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Hitler: Eine Biographie von Joachim Fest

Taschenbuch von Ullstein Taschenbuch
ISBN: 3548265146, Erscheinungsdatum: Januar 1998, Auflage: Neuausg.
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Produktbeschreibung

Hitler. Eine Biographie.

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wenn eine biografische Studie über Adolf Hitler 30 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen zum wiederholten Male neu aufgelegt wird, dann muss das gute Gründe haben. Und die hat es in der Tat! Denn trotz der vereinzelt vorgetragenen Kritik, die von Joachim Fest verfolgte biografische Methode sei überholt, und trotz der Tatsache, dass in der historischen Forschung zu Hitler längst neue Meilensteine gesetzt worden sind (namentlich etwa mit der zweibändigen Biografie von Ian Kershaw): Fests Arbeit ist neben der von Alan Bullock in mancherlei Hinsicht bis heute state of the art. Und das gilt nicht nur für die für das Genre ungewöhnliche literarische Qualität. Es gilt vielmehr auch für die Frage, welche persönlichen, gesellschaftlichen und historischen Ursachen hinter dem retrospektiv immer unverständlicher erscheinenden Aufstieg Hitlers wirksam waren.

Anders als Kershaw, in dessen Hitler-Biografie der Protagonist am Ende gleichsam als Ergebnis und Sprachrohr der allenthalben waltenden sozialen Energie erscheint und als Person beinahe aus dem Blick gerät, bleibt Fest bei seiner Darstellung stets eng bei der Person Hitler. Dabei verliert er die soziohistorischen Gründe für die Möglichkeit von dessen "Erfolg" nicht aus den Augen. Im Gegenteil: Immer wieder zeigt der Autor, wie sehr einzelne Fassetten der Pathologie des Diktators mit konkreten wie diffusen Bedürfnissen, Gefühlen und Ressentiments anderer Einzelner ebenso wie der "Masse" korrespondierten.

Auch Fests Hitler-Biografie liefert nur einen Mosaikstein -- immerhin aber einen sehr wichtigen -- für das immer noch längst nicht vollständige historisch- und sozialbiografische Bild, das wir uns von dem Phänomen Hitler und all dem, was damit zusammen hängt, machen müssen. Und dieses Bild müssen wir uns nicht nur machen, um die Vergangenheit zu begreifen, sondern auch, um unsere Gegenwart besser zu verstehen. Denn wenn Fest mit seinem Buch eines deutlich gemacht hat, dann dies: Hitler markiert nicht nur das Ende einer Epoche, er steht vielmehr auch am Anfang unserer Gegenwart, die "ohne die Kenntnis der hier dargestellten Geschichte" nicht verstanden werden kann, wie der Autor im Vorwort schreibt -- auch wenn diese Geschichte, was ihren Hauptdarsteller anbelangt, den größten Schrecken aus dessen primitiv-monströser Trivialität bezieht, wie das vielleicht beste Kapitel "Blick auf eine Unperson" eindrucksvoll und bis heute unüberholt belegt. --Andreas Vierecke

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Produkt-Bild: Das Gesicht des Dritten Reiches: Profile einer totalitären Herrschaft

Das Gesicht des Dritten Reiches: Profile einer totalitären Herrschaft von Joachim C. Fest

Taschenbuch von Piper Taschenbuch
ISBN: 3492218423, Erscheinungsdatum: Oktober 2002, Auflage: 10., Aufl.
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Produktbeschreibung

Joachim C. Fest zeichnet in seinen psychologisch-biographisch angelegten Porträts der Führungsclique des Dritten Reiches ein kenntnis- und detailreiches Bild des Nationalsozialismus, das alle wesentlichen Züge dieses totalitären Herrschaftssystems aufdeckt.
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Produkt-Bild: Hitler. SPIEGEL-Edition Band 31

Hitler. SPIEGEL-Edition Band 31 von Joachim C. Fest

Gebundene Ausgabe von Spiegel-Verlag
ISBN: 3877630316, Erscheinungsdatum: Februar 2007, Auflage: Ungekürzte Lizenzausg.
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Wenn eine biografische Studie über Adolf Hitler 30 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen zum wiederholten Male neu aufgelegt wird, dann muss das gute Gründe haben. Und die hat es in der Tat! Denn trotz der vereinzelt vorgetragenen Kritik, die von Joachim Fest verfolgte biografische Methode sei überholt, und trotz der Tatsache, dass in der historischen Forschung zu Hitler längst neue Meilensteine gesetzt worden sind (namentlich etwa mit der zweibändigen Biografie von Ian Kershaw): Fests Arbeit ist neben der von Alan Bullock in mancherlei Hinsicht bis heute state of the art. Und das gilt nicht nur für die für das Genre ungewöhnliche literarische Qualität. Es gilt vielmehr auch für die Frage, welche persönlichen, gesellschaftlichen und historischen Ursachen hinter dem retrospektiv immer unverständlicher erscheinenden Aufstieg Hitlers wirksam waren.

Anders als Kershaw, in dessen Hitler-Biografie der Protagonist am Ende gleichsam als Ergebnis und Sprachrohr der allenthalben waltenden sozialen Energie erscheint und als Person beinahe aus dem Blick gerät, bleibt Fest bei seiner Darstellung stets eng bei der Person Hitler. Dabei verliert er die soziohistorischen Gründe für die Möglichkeit von dessen "Erfolg" nicht aus den Augen. Im Gegenteil: Immer wieder zeigt der Autor, wie sehr einzelne Fassetten der Pathologie des Diktators mit konkreten wie diffusen Bedürfnissen, Gefühlen und Ressentiments anderer Einzelner ebenso wie der "Masse" korrespondierten.

Auch Fests Hitler-Biografie liefert nur einen Mosaikstein -- immerhin aber einen sehr wichtigen -- für das immer noch längst nicht vollständige historisch- und sozialbiografische Bild, das wir uns von dem Phänomen Hitler und all dem, was damit zusammen hängt, machen müssen. Und dieses Bild müssen wir uns nicht nur machen, um die Vergangenheit zu begreifen, sondern auch, um unsere Gegenwart besser zu verstehen. Denn wenn Fest mit seinem Buch eines deutlich gemacht hat, dann dies: Hitler markiert nicht nur das Ende einer Epoche, er steht vielmehr auch am Anfang unserer Gegenwart, die "ohne die Kenntnis der hier dargestellten Geschichte" nicht verstanden werden kann, wie der Autor im Vorwort schreibt -- auch wenn diese Geschichte, was ihren Hauptdarsteller anbelangt, den größten Schrecken aus dessen primitiv-monströser Trivialität bezieht, wie das vielleicht beste Kapitel "Blick auf eine Unperson" eindrucksvoll und bis heute unüberholt belegt. --Andreas Vierecke

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Produkt-Bild: hitler. eine biographie

hitler. eine biographie von Joachim C. Fest

Gebundene Ausgabe von propyläen verlag
ISBN: 3550060785, Erscheinungsdatum: 1981
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Produkt-Bild: Hitler

Hitler von Joachim C Fest

Gebundene Ausgabe von Propyläen Verlag
ISBN: 3549073011, Erscheinungsdatum: 1973, Auflage: o.A.
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Wenn eine biografische Studie über Adolf Hitler 30 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen zum wiederholten Male neu aufgelegt wird, dann muss das gute Gründe haben. Und die hat es in der Tat! Denn trotz der vereinzelt vorgetragenen Kritik, die von Joachim Fest verfolgte biografische Methode sei überholt, und trotz der Tatsache, dass in der historischen Forschung zu Hitler längst neue Meilensteine gesetzt worden sind (namentlich etwa mit der zweibändigen Biografie von Ian Kershaw): Fests Arbeit ist neben der von Alan Bullock in mancherlei Hinsicht bis heute state of the art. Und das gilt nicht nur für die für das Genre ungewöhnliche literarische Qualität. Es gilt vielmehr auch für die Frage, welche persönlichen, gesellschaftlichen und historischen Ursachen hinter dem retrospektiv immer unverständlicher erscheinenden Aufstieg Hitlers wirksam waren.

Anders als Kershaw, in dessen Hitler-Biografie der Protagonist am Ende gleichsam als Ergebnis und Sprachrohr der allenthalben waltenden sozialen Energie erscheint und als Person beinahe aus dem Blick gerät, bleibt Fest bei seiner Darstellung stets eng bei der Person Hitler. Dabei verliert er die soziohistorischen Gründe für die Möglichkeit von dessen "Erfolg" nicht aus den Augen. Im Gegenteil: Immer wieder zeigt der Autor, wie sehr einzelne Fassetten der Pathologie des Diktators mit konkreten wie diffusen Bedürfnissen, Gefühlen und Ressentiments anderer Einzelner ebenso wie der "Masse" korrespondierten.

Auch Fests Hitler-Biografie liefert nur einen Mosaikstein -- immerhin aber einen sehr wichtigen -- für das immer noch längst nicht vollständige historisch- und sozialbiografische Bild, das wir uns von dem Phänomen Hitler und all dem, was damit zusammen hängt, machen müssen. Und dieses Bild müssen wir uns nicht nur machen, um die Vergangenheit zu begreifen, sondern auch, um unsere Gegenwart besser zu verstehen. Denn wenn Fest mit seinem Buch eines deutlich gemacht hat, dann dies: Hitler markiert nicht nur das Ende einer Epoche, er steht vielmehr auch am Anfang unserer Gegenwart, die "ohne die Kenntnis der hier dargestellten Geschichte" nicht verstanden werden kann, wie der Autor im Vorwort schreibt -- auch wenn diese Geschichte, was ihren Hauptdarsteller anbelangt, den größten Schrecken aus dessen primitiv-monströser Trivialität bezieht, wie das vielleicht beste Kapitel "Blick auf eine Unperson" eindrucksvoll und bis heute unüberholt belegt. --Andreas Vierecke

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Produkt-Bild: Hitler, Jubil.-Ausg.

Hitler, Jubil.-Ausg. von Joachim C. Fest

Taschenbuch von Ullstein Tb
ISBN: 3548364209, Erscheinungsdatum: Februar 2003
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Wenn eine biografische Studie über Adolf Hitler 30 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen zum wiederholten Male neu aufgelegt wird, dann muss das gute Gründe haben. Und die hat es in der Tat! Denn trotz der vereinzelt vorgetragenen Kritik, die von Joachim Fest verfolgte biografische Methode sei überholt, und trotz der Tatsache, dass in der historischen Forschung zu Hitler längst neue Meilensteine gesetzt worden sind (namentlich etwa mit der zweibändigen Biografie von Ian Kershaw): Fests Arbeit ist neben der von Alan Bullock in mancherlei Hinsicht bis heute state of the art. Und das gilt nicht nur für die für das Genre ungewöhnliche literarische Qualität. Es gilt vielmehr auch für die Frage, welche persönlichen, gesellschaftlichen und historischen Ursachen hinter dem retrospektiv immer unverständlicher erscheinenden Aufstieg Hitlers wirksam waren.

Anders als Kershaw, in dessen Hitler-Biografie der Protagonist am Ende gleichsam als Ergebnis und Sprachrohr der allenthalben waltenden sozialen Energie erscheint und als Person beinahe aus dem Blick gerät, bleibt Fest bei seiner Darstellung stets eng bei der Person Hitler. Dabei verliert er die soziohistorischen Gründe für die Möglichkeit von dessen "Erfolg" nicht aus den Augen. Im Gegenteil: Immer wieder zeigt der Autor, wie sehr einzelne Fassetten der Pathologie des Diktators mit konkreten wie diffusen Bedürfnissen, Gefühlen und Ressentiments anderer Einzelner ebenso wie der "Masse" korrespondierten.

Auch Fests Hitler-Biografie liefert nur einen Mosaikstein -- immerhin aber einen sehr wichtigen -- für das immer noch längst nicht vollständige historisch- und sozialbiografische Bild, das wir uns von dem Phänomen Hitler und all dem, was damit zusammen hängt, machen müssen. Und dieses Bild müssen wir uns nicht nur machen, um die Vergangenheit zu begreifen, sondern auch, um unsere Gegenwart besser zu verstehen. Denn wenn Fest mit seinem Buch eines deutlich gemacht hat, dann dies: Hitler markiert nicht nur das Ende einer Epoche, er steht vielmehr auch am Anfang unserer Gegenwart, die "ohne die Kenntnis der hier dargestellten Geschichte" nicht verstanden werden kann, wie der Autor im Vorwort schreibt -- auch wenn diese Geschichte, was ihren Hauptdarsteller anbelangt, den größten Schrecken aus dessen primitiv-monströser Trivialität bezieht, wie das vielleicht beste Kapitel "Blick auf eine Unperson" eindrucksvoll und bis heute unüberholt belegt. --Andreas Vierecke

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Produkt-Bild: Hitler: Eine Biographie

Hitler: Eine Biographie von Joachim C. Fest

Taschenbuch von Ullstein
ISBN: 3548330878, Erscheinungsdatum: 1993, Auflage: 4.
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Produktbeschreibung

Buch sehr gut erhalten, ungelesen, Cover minimal bestoßen, Schnitt minimal verstaubt.

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Wenn eine biografische Studie über Adolf Hitler 30 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen zum wiederholten Male neu aufgelegt wird, dann muss das gute Gründe haben. Und die hat es in der Tat! Denn trotz der vereinzelt vorgetragenen Kritik, die von Joachim Fest verfolgte biografische Methode sei überholt, und trotz der Tatsache, dass in der historischen Forschung zu Hitler längst neue Meilensteine gesetzt worden sind (namentlich etwa mit der zweibändigen Biografie von Ian Kershaw): Fests Arbeit ist neben der von Alan Bullock in mancherlei Hinsicht bis heute state of the art. Und das gilt nicht nur für die für das Genre ungewöhnliche literarische Qualität. Es gilt vielmehr auch für die Frage, welche persönlichen, gesellschaftlichen und historischen Ursachen hinter dem retrospektiv immer unverständlicher erscheinenden Aufstieg Hitlers wirksam waren.

Anders als Kershaw, in dessen Hitler-Biografie der Protagonist am Ende gleichsam als Ergebnis und Sprachrohr der allenthalben waltenden sozialen Energie erscheint und als Person beinahe aus dem Blick gerät, bleibt Fest bei seiner Darstellung stets eng bei der Person Hitler. Dabei verliert er die soziohistorischen Gründe für die Möglichkeit von dessen "Erfolg" nicht aus den Augen. Im Gegenteil: Immer wieder zeigt der Autor, wie sehr einzelne Fassetten der Pathologie des Diktators mit konkreten wie diffusen Bedürfnissen, Gefühlen und Ressentiments anderer Einzelner ebenso wie der "Masse" korrespondierten.

Auch Fests Hitler-Biografie liefert nur einen Mosaikstein -- immerhin aber einen sehr wichtigen -- für das immer noch längst nicht vollständige historisch- und sozialbiografische Bild, das wir uns von dem Phänomen Hitler und all dem, was damit zusammen hängt, machen müssen. Und dieses Bild müssen wir uns nicht nur machen, um die Vergangenheit zu begreifen, sondern auch, um unsere Gegenwart besser zu verstehen. Denn wenn Fest mit seinem Buch eines deutlich gemacht hat, dann dies: Hitler markiert nicht nur das Ende einer Epoche, er steht vielmehr auch am Anfang unserer Gegenwart, die "ohne die Kenntnis der hier dargestellten Geschichte" nicht verstanden werden kann, wie der Autor im Vorwort schreibt -- auch wenn diese Geschichte, was ihren Hauptdarsteller anbelangt, den größten Schrecken aus dessen primitiv-monströser Trivialität bezieht, wie das vielleicht beste Kapitel "Blick auf eine Unperson" eindrucksvoll und bis heute unüberholt belegt. --Andreas Vierecke

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Produkt-Bild: Die Propyläen-Biographie: Hitler

Die Propyläen-Biographie: Hitler von Joachim C. Fest

Gebundene Ausgabe von Propyläen
ISBN: 3549074182, Erscheinungsdatum: 1995, Auflage: Unveränd. Nachdr. der Ausgabe von 1973.
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Wenn eine biografische Studie über Adolf Hitler 30 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen zum wiederholten Male neu aufgelegt wird, dann muss das gute Gründe haben. Und die hat es in der Tat! Denn trotz der vereinzelt vorgetragenen Kritik, die von Joachim Fest verfolgte biografische Methode sei überholt, und trotz der Tatsache, dass in der historischen Forschung zu Hitler längst neue Meilensteine gesetzt worden sind (namentlich etwa mit der zweibändigen Biografie von Ian Kershaw): Fests Arbeit ist neben der von Alan Bullock in mancherlei Hinsicht bis heute state of the art. Und das gilt nicht nur für die für das Genre ungewöhnliche literarische Qualität. Es gilt vielmehr auch für die Frage, welche persönlichen, gesellschaftlichen und historischen Ursachen hinter dem retrospektiv immer unverständlicher erscheinenden Aufstieg Hitlers wirksam waren.

Anders als Kershaw, in dessen Hitler-Biografie der Protagonist am Ende gleichsam als Ergebnis und Sprachrohr der allenthalben waltenden sozialen Energie erscheint und als Person beinahe aus dem Blick gerät, bleibt Fest bei seiner Darstellung stets eng bei der Person Hitler. Dabei verliert er die soziohistorischen Gründe für die Möglichkeit von dessen "Erfolg" nicht aus den Augen. Im Gegenteil: Immer wieder zeigt der Autor, wie sehr einzelne Fassetten der Pathologie des Diktators mit konkreten wie diffusen Bedürfnissen, Gefühlen und Ressentiments anderer Einzelner ebenso wie der "Masse" korrespondierten.

Auch Fests Hitler-Biografie liefert nur einen Mosaikstein -- immerhin aber einen sehr wichtigen -- für das immer noch längst nicht vollständige historisch- und sozialbiografische Bild, das wir uns von dem Phänomen Hitler und all dem, was damit zusammen hängt, machen müssen. Und dieses Bild müssen wir uns nicht nur machen, um die Vergangenheit zu begreifen, sondern auch, um unsere Gegenwart besser zu verstehen. Denn wenn Fest mit seinem Buch eines deutlich gemacht hat, dann dies: Hitler markiert nicht nur das Ende einer Epoche, er steht vielmehr auch am Anfang unserer Gegenwart, die "ohne die Kenntnis der hier dargestellten Geschichte" nicht verstanden werden kann, wie der Autor im Vorwort schreibt -- auch wenn diese Geschichte, was ihren Hauptdarsteller anbelangt, den größten Schrecken aus dessen primitiv-monströser Trivialität bezieht, wie das vielleicht beste Kapitel "Blick auf eine Unperson" eindrucksvoll und bis heute unüberholt belegt. --Andreas Vierecke

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Produkt-Bild: Ich nicht. Von Fest, Joachim C.

Ich nicht. Von Fest, Joachim C. von unbekannt

Gebundene Ausgabe
ISBN: 3498053051
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Produkt-Bild: Im Gegenlicht. Eine italienische Reise.

Im Gegenlicht. Eine italienische Reise. von Joachim C. Fest

Broschiert von Btb
ISBN: 3442720087, Erscheinungsdatum: 1996
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Dieses Buch ist eine absolute Ausnahme: sowohl in Bezug auf literarische Italien-Bücher als auch in Bezug auf die Bibliografie des Autors Joachim Fest. Schließlich ist der langjährige Chefredakteur des NDR und Herausgeber der FAZ in den vergangenen Jahren hauptsächlich aufgrund seiner Hitler-Biografien und anderer Nationalsozialismus-Werke bekannt, nein viel mehr noch: mit Preisen überschüttet worden. Im Gegenlicht beschäftigt sich da mit deutlich angenehmeren Dingen, nämlich den kulturellen Fassetten, den Städten und vor allem den Menschen im Süden Italiens. Wenngleich auch hier nach Ansicht von Fest nicht alles zum Besten steht. Deutlich wird dies am eigentlich geplanten Buchtitel Lauter Abschiede, der auf die rasante Veränderung Europas anspielt, das laut Fest im Angesicht von Heerscharen von Architekten und Touristen zu verschwinden droht.

Doch so melancholisch Fest, ganz poetischer Schriftsteller, mitunter schreibt, so begeisternd ist er an anderer Stelle. Ob nun von einer Irrfahrt durch das nächtliche Sizilien die Rede ist, dem Straßengewirr Neapels oder den Fresken Michelangelos -- stets wechseln sich scharfsichtige Beobachtungen mit pointierten Reflexionen oder packenden historischen Skizzen ab. Dabei macht es Fest nicht wie Goethe, er beginnt seine Süditalien-Route andersherum. So beginnt der Autor am fremdesten, beinahe afrikanischen Punkt und nähert sich Italien vom sizilianischen Rande her. Und die Volte gelingt. Sizilien ist der größte und härteste, der fremdeste und darum so faszinierende Brocken im Buch -- und somit ein fulminanter Einstieg. Doch auch die folgenden Kapitel sind ein Leseereignis der besonderen Art, was zum Großteil an den intellektuellen Gedanken von Fest liegt.

Wie schreibt ein Kritiker so treffend: "Ein gehöriges Stück europäischer Kulturgeschichtsschreibung (...) die helle Prosa eines unerhört gebildeten, klugen und weit gereisten Zeitgenossen." Übrigens: Wer meint, den Titel schon mal vor Jahren gesehen zu haben, hat Recht. Im Gegenlicht erschien bereits 1988, wurde aber trotz guter Verkaufszahlen nicht wieder aufgelegt. Nun kommt es erneut im Rowohlt Verlag heraus, der inzwischen von Fests Sohn geleitet wird. Dass Joachim Fest noch einmal an den Text ging, merkt man jedoch spätestens an manchen Anspielungen. Etwa wenn der Leser Donald Rumsfeld und sein Zitat des "alten Europas" wieder erkennt. --Jan König

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