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Im Dienst des Diktators: Leben und Flucht eines nordkoreanischen Agenten von Ingrid Steiner-Gashi, Dardan GashiGebundene Ausgabe von UeberreuterAngebote bei Amazon: ab EUR 14,94 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3800074508, Erscheinungsdatum: März 2010 |
5 Kundenrezensionen:Im Dienste des Diktators 5 von 5 PunktenNichts was wir eigentlich nicht wissen. Einfach geschrieben, flüssig zu lesen, sehr interessant. Für mich ergibt es dennoch ein eher oberflächliches Bild. Wirklich tiefgründig wurde nichts erörtert. Erschütternd, dass es Länder wie Nordkorea noch gibt und die restliche Welt tatenlos zusieht. Makabrer Einblick in ein Verwahrlostes Land 5 von 5 Punkteneinen erschütternden einblick über dieses völlig isolierte land vermitteln die autoren mit hilfe eines agenten aus nordkorea. ein land das ihre einwohner bewusst dumm und quasi an der kurzen leine hält. für westliche und zivilisierte menschen vermittelt das buch einen "bericht" der einen den kalten schweiss ausbrechen lässt wenn man sich nur ansatzweise versucht sich in die lage der menschen dort hineinzuversetzen. dort fehlt es an allem (essen, strom, heizung wasser, medizinische versorgung) und der "geliebte" präsident geniesst dort ein unglaubliches luxusleben von denen sogar westliche präsidenten nur zu träumen wagen. einfach unglaublich wie mann ein volk dumm halten und einen personenkult um Kim Jong-Il dort aufrechterhalten kann. wer nur ein wenig gerechtigkeitssinn in sich trägt dem kommt beim lesen dieses buches der blanke hass gegen dieses regime hoch. ich wünsche diesen armen und gedemütigten volk nur eines: das es vielleicht irgenwann schafft dagegen anzukämpfen und aufzubegehren. möglich wäre es zwar (siehe ostblockzerfall) aber so recht glauben kann ich es nicht, solange westliche staaten einfach wegschauen und nichts dagegen unternehmen. aber leider gibts dort nichts zu holen (öl etc) was westliche staaten dazu bringen würde gewaltsam (den ich befürchte anders wirds dort wirklich nicht gehen) dagegen vorzugehen und die menschen von ihrem elend zu befreien. absolut empfehlenswert. ich wünsche dem co autor und ex-nordkoreanischen agenten kim Jong Ryul das allerbeste für ihn und sein land und das er es schafft weiterhin unentdeckt zu bleiben. Unserioes reisserrischer Sensationsjournalismus 1 von 5 PunktenIch lebe als einer der wenigen Auslaender seit mehreren Jahren in Nordkorea. Ich habe dort ein Auto und anders als Journalisten kann mich im Umkreis der Hauptstadt frei bewegen und habe durch meine Arbeit nicht nur mit Stasi-Leuten und Funktionaeren, sondern auch mit ganz normalen Buergern zu tun. Die Erlebnisse und Einblicke von Kim Jong Ryul haetten einen aufschlussreichen Einblick in die Denk- und Funktionsweise der Nordkoreanischen Elite geben koennen. Frau Steiner-Gashi hat jedoch es geschafft, die Erlebnisse dieses Mannes so sehr mit Informationen, die sie nur vom Hoerensagen oder aus dem Internet kennt, "aufzuhuebschen", dass fuer den Leser nicht mehr erkennbar ist, was Tatsachenbeschreibung und was Fiktion ist. Vieles was in diesem Buch steht koennte wahr sein und kann einen schaudern lassen. Staendig jedoch stolpere ich ueber Saetze und Nebensaetze, die ich aufgrund meiner persoenlichen Erfahrung irgendwo zwischen haarstraeubender Uebertreibung, voelliger Tatsachenverdrehung und komplettem Unsinn einordnen muss. Hinzu kommt ein absolut reisserischer Sprachstil der jede Distanz zum komplexen Thema vermissen laesst und dem Sachlichkeit voellig fremd ist. Insgesamt laesst mich mich dieses Buch nicht nur durch seinen Inhalt, als durch seine mangelhafte journalistie Qualitaet schaudern. Wer ein gutes Buch ueber Nordkorea lesen will, sollte sich besser "Nordkorea: Einblicke in ein rätselhaftes Land" von Christoph Moeskes kaufen. Allen anderen empfehle ich die "Bildzeitung". Im Dienst des Diktators 5 von 5 PunktenEin zutiefst beeindruckendes und auch bedrückendes Buch. Es schildert das Leben Kim Jong Ryls, der in Nordkorea bis in den hohen Staatsdienst aufsteigt. Dabei wird das paranoide Überwachungs-System des kommunistischen Staates dargestellt, dass für 22 Millionen Menschen einen Kampf um das tägliche Überleben in bitterster Armut bedeutet. Gleichzeitig lassen sich Diktator Kim Jong Il und sein verstorbener Vater als gottgleiche Führer verehren. Die Kontrolle geht soweit, dass sich selbst verheiratete Eheleute nicht trauen können. Beim kleinsten regimekritischen Verdacht eines Einzelnen drohen Familie und Freunden Internierungs-Lager und Ermordung. Packend und spannend geschrieben gewährt das Buch einen tiefen Einblick in eine von der Außenwelt völlig isolierte, absurde Gesellschaft. George Orwell wäre blass geworden! Spannender Insider-Einblick in eine der schlimmsten Diktaturen der Welt 4 von 5 PunktenDie Geschichte von dem Mann, der einer der schlimmsten Diktaturen der Welt im Oktober 1994 nach minutiöser Vorbereitung für immer entfloh, ist wahr. Fünfzehn Jahre nach seiner gut geplanten Flucht aus dem kommunistischen Nordkorea, im Frühling 2009, tauchte Kim Jong Ryul wieder aus der Versenkung auf und stellte Kontakt zu einer österreichischen Journalistin her, die das vorliegende Buch verfasst hat. Herausgekommen ist ein interessanter Einblick in ein Land, aus dem nur wenig Insiderwissen nach außen dringt. "Im Dienst des Diktators" ist somit nicht nur ein spannender Bericht über ein Einzelschicksal, sondern eben auch ein Zeitzeugnis, ein Portrait eines Staates, der in unzähligen Punkten auf westliche Demokratien geradezu irrsinnig wirkt. Die Autoren Ingrid Steiner-Gashi und Dardan Gashi haben sich entschieden, Kim Jong Ryuls Leben in Form einer in der dritten Person erzählten Biografie zu verarbeiten, die immer wieder lange Abschnitte zu Nordkoreas Geschichte und seinem politischen System enthält. Teilweise noch interessanter und authentischer wäre sicher (zumindest stellenweise) die direkte Wiedergabe einiger aufgezeichneter Gespräche mit dem Flüchtling gewesen; so bleibt vieles etwas oberflächlich, man vermisst mehr persönliche Momente, die hin und wieder durchblitzen und einen Einblick in Ryuls Innenleben und seine Gedankenwelt geben. Aber auch so ist es eine flüssig erzählte Dokumentation eines ungewöhnlichen Lebens geworden, zusätzlich aufbereitet mit vielen Fotos aus dem Privatbesitz von Kim Jong Ryul. Das Buch steigt mit einem Bericht der geglückten Flucht unmittelbar in das Geschehen ein; nach diesem ersten, geradezu dramatischen Kapitel schlagen die Autoren einen weiten Bogen in die Vergangenheit, berichten von Ryuls von Armut geprägter Kindheit, seinem Maschinenbau-Studium in der ehemaligen DDR (wo er perfekt Deutsch lernte), seiner Rückkehr nach Nordkorea und seinem Aufstieg zu einem bedeutenden und geachteten Mann in einem gefährlichen, extrem repressiven politischen System. Der heute 75-Jährige organisierte viele Jahre lang in aller Welt Konsumgüter und Waffen für die beiden nordkoreanischen Diktatoren Kim Il Sung und Kim Jong Il. Auch Deutschland gehörte zu den Ländern, die Ryul vielfach bereiste, um dort Waren für die nordkoreanische Elite einzukaufen, zum Beispiel massenhaft hochwertige Autos bei der früheren Daimler-Benz AG. Heute hält die deutsche Industrie sich nach eigenen Angaben an das "Luxusembargo", das es seit März 2007 verbietet, Luxusgüter an Nordkorea zu verkaufen. "Im Dienst des Diktators" ist keine Geschichte von einem, der auszog und dann umgehend ein neues, glückliches Leben fand. Zwar lässt sich den Schilderungen entnehmen, dass es dem Überläufer natürlich besser geht als damals im Dienste der kommunistischen Diktatur, dass er nicht mehr hungert, dass er glücklich und dankbar ist, dem System entronnen zu sein, und dass er viele Freiheiten genießt, die in Nordkorea unmöglich sind. Man liest aber auch Verbitterung und Einsamkeit heraus, Wut auf das ehemals bewunderte Regime und seine Machthaber, auf den "geliebten Führer" bei jemandem, der seit vielen Jahren mit der ständigen Furcht vor Entdeckung lebt und nie ungezwungen seine anonyme Freiheit genießen kann, natürlich kein Wunder, zumal ja jeder, der sich von Nordkorea abwendet, damit rechnen muss, dass die dort zurückgebliebene Familie in einem Gulag verschwindet und getötet wird. Ein Leben voller Lügen und Täuschung kann natürlich an niemandem spurlos vorbeigehen, zumal Ryul ein so striktes Doppelleben führte, dass nicht einmal seine Familie etwas von seinen Fluchtplänen ahnte. "Im Dienst des Diktators" ist ein spannender und interessanter Einblick in ein vollkommen anderes, bewegtes Lebensschicksal, in ein fremdes und für uns befremdliches politisches System, basierend auf Erfahrungen aus allererster Hand. |
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Durch das Land der Helden und Hirten: Balkan-Reisen zwischen 1898 und 1920 von Mary Edith DurhamGebundene Ausgabe von Promedia Verlagsges. MbhAngebote bei Amazon: ab EUR 19,90 ISBN: 3900478902, Erscheinungsdatum: 1995 |
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Albanien. Archaisch, orientalisch, europäisch von Dardan Gashi, Ingrid SteinerBroschiert von Promedia, WienAngebote bei Amazon: ab EUR 8,60 ISBN: 3853711200, Erscheinungsdatum: 1997, Auflage: 2., überarb. u. verb. A. |
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Albanien: Archaisch, orientalisch, europäisch von Dardan Gashi, Ingrid SteinerTaschenbuch von PromediaAngebote bei Amazon: ab EUR 8,00 ISBN: 3900478767, Erscheinungsdatum: 1994 |
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