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GEO Epoche 41/2010: Indien. 1450-1948: Maharadschas, Moguln, Kolonialherren von Michael SchaperBroschiert von Gruner + JahrAngebote bei Amazon: ab EUR 7,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3570199061, Erscheinungsdatum: Februar 2010, Auflage: 1. |
3 Kundenrezensionen:Eher ermüdend 3 von 5 PunktenVorab- bislang habe ich mit Begeisterung die Geo Epoche Magazine gelesen. Leider bin ich vom Themenheft Indien etwas enttäuscht. Die Artikel sind sehr langatmig, greifen immer mal wieder etwas aus einem anderen Artikel auf. Wer sich vorab schon ein wenig mit Indien beschäftigt hat, wird nicht unbedingt neue Informationen entdecken. Aber wie immer hat das Magazin gutes Fotomaterial aufzuweisen!! Wieder mal ein beeindruckendes Geo-Magazin. Sehr lesenswert. 5 von 5 PunktenGeo Epoche Nr. 41 befasst sich mit Indien. Bemerkenswert sind die vielen beeindruckenden Fotos aus längst vergangenen Tagen gleich zu Beginn des Magazins. Thematisiert werden die indische Geschichte ab 2600 v. Chr., die Stadt Vijayagara und das, was sich zwischen 1340-1565 dort zugetragen hat. Die Könige an diesem Ort begriffen sich als Vertraute der Götter. Die Hindu-Stadt wurde allerdings von den Muslimen erorbert. Auf diese Weise ging in Südindien das letzte Hindu-Imperium 1565 unter, (vgl. S. 28). Sehr spannend zu lesen ist der Bericht über die Ankunft der Portugiesen auf dem Subkontinent, die dort zwei Dutzend Städte und Festungen an der West- und Ostküste errichteten. Vasco da Gama und sein Tun werden thematisiert, auch Sha Jahans Taj Mahal steht im Fokus eines Berichtes. Die East Indea Company und der koloniale Alltag werden sehr gut beschrieben. Lesenswert auch sind die Aufsätze über die Witwenverbrennung, über den Kampf des Mahatma Gandi, über die Maharadschas und die indische Unabhängigkeit, die natürlich ihren Preis hatte. Berichtet wird ferner über den Kreislauf der Wiedergeburten nach hinduistischem Glauben. Jede Kreatur, ob Mensch oder Tier, verfügt ein unsterbliches Selbst, das in einem ewigen Kreislauf von Geburt, Tod und Wiedergeburt, dem "samsara", gefangen ist. Wenn der Mensch stirbt, so geht dieser Wesenkern, der "atman", in eine neue Daseinform über (vgl.S. 149). Man erfährt in diesem Zusammenhang, was die Hindus unter einem Pantheon verstehen, wie ihr religiöser Alltag aussieht und welche Wege der Erlösung führen. Mit großem Interesse las ich den Bericht über Taj Mahal, nicht zuletzt, weil ich vor einigen Jahren nachstehendes Buch Taj Mahal. Die Erinnerungen des Kaisers Shahjahan gelesen habe und meine diesbezüglichen Kenntnisse wieder auffrischen konnte. Das soeben erwähnte Buch möchte ich an dieser Stelle empfehlen, auch wenn ich es nicht rezensieren werde. Der fünfte Kaiser der Moguldynastie war wahrlich eine faszinierende Gestalt, m.E. eine kluge, konsequente Person. Gandhi ist in meinen Augen einer der bedeutendsten Menschen, die je gelebt haben. Allein des Beitrags wegen, der seiner Person gewidmet ist, lohnt es sich, das Magazin zu kaufen. Auf meinem Rezensionsblog erhalten Sie einige Hinweise, welche Bilder im Heft mich besonders beeindruckt haben. Faszinierendes Indien! 5 von 5 PunktenGeo Epoche widmet sich in dieser Ausgabe der Entwicklung Indiens von dritten Jahrtausend vor Christi bis zur Unabhängigkeit 1947. Wie immer reich bebildert, fesselt diese Ausgabe von der ersten bis zur letzten Seite. Von den ersten Reichen über die Eroberung durch asiatische Reiterhorden von der Kolonarisierung durch Portugiesen und später den Engländern bis zur Unabhängigkeit unter Ghnadi und polit. Aufspaltung werden alle geschichtlich relevanten Aspekte aufgearbeitet.Die religiös so wichtigen Eigenarten werden verständlich dargestellt; Hinduismus und Islam als wichtigste Religionen werden aufgearbeitet und dem Leser wird deutlich, warum der indische Subkontinent in Pakistan, Bangladesh und Indien zerrissen wurde. Die heute noch so deutlich spürbaren Spannungen (vor allem um Kaschmir)werden mit den historischen Hintergrund verständlich. Geo Epoche steigt wie üblich mit einem Bildessay ein. Die Fotogafien um die Jahrdundertwende 18./19. Jhd. faszinieren und machen neugierig auf das, was folgt. Und das was folgt, ist es wert gelesen zu werden. |
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Shivas Töchter. Geschichte der Frauen in Indien von Wilfried WestphalGebundene Ausgabe von ThorbeckeAngebote bei Amazon: ab EUR 7,95 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3799501681, Erscheinungsdatum: Sept. 2006, Auflage: 1., Aufl. |
Eine Kundenrezension:Sehr informativ, gut verständlich und gut zu lesen! 4 von 5 PunktenDies ist kein "trockenes Geschichtsbuch". Westphal fängt zwar ganz vorne an in der Geschichte der Frauen in Indien, aber er hat eine sehr geschickte Art Informationen zu verpacken, dass sich das Buch wie ein Roman liest. Auch die kurz gehaltenen Kapitel sorgen dafür, dass man den Überblick behält und alles gut aufnehmen kann. Und so bekommt man einen guten Überblick in die Geschichte der Frauen und deren Entwicklung bis heute. Ganz nebenbei lernt man etwas über die Götter und Sagen im Hinduismus, die so oft noch den heutigen Alltag vieler in Indien bestimmen (zB auch, warum es die Frauen sind, die für die Feldarbeit zuständig sind). So macht es Spaß, sich Wissen anzueignen. |
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Gandhi. Um Mitternacht die Freiheit. von Larry Collins, Dominique LapierreTaschenbuch von GoldmannAngebote bei Amazon: ab EUR 8,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442067596, Erscheinungsdatum: 1976 |
5 Kundenrezensionen:Hoher Informationsgehalt - Und spannend wie ein guter Roman 5 von 5 PunktenBei dem vorliegenden Buch "Um Mitternacht die Freiheit", des Autorenduos Larry Collins / Dominique Lapierre handelt es sich um ein Buch über "Indiens dramatischen Weg in die Unabhängigkeit", wie der Untertitel der früheren Ausgaben verrät. Die neueren Auflagen tragen dagegen den irreführenden Titel "Gandhi", während "Um Mitternacht die Freiheit" zum Untertitel degradiert wurde. Diese Titelwahl ist aus dem einfachen Grund irreführend, da es sich bei diesem Werk nicht um ein Buch über Mohandas Gandhi handelt, auch wenn der Prophet der Gewaltlosigkeit natürlich eine tragende Rolle im Kampf Indiens für die Unabhängigkeit vom britischen Empire spielte. Das Buch beginnt im England der Nachkriegszeit. Der zweite Weltkrieg hat deutliche Spuren bei der größten Weltmacht der damaligen Zeit hinterlassen. Das Land befindet sich in einer wirtschaftlichen und sozialen Krise. Regierungschef Clement Attlee ruft Lord Louis Mountbatten zu sich. Der hoch dekorierte ehemalige Oberbefehlshaber der alliierten Truppen in Südostasien, soll die Unabhängigkeit Indiens vom britischen Empire als letzter englischer Regent vor Ort abwickeln. Indien steckt zu dieser Zeit, wie das Mutterland England, in einer schweren Krise. Das Land ist von Auseinandersetzungen zwischen den verfeindeten Gruppen der Hindus, Muslime und Sikhs arg gebeutelt, hinzu kommt der Unabhängigkeitskampf, der vor allem von Gandhi und seiner Kongreßpartei angeführt wird. Um einer drohenden Katastrophe zuvor zu kommen, will sich das Empire von seinem Herzstück trennen. Die Aufgabe ist die mit Abstand schwierigste und wichtigste, die Lord Mountbatten in seiner langen und erfolgreichen Karriere zu bewältigen hat. In den Monaten zwischen dem 24. März und dem 15. August 1947 verhandelt er mit politischen, gesellschaftlichen und religiösen Führern, trifft auf große Persönlichkeiten, wie Nehru, Jinnah, Gandhi oder Patel, und entwirft einen Plan, der Indien zu zwei von London und voneinander unabhängigen Staaten werden lässt. Die Folgen sind die größte Flüchtlingsbewegung der Menschheit, unzählige Gräueltaten und Massaker, sowie mehrere Kriege zwischen den entstandenen souveränen Staaten Indien und Pakistan. Im letzten Teil des Buches wird schließlich das Attentat auf Gandhi ausführlich behandelt, mit dessen Tod die Erzählung dann auch endet. Larry Collins und Dominique Lapierre haben mit "Um Mitternacht die Freiheit" ein einmaliges Buch über den Unabhängigkeitskampf Indiens abgeliefert. Der Weg zur Freiheit wird ausführlich und detailliert beschrieben, bleibt dabei aber immer spannend und packend. Gleichzeitig schaffen es die Autoren, dem Leser einen Einblick in die Geschichte, die gesellschaftliche Struktur und die Kultur des indischen Subkontinents zu geben, sowie die Biografien der führenden politischen Persönlichkeiten der Zeit, Mountbatten, Nehru, Gandhi, Jinnah und weitere, geschickt in die Rahmenhandlung einzuflechten. Das entstandene Werk verfügt über einen enormen Informationsgehalt, und liest sich dabei trotzdem wie ein spannender Roman. Ein Spagat, der nicht vielen Autoren so annähernd perfekt gelingt, wie Collins und Lapierre in diesem Fall. "Um Mitternacht die Freiheit" ist ein wichtiges Geschichtsbuch, dass seit seiner Erstveröffentlichung 1976 nichts von seiner Aktualität und Kraft verloren hat. Im Anhang befinden sich zahlreiche Fußnoten, eine knappe Zeittafel der indischen Geschichte bis 1976, kurze Biografien einiger wichtiger Figuren über die Jahre von 1947-1976, sowie Karten der Region. So spannend wie ein Roman 5 von 5 PunktenDieses Buch ist eins der schönsten Geschichtsbücher. Es ist spannend bis zur letzten Seite. Auch wenn Gandhi nicht der Mittelpunkt des Buches ist, empfiehlt es sich für jeden, der etwas über Indiens Weg zur Unabhängigkeit erfahren will. Die Meisterreportage 5 von 5 PunktenWenn es ein Buch gibt, das Reportage, Sachbuch und Roman in meisterhafter Form vereinigt, dann ist es dieses Werk über die Vorgeschichte und den Ablauf der indischen Unabhängigkeit im Jahre 1947. Das Buch bietet nicht nur eine akribische Entfaltung dieses Epochenthemas, nicht nur zahlreiche biographische Skizzen über Gandhi, Jinnah, Nehru, Patel und Mountbattan, sondern es ist nicht mehr und nicht weniger als eine Einführung in Kultur und Geschichte des indischen Subkontinentes zu lesen. In wenigen Worten verstehen es die Autoren selbst die kompliziertesten Zusammenhänge zu erklären: das Verhältnis von Hindus und Moslems, das Problem der heiligen Kühe, der Unberührbaren, der Maharadschas, die Situation des zusammenbrechenden Empires und Gandhis antimodernistischer Idealismus - alles erhält seinen Stellenwert in diesem beispiellosen Drama, das zu Entstehung der Indischen Union und des Kunststaates Pakistan führte. Auch wenn das Buch vor über dreißig Jahren erschienen ist, hat es bis heute rein gar nichts von seiner Aktualität verloren, denn die Passagen über die Terroraktionen, die die Moslemliga in Bombay und Kalkutta im Vorfeld der indischen Teilung durchführte, lesen sich vor dem Hintergrund des heutigen islamistischen Terrorismus wie ein Memento Mori folgender Katastrophen. Vielleicht hatte Gandhi, der sich der indischen Teilung mit aller Kraft widersetzte, doch recht, wenn auch seine Lösungsvoschläge problematisch waren. Vielleicht wäre ein sehr stark föderal organisiertes Gesamtindien wirklich in der Lage gewesen, den religiösen Antagnoismus zwischen Hindus und Moslems politisch zu lösen. Mountbattan, Nehru und Jinnah aber wählten einen anderen Weg, so dass am Ende sowohl die Einheit Indiens wie die Gandhis Visionen scheiterten. Die Zukunft gehörte den Ideologen, dem Krieg, dem millionenfachen Elend und der Teilung Kaschmirs, Bengalens und des Punjabs. Ein melancholisches Fazit eines bewegenden Buches, dem man ein besseres Happyend gewünscht hätte. Ein Buch der Spitzenklasse! 5 von 5 PunktenVon der ersten bis zur letzten Seite zieht dieses Buch den Leser in seinen Bann! Die genaue, detailgetreue Schilderung der Geschehnisse um Indiens Unabhängigkeite und Mahatma Gandhi, die vielen Einzelheiten 8(die andere Geschichtsberichte auslassen) und die Mischung zwischen Bericht und Roman machen dieses Buch einzigartig! 3 Jahre Recherchen 2er wunderbarer Autoren haben sich gelohnt! Ich kann dieses Buch voller Begeisterung weiterempfehlen, es ist tatsächlich eines der besten, was ich je gelesen habe! Kurzrezension: Flüssig, spannend und faktenreich: so wurden Indien und Pakistan geschaffen 5 von 5 PunktenGandhi ist wichtig in diesem Buch, doch bei weitem nicht die alleinige Hauptperson: Um Indien geht es und wie es nach dem Zweiten Weltkrieg entstand. Hat die blutige Teilung in Indien und Pakistan sein müssen, hätte Gandhis integrativer Ansatz eine Chance gehabt? Es ist im Nachhinein nie zu klären, doch auch hierzu bietet das Buch Information. Collins/Lapierre kennt man vielleicht von verschiedenen Büchern, die zwischen Fakten und Handlung und Roman balancieren. Hier hat das Paar lange recherchiert, um die Geschehnisse in der Kongresspartei, der Muslimliga, bei den Hinduextremisten nachzeichnen zu können. Die Leistung, das lebendig zu erzählen, ist auch in der deutschen Übersetzung offenkundig. Fazit: zu Gandhi allein sind andere Bücher wie dessen Autobiografie oder Attenboroughs monumentaler Film ebenso gut. Als äußerst gut lesbares Buch jedoch, das viel über die Gründung der zwei Staaten auf dem Subkontinent verrät, hat sich Collins/Lapierres Buch die fünf Sterne verdient. |
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Gandhi von Susmita ArpTaschenbuch von rororoAngebote bei Amazon: ab EUR 4,93 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3499506629, Erscheinungsdatum: April 2007 |
Eine Kundenrezension:Bedingungslos empfehlenswert 5 von 5 PunktenGandhi, war das nicht dieser tattrige Quertreiber im Lendenschurz, dessentwegen Großbritannien einen ganzen Subkontinent verlor? Gandhi, war das nicht einer dieser indischen Heiligen? Gandhi... Den meisten Menschen wird heute zu Gandhi als erstes einfallen, dass es über diesen mageren Mann von so großem historischen Gewicht sicher viel zu wissen gäbe, man es aber nicht tut. Dem lässt sich nun mit Susmita Arps hervorragender Darstellung leicht Abhilfe schaffen. In klaren Linien skizziert die promovierte Indologin in dieser knappen Monographie äußerst prägnant Leben und Wirken des wahrscheinlich bekanntesten Inders des 20. Jahrhunderts. Sie tut es wohlwollend, aber nie unkritisch, weshalb diese Biographie auch sehr viel angenehmer (und verlässlicher, was die Einordnung betrifft) zu lesen ist als eine Reihe allzu schwärmerischer älterer Biographien. Denn Gandhi war zwar außergewöhnlich, seine Leistung enorm, aber er war nicht frei von Fehl. Susmita Arps Gandhi ist ein Mensch. Auch das macht das Buch so lesenswert. |
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Das Mogulreich: Geschichte und Kultur des muslimischen Indien von Stephan ConermannBroschiert von BeckAngebote bei Amazon: ab EUR 2,90 ISBN: 3406536034, Erscheinungsdatum: August 2006, Auflage: 1 |
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Einführung in die indischen Schriften 1: Devanagari von Elvira FriedrichBroschiert von BuskeAngebote bei Amazon: ab EUR 13,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3875484622, Erscheinungsdatum: Dezember 2006, Auflage: 2., verb. A. |
3 Kundenrezensionen:Nützlich 4 von 5 PunktenGibt eine gute Einführung und einen gelungenen Überblick über die indischen Schreibsysteme. Das Einzige, was an diesem Buch auszusetzen wäre, ist die manuell generierte, typografisch sehr improvisierte phonetische Umschrift sowie einige sehr unschöne, ebenfalls von Hand erzeugte Ligaturen. Super Buch 5 von 5 PunktenDieses Buch ist sehr gut aufgebaut sodass man sehr schnell lernt Devanagari zu schreiben. Es wird mit Pfeilen und Schritt für Schritt anschaulich gezeigt wie die Schirftzeichen gezeichnet werden müssen. Dazu werden noch einige Wörter aufgelistet die das neue Zeichen das man lernt enthalten. Das ist meiner Meinung nach ein erhebliche Erleichterung wenn man die Zeichen die man lernt gleich in Aktion sieht. Man sollte jedoch wie bei jeder Schrift die man lernt die Sprache zuerst können sonst weiß man nicht wie die einzelnen Zeichen ausgesprochen werden auch wenn die Aussprachen der Zeichen noch so gut in diesem Buch beschrieben werden. Sehr hilfreich 5 von 5 PunktenDas Buch hat sich als ein Schatz beim Hindi lernen herausgestellt.Auch für Anfänger ein guter Einstieg in die Schrift Devanagari. Es bietet neben der ausführlichen Erläuterung zu Aussprache und Schreibweise einen leicht verständlich erzählten Überblick über die Geschichte des Devangari. Für mich wurden durch dieses Buch so einige Rätsel gelöst. |
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Unbekannte Helden der Weltgeschichte von Helge HesseGebundene Ausgabe von Eichborn Verlag (der Verlag mit der Fliege)Angebote bei Amazon: ab EUR 12,80 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3821857102, Erscheinungsdatum: August 2009, Auflage: 1 |
4 Kundenrezensionen:Eine unterhaltsame Lektüre über bislang kaum beachtete Menschen und Ereignisse 5 von 5 PunktenSchon in seinen Büchern "Hier stehe ich, ich kann nicht anders. In 80 Sätzen durch die Weltgeschichte" und "Ich habe einen Traum. In 80 Sätzen durch die Geschichte des 20. Jahrhunderts" , alle bei Eichborn verlegt, hatte sich der freie Autor und Publizist Helge Hesse als ein ungewöhnlicher Chronist ganz bemerkenswerter historischer Ereignisse und Personen gezeigt. Waren es hier (Martin Luther vor dem Reichstag in Worms) wie dort ( Martin Luther King bei seiner berühmten Rede) sehr bekannte Gestalten der Geschichte sind es in seinem neuen Buch die eher "unbekannten Helden der Weltgeschichte", denen er mit subtilen und unterhaltsam zu lesenden kleinen Geschichten große Denkmäler setzt. Die wahren Geschichten sind chronologisch geordnet und beginnen im Jahr 401 vor Christus mit dem Philosophen Xenophon, einem Schüler Sokrates' und Mitschüler Platons. Sie enden mit dem erschütternden Bericht eines gewissen Hugh Thompsons vom Schauplatz My Lai im Vietnamkrieg. Mutig rettete er Frauen und Kinder vor seinen amerikanischen Kameraden, in dem er sich einfach zwischen sie stellte. Und: Dem Hubschrauberpiloten ist es zu verdanken, dass das grausige Massaker der Amerikaner an der vietnamesischen Zivilbevölkerung 1967 überhaupt ans Licht der Öffentlichkeit kam. Eine wie gesagt unterhaltsame Lektüre über bislang kaum beachtete Menschen und Ereignisse. Weit gefasster Heldenbegriff und spannende Geschichten 4 von 5 PunktenVolltreffer, was die Unbekanntheit betrifft. Denn von den zwanzig vorgestellten Heldinnen und Helden kannte ich niemanden. Zwar hatte ich wenigstens den Namen des Philosophen Xenophon noch gekannt, weil ich vom Lehrer dafür gerügt wurde, diesen griechischen Denker Xylophon zu nennen. Aber von seinen Taten wusste ich nichts. Beim Bildungsfaktor erreichte dieses Buch also die Maximalpunktzahl. Etwas irritiert war ich über die Heldendefinition des Autors. Aber offenbar war auch Helge Hesse nicht ganz wohl dabei, seine Porträts unter dieser Überschrift einzureihen, gibt er doch in seinem zweiseitigen Vorwort zu bedenken, dass einige der Protagonisten keine Helden im üblichen Sinne seien, weil sie verwerfliche Dinge taten, sich einer fragwürdigen Sache verschrieben oder in ihrer Beharrlichkeit zu weit gingen. In seine Sammlung nahm Helge Hesse sie jedoch auf, weil er deren außergewöhnliche Tapferkeit, ungewöhnlichen Kräfte, besonderen Handlungsweisen und beispielhafte Beharrlichkeit bewundert. Kurz: Der Leser darf nicht erwarten, dass er in den zwanzig Lebensgeschichten den gemeinsamen Nenner findet, der Helden in Vorbildsfunktion auszeichnet. Nachdem ich mich mit dieser kleinen Enttäuschung abgefunden und den Blickwinkel auf unbekannte Storys eingestellt hatte, überwiegte der Spaß am Kennenlernen unbekannter Episoden aus der Weltgeschichte. Und da sich der Autor nicht durch ein bestimmtes Heldenbild eingeengt fühlte, konnte er bei seiner Wahl umso mehr darauf achten, dem Leser eine möglichst große Palette menschlicher Handlungsweisen und Schicksale zu bieten. Ich wurde daher in die unterschiedlichsten Welten entführt und schloß Bekanntschaften mit einem kriegerischen Philosophen, einem sich zum Medizinmann wandelnden Eroberer, einem Teenager als Königin für neun Tage, einem von der Lieber gesteuerten Piraten oder der Moses genannten Harriet Tubmann. Ich erhielt Einblick in den Zarenhof, in religiöse Machtkämpfe, in Auseinandersetzungen zwischen Pelzjäger und Indianer, in Überlebenskämpfe am Südpol und in die Gräuel der Konzentrationslager. Mein Fazit: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, kann auch darüber entscheiden, ob man als bekannter und unbekannter Held in die Weltgeschichte eingeht. Indem Helge Hesse den vergessenen Protagonisten historischer Ereignisse eine Bühne bietet, werden dem Leser Blickwinkel geboten, die als unumstößlich geglaubte Fakten durcheinanderwirbeln können. Diesen Effekt hätte der Autor allerdings auch erreicht, wenn er sich bei der Nennung von Jahreszahlen und Namen etwas mehr zurückgehalten hätte. Unbekannt - doch nicht uninteressant 3 von 5 PunktenEs gibt unzählige Bücher über historische Persönlichkeiten, sprich, über Menschen die man gut kennt oder zu kennen glaubt. Das reicht von Adam bis zu Zarathustra. Da wird dann über Bekanntes oder bisher noch Unbekanntes geschrieben, um das betreffende Menschenbild abzurunden. Ganz anders in diesem Buch, das sich mit Personen beschäftigt, die der Normalbürger nun wirklich nicht kennt. Sie sind mehr oder weniger glücklich unter "Helden der Weltgeschichte" subsumiert. Darüber kann man in manchen Fällen streiten, doch darum geht es dem kenntnisreichen Autor wohl nicht. Er entreißt Menschen der Vergessenheit, die es nun wirklich verdient haben, öffentlich bekannt und auch geehrt zu werden - mehr jedenfalls als manche zeitgenössische Pseudo-Prominente. Das liest sich recht flott und überwiegend auch interessant. Die Frage ist nur, ob ich mir das alles merken kann - mein Problem! Absolut lesenswert 5 von 5 PunktenEin tolles Buch über Menschen, deren Schicksal aufs Engste auf die eine oder andere Weise mit der großen Weltgeschichte verwoben ist, vom Autor spannend geschrieben und detailliert recherchiert, Wissen wird "en passant" vermittelt. Mich haben alle Geschichten gefesselt, unter drei "Helden" habe ich das Buch nie aus der Hand gelegt, auch wenn ich eingetlich nur mal kurz reingucken wollte. Auch ein sehr guter Aufhänger für den Oberstufen-Geschichtsunterricht! Sehr empfehlenswert, wird mein Weihnachtsbestseller. |
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Geschichte Indiens. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart von Dietmar RothermundTaschenbuch von C.H. Beck VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 2,83 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3406479944, Erscheinungsdatum: Sept. 2002, Auflage: 1. Aufl. |
2 Kundenrezensionen:Sehr gute Einführung für interessierte Laien oder Studienanfänger der Indologie 5 von 5 PunktenDie Beck'sche Reihe "Wissen" kennt man bereits als Quasi-Garant für gute und konzise Einführungen in verschiedenste Themenfelder, und auch Dietmar Rothermunds Einführung in die Geschichte Indiens vom Mittelalter bis heute überzeugt. Der Autor schreibt klar und verständlich, die Gliederung ist nachvollziehbar. Inhaltlich liegt der Schwerpunkt auf den Entwicklungen des 20. Jahrhunderts und bietet so dem Leser einen guten ersten Einblick z.B. in die Entstehung des Kashmir-Konflikts und die Entwicklung des indischen Nationalismus. Die Entwicklungen im Mittelalter hätten (für meinen Geschmack) vielleicht noch ausführlicher sein können, andererseits findet der Leser hier sehr wohl einen guten Überblick über diesen ja sehr vielschichtigen, komplexen Abschnitt indischer Geschichte, und der knappe Rahmen des Buches hätte eine ausführlichere Darstellung wohl kaum zugelassen. Insgesamt also eine sehr empfehlenswerte Einführung in die neuere indische Geschichte für alle Indieninteressierten oder auch Studienanfänger der Indologie. sehr lesenswertes und informatives Werk 4 von 5 PunktenNach dem Lesen dieses Buchs hatte ich den Eindruck, ich wüsste alles über die Geschichte Indiens. Zahlreiche Zusammenhänge werden gut erklärt, das Buch ist sehr gut gegliedert. Die Schreibweise des Autors (der emeritierter Professor für die Geschichte Südasiens an der Universität Heidelberg und Fellow of the Royal Historical Society ist) ist sehr gelungen: Seinen Erläuterungen kann man leicht folgen und viele interessante Details und Hintergründe lassen die Lektüre nie langweilig werden. Der Titel ist im Prinzip untertrieben, schließlich geht der Autor auch einleitend - meiner Meinung nach in völlig ausreichendem Umfang - auf die Frühzeit der indischen Kultur und der Antike ein. Bis zur Gegenwart (in diesem Fall das Jahr 2002) ist die weitere Geschichte dann meines Wissens lückenlos erzählt. Ich bewerte das Buch nur mit 4 Sternen, da ich mir an manchen Stellen erläuternde Abbildungen und Landkarten gewünscht hätte. Es finden sich nur zwei Abbildungen im Buch: Eine Karte Indiens mit historischen Orten und eine Karte mit der politischen Gliederung Indiens heute. |
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Weltmacht Indien: Wie uns der rasante Aufstieg herausfordert von Harald MüllerBroschiert von Fischer (Tb.), FrankfurtAngebote bei Amazon: ab EUR 3,89 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 359617371X, Erscheinungsdatum: Oktober 2006, Auflage: 1., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Die künftige dritte Supermacht? 4 von 5 PunktenSeit einigen Jahren nun ist China als aufstrebende Nation und künftige Supermacht im Gespräch, doch beim Blick auf den fernöstlichen Riesen übersieht man beinahe die derzeitige Nummer 2, nach der sogar ein eigener Subkontinent benannt ist - Indien, eine Demokratie, deren Bevölkerungswachstum China schon in wenigen Jahrzehnten überholen wird, ohne dabei mit einer Überalterung der Gesellschaft Endes des 21. Jahrhunderts rechnen zu müssen. Autor Prof. Harald Müller ist als bekannter Gegner der Theorien Samuel P. Huntingtons dabei von Indiens unausweichlichen Aufstieg und den positiven Einfluss der bevölkerungsreichsten Demokratie der Welt eben durch ihre aufgeschlossene Kultur überzeugt. Als friedliche Hochkultur und Erbe Ghandis besitzt Indien zwar Atomwaffen, doch Müller weist die damit angeblich verbundenen kriegerischen Intentionen als Mythos des kalten Krieges zurück, denn Indiens Führungsrolle unter den einst blockfreien Staaten wird damit nicht genügend berücksichtigt, ebenso wenig wie der damit verbundene doch meist ungehörte Protest der indischen Regierungen über die Nichteinhaltung von Abrüstungsverträgen seitens der im Weltsicherheitsrat vertretenen Vetomächte. Und zugegeben Indiens ideologische als möglicher Leitstern für die dritte Welt ist nicht zu vernachlässigen ist das größte und bevölkerungsreichste Entwicklungsland der (dritten) Welt ja auch seit seiner Gründung mit einer einzigen kurzen Unterbrechung durch die Notstandsregierung Indira Ghandis (die nicht mit Mahatma verwandt ist) eine Demokratie, zudem eine die auch in der Bevölkerung großen Rückhalt und Unterstützung genießt. Prof. Müller erläutert nämlich keine Zukunftsszenarien, diese dienen nur als Einleitung des Buches, sondern analysiert die potentiellen Stärken und auch Schwächen des Landes, was Kultur, Politik und Wirtschaft umfasst. Etwa sind Indiens Bundesländer meist mit über 50 Millionen Einwohnern beglückt, doch ist die indische Regierung sehr bemüht regionale Konflikte durch Aufteilung dieser auszuräumen, indem Regionen geschaffen werden in denen sich die dortigen Minderheiten meist selbst verwalten können (ein vielleicht zukunftsträchtiges Modell). Aber wer Indien kennt wird auch von Hindu-Nationalismus gehört haben und dass Indien das Land mit der zweitgrößten muslimischen Bevölkerung ist, während es sich mit dem Nachbarland Pakistan sehr häufig in einem Säbelrasseln um die Kashmir-Region befindet, ein Konflikt der von Pakistan genutzt wird, um von Problemen im eigenen Land abzulenken, was allerdings langfristig kein funktionelles Konzept zu sein scheint. Diese Probleme sind dem Autor durchaus bewusst und so kommt er nicht darum herum, auch diese Konfliktsituationen und ihre Hintergründe näher darzustellen. Fazit: Ein sehr fundiertes und begeisterndes Werk über Indien, das es nicht nur schafft über Indiens derzeitige Verhältnisse und Entwicklungen aufzuklären, sondern auch das Potential in indischen Denkmodellen behandelt, welche mit dem wirtschaftlichen Aufstieg dieses Landes auch zunehmend interessanter werden. Lesenswert! 5 von 5 PunktenHarald Müller, Leiter der renommierten Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), beweist in seinem neuesten Buch "Weltmacht Indien - Wie uns der rasante Aufstieg herausfordert" einmal mehr sein untrügliches Gespür für brandaktuelle Themen. Wie bereits in "Das Zusammenleben der Kulturen. Ein Gegenentwurf zu Huntington" und "Amerika schlägt zurück. Die Weltordnung nach dem 11. September" führt er dem Leser fachkundig und auf eine angenehm lesbare Art und Weise die rasante Entwicklung des aus den dunklen Ecken seiner miserablen Wirtschaftslage hervortretenden Giganten Indiens vor Augen. Was das Erwachen eines zweiten asiatischen Riesen neben China für die Weltwirtschaft bedeutet und wie sich dieses Erstarken auf den Konkurrenzkampf um Ressourcen auswirkt, zeigt Harald Müller anhand einer fundierten Länderstudie auf, die sowohl auf die historischen, kulturellen und religiösen Grundlagen als auch auf (teilweise mit diesen Besonderheiten verbundene) politische Spannungsfelder verweist. Dass Müllers Buch auch aus der Motivation heraus entstanden ist, sein früheres mangelndes Vertrauen in die indische Demokratie richtig zu stellen, merkt man an jenen Stellen des Buches, wo der Autor selbst das Gefühl zu haben scheint, ein Haken müsse angesichts der erstaunlich positiven Entwicklung doch irgendwo versteckt sein. Letztlich identifiziert er diesen in der unterentwickelnden Infrastruktur des Landes und der nach wie vor hohen Kluft zwischen Arm und Reich, Stadt und Land und dem daraus resultierenden Stabilitätsrisiko allerdings nicht ohne darauf hinzuweisen, dass auch die Entwicklung anderer Großmächte nicht ohne Stolpersteine und mit ausreichender Zeit abgelaufen sei. So kommt er denn auch zu der Vorhersage, dass Indien schon bald seinen wohl stärksten Rivalen um die Position als kommende Weltmacht überholt haben wird, da es China gegenüber sowohl über ein institutionelles demokratische Gefüge als auch höherer Rechtsstaatlichkeit verfügt. Schwarzsehern, die den Aufstieg neuer Weltmächte vor allem als neuen Konfliktherd ausmachen, hält Müller seine Prognose entgegen, dass Indien zwischen den Rivalen China und USA eine Mittlerrolle einnehmen könne. Europa rät er, den Aufstieg Indiens ernst zu nehmen, auf diese Entwicklung zu reagieren und sie im eigenen Interesse zu begleiten andernfalls riskiere die ohnehin geschwächte europäische Gemeinschaft, sich zunehmend selbst zu marginalisieren. Diese und andere Einschätzungen machen Müllers Buch vor allem für Studenten der Internationalen Politik zu einer wertvollen Lektüre, die sich auch dann mehr als auszahlt, wenn man sich noch nicht mit Indien beschäftigt hat oder dies unmittelbar beabsichtigt seine Beobachtungen und die Schlüsse, die er daraus zieht, stellen vielmehr ein grundlegendes Lehrstück dar, das Entwicklungspotenzial ehemals unbedeutender Akteure auf der Weltbühne nicht zu unterschätzen und sich die Fähigkeit, eigene Einschätzungen zu revidieren, zu bewahren. Insgesamt gut, aber z.T. schwere Recherche-Fehler 4 von 5 PunktenIm Kapitel uber Bangalore schreibt der Autor, Infosys sei gemeinsam von einem Hindu (Murthy) und einem Muslim (Premji) gegruendet worden. Waehrend die Grenzen zwischen verschiedenen Gesellschaftsgruppen in der IT-Industrie tatsaechlich verschwimmen, gilt dies nicht fuer Infosys. nicht dass es ein 'hinduistisches' Unternehmen ist; aber die sieben(!) Gruender sind es allesamt. Premji ist der Erbe einer grossen Speiseoel-Holding (WIPRO - stand urspruenglich fuer "Western Indian Oil Products"), die er nach dem Tod seines Vaters nach und nach in andere Bereiche gefuehrt hat, und heute am bekannstesten fuer Software ist. Infosys und WIPRO sind Nr 2 und 3 der indischen IT-Branche und haben ausser einer grossen raeumlichen Naehe der Haupt-Campi bzw guten Kontakten nicht viel miteinander zu tun; bestimmt nicht, was deren Gruendungsgeschichte angeht. Das erste Kapitel ist gewöhnungssache 3 von 5 PunktenDer Autor hat im Vorwort geschrieben das er sich entschuldigt für Behauptungen gegenüber der indischen Partei. Er hat provezeit das Indien dunkle Zeiten bevorstehen wird. Dies ist alles nicht passiert. Deshalb hat er sich entschuldigt. Das selbe wird er bestimmt mit diesem Buch machen, weil mit dem ersten Kapitel kann ich mich nicht anfreunden. Obwohl er darauf hindeutet das alles was im ersten Kapitel geschrieben wird, nur fantasy ist und scines fiction. Ein Beispiel :" Ein künner indischer Kommandeur, eines indischen Flugzeugträger fährt zwischen die Fronten der chinesischen und amerikanischen Truppen und verhindert so mit einen Krieg. " Ok...das ist alles fantasy und fiktion, aber ich bin mir 100 % sicher, dass der Autor später wieder eine Entschuldigung schreiben wird. Er hat es so geschrieben als er es schon erlebt hat. Beim ersten Kapitel hab ich langsam schon gedacht, ich würd einen Roman lesen. Fazit: Das Buch ist sehr informativ, aber bei keinem anderen Länderexperten habe ich sowas gelesen wie das im ersten Kapitel. Ich mein das sind schon fast alles Vorhersagen was da geschrieben wurde. Deswegen nur 3 Sterne. Indien Weltmacht des 21 Jahrhunderts 5 von 5 PunktenHarald Müller schreibt sehr kenntnisreich, wie die Demokratie in den letzten Jahrzehnten in Indien bestehen konnte, obwohl es eine so große Fragmentierung der Gesellschaft gibt, was unter anderem auch an den Kasten und der Religionen liegt. Das Buch macht Lust auf mehr. Im ersten Kapitel wird Indien 2030 als voll integrierte Weltmacht des 21. Jahrhunderteine dargestellt. In den folgenden Kapiteln geht der Autor drauf ein, wie Indien den Weg bis dato gegangen ist und wie es weiter gehen muss, um das Ziel Weltmacht zu erreichen. Der Fokus liegt hauptsächlich auf den nationalen Geflecht der Nachbarländer und deren strategischer Partnerschaft zu Indien. Gleichzeitig schafft er einen Einblick in die Indische Kultur der Kasten und der unterschiedlichen Religionen. lesenswert |
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Die Inder. Porträt einer Gesellschaft von Sudhir Kakar, Katharina KakarGebundene Ausgabe von BeckAngebote bei Amazon: ab EUR 19,90 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3406549691, Erscheinungsdatum: Oktober 2006, Auflage: 3., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Gelungene und liebevolle Psychoanalyse 4 von 5 Punkten"Die Inder - Porträt einer Gesellschaft" (2006) habe ich in weiten Teilen als ausgesprochen anregend empfunden. - Schön geschriebene Wissenschaft des indischen Psychoanalytikers Sudhir Kakar und seiner Frau, der Religionswissenschaftlerin Katharina Kakar. Manchmal kann ein Fremdwörterlexikon hilfreich sein, aber die Autoren haben sich bemüht, auf Formulierungen zu verzichten, die nur Fachleuten geläufig sind. Die gelungene deutsche Übersetzung ist gut lesbar - und entgegen verbreiteter Indienreise-Esoterik hat man hier das Gefühl, gut informiert zu werden. Eine große Themenpalette wird abgehandelt und reicht vom Umgang zwischen den Geschlechtern, prägenden Volksweisheiten, der Bedeutung gesellschaftlicher Hierarchien und der Großfamilien, über eine Annäherung an Begriffe wie moksha, dharma und karma bis hin zu Konflikten durch das Miteinander der verschiedenen Religionen. Spannend für mich die Ausführungen über den "flexiblen Hindu", den Umgang mit der Wahrheit, relatives "richtiges" oder "falsches" Handeln, die besondere Mutter-Sohn-Beziehung und den stark prägenden Einfluss der ayurvedischen Medizin. - Aber die Autoren haben sich ebenfalls Mühe beim Thema "Sexualität" gegeben, beschreiben die Akzeptanz arrangierter Ehen genauso wie die gleichmütige Bewertung homoerotischer Handlungen bei gleichzeitiger Ablehnung offizieller Homosexualität. Jedenfalls habe ich erhellende Zusammenhänge entdeckt und immer wieder fundierte Vergleiche zu westlichen Situationen gefunden. Nicht zuletzt wird vom "Traum unbehinderter Liebe" berichtet - und (Zitat): "Die ästhetische Kraft der Musik und der Poesie - eine gut erzählte Geschichte oder ein gut gespieltes Schauspiel - sind im Glaubenssystem der indischen Kultur der Realität oft näher als das eigentliche Leben" (S.177). Aspekte, die unter anderem den verbreiteten Erfolg der allseits geliebten Hindi-Filme erklären können. Ehrlich gesagt hatte ich mir mehr Ausführungen über indische Sitten und Gebräuche erhofft und einen größeren Umfang des Buches phantasiert. Aber mit den gelieferten 206 Seiten bin ich nach dem Lesen sehr zufrieden. - Die Schlussfolgerungen werden nur in einem kurzen Absatz abgehandelt und von dem schönen Umschlagfoto abgesehen, gibt es keine Abbildungen. - Insgesamt dennoch und trotz vieler Verallgemeinerungen - eine gute psychologische Analyse, die für ein besseres Verstehen "der Inder" und zum tieferen Eintauchen in Hindi-Filme genauso geeignet ist, wie für die Reisevorbereitung. Die Symbiose von Modernität und Tradition 4 von 5 PunktenSudhir Kakar hat sich einem reichen Thema angenommen. Indien und "die" Inder sind eine faszinierende Kultur. Viele Inder nutzen und integrieren die moderne Bussiness Welt in ihr Leben. Man konsumiert gerne, auch feiert man gerne grandiose Feste mit allen möglichen Leckereien. Bei aller Industrialisierung hat Indien die Tradition nicht aufgegeben. Die Familie ist nach wie vor wichtiges Bindeglied der indischen Gesellschaft, genau wie die Verwandschaft. Man kann sich die sozialen Strukturen Indiens sonst kaum vorstellen. Auch lebt die köstliche Esskultur aus vielen Reissorten und Gewürzen sehr lebendig im alltäglichen Leben weiter. Bollywood ist Indien, man muss nicht die USA kopieren um unterhalten zu werden. Somit ist Indien nicht nur modernisiert, sondern auch kulturell mit einem gesunden Selbstbewusstsein ausgestattet. Die verschiedenen Völker innerhalb Indiens leben meist sehr friedlich miteinander, man ist eben "alle indisch", wobei die kleineren Völker zugleich ihre Identität beibehalten. Ein grosses Problem Indiens bleibt die soziale Kluft zwischen arm und reich. An der Verbesserung dieser Situation zu arbeiten, bleibt eine herausfordernde Aufgabe. "Soft-"Facts über die Mentalität der indischen Gesellschaft 4 von 5 PunktenIch habe ein Patenkind in Indien und war schon immer an Indien intererssiert. Nun wollte ich mich mehr informieren. Zum Thema Indien habe ich drei DVDs gekauft und drei Bücher, u.a. dieses. Vom Kauf der DVDs rate ich definitiv ab. Diese zeigen touristische Höhepunkte, über Land und Leute fühlte ich mich überhaupt nicht informiert. Nun der Vergleich diesen Buches mit den Büchern von Karl Pilny "Tanz der Riesen - Indien und China prägen die Welt", sowie von Oliver Müller "Wirtschaftsmacht Indien - Chance und Herausforderung für uns". Die beiden anderen Büchern liefern "harte" Fakten, statt dieses Buch "weiche". D.h. in diesem Buch wird über Mentalität, Religion, Einstellung eines "typischen" Inders, falls es den gibt, berichtet. In den anderen Büchern wird konkret über die wirtschaftliche Situation, geographische Unterschiede, Unterschiede der Klassen der Gesellschaft, ... eingegangen. Obwohl dieses Buch wirklich gut geschrieben ist, bleibt bei mir ein etwas schaler Geschmack. Irgendwo fühle ich mich durch den Titel getäuscht, der für mich der Hauptgrund war, dieses Buch zu kaufen. Der Untertitel hätte lauten sollen "Porträt der Seelenlage einer Gesellschaft". Daher auch nur 4 Sterne, für dieses Buch, das seinem Anspruch ansonsten äußerst gerecht wird. Empfehlenswert!!! 5 von 5 PunktenEin ganz tolles Buch, das einem auch hilft, Völker in anderen Ländern des Indischen Subkontinents zu verstehen. Habe noch nie ein Buch über die indische Mentalität und Kultur gelesen, das so informativ, differenziert und intelligent geschrieben wurde und das gleichzeitig noch Spaß beim Lesen macht. Hatte beim Lesen ein aha-Erlebnis nach dem anderen und habe auch Dinge erfahren, die ich so vorher noch nicht wußte oder gedacht hatte. Super! Erhellend 4 von 5 PunktenGibt es eine gemeinsame indische Identität, lässt sich eine "indische" Essenz finden, die eine Milliarde Menschen teilen? Seit der Antike berichten Reisende von Gemeinsamkeiten der unterschiedlichen indischen Völker. In diesem Band wird diese indische Identität entwickelt. Eine Welt voller Mythen, eine Welt mit einem grossen Spektrum von Wissen, auch über den Körper und Heilung ( Ayurveda), eine Welt mit deutlicher sozialer Schichtung-Kastenwesen-, eine Welt, in der die Zugehörigkeit eine grosse Rolle spielt-Rolle der Familie. Die Autoren, der Inder, Kulturwissenschaftler und Psychoanalytiker und die Frau aus dem Westen, Religionswissenschaftlerin, sind kompetent, die Breite der Fragestellung zu bearbeiten. Der Verlag versichert,hier würden neue Einsichten in eine Kultur gegeben, die zu den einflussreichsten in diesem Jahrhundert gehören wird. Die Erklärung einer Mega-Gesellschaft von ca. 1 Milliarde Menschen. Ist dies möglich ? "Allerdings läge in den offensichtlichen Qualitäten der Autoren, ihrem Fokus auf die Kultur und psychosoziale Lebensumstände, auch eine gewisse Beschränkung der Darstellung. So blieben soziologische Themen wie Staat, Korruption oder soziale Bewegungen ausgeblendet. "Brillant" wiederum findet er die Exkurse zu Familie, Sexualität, Gesundheit oder Körperwahrnehmung. Die explizite Gleichsetzung von hinduistischer Religion und indischer Kultur führe aber zu einer Dominanz der Religion gegenüber Einflüssen wie Klasse, Geschlecht oder Sprachgemeinschaft" dies wird kritisch eingewendet. Liest man in diesem Buch, lese ich über den Umgang mit der Vielfalt der Weltanschauungen, über den Umgang zwischen Männern und Frauen, stellt sich die Frage,wieso die Nation nicht in einer Orgie von Gewalt versinkt ? Das Autorenehepaar Kakar weist auf das spirituelle Fundament dieser Makro-Gesellschaft hin. Hier könnte die Basis dafür liegen, dass diese Gesellschaft nicht auseinanderfliegt. Ob man wirklich einen gemeinsamen Nenner finden kann, weiss ich nicht..."Der Versuch des Autorenpaars, mit Hilfe dieser religiösen und hinduistischen Klammer auf Teufel komm raus eine "indische Essenz" herauszudestillieren, wäre in diesem "facettenreichen Buch gar nicht nötig gewesen und wirkt auf den Rezensenten, der hier eher Amartya Sens These von den verschiedenen, fruchtbar miteinander konkurrierenden Identitäten der indischen Gesellschaft vorzieht, etwas gezwungen." ...aber in jedem Fall sind die Ausführungen sehr bemerkenswert und geben einen Einblick in eine uns doch ferne Welt. Vielleicht haben wir vom Elefanten nur den Rüssel oder den Schwanz gesehen, aber auch dadurch bekommt man über diesen Koloss Erkenntnisse. |
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