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Ich nicht: Erinnerungen an eine Kindheit und Jugend von Joachim FestTaschenbuch von rororoISBN: 349962396X, Erscheinungsdatum: März 2008, Auflage: 4 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungIch nicht Erinnerungen an eine Kindheit und JugendAus der Amazon.de-RedaktionEr hätte, so hat Joachim Fest in einem seiner letzten Interviews gesagt, gern noch zehn oder fünfzehn Jahre mehr Zeit gehabt, um noch das ein oder andere der Bücher zu schreiben, die er schon seit Jahren im Kopf hatte. Doch schon vor Fertigstellung seiner Kindheits- und Jugenderinnerungen wusste er, dass dies sein definitiv letztes Buch sein würde. Tatsächlich ist er wenige Tage bevor es in den Handel kam am 11. September 2006 gestorben. Mit Ich nicht hat Fest nicht nur hinter sein Werk einen würdigen Schlusspunkt, sondern auch seinem Vater ein Denkmal gesetzt, der ihn durch das Vorbild seines von den Lockungen wie Drohungen des Nationalsozialismus unanfechtbaren Charakters gegen jede Ideologie immunisierte. Als der Sohn sich später daran machte, sich in einer großen biografischen Studie ausführlich mit Adolf Hitler zu beschäftigen, war der Vater davon allerdings erst einmal gar nicht begeistert: Dieser Hitler sei für einen ernsthaften Historiker doch kein Thema, befand er. Darin freilich irrte er. Mit seiner Hitler-Biografie setzte Joachim Fest einen wichtigen Meilenstein ? sie gehört bis heute zu den Standardwerken über den Nationalsozialismus. Bei der Besprechung von Sachbüchern und Biografien wird der Fokus aus guten Gründen in aller Regel vor allem auf den Inhalt gelegt. Wie seine anderen Bücher aber glänzt auch Ich nicht nicht zuletzt auch durch eine selten gewordene sprachliche Virtuosität -- die werden wir vermissen! -- Andreas Vierecke Lade Kundenrezensionen... |
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Hitler: Eine Biographie von Joachim FestTaschenbuch von Ullstein TaschenbuchISBN: 3548265146, Erscheinungsdatum: Januar 1998, Auflage: Neuausg. Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungHitler. Eine Biographie.Aus der Amazon.de-RedaktionWenn eine biografische Studie über Adolf Hitler 30 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen zum wiederholten Male neu aufgelegt wird, dann muss das gute Gründe haben. Und die hat es in der Tat! Denn trotz der vereinzelt vorgetragenen Kritik, die von Joachim Fest verfolgte biografische Methode sei überholt, und trotz der Tatsache, dass in der historischen Forschung zu Hitler längst neue Meilensteine gesetzt worden sind (namentlich etwa mit der zweibändigen Biografie von Ian Kershaw): Fests Arbeit ist neben der von Alan Bullock in mancherlei Hinsicht bis heute state of the art. Und das gilt nicht nur für die für das Genre ungewöhnliche literarische Qualität. Es gilt vielmehr auch für die Frage, welche persönlichen, gesellschaftlichen und historischen Ursachen hinter dem retrospektiv immer unverständlicher erscheinenden Aufstieg Hitlers wirksam waren. Anders als Kershaw, in dessen Hitler-Biografie der Protagonist am Ende gleichsam als Ergebnis und Sprachrohr der allenthalben waltenden sozialen Energie erscheint und als Person beinahe aus dem Blick gerät, bleibt Fest bei seiner Darstellung stets eng bei der Person Hitler. Dabei verliert er die soziohistorischen Gründe für die Möglichkeit von dessen "Erfolg" nicht aus den Augen. Im Gegenteil: Immer wieder zeigt der Autor, wie sehr einzelne Fassetten der Pathologie des Diktators mit konkreten wie diffusen Bedürfnissen, Gefühlen und Ressentiments anderer Einzelner ebenso wie der "Masse" korrespondierten. Auch Fests Hitler-Biografie liefert nur einen Mosaikstein -- immerhin aber einen sehr wichtigen -- für das immer noch längst nicht vollständige historisch- und sozialbiografische Bild, das wir uns von dem Phänomen Hitler und all dem, was damit zusammen hängt, machen müssen. Und dieses Bild müssen wir uns nicht nur machen, um die Vergangenheit zu begreifen, sondern auch, um unsere Gegenwart besser zu verstehen. Denn wenn Fest mit seinem Buch eines deutlich gemacht hat, dann dies: Hitler markiert nicht nur das Ende einer Epoche, er steht vielmehr auch am Anfang unserer Gegenwart, die "ohne die Kenntnis der hier dargestellten Geschichte" nicht verstanden werden kann, wie der Autor im Vorwort schreibt -- auch wenn diese Geschichte, was ihren Hauptdarsteller anbelangt, den größten Schrecken aus dessen primitiv-monströser Trivialität bezieht, wie das vielleicht beste Kapitel "Blick auf eine Unperson" eindrucksvoll und bis heute unüberholt belegt. --Andreas Vierecke Lade Kundenrezensionen... |
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Das Gesicht des Dritten Reiches: Profile einer totalitären Herrschaft von Joachim C. FestTaschenbuch von Piper TaschenbuchISBN: 3492218423, Erscheinungsdatum: Oktober 2002, Auflage: 10., Aufl. Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungJoachim C. Fest zeichnet in seinen psychologisch-biographisch angelegten Porträts der Führungsclique des Dritten Reiches ein kenntnis- und detailreiches Bild des Nationalsozialismus, das alle wesentlichen Züge dieses totalitären Herrschaftssystems aufdeckt.Lade Kundenrezensionen... |
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Im Gegenlicht: Eine italienische Reise von Joachim FestTaschenbuch von rororoISBN: 3499622955, Erscheinungsdatum: Juni 2007, Auflage: 2 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungIm Gegenlicht Eine Iitalienische ReiseAus der Amazon.de-RedaktionDieses Buch ist eine absolute Ausnahme: sowohl in Bezug auf literarische Italien-Bücher als auch in Bezug auf die Bibliografie des Autors Joachim Fest. Schließlich ist der langjährige Chefredakteur des NDR und Herausgeber der FAZ in den vergangenen Jahren hauptsächlich aufgrund seiner Hitler-Biografien und anderer Nationalsozialismus-Werke bekannt, nein viel mehr noch: mit Preisen überschüttet worden. Im Gegenlicht beschäftigt sich da mit deutlich angenehmeren Dingen, nämlich den kulturellen Fassetten, den Städten und vor allem den Menschen im Süden Italiens. Wenngleich auch hier nach Ansicht von Fest nicht alles zum Besten steht. Deutlich wird dies am eigentlich geplanten Buchtitel Lauter Abschiede, der auf die rasante Veränderung Europas anspielt, das laut Fest im Angesicht von Heerscharen von Architekten und Touristen zu verschwinden droht. Doch so melancholisch Fest, ganz poetischer Schriftsteller, mitunter schreibt, so begeisternd ist er an anderer Stelle. Ob nun von einer Irrfahrt durch das nächtliche Sizilien die Rede ist, dem Straßengewirr Neapels oder den Fresken Michelangelos -- stets wechseln sich scharfsichtige Beobachtungen mit pointierten Reflexionen oder packenden historischen Skizzen ab. Dabei macht es Fest nicht wie Goethe, er beginnt seine Süditalien-Route andersherum. So beginnt der Autor am fremdesten, beinahe afrikanischen Punkt und nähert sich Italien vom sizilianischen Rande her. Und die Volte gelingt. Sizilien ist der größte und härteste, der fremdeste und darum so faszinierende Brocken im Buch -- und somit ein fulminanter Einstieg. Doch auch die folgenden Kapitel sind ein Leseereignis der besonderen Art, was zum Großteil an den intellektuellen Gedanken von Fest liegt. Wie schreibt ein Kritiker so treffend: "Ein gehöriges Stück europäischer Kulturgeschichtsschreibung (...) die helle Prosa eines unerhört gebildeten, klugen und weit gereisten Zeitgenossen." Übrigens: Wer meint, den Titel schon mal vor Jahren gesehen zu haben, hat Recht. Im Gegenlicht erschien bereits 1988, wurde aber trotz guter Verkaufszahlen nicht wieder aufgelegt. Nun kommt es erneut im Rowohlt Verlag heraus, der inzwischen von Fests Sohn geleitet wird. Dass Joachim Fest noch einmal an den Text ging, merkt man jedoch spätestens an manchen Anspielungen. Etwa wenn der Leser Donald Rumsfeld und sein Zitat des "alten Europas" wieder erkennt. --Jan König Lade Kundenrezensionen... |
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Der Untergang von Joachim FestTaschenbuch von rororoISBN: 3499615371, Erscheinungsdatum: Sept. 2003, Auflage: 6 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungDer Untergang Hitler und das Ende des Dritten Reiches. Eine historische Skizze. TbAus der Amazon.de-RedaktionSchon mit seiner Hitler-Biografie von 1973 hat sich Joachim Fest als scharfer Analytiker und zugleich brillanter Schreiber erwiesen. In diesem Buch läuft der frühere Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung noch einmal zu alter Meisterschaft auf: Er verdichtet die Geschehnisse der letzten Wochen des Dritten Reiches zu einem eindrücklichen Leseerlebnis. In einer dramatisch zugespitzten Dokumentation schildert er das Entsetzliche, das Unwirkliche und zugleich seltsam Faszinierende des deutschen Untergangs 1945. Geradezu greifbar wird die Weltuntergangsstimmung, die in Berlin im Frühjahr 1945 herrschte. Das Dritte Reich taumelte seinem Ende entgegen und entfesselte trotzdem noch ungeahnte Vernichtungskräfte. Über Berlin ging der Bombenhagel der Alliierten nieder. In der Stadt herrschte das Chaos: Auf den Straßen Flüchtlinge, Tote und Verwundete; fanatische Nazi-Standgerichte versuchten mit willkürlichen Hinrichtungen für Ordnung zu sorgen, während 14-Jährige als letztes Aufgebot des Regimes im Volkssturm verheizt wurden. "Wir können untergehen", hatte Hitler Anfang 1945 erklärt. "Aber wir werden eine Welt mitnehmen." Das waren nicht nur pathetische Worte, wie Fest zeigt: Je näher das Ende rückte, desto größer wurde der "grenzenlose Destruktionswille" Hitlers. Noch im März 1945 erließ er den so genannten "Nero-Befehl", der den Alliierten in Deutschland nur verbrannte Erde hinterlassen sollte. Immer wieder konzentriert sich Fest auf die Geschehnisse im Führerbunker unter der Berliner Reichskanzlei. Hierher hatten sich Hitler und seine Getreuen zurückgezogen. Isoliert von der Wirklichkeit wechselte die Stimmung zwischen gesteigerten Vernichtungsfantasien und tiefer Depression. Hitler verfiel körperlich zusehends und raffte sich doch immer wieder zur alten Entschlossenheit auf -- bis er sich am 30. April 1945 im Bunker eine Kugel in die Schläfe schoss. Fests recht konservative Geschichtsinterpretation macht das Buch bisweilen einseitig -- und zugleich lesenswert wegen der Lust an der Kontroverse, die Fest spüren lässt. Und was der Autor als Aufgabe der Geschichtsschreibung bezeichnet -- "einen Ausschnitt gelebten Lebens zur Anschauung zu bringen" --, das ist ihm hier vorzüglich gelungen. --Christoph Peerenboom Lade Kundenrezensionen... |
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Hitler. SPIEGEL-Edition Band 31 von Joachim C. FestGebundene Ausgabe von Spiegel-VerlagISBN: 3877630316, Erscheinungsdatum: Februar 2007, Auflage: Ungekürzte Lizenzausg. Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.de-RedaktionWenn eine biografische Studie über Adolf Hitler 30 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen zum wiederholten Male neu aufgelegt wird, dann muss das gute Gründe haben. Und die hat es in der Tat! Denn trotz der vereinzelt vorgetragenen Kritik, die von Joachim Fest verfolgte biografische Methode sei überholt, und trotz der Tatsache, dass in der historischen Forschung zu Hitler längst neue Meilensteine gesetzt worden sind (namentlich etwa mit der zweibändigen Biografie von Ian Kershaw): Fests Arbeit ist neben der von Alan Bullock in mancherlei Hinsicht bis heute state of the art. Und das gilt nicht nur für die für das Genre ungewöhnliche literarische Qualität. Es gilt vielmehr auch für die Frage, welche persönlichen, gesellschaftlichen und historischen Ursachen hinter dem retrospektiv immer unverständlicher erscheinenden Aufstieg Hitlers wirksam waren. Anders als Kershaw, in dessen Hitler-Biografie der Protagonist am Ende gleichsam als Ergebnis und Sprachrohr der allenthalben waltenden sozialen Energie erscheint und als Person beinahe aus dem Blick gerät, bleibt Fest bei seiner Darstellung stets eng bei der Person Hitler. Dabei verliert er die soziohistorischen Gründe für die Möglichkeit von dessen "Erfolg" nicht aus den Augen. Im Gegenteil: Immer wieder zeigt der Autor, wie sehr einzelne Fassetten der Pathologie des Diktators mit konkreten wie diffusen Bedürfnissen, Gefühlen und Ressentiments anderer Einzelner ebenso wie der "Masse" korrespondierten. Auch Fests Hitler-Biografie liefert nur einen Mosaikstein -- immerhin aber einen sehr wichtigen -- für das immer noch längst nicht vollständige historisch- und sozialbiografische Bild, das wir uns von dem Phänomen Hitler und all dem, was damit zusammen hängt, machen müssen. Und dieses Bild müssen wir uns nicht nur machen, um die Vergangenheit zu begreifen, sondern auch, um unsere Gegenwart besser zu verstehen. Denn wenn Fest mit seinem Buch eines deutlich gemacht hat, dann dies: Hitler markiert nicht nur das Ende einer Epoche, er steht vielmehr auch am Anfang unserer Gegenwart, die "ohne die Kenntnis der hier dargestellten Geschichte" nicht verstanden werden kann, wie der Autor im Vorwort schreibt -- auch wenn diese Geschichte, was ihren Hauptdarsteller anbelangt, den größten Schrecken aus dessen primitiv-monströser Trivialität bezieht, wie das vielleicht beste Kapitel "Blick auf eine Unperson" eindrucksvoll und bis heute unüberholt belegt. --Andreas Vierecke Lade Kundenrezensionen... |
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Albert Speer von Joachim FestGebundene Ausgabe von FestISBN: 3828600638, Erscheinungsdatum: 1999 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungSpeer ist ein Rätsel. Der Mann, der Anfang dreißig eine Art Chefarchitektdes Dritten Reiches war, die neue Reichskanzlei baute und die monströsenKonzepte für die 'Welthaupstadt Germania' entwarf, war die einzige Figurder nationalsozialistischen Führungsspitze, zu der Hitler mehr als nursachliche Beziehungen entwickelte. War er ein bloßer Opportunist? Wußteer tatsächlich, wie er nach dem Krieg immer behauptete, nichts von derErmordung der Juden? In seinem Buch versucht Joachim Fest, das Rätsel Speerzu lösen.Aus der Amazon.de-RedaktionBiographien zu Nazi-Größen gibt es viele, warum also diese hier besonders hervorheben? Zunächst, weil ihr Gegenstand Albert Speer eine Ausnahme innerhalb der Hitler-Gefolgsleute darstellt, denn Speer war kein reiner Opportunist wie viele andere Nazi-Oberen und hatte zudem eine tiefgehende persönliche Beziehung zu Hitler. Zum anderen, weil das Buch selbst in hervorragender Form Speers Lebensrätsel auf den Grund geht. Speers Laufbahn begann als Architekt für die NSDAP, wo er rasch zum Liebling des baubegeisterten Hitler wurde. Bis heute ist Speer vor allem durch seine in nazi-typischer "Despotenarchitektur" entworfenen Gebäude bekannt, weswegen ihn die Nachkriegs-Öffentlichkeit eher selten mit nationalsozialistischen Terrortaten verband. Doch bereits als "Generalbauinspektor" war Speer in Verbrechen verwickelt. Belegt ist die Beteiligung von Speers Behörde an der Umsiedlung von Juden und die Kenntnis des Amtschefs hierüber. Ein krasser Gegensatz zu früheren Äußerungen Speers, in denen er von den Verbrechen der Nazis nichts gewußt zu haben vorgab. Ab 1942 brachte Speer als Rüstungsminister dann die deutsche Wirtschaft unter Ausbeutung von Zwangsarbeitern auf Kriegskurs. Zu den Unerklärlichkeiten in Speers Leben gehört seine Verweigerung des "Nero-Befehls" 1945, mit dem Hitler den Alliierten nur zerstörtes Land hinterlassen wollte. Dies und seine Übernahme einer "Gesamtverantwortung" ersparten Speer vermutlich das Todesurteil im Nürnberger Kriegsverbrecherprozeß und brachten ihm statt dessen 20 Jahre Inhaftierung ein. Fest gelingt es, Speers "merkwürdig ungereimten Charakter" zu erfassen und diese "ambivalente Figur" nachzuzeichnen. Er offenbart eine Persönlichkeit, die gleichermaßen intelligent und realitätsnah wie schwärmerisch war. Sein Realitätsbezug war es wohl auch, der Speer 1966 in den Gesprächen mit Joachim Fest gewisse Dinge schlicht "vergessen" ließ und der die so entstandenen "Erinnerungen" in ein trübes Licht rückte. Fest kann mit diesem Band nun eine wirklich tiefgehende Biographie Speers nachreichen. --Joachim Hohwieler Lade Kundenrezensionen... |
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Begegnungen: Über nahe und ferne Freunde von Joachim FestTaschenbuch von rororoISBN: 3499620820, Erscheinungsdatum: Januar 2006, Auflage: 3 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungBegegnungen Über nahe und ferne FreundeAus der Amazon.de-RedaktionWenn jemand wie Joachim Fest seine Erinnerungen an Begegnungen und Gespräche mit Zeitgenossen niederschreibt, dann darf man auf interessante Porträts hoffen. Und tatsächlich bietet der Band eine ausgesprochen interessante Auswahl von Nahaufnahmen, die in der Summe die intellektuelle Nachkriegsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland erzählen. Fest reflektiert seine Begegnungen unter anderem mit Sebastian Haffner, Dolf Sternberger, Wolf Jobst Siedler, Arnulf Baring, Golo Mann, Joachim Kaiser oder Rudolf Augstein, um einige der gelungensten Erinnerungsskizzen herauszugreifen. Ganz besonders lesenswert aber ist das Kapitel "Die Verzweiflung des Gedankens: Extempore über Ulrike Meinhof", aus dem man viel über die geistige Situation der Zeit und die tiefschichtigen intellektuellen Verwirrungen erfährt, die dem Terrorismus das Fundament bereiteten. Auch sonst bieten die Gespräche, die Fest für uns protokolliert und kommentiert hat und die mit gekonntem Strich ausgeführten intellektuellen Porträts Anlass, noch einmal in einem beinahe schon vergessenem Kapitel bundesrepublikanischer Zeit- und Geistesgeschichte zu blättern. Und dank der stilistischen Brillanz des Autors tut man dies abgesehen von dem Gewinn, den man sonst davon haben mag, mit von Kapitel zu Kapitel zunehmender Lust und Freude. Dies selbst dann, wenn man sich Fest vorderhand "ideologisch" nicht sonderlich verbunden gefühlt haben sollte..-- Hasso Greb Lade Kundenrezensionen... |
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Bürgerlichkeit als Lebensform: Späte Essays von Joachim FestTaschenbuch von rororoISBN: 3499624133, Erscheinungsdatum: Oktober 2008 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungBürgerlichkeit als Lebensform Späte EssaysAus der Amazon.de-RedaktionIn einem Interview hat Joachim Fest kurz vor seinem Tod bekannt, er hätte gern noch etwas mehr Zeit gehabt, um das ein oder andere Buch zu schreiben. Themen, Material und Entwürfe dafür habe er noch zu Hauf. Aber da wusste er bereits, dass er mit seinen Erinnerungen (Ich nicht) ganz gewiss sein letztes Buch vorlegen würde. Und selbst dessen Erscheinen hat er nicht mehr erleben dürfen. Davon, dass sich im Nachlass aber noch so manches lesenswerte, bisher unveröffentlichte Manuskript fand, zeugt der hier anzuzeigende Band, der eine Reihe von Essays und biografischen Notizen enthält, die der Autor in seinen letzten beiden Lebensjahrzehnten verfasst hat. Bürgerlichkeit als Lebensform ist ein treffend gewählter Titel für diese nachgelassenen Arbeiten Fests, dem "Bürgerlichkeit" als Ideal einer geistigen Lebensform galt, das nicht nur jener "Generation widriger Jahre", zu der er sich zählte, Halt zu geben vermochte und dessen Zerstörung im "Jahrhundert der Katastrophen" so vielen den Boden unter den Füßen entzog. Von Fests unbeirrtem Festhalten an seinem Bürgerlichkeitsideal als dem Leitmotiv seines geistigen Schaffens legen die hier versammelten Aufsätze in der Gesamtschau ein ebenso beredtes wie beeindruckendes Zeugnis ab. Neben anderem, durchweg Lesenswertem, enthält der Band Betrachtungen über "Die verlorene Kunst. Geschichtsschreibung als Wissenschaft und Literatur" und über "Hitlers wirkliches Vermächtnis" (die Zerstörung der Bürgerlichkeit als dem "zivilisatorischen Grundvertrauen, das die Menschen bis dicht an die Gegenwart getragen hat"), über Goebbels, Adam von Trott und das Hitler-Attentat vom 20. Juli, über Thomas und Heinrich Mann, Willy Brandt und über "Ursprung und Formen des Totentanzes vom Mittelalter bis zur Gegenwart" -- um nur einige der besonders gelungenen Stücke herauszugreifen. -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de Lade Kundenrezensionen... |
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Staatsstreich: Der lange Weg zum 20. Juli von Joachim FestTaschenbuch von btb VerlagISBN: 3442721067, Erscheinungsdatum: Februar 1997, Auflage: 2., Aufl. Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungDer deutsche Widerstand gegen Hitler hat ein Symbol den 20. Juli 1944. Die Gruppen, die ihn ausgemacht haben, haben im Attentat Claus Schenk von Stauffenbergs zu einer verbindenden Tat gefunden. Hitler überlebte; die große Zahl der Verschwörer wurde zum Tode verurteilt und hingerichtet. Und trotzdem war der Versuch nicht vergeblich. Der tiefe Schatten, der über den zwölf Jahren des Dritten Reiches liegt, ist dadurch aufgehellt worden.Lade Kundenrezensionen... |
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