... 
Produkt-Bild: Politische Korrektheit: Das Schlachtfeld der Tugendwächter

Politische Korrektheit: Das Schlachtfeld der Tugendwächter von Jörg Schönbohm

Gebundene Ausgabe von Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG
Angebote bei Amazon: ab EUR 7,79

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3937801561, Erscheinungsdatum: April 2009, Auflage: 1., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Politische Korrektheit: Das Schlachtfeld der Tugendwächter

5 Kundenrezensionen:

wunderbar auf den Punkt gebracht
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Buch fuer alle Ehrlich-Menschen, die es satt haben, sich der Gesinnungsmanipulation selbsternannter 68iger-Gutmenschen durch political correctness zu unterwerfen, und statt dessen wahrhaft fuer Demokratie und Meinungsfreiheit einstehen !
Wir sind das Volk !
Kleines Buch...auch inhaltlich
1 Punkte 1 von 5 Punkten

Sicher es mag Menschen geben die keinen Sinn in der sprachlichen Korrektheit sehen, und der Begriff "Politische Korrektheit" ist stigmatisiert genug, um sich auf ein paar Seiten darüber auszulassen.
Die frage der "moralischen Korrektheit" wird allerdings erst gar nicht gestellt.

Es wäre vielleicht eher an der Zeit zu hinterfragen, was in Menschen vorgeht, die gesunden Respekt für Menschen anderer ethnischer,religiöser und kultureller Herkunft, für eine unsinnige Tugend halten.

Kurzum, wer NICHT verstehen mag, warum man NICH alles und jeden mit dem erstbesten Schimpfwort das einem einfällt betiteln sollte, greift hier am besten sofort zu!
Die Zielgruppe dürfte ja ziemlich eindeutig sein:
Zyniker,xenophobe und alles und jeder der einen guten Menschen,(ja,das wäre wohl die wörtliche Bedeutung von Gutmensch),für etwas ganz schlimmes hält!

Als praktizierender Gutmensch, rate ich ähnlich denkenden vom Kauf ab.
Politische Korrektheit
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Schade, dass Jörg Schönbohms Denkschrift nur 63 Seiten umfasst deshalb ein Stern Abzug. Inhaltlich hat der Autor dagegen 6 Punkte verdient! Der ehemalige General leitet schlüssig her, wohin PC zwangsläufig führt: zur Entmündigung des Einzelnen und zur Verödung des Geistes, da man nur noch streng nachbeten darf, was eine selbsternannte und selbstgerechte Pseudo-Avantgarde zuvor festgelegt hat. Sollte ich mit dieser Rezension die Gefühle eines Lesers verletzt haben, so entschuldige ich mich dafür natürlich im Voraus.
in richtigem Deutsch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Inhaltlich schließe ich mich meinem Vorredner uneingeschränkt an; wenn ich auch für den geringen Umfang des Buches nicht einen Stern abziehen würde. Unbedingt positiv ist aber außerdem noch anzumerken, daß es in richtiger Rechtschreibung, das heißt, nicht reformiert und damit deformiert verfaßt ist. Das hat man heute leider nur noch selten.
Zu spät
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Buch ist grundsätzlich zu empfehlen. Es geht in die richtige Richtung. Leider geht es nicht weit genug. Für den Verfasser, der "konservativ light" ist, war und ist die "Rechte" immer ein Feindbild gewesen. Gegenüber ihr hat er sich als extrem intolerant gezeigt. Als er noch in Amt und Würden als Minister war, hat er seine Möglichkeiten im Kampf gegen die PC nicht genutzt und dafür beim Kampf gegen "rechts" mit den selbsternannten "Antifas" gemeinsame Sache gemacht. Schade, denn in dem Buch zeigt er gute Ansätze. Der Verfasser analysiert das Problem in allen seinen wesentlichen Facetten. Er hat es klar erkannt und kritisiert es überzeugend. Ein wenig mehr Substanz wäre sinnvoll gewesen.
Das Buch ist als Einstieg in die Problematik dennoch gut geeignet.
Es gibt nichts Schlimmeres als die Einengung der Meinungsfreiheit.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Wilde Schwermut. Erinnerungen eines Unpolitischen

Wilde Schwermut. Erinnerungen eines Unpolitischen von Jörg Schönbohm, Mit Beiträgen von Eveline Schönbohm

Gebundene Ausgabe von Landt
Angebote bei Amazon: ab EUR 21,00

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3938844256, Erscheinungsdatum: Dezember 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Wilde Schwermut. Erinnerungen eines Unpolitischen

3 Kundenrezensionen:

Tapferkeit vor Freund und Feind
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein wichtiges geschichtliches Dokument und die Erzählung eines mehr als politischen Lebens. 'Mehr als politisch' war dieses Leben weil Schönbohm einige entscheidende Entwicklungen im politischen Feld mitgeprägt hat ohne ganz von der Politik geprägt gewesen zu sein. Die Geradlinigkeit und Schnörkellosigkeit dieses überzeugten Demokraten sind beeindruckend, gerade weil er sich den schonungslosen Blick für Realitäten nicht verstellen ließ. Als aufmüpfiger Offizier in der Bundeswehr, als Verantwortlicher für die Übernahme der NVA-Einheiten, als brandenburgischer Innenminister - immer hat er seine Meinung selbst gebildet und dann ohne Rücksicht auf taktische Feinheiten geäußert.
War das immer klug? Hat er damit immer das erreicht, was gut gewesen wäre? Hat er denjenigen Brücken gebaut, die noch nicht ganz überzeugt waren? Die Nichtbeantwortung solcher Fragen macht eine Schwäche des Buches aus. 'Komisch', so könnte sich Schönbohm am Ende zu fragen, 'komisch, dass ich immer recht hatte'. Selbstzweifel sind seine Sache nicht. Vielleicht hatte er auch wirklich wenig Grund dazu...
Was er politisch und gesellschaftlich äußert, das ist alles ehrenwert und dass seine Positionen selbst in der CDU nur noch randständig sind, das sagt mehr über den Zustand unserer Gesellschaft als über ihn.
Beeindruckend ist dabei, dass er noch einen Sinn für geschichtliche Zusammenhänge hat, dass er nicht nur das Deutschland der Gegenwart kennt, sondern im Blick auf das Ganze, die schönen wie die schrecklichen Dinge, urteilt. Die 'wilde Schwermut', die der Schau zurück gilt und mit der man sich nach dem Paradies der Vergangenheit sehnt, das man nie wieder wird betreten können - bei Schönbohm ist sie gar nicht so sehr auf Preußentum oder ähnliches gerichtet, sondern erstaunlicherweise auf die gute alte Bundesrepublik, die den jungen Offizier als Aufsteiger mit eigener Meinung gefördert und geformt hat. Schönbohm ist durch und durch ein Kind der bundesrepublikanischen Demokratie und auch sein 'Konservatismus' ist auf eine Weise von ihren Werten geprägt, die seine linken Gegner vermutlich gar nicht erkennen.
Darum setzt er immer wieder auf Diskussion und Überzeugung, auch wenn er wissen muss, dass die veröffentlichte Meinung ihm keine Möglichkeit geben wird, seine Auffassungen zu erklären. Erschreckend sind die Passagen über Kirchenvertreter, die deutlich machen, wie leicht man bei einem scheinbar moralisch hohen Anspruch jegliche Toleranz für Andersdenkende außer Acht lässt. Aufgeregte Pastoren kreuzen seinen Weg: von der Nachrüstungsdebatte bis zur gnadenlosen Verfolgung noch des kleinsten Zeichen für Rechtsextremismus durch die tapferen 'Anständigen' sind die (vor allem evangelischen) Besserwisser ein wiederkehrendes Motiv. Bezeichnend ist, dass nie jemand seinen Irrtum eingesteht, keiner dieser guten Christen Reue oder Einkehr zeigt. Hoffen wir, dass Schönbohm das nicht verbittert hat und dass er das Erscheinen dieses (vom Landt Verlag exzellent gestalteten) Buches mit der Gelassenheit und Freude wahrnimmt, die er sich verdient hat.
Ein ehrliches Buch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein spannendes, ein fesselndes und vor allem ein ehrliches Buch. Ich habe die 450 Seiten in zwei Tagen durchgelesen, konnte das Buch nicht aus der Hand legen und verspürte den Wunsch: Weiterlesen! - trotzdem die Nacht unbarmherzig vorrückte und schon bald der Morgen nahte. Am nächsten Tag ging es sofort weiter, wie bei einem spannenden Roman. In guter Memoirenliteratur wird Lebenszeit zu Geschichte, wenn vom gelebten Lebens Unabgegoltenes bleibt. Dies ist ein solches Buch und das macht seine Faszination aus. Die Schönbohms bieten mehr als eine übliche Politiker-Selbstbeweihräucherung. Hier erzählen zwei Menschen, Jörg Schönbohm und seine Ehefrau, Evelin Schönbohm nicht nur ihr gemeinsames Leben und das Schicksal ihrer Familien sondern 100 Jahre deutsche Geschichte. Allein für diese Passagen lohnt die Lektüre. Der Lebensweg dieses kantigen Politikers, der niemals Politiker werden wollte, gewinnt so seine menschliche Dimension.
Jörg Schönbohm blieb auch mitten im politischen Getriebe immer ein eigenwilliger Mensch, selbst als Soldat war ihm sein Menschsein, seine Familie wichtiger als seine Karriere. So sollte er z.B. 1979 ein neues Kommando übernehmen und deshalb nach nur zwei Jahren schon wieder umziehen. Nachdem sein zwölfjähriger Sohn beim Abendbrot erklärte, das das nicht ginge, da die Schwester gerade das Abitur mache und sie eine Familie seien, erklärte er seinem Vorgesetzten, das er das Kommando nicht annehmen könne egal wie töricht diese Entscheidung sei. Auch das Ansinnen seiner Vorgesetzten, das es unpassend sei, dass die Frau eines höheren Offiziers der Bundeswehr berufstätig sei, wies er zurück. Seine Frau arbeitete weiterhin als Lehrerin in den 60er Jahre - als dies noch weithin unüblich war. Geschadet hat es ihm nicht. Er machte Karriere, wurde General und Staatssekretär im Verteidigungsministerium, vielleicht gerade deshalb. Solche Haltung erwartet das linke Vorurteil nicht von einem Offizier der Bundeswehr und späterem konservativen Politiker Nichts mit Heimchen am Herd. Wahrscheinlich war er deshalb später der politischen Linken als Politiker so verhasst.
Vor der Politik wurde er gewarnt. Damit das klar ist, ich finde Sie taugen nicht für die Politik. Sie sind viel zu offen und vertrauensselig, Sie können das nicht! mahnte ihn Volker Rühe, als Schönbohm vom Berliner Bürgermeister Diepgen den Posten des Innensenators angeboten bekam. Er ging trotzdem in die Politik und blieb auch dort die ehrliche Haut, unfähig zur Intrige, zur Heuchelei, zur Anpassung an die Political Correctness. Er sagte auch als Innensenator in Berlin und später als Innenminister in Brandenburg, was er dachte und provozierte damit manchen Skandal in den Medien, etwa mit seiner Äußerung, dass die von der SED erzwungene Proletarisierung der ländlich strukturierten Räume Ostdeutschlands und der damit verursachte Werteverlust ein Grund sei für Verwahrlosung, Gewaltbereitschaft und Gleichgültigkeit. Liest man die entsprechenden Passagen im Buch nach, wird klar, das dies keine Provokationen um der Provokation willen waren, sondern man versteht, das sich hier ein Mensch Sorgen gemacht hat um den Zustand des Landes.
Politiker wie Schönbohm gibt es bald nicht mehr, auch nicht in der CDU. Auch hier haben die demagogischen Medienstrategen Oberwasser und mit ihnen die Anpassung an einen Zeitgeist dem Konformität über alles geht. Schönbohm bringt ihn auf den Punkt: Wenn mir Journalisten hinter vorgehaltener Hand sagten: "Sie haben ja recht, aber warum müssen Sie es denn aussprechen?" erwiderte ich: " >Wessis< dürfen die Dinge nicht ansprechen und >Ossis< wollen es nicht! Wenn ich es nicht sage, dann sagt es ja gar keiner." Daraufhin hieß es: "Na, dann sagt es eben keiner."
Ob so Demokratie funktionieren kann? Jörg Schönbohm "Wilde Schwermut" - LESEN!
Erlebte deutsche Geschichte
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Lesenswert ist das Buch allemal, aber wie lesenswert, das erschließt sich wohl nur dem Zeitgenossen, der die Zeitgeschichte mit offenen Augen und Ohren miterlebt hat. Nicht nur, daß viele Details des Kalten Krieges klar herausgestellt werden, noch spannender wird es bei der Wiedervereinigung, die Jörg Schönbohm so hautnah miterlebt hat, wie wohl nur wenige andere. Das Buch ist ein Erlebnis, und daß es am Ende "Wilde Schwermut" heißt, sollte jeder und jede für sich erlesen. Es stimmt!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Zwei Armeen und ein Vaterland. Das Ende der Nationalen Volksarmee

Zwei Armeen und ein Vaterland. Das Ende der Nationalen Volksarmee von Jörg Schönbohm

Gebundene Ausgabe von Siedler Verlag
Angebote bei Amazon: ab EUR 5,95

ISBN: 3886804526, Erscheinungsdatum: 1992
Zoom ± Produkt-Bild: Zwei Armeen und ein Vaterland. Das Ende der Nationalen Volksarmee
Produkt-Bild: 40 Jahre 1968: Alte und neue Mythen - Eine Streitschrift

40 Jahre 1968: Alte und neue Mythen - Eine Streitschrift von Dieter Althaus, Ernst Benda, Michael Borchard, Stephan Eisel, Jörg-Dieter Gauger, Wolfgang von Geldern, Rudolf van Hüllen, Hans-Ulrich Jörges, Sven Felix Kellerhoff, Gerd Langguth, Polenz Ruprecht, Wulf Schönbohm, Richard Schröder, Manfred Wilke

Taschenbuch von Verlag Herder
Angebote bei Amazon: ab EUR 5,15

ISBN: 3451302004, Erscheinungsdatum: Dezember 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: 40 Jahre 1968: Alte und neue Mythen - Eine Streitschrift
Produkt-Bild: NVA, Ein Rückblick für die Zukunft. Zeitzeugen berichten über ein Stück deutscher Militärgeschichte. Vorw. v. Jörg Schönbohm

NVA, Ein Rückblick für die Zukunft. Zeitzeugen berichten über ein Stück deutscher Militärgeschichte. Vorw. v. Jörg Schönbohm von Manfred Backerra

Gebundene Ausgabe von Markus
Angebote bei Amazon: ab EUR 22,00

ISBN: , Erscheinungsdatum: Januar 1992
Zoom ± Produkt-Bild: NVA, Ein Rückblick für die Zukunft. Zeitzeugen berichten über ein Stück deutscher Militärgeschichte. Vorw. v. Jörg Schönbohm
Produkt-Bild: Das Ende der Nationalen Volksarmee und der Aufbau der Bundeswehr in den neuen Ländern

Das Ende der Nationalen Volksarmee und der Aufbau der Bundeswehr in den neuen Ländern von Gunnar Digutsch

Taschenbuch von Lang, Peter Frankfurt
Angebote bei Amazon: ab EUR 84,90

ISBN: 3631530714, Erscheinungsdatum: August 2004, Auflage: 1., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Das Ende der Nationalen Volksarmee und der Aufbau der Bundeswehr in den neuen Ländern
Produkt-Bild: Lady Macbeth von Mzensk. Oper in 4 Akten. Urfassung 1932. Libretto von A. Preis und B. Schostakowitsch nach der Erzählung von N. Ljeskow. Deutsch von Jörg Morgener und Siegfried Schoenbohm. Textbuch

Lady Macbeth von Mzensk. Oper in 4 Akten. Urfassung 1932. Libretto von A. Preis und B. Schostakowitsch nach der Erzählung von N. Ljeskow. Deutsch von Jörg Morgener und Siegfried Schoenbohm. Textbuch von Dmitri Schostakowitsch

Taschenbuch von Sikorski
Angebote bei Amazon: ab EUR 15,00

ISBN: , Erscheinungsdatum: 1979
Zoom ± Produkt-Bild: Lady Macbeth von Mzensk. Oper in 4 Akten. Urfassung 1932. Libretto von A. Preis und B. Schostakowitsch nach der Erzählung von N. Ljeskow. Deutsch von Jörg Morgener und Siegfried Schoenbohm. Textbuch
Produkt-Bild: Erinnerungskultur

Erinnerungskultur von Volkhard Knigge, Christian Meier, Andreas Nachama, Günter Nooke, Hermann Schäfer, Jörg Schönbohm, Richard Schröder, Bernhard Vogel

Taschenbuch von Konrad-Adenauer-Stiftung
Angebote bei Amazon: ab EUR 18,00

ISBN: 3937731458, Erscheinungsdatum: März 2005, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Erinnerungskultur
ImpressumKontaktStartseite Geschenkgutscheine
Auf diesen Link bitte nicht klicken Webentwicklung Bollywood Spiele Astro
Gewisse Inhalte, die auf dieser Website erscheinen, stammen von AMAZON EU SARL. Diese Inhalte werden so, wie sie sind zur Verfügung gestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.