Das Buch ist als Einstieg in die Problematik dennoch gut geeignet. Es gibt nichts Schlimmeres als die Einengung der Meinungsfreiheit. |
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