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Zwischen Profit und Moral: Für eine menschliche Wirtschaft von Heinrich von Pierer, Karl Homann, Gertrude Lübbe- WolfGebundene Ausgabe von Carl Hanser Verlag GmbH & CO. KGISBN: 3446224602, Erscheinungsdatum: August 2003, Auflage: 1 Produktgruppe Bücher |
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ProduktbeschreibungMaßlose Abfindungen für Top-Manager, Bilanzmanipulationen und Insidergeschäfte auf der einen Seite, Massenentlassungen, Umweltkatastrophen und betrogene Kleinaktionäre auf der anderen Seite Was wir jetzt brauchen, ist eine Ethik für die Wirtschaft.Nach den Skandalen der letzten Zeit wird der Ruf nach der ethischen Verantwortung der Unternehmen immer lauter. Doch können sie es sich überhaupt leisten, moralisch zu handeln, wenn sie gleichzeitig Gewinn erzielen wollen? Für global agierende Unternehmen ist die Lage noch schwieriger An welchen Werten sollen sie sich orientieren? Gibt es moralische Standards, die für jeden Teil der Welt, für jede Kultur gelten? Und wer legt diese fest Die Unternehmen selbst? Die Kirchen? Der Staat? Drei renommierte Autoren diskutieren diese hochbrisanten Fragen und kommen zu überraschenden Ergebnissen Unternehmen, die sich an moralische Standards halten, tun nicht nur etwas für Ihr Renommee, sondern haben davon auch ganz handfeste finanzielle Vorteile.Ein Plädoyer für eine menschliche Wirtschaft. 3446224602LangtextFortsetzungAus der Amazon.de-RedaktionManager geraten außer Kontrolle, Bürger belügen das Finanzamt. Es gibt scheinbar keine Moral mehr in diesem Land. Weder im Alltag noch in der Wirtschaft. Sagen die Moralhüter. Was tun? Die Gesetze verschärfen? Nicht unbedingt. Kontrolle ist gut, aber Vertrauen genauso. Antworten Verfassungsrichterin Lübbe-Wolff, Wirtschaftsethiker Karl Homann sowie Siemens-Chef Heinrich von Pierer. Es kommt darauf an, die Balance zu finden. Wir müssen lernen, institutionell zu denken. Wie können wir die Rahmenbedingungen so gestalten, dass Menschen sich aus eigenem Interesse so verhalten, dass es uns allen nützt? Dazu gehört auch, die Gehälter von Topmanagern zu veröffentlichen. Die Kernthese des Buches ist eindeutig: Nicht nur Kontrolle, sondern auch Vertrauen schaffen und unternehmerisches Verhalten, das Moral ernst nimmt. Ein Beispiel von Verfassungsrichterin Lübbe-Wolff, zeigt, was damit gemeint ist: Bislang können Unternehmen als solche in Deutschland nicht strafbar gemacht werden. Im angloamerikanischen Rechtskreis ist die Strafbarkeit von Unternehmen dagegen längst anerkannt. In den USA können für Unternehmen, die gegen Umweltvorschriften verstoßen, massive Strafen verhängt werden. Das Interessanteste daran sind die positiven Anreize, welche die Amerikaner damit verknüpft haben: Die Firmen können sich entlasten, wenn sie nachweisen können, dass sie ein praktisch wirksames internes Kontrollsystem eingerichtet haben. Das schafft Motivation zum Aufbau und zur Pflege eines solchen internen Kontrollsystems. Die Erfahrungen mit dieser positiven Anreizwirkung des Unternehmensstrafrechts sind sehr gut. Ein Buch, das nicht auf der Ebene üblicher Moralpredigten spielt, sondern Ross und Reiter nennt. --Anja Dilk Lade Kundenrezensionen... |
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Umweltverträgliche Abfallverwertung von Gertrude Lübbe-WolfBroschiert von NOMOS VerlagsgesellschaftISBN: 3789071013, Erscheinungsdatum: Januar 2001, Auflage: 1. Aufl. Produktgruppe Bücher |
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