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Irre! - Wir behandeln die Falschen: Unser Problem sind die Normalen von Manfred LützEckart von Hirschhausen (Vorwort)Taschenbuch von Goldmann Verlag ISBN: 3442156793, Erscheinungsdatum: März 2011 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungIrre! - Wir behandeln die FalsAus der Amazon.de-RedaktionHitlers Taten waren abscheulich. Doch der Diktator war nicht psychisch krank, sondern normal. Statistisch gesehen verüben psychisch Kranke sogar weniger Straftaten als Normale, weiß Psychiater Manfred Lütz aus dem Klinikalltag zu berichten. In seinem Streifzug durch die Spielarten der menschlichen Psyche versucht der Autor, das Wesentliche von Psychiatrie und Psychotherapie darzustellen. Prima, wenn endlich jemand anschaulich erklärt, worüber viele sprechen, aber nur wenige wirklich eine Ahnung haben. Hauptsächlich dreht es sich um psychische Krankheiten und gängige Therapien. Zunächst führt uns Lütz jedoch vor Augen, wie sehr das Verhalten psychisch Gesunder seltsame Blüten treibt. ?Normalos?, die in stumpfer und spießiger Atmosphäre vor sich hindümpeln, bekommen genau so ihr Fett ab wie diejenigen, die Blödsinn professionell erzeugen. Dazu zählt Lütz die Ergüsse von Dieter Bohlen, Paris Hilton oder wilde esoterische Pendeleien. Zugegeben, das Inhaltsverzeichnis sieht arg nach Seminararbeit aus. Die Stärke des Buches macht aus, dass Lütz viele plastische Beispiele anbietet, um nackte Theorie mit Leben zu füllen. So verstehen Laien besser, was zum Beispiel Depressive von Manikern unterscheidet. Und wenn wir erfahren, wie eine Patientin einmal die Bundeswehr aufmischte, öffnet sich die Pforte zum Reich der netten Anekdote. Bei der neuen ?Volkskrankheit? Alzheimer konstatiert Lütz: ?Wie eine Gesellschaft mit ihren Demenzkranken umgeht, das ist die Nagelprobe für ihre Menschlichkeit.? Ergo ist die von Lütz angekündigte ?heitere Seelekunde? so lustig nun auch wieder nicht. Tatsächlich fehlt es Lütz nicht am nötigen Ernst, wenn etwa dargelegt wird, wie wenig Wahlfreiheit Süchtige haben, was im Wahnsystem schizophrener Patienten passiert oder wann Psychopharmaka eine befreiende Wirkung entfalten.
Dass wir die Falschen behandeln, wie der Untertitel des Buches reißerisch ankündigt, erweist sich als zu viel des Guten. Auf alle
Fälle gilt: ?Das mutwillige oder zynische Suchen nach Defiziten bei gesunden Menschen ist menschenunwürdig?, wie der Psychiater und
Arzt vor Risiken und Nebenwirkungen der Lektüre warnt. Und während die einen die bisweilen betont locker-flockige Art des Autors
weniger mögen, sehen andere darin eine souveräne Haltung voll heiterer Demut. Unter dem Strich lautet deshalb die Diagnose des
Kritikers: Prädikat wahnsinnig lesenswert! Lade Kundenrezensionen... |
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Irre - Wir behandeln die Falschen: Unser Problem sind die Normalen - Eine heitere Seelenkunde von Manfred LützEckart von Hirschhausen (Vorwort)Gebundene Ausgabe von Gütersloher Verlagshaus ISBN: 3579068792, Erscheinungsdatum: Sept. 2009, Auflage: 20 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungIRRE - WIR BEHANDELN DIE FALSCHENAus der Amazon.de-RedaktionHitlers Taten waren abscheulich. Doch der Diktator war nicht psychisch krank, sondern normal. Statistisch gesehen verüben psychisch Kranke sogar weniger Straftaten als Normale, weiß Psychiater Manfred Lütz aus dem Klinikalltag zu berichten. In seinem Streifzug durch die Spielarten der menschlichen Psyche versucht der Autor, das Wesentliche von Psychiatrie und Psychotherapie darzustellen. Prima, wenn endlich jemand anschaulich erklärt, worüber viele sprechen, aber nur wenige wirklich eine Ahnung haben. Hauptsächlich dreht es sich um psychische Krankheiten und gängige Therapien. Zunächst führt uns Lütz jedoch vor Augen, wie sehr das Verhalten psychisch Gesunder seltsame Blüten treibt. ?Normalos?, die in stumpfer und spießiger Atmosphäre vor sich hindümpeln, bekommen genau so ihr Fett ab wie diejenigen, die Blödsinn professionell erzeugen. Dazu zählt Lütz die Ergüsse von Dieter Bohlen, Paris Hilton oder wilde esoterische Pendeleien. Zugegeben, das Inhaltsverzeichnis sieht arg nach Seminararbeit aus. Die Stärke des Buches macht aus, dass Lütz viele plastische Beispiele anbietet, um nackte Theorie mit Leben zu füllen. So verstehen Laien besser, was zum Beispiel Depressive von Manikern unterscheidet. Und wenn wir erfahren, wie eine Patientin einmal die Bundeswehr aufmischte, öffnet sich die Pforte zum Reich der netten Anekdote. Bei der neuen ?Volkskrankheit? Alzheimer konstatiert Lütz: ?Wie eine Gesellschaft mit ihren Demenzkranken umgeht, das ist die Nagelprobe für ihre Menschlichkeit.? Ergo ist die von Lütz angekündigte ?heitere Seelekunde? so lustig nun auch wieder nicht. Tatsächlich fehlt es Lütz nicht am nötigen Ernst, wenn etwa dargelegt wird, wie wenig Wahlfreiheit Süchtige haben, was im Wahnsystem schizophrener Patienten passiert oder wann Psychopharmaka eine befreiende Wirkung entfalten.
Dass wir die Falschen behandeln, wie der Untertitel des Buches reißerisch ankündigt, erweist sich als zu viel des Guten. Auf alle
Fälle gilt: ?Das mutwillige oder zynische Suchen nach Defiziten bei gesunden Menschen ist menschenunwürdig?, wie der Psychiater und
Arzt vor Risiken und Nebenwirkungen der Lektüre warnt. Und während die einen die bisweilen betont locker-flockige Art des Autors
weniger mögen, sehen andere darin eine souveräne Haltung voll heiterer Demut. Unter dem Strich lautet deshalb die Diagnose des
Kritikers: Prädikat wahnsinnig lesenswert! Lade Kundenrezensionen... |
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Lebenslust: Wider die Diät-Sadisten, den Gesundheitswahn und den Fitness-Kult von Manfred LützTaschenbuch von Knaur TBISBN: 3426776952, Erscheinungsdatum: Februar 2005 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungMit verbissenem Ernst unterziehen wir uns Wahnsinns-Diäten, bräunen uns den Krebs in die Haut, laufen uns die Lunge aus dem Leib. Und immer noch haben wir das Gefühl Du siehst nicht gut genug aus! Manfred Lütz' Polemik auf den Gesundheitswahn ist eine scharfzüngige Anklage gegen das übertriebene Streben nach Fitness, gegen das Altern ohne Falten und den Diät-Terror. Denn die verbissenen Apostel des gesunden Lebens, die Fitnessgurus und Hohepriester der ewigen Schönheit - sie alle verderben uns schlicht die Lebenslust.Lade Kundenrezensionen... |
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Gott: Eine kleine Geschichte des Größten von Manfred LützTaschenbuch von Knaur TBISBN: 3426781646, Erscheinungsdatum: Februar 2009 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungGottAus der Amazon.de-RedaktionNicht zweifeln, glauben! Zweifel an der Existenz Gottes, sicher so etwas gibt es. Aber das ist heilbar. Das ist die einfache Botschaft, auf die man die Ausführungen des Bestsellerautors, Psychiaters und Theologen Manfred Lütz bringen könnte. Oder: Wer nicht glaubt, der ist selber schuld, wenn er nicht glücklich wird. So weit, so gut. So etwas darf man glauben. Wirklich problematisch aber sind Aussagen wie die folgende: "An Gott glauben oder Nietzsche zu folgen, das scheint die wirkliche Alternative zu sein. Wenn man aber Nietzsche folgt, dann muss man auch bereit sein, den bitteren Kelch des Atheismus bis zur Neige zu trinken. Dann hat man keine Argumente gegen die kraftvoll skrupellose Macht eines Hitler, Stalin oder Mao Tse Tung, die Millionen von Menschen der eigenen irdischen übermenschenartigen Göttlichkeit opferten." Gewiss: Der niemals um eine Pointe verlegene Lütz verhehlt nicht, dass auch er, um zu Gott zu finden, durch ein atheistisches Jammertal hat gehen müssen. Bei der Überwindung seines Unglaubens hat ihm dabei weniger das theologische Studium geholfen ("Theologie ist eine Krücke, eine Dienstleistung für Leute, denen das hilft."), als vielmehr die Erfahrung, die Begegnung mit Menschen, die glaubten, die von Wundern berichteten und die Gutes bewirkten. Und so erzählt Lütz unentwegt kleine Geschichten, die seinen Glauben plausibel machen sollen. Er unternimmt auch immer wieder kleine Ausflüge in die Philosophie-, die Theologie- und die populäre Zeitgeschichte. Aber immer schwingt dabei ein Subtext mit, aus dem wir lesen sollen, dass das Leben viel leichter gelingt, wenn man es sich nicht durch allzu viel Reflexion unnötig erschwert. Nach Beweisen für oder wider die Existenz Gottes zu forschen, ist am Ende für den Autor nur müßig. Fragt sich nur, weshalb er sich dann in kruden Referaten über die angeblich Indizien für die Existenz Gottes liefernde Quantenphysik versteigt. Doch, wie gesagt: Gott, und das ist für Lütz der Gott der katholischen Kirche (warum auch nicht?), ist. Punktum. Doch warum soll man diese "Kleine Geschichte vom Größten" dann überhaupt noch lesen? Ganz einfach: Weil Lütz für all jene, die ohnehin auf seiner Seite sind, sicherlich ein ausgesprochen amüsanter und tatsächlich ja auch zweifellos gelehrter Plauderer ist. Jene aber, die sich von der Lektüre erhoffen, etwas wirklich Neues zu erfahren, werden das Buch am Ende eher enttäuscht zur Seite legen und sich vermutlich auch über die übertrieben zur Schau gestellte, freundliche Selbstgewissheit des Autors ärgern. --Andreas Vierecke Lade Kundenrezensionen... |
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Lebenslust in unlustigen Zeiten von Manfred LützGebundene Ausgabe von PattlochISBN: 362902260X, Erscheinungsdatum: Februar 2010 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungLebenslust in unlustigen ZeiteLade Kundenrezensionen... |
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Das Leben kann so leicht sein. Lustvoll genießen statt zwanghaft gesundBroschiert von Carl-Auer-Systeme VerlagISBN: 3896706055, Erscheinungsdatum: 2011, Auflage: 3. Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungDas Leben kann so leicht sein Lustvoll genießen statt zwanghLade Kundenrezensionen... |
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Gott - Eine kleine Geschichte des Größten: Das Taschenhörbuch. Autorisierte Hörfassung. 5 CDs von Manfred LützManfred Lütz (Sprecher)Audio CD von Steinbach Sprechende Bücher ISBN: 3869740655, Erscheinungsdatum: Januar 2011, Auflage: Autorisierte Hörfassung. Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.de-RedaktionNicht zweifeln, glauben! Zweifel an der Existenz Gottes, sicher so etwas gibt es. Aber das ist heilbar. Das ist die einfache Botschaft, auf die man die Ausführungen des Bestsellerautors, Psychiaters und Theologen Manfred Lütz bringen könnte. Oder: Wer nicht glaubt, der ist selber schuld, wenn er nicht glücklich wird. So weit, so gut. So etwas darf man glauben. Wirklich problematisch aber sind Aussagen wie die folgende: "An Gott glauben oder Nietzsche zu folgen, das scheint die wirkliche Alternative zu sein. Wenn man aber Nietzsche folgt, dann muss man auch bereit sein, den bitteren Kelch des Atheismus bis zur Neige zu trinken. Dann hat man keine Argumente gegen die kraftvoll skrupellose Macht eines Hitler, Stalin oder Mao Tse Tung, die Millionen von Menschen der eigenen irdischen übermenschenartigen Göttlichkeit opferten." Gewiss: Der niemals um eine Pointe verlegene Lütz verhehlt nicht, dass auch er, um zu Gott zu finden, durch ein atheistisches Jammertal hat gehen müssen. Bei der Überwindung seines Unglaubens hat ihm dabei weniger das theologische Studium geholfen ("Theologie ist eine Krücke, eine Dienstleistung für Leute, denen das hilft."), als vielmehr die Erfahrung, die Begegnung mit Menschen, die glaubten, die von Wundern berichteten und die Gutes bewirkten. Und so erzählt Lütz unentwegt kleine Geschichten, die seinen Glauben plausibel machen sollen. Er unternimmt auch immer wieder kleine Ausflüge in die Philosophie-, die Theologie- und die populäre Zeitgeschichte. Aber immer schwingt dabei ein Subtext mit, aus dem wir lesen sollen, dass das Leben viel leichter gelingt, wenn man es sich nicht durch allzu viel Reflexion unnötig erschwert. Nach Beweisen für oder wider die Existenz Gottes zu forschen, ist am Ende für den Autor nur müßig. Fragt sich nur, weshalb er sich dann in kruden Referaten über die angeblich Indizien für die Existenz Gottes liefernde Quantenphysik versteigt. Doch, wie gesagt: Gott, und das ist für Lütz der Gott der katholischen Kirche (warum auch nicht?), ist. Punktum. Doch warum soll man diese "Kleine Geschichte vom Größten" dann überhaupt noch lesen? Ganz einfach: Weil Lütz für all jene, die ohnehin auf seiner Seite sind, sicherlich ein ausgesprochen amüsanter und tatsächlich ja auch zweifellos gelehrter Plauderer ist. Jene aber, die sich von der Lektüre erhoffen, etwas wirklich Neues zu erfahren, werden das Buch am Ende eher enttäuscht zur Seite legen und sich vermutlich auch über die übertrieben zur Schau gestellte, freundliche Selbstgewissheit des Autors ärgern. --Andreas Vierecke Lade Kundenrezensionen... |
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Lebenslust. Wider die Diät-Sadisten, den Gesundheitswahn und den Fitness-Kult von Manfred LützGebundene Ausgabe von Pattloch VerlagISBN: 3629016391, Erscheinungsdatum: März 2002, Auflage: 1 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungWider die Diät-Sadisten, den Gesundheitswahn und den Fitness-Kult. Hardcovereinband mit Schutzumschlag, 208 Seiten, sehr gutes Exemplar.Lade Kundenrezensionen... |
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Irre! Wir behandeln die Falschen: Unser Problem sind die Normalen. - Eine heitere Seelenkunde. Hörbuch von Manfred LützManfred Lütz (Sprecher)Audio CD von Gütersloher Verlagshaus ISBN: 3579076299, Erscheinungsdatum: November 2009, Auflage: 5 Produktgruppe Bücher |
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Unser Problem sind die Normalen. - Eine heitere Seelenkunde
Aus der Amazon.de-RedaktionHitlers Taten waren abscheulich. Doch der Diktator war nicht psychisch krank, sondern normal. Statistisch gesehen verüben psychisch Kranke sogar weniger Straftaten als Normale, weiß Psychiater Manfred Lütz aus dem Klinikalltag zu berichten. In seinem Streifzug durch die Spielarten der menschlichen Psyche versucht der Autor, das Wesentliche von Psychiatrie und Psychotherapie darzustellen. Prima, wenn endlich jemand anschaulich erklärt, worüber viele sprechen, aber nur wenige wirklich eine Ahnung haben. Hauptsächlich dreht es sich um psychische Krankheiten und gängige Therapien. Zunächst führt uns Lütz jedoch vor Augen, wie sehr das Verhalten psychisch Gesunder seltsame Blüten treibt. ?Normalos?, die in stumpfer und spießiger Atmosphäre vor sich hindümpeln, bekommen genau so ihr Fett ab wie diejenigen, die Blödsinn professionell erzeugen. Dazu zählt Lütz die Ergüsse von Dieter Bohlen, Paris Hilton oder wilde esoterische Pendeleien. Zugegeben, das Inhaltsverzeichnis sieht arg nach Seminararbeit aus. Die Stärke des Buches macht aus, dass Lütz viele plastische Beispiele anbietet, um nackte Theorie mit Leben zu füllen. So verstehen Laien besser, was zum Beispiel Depressive von Manikern unterscheidet. Und wenn wir erfahren, wie eine Patientin einmal die Bundeswehr aufmischte, öffnet sich die Pforte zum Reich der netten Anekdote. Bei der neuen ?Volkskrankheit? Alzheimer konstatiert Lütz: ?Wie eine Gesellschaft mit ihren Demenzkranken umgeht, das ist die Nagelprobe für ihre Menschlichkeit.? Ergo ist die von Lütz angekündigte ?heitere Seelekunde? so lustig nun auch wieder nicht. Tatsächlich fehlt es Lütz nicht am nötigen Ernst, wenn etwa dargelegt wird, wie wenig Wahlfreiheit Süchtige haben, was im Wahnsystem schizophrener Patienten passiert oder wann Psychopharmaka eine befreiende Wirkung entfalten.
Dass wir die Falschen behandeln, wie der Untertitel des Buches reißerisch ankündigt, erweist sich als zu viel des Guten. Auf alle
Fälle gilt: ?Das mutwillige oder zynische Suchen nach Defiziten bei gesunden Menschen ist menschenunwürdig?, wie der Psychiater und
Arzt vor Risiken und Nebenwirkungen der Lektüre warnt. Und während die einen die bisweilen betont locker-flockige Art des Autors
weniger mögen, sehen andere darin eine souveräne Haltung voll heiterer Demut. Unter dem Strich lautet deshalb die Diagnose des
Kritikers: Prädikat wahnsinnig lesenswert! Lade Kundenrezensionen... |
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Der blockierte Riese: Psycho-Analyse der katholischen Kirche von Manfred LützTaschenbuch von Droemer KnaurISBN: 3426775344, Erscheinungsdatum: Sept. 2001 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungManfred Lütz zeichnet ein spannendes und unterhaltsames Panorama der katholischen Kirche und weist originelle und aussichtsreiche Auswege aus krisenhaften Sackgassen.Lade Kundenrezensionen... |
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