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Der Absturz: Anatomie einer Systemkrise von Hans-Peter Raddatz

Gebundene Ausgabe von Wjs
ISBN: 3937989471, Erscheinungsdatum: April 2009, Auflage: 1., Aufl.
Produktgruppe Bücher
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Produkt-Bild: Von Gott zu Allah?

Von Gott zu Allah? von Hans-Peter Raddatz

Gebundene Ausgabe von Herbig
ISBN: 3776622121, Erscheinungsdatum: Mai 2001, Auflage: 3., Aufl.
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Ein negatives Islambild vermittelt der Orientalist und Volkswirt Hans-Peter Raddatz in Von Gott zu Allah?, das einen sehr breit angelegten und an vielen Stellen schwer lesbaren Kultur- und Gesellschaftsvergleich zwischen christlichem Abendland und Islam liefert.

Im ersten Teil werden zunächst abwechselnd Stationen aus der Geistesgeschichte beider historischer Antagonisten dargestellt. Diese Gegenüberstellung soll insbesondere die Unüberbrückbarkeit der Kontraste zwischen islamischer Lebenseinstellung und -weise und derjenigen westlicher, auf rationaler Logik und Fortschrittsdenken basierender Demokratien hervorheben. Die Gründe hierfür sieht Raddatz in dem Absolutheitsanspruch der koranischen Offenbarung und ihrer Abgrenzung gegen alles Nicht-Islamische, in der immer gleich bleibenden Tradition sowie einer grundsätzlichen Gewaltbereitschaft des Islams. Den kriegerischen Charakter und das starre Zeitbewusstsein führt Raddatz auf die islamtypische Ausrichtung auf die in der Erinnerung fortbestehende Prophetentradition und die idealisierte medinensische Urgemeinde (das Medina-Modell) zurück.

Der zweite Teil befasst sich mit der Begegnung der abendländischen Kultur mit dem Islam sowie mit dem so genannten interreligiösen oder multikulturellen Dialog. Dieser ausschließlich vom christlichen Abendland geführte und daher einseitige Dialog nähere christliche Inhalte den islamischen an, wobei diejenigen Elemente, die aus islamischer Sicht eine Abwertung der Christen rechtfertigen, ausgeblendet werden. Laut Raddatz haben die christlichen Dialogpartner hier das Nachsehen: Es bestehe die Gefahr, dass die mehr oder weniger abgelehnte christliche Eigenkultur der modernen westlichen Gesellschaft, die immer stärker ihre Vergangenheit leugne und zur Übernahme von fremdkulturellen Einflüssen auffordere, sich allmählich auflöse. Dieser Identitätsverlust des Christentums, das sich auf dem Weg zu einem islamfördernden "Chrislam" befinde, gepaart mit der Dominanz von materiellem Denken und globalem Wirtschaftsinteresse in der westlichen Welt werde letztendlich die Expansion und Herrschaft des Islams in Europa mit Schwerpunkt in Deutschland herbeiführen. Das Fragezeichen im Buchtitel impliziert diese Möglichkeit bereits und soll wohl der vom Autor intendierten Warnung vor einer unkontrollierten Zuwanderung von Muslimen in Deutschland mehr Ausdruck verleihen.

Der Haupteinwand, der hier erhoben werden muss, liegt in der vom Autor vertretenen radikalen Sichtweise begründet, mit der er vehement die Existenz eines gemäßigten und friedlichen Islams negiert. So kritisiert er den interreligiösen Dialog in Deutschland, der den Islam fälschlicherweise als tolerant und friedlich hinstelle und Fundamentalismus von dem eigentlichen -- einem gemäßigten -- Islam unterscheide. Dementsprechend leugnet er auch die durchaus existierende islamische Auslegung des Begriffes des "djihad" als "Anstrengung im Glauben" und beschränkt diese auf den alleinigen Wortsinn "Kampf, Heiliger Krieg". Für ihn stellt der einzige Grund des Islams, seine Expansion nicht energisch zu betreiben, das Nichtvorhandensein einer ausreichenden Zahl muslimischer Kämpfer dar. Dem ist jedoch die jahrhundertelange friedliche Koexistenz von Muslimen, Christen und Juden in den verschiedensten Ländern entgegenzusetzen. --Susan Radwan

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Produkt-Bild: Allah im Wunderland: Geld, Sex und Machteliten

Allah im Wunderland: Geld, Sex und Machteliten von Hans-Peter Raddatz

Broschiert von Western Orient Institute
ISBN: 3000262695, Erscheinungsdatum: Mai 2009
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Produkt-Bild: Die türkische Gefahr?: Risiken und Chancen

Die türkische Gefahr?: Risiken und Chancen von Hans-Peter Raddatz

Gebundene Ausgabe von Herbig
ISBN: 3776650133, Erscheinungsdatum: Juli 2007, Auflage: Neuauflage.
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Produktbeschreibung

DIE TÜRKISCHE GEFAHR?
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Produkt-Bild: Allahs Frauen: Djihad zwischen Scharia und Demokratie

Allahs Frauen: Djihad zwischen Scharia und Demokratie von Hans-Peter Raddatz

Gebundene Ausgabe von Herbig
ISBN: 3776624485, Erscheinungsdatum: August 2005, Auflage: Aufl.
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Produkt-Bild: Iran: Persische Hochkultur und irrationale Macht

Iran: Persische Hochkultur und irrationale Macht von Hans-Peter Raddatz

Gebundene Ausgabe von Herbig
ISBN: 3776624884, Erscheinungsdatum: Juni 2006
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Die türkische Gefahr? Risiken und Chancen von Hans-Peter Raddatz

Gebundene Ausgabe von Herbig Verlag
ISBN: 3776623926, Erscheinungsdatum: Sept. 2004, Auflage: 2., Aufl.
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Produkt-Bild: Von Allah zum Terror? Der Djihad und die Deformierung des Westens

Von Allah zum Terror? Der Djihad und die Deformierung des Westens von Hans-Peter Raddatz

Gebundene Ausgabe von Herbig
ISBN: 377662289X, Erscheinungsdatum: Sept. 2002, Auflage: 2., Aufl.
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Produkt-Bild: Allahs Schleier: Die Frau im Kampf der Kulturen

Allahs Schleier: Die Frau im Kampf der Kulturen von Hans-Peter Raddatz

Gebundene Ausgabe von Herbig
ISBN: 3776623667, Erscheinungsdatum: Januar 2004, Auflage: 1., Aufl.
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Produkt-Bild: Von Gott zu Allah?: Christentum und Islam in der liberalen Fortschrittsgesellschaft

Von Gott zu Allah?: Christentum und Islam in der liberalen Fortschrittsgesellschaft von Hans-Peter Raddatz

Gebundene Ausgabe von Herbig Verlag
ISBN: 3776630108, Erscheinungsdatum: Januar 2005, Auflage: 3., überarb. A. Sonderausgabe.
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Produktbeschreibung

Von Gott zu Allah? Christentum und Islam in der liberalen Fortschrittsgesellschaft

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Ein negatives Islambild vermittelt der Orientalist und Volkswirt Hans-Peter Raddatz in Von Gott zu Allah?, das einen sehr breit angelegten und an vielen Stellen schwer lesbaren Kultur- und Gesellschaftsvergleich zwischen christlichem Abendland und Islam liefert.

Im ersten Teil werden zunächst abwechselnd Stationen aus der Geistesgeschichte beider historischer Antagonisten dargestellt. Diese Gegenüberstellung soll insbesondere die Unüberbrückbarkeit der Kontraste zwischen islamischer Lebenseinstellung und -weise und derjenigen westlicher, auf rationaler Logik und Fortschrittsdenken basierender Demokratien hervorheben. Die Gründe hierfür sieht Raddatz in dem Absolutheitsanspruch der koranischen Offenbarung und ihrer Abgrenzung gegen alles Nicht-Islamische, in der immer gleich bleibenden Tradition sowie einer grundsätzlichen Gewaltbereitschaft des Islams. Den kriegerischen Charakter und das starre Zeitbewusstsein führt Raddatz auf die islamtypische Ausrichtung auf die in der Erinnerung fortbestehende Prophetentradition und die idealisierte medinensische Urgemeinde (das Medina-Modell) zurück.

Der zweite Teil befasst sich mit der Begegnung der abendländischen Kultur mit dem Islam sowie mit dem so genannten interreligiösen oder multikulturellen Dialog. Dieser ausschließlich vom christlichen Abendland geführte und daher einseitige Dialog nähere christliche Inhalte den islamischen an, wobei diejenigen Elemente, die aus islamischer Sicht eine Abwertung der Christen rechtfertigen, ausgeblendet werden. Laut Raddatz haben die christlichen Dialogpartner hier das Nachsehen: Es bestehe die Gefahr, dass die mehr oder weniger abgelehnte christliche Eigenkultur der modernen westlichen Gesellschaft, die immer stärker ihre Vergangenheit leugne und zur Übernahme von fremdkulturellen Einflüssen auffordere, sich allmählich auflöse. Dieser Identitätsverlust des Christentums, das sich auf dem Weg zu einem islamfördernden "Chrislam" befinde, gepaart mit der Dominanz von materiellem Denken und globalem Wirtschaftsinteresse in der westlichen Welt werde letztendlich die Expansion und Herrschaft des Islams in Europa mit Schwerpunkt in Deutschland herbeiführen. Das Fragezeichen im Buchtitel impliziert diese Möglichkeit bereits und soll wohl der vom Autor intendierten Warnung vor einer unkontrollierten Zuwanderung von Muslimen in Deutschland mehr Ausdruck verleihen.

Der Haupteinwand, der hier erhoben werden muss, liegt in der vom Autor vertretenen radikalen Sichtweise begründet, mit der er vehement die Existenz eines gemäßigten und friedlichen Islams negiert. So kritisiert er den interreligiösen Dialog in Deutschland, der den Islam fälschlicherweise als tolerant und friedlich hinstelle und Fundamentalismus von dem eigentlichen -- einem gemäßigten -- Islam unterscheide. Dementsprechend leugnet er auch die durchaus existierende islamische Auslegung des Begriffes des "djihad" als "Anstrengung im Glauben" und beschränkt diese auf den alleinigen Wortsinn "Kampf, Heiliger Krieg". Für ihn stellt der einzige Grund des Islams, seine Expansion nicht energisch zu betreiben, das Nichtvorhandensein einer ausreichenden Zahl muslimischer Kämpfer dar. Dem ist jedoch die jahrhundertelange friedliche Koexistenz von Muslimen, Christen und Juden in den verschiedensten Ländern entgegenzusetzen. --Susan Radwan

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