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Fünf Deutschland und ein Leben: Erinnerungen von Fritz SternFriedrich Griese (Übersetzer)Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag Angebote bei Amazon: ab EUR 1,94 ISBN: 3423345616, Erscheinungsdatum: Sept. 2009 Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.de-RedaktionFritz Stern, 1926 in Breslau als Sohn zum Protestantismus konvertierter deutscher Juden geboren und 1938 mit seinen Eltern vor den Nazis in die USA emigriert, ist einer der bedeutendsten Historiker des 20. Jahrhunderts. Dass er zugleich ein großer Schriftsteller ist, der fesselnd zu erzählen weiß, belegt seine überaus lesenswerte Autobiografie Fünf Deutschland und ein Leben. Darin rekapituliert Stern neben seiner eigenen Lebensgeschichte und der Geschichte seiner Familie zugleich die Geschichte der nicht weniger als fünf deutschen Staaten, die er während seines Lebens aus der Nähe und der Ferne studieren konnte. Jahrzehntelang, bekennt der Autor, habe er davor zurückgeschreckt, über seine privaten Erfahrungen zu schreiben -- er ?wollte das Fachliche und das Persönliche säuberlich getrennt halten?. Doch nachdem er zum ersten Mal wieder in seiner seinerzeit deutschen Geburtsstadt gewesen sei, die nun zu Polen gehörte, schrieb er darüber einen persönlichen Bericht für seine Kinder. Überschrieben war dieser Bericht ?Heimkehr 1979?: ein Titel, der, wie ihm später bewusst wurde, zumindest voller Ironie war, vielleicht sogar Ausdruck einer Selbsttäuschung. Dass er nach all den Jahren seine Geburtsstadt besuchte, erklärt sich der Autor damit, dass er sich wohl ?aus irgendeinem Grund davon überzeugen musste, dass mein Elternhaus zerstört war und das Land meiner Geburt nicht mehr existierte?. Sein Verlustgefühl, so der Autor weiter, sei überlagert gewesen von einer alles beherrschenden Dankbarkeit dafür, dass er in den Vereinigten Staaten eine zweite, bessere Heimat gefunden hatte. Immerhin: Mit diesem Bericht, den Stern im Einführungskapitel dieses Bandes abdruckt, hatte er erstmals sein Prinzip einer strikten Trennung von Fachlichem und Persönlichem gebrochen. Und zum Glück für uns Leser tut er dies auch in diesem Buch, dessen Lektüre sich durch die kluge und erzählerisch gekonnte Verknüpfung von fachlichem Wissen und persönlicher Erfahrungen zu einem beeindruckenden Bildungserlebnis weitet. -- Hasso Greb Lade Kundenrezensionen... |
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Gold und Eisen. Bismarck und sein Bankier Bleichröder von Fritz SternBroschiert von C.H. BeckAngebote bei Amazon: ab EUR 11,48 ISBN: 3406568475, Erscheinungsdatum: März 2008, Auflage: 1 Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.de-RedaktionProfessor emeritus Fritz R. Stern der New Yorker Columbia Universität, Gewinner des Friedenspreises des deutschen Buchhandels 1999, zählt in den USA und weltweit zu den wichtigsten Historikern der jüngeren deutschen Geschichte überhaupt. Mehrfach ausgezeichnet ist Stern unter anderem auch Mitglied des deutschen Ordens "Pour le Mérite", und steht damit in einer Reihe mit bekannten Persönlichkeiten wie Johannes Brahms, Charles Darwin und Albert Einstein. Gold und Eisen, eine faszinierende kulturpsychologische Biographie Otto von Bismarcks und seines jüdischen Bankiers Gerson Bleichröder, gilt -- neben The Politics of Cultural Despair -- als Hauptwerk des stets nach Völkerverständigung strebenden deutsch-amerikanischen Historikers. Das Buch ist ein absolutes Muß für jeden Studenten der deutschen Geschichte. Hier werden die zentralen Themen behandelt: Geld und Diplomatie, Wirtschaft und Politik, Juden und Deutsche. Die zwei Figuren Bismarck und Bleichröder -- der eine preußischer Junker, der andere jüdischer Großbürger -- hätten verschiedener nicht sein können, doch ihre Schicksale waren über drei Jahrzehnte eng miteinander verbunden. Ihre komplizierte Beziehung sieht Stern als symptomatisch für das Aufeinanderprallen zweier Welten: die neue Welt des aufstrebenden Kapitalismus und kosmopolitischen Liberalismus und die alte, feudale Welt des preußischen Landadels. Die Tatsache, daß diese Welten mehr oder weniger erfolgreich vereint werden konnten, zeigt, daß man das Deutsche Kaiserreich keineswegs nur als Vorboten des Dritten Reiches sehen darf. Stern selbst sagt zum Kernthema seines Buches: "Die Wechselbeziehung zwischen psychischen und politischen Faktoren hat mich fasziniert. Es gibt nicht nur sogenannte materielle Interessen, sondern ganz besonders auch psychische. Die einen sind meist klarer als die anderen -- verschwiegen werden oft beide." Fritz Stern, der Breslauer, der in der 30er Jahren mit seinen Eltern flüchten mußte, aber dennoch vom Land seiner Geburt gefesselt ist, beobachtet deutsche Geschichte und Gegenwart aus einer Perspektive, deren Klarheit wohl erst durch den psychischen Abstand des Exils ermöglicht wurde. Stern ist inzwischen durch und durch Amerikaner, aber seit fünf Jahrzehnten hat er sich produktiv in Themen der deutschen Geschichte und Politik eingemischt. --Marven Krug Lade Kundenrezensionen... |
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Unser Jahrhundert: Ein Gespräch von Helmut Schmidt, Fritz SternGebundene Ausgabe von C.H. BeckAngebote bei Amazon: ab EUR 3,00 ISBN: 3406601324, Erscheinungsdatum: Februar 2010, Auflage: 1 Produktgruppe Bücher |
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Produktbeschreibung
Ein Gespräch
"Fangen Sie an, Fritz" - mit diesem Satz beginnt ein Gespräch unter Freunden. Helmut Schmidt und Fritz Stern kennen sich seit vielen
Jahren und haben sich im Sommer 2009 zusammengesetzt, um über Themen miteinander zu reden, die ihnen am Herzen liegen: Erfahrungen und
Lehren aus der Geschichte, das gemeinsam erlebte Jahrhundert, Menschen, die ihnen begegnet sind. Aus der Amazon.de-RedaktionNicht schon wieder! Gibt es denn außer Helmut Schmidt (oder Richard von Weizsäcker) wirklich niemanden, der kompetent und umfassend über das 20. Jahrhundert Auskunft zu geben vermag? Bei aller Wertschätzung ist der Altkanzler doch nun wirklich im vergangenen Jubeljahr anlässlich seines Neunzigsten mehr als ausführlich zu Wort gekommen. Doch gemach! Schließlich hat da ja noch ein Anderer am Gesprächstisch gesessen. Und was für einer. Nicht ganz so alt an Jahren zwar, aber was Weisheit und Lebenserfahrung angeht, seinem Gesprächspartner in jeder Hinsicht ebenbürtig. Zudem als Sprössling einer deutsch-jüdischen Emigrantenfamilie und als führender US-Historiker sozusagen qua Geburt und Profession Experte für alles, was das zurückliegende Jahrhundert an Leben, Leiden und Lehren bereithielt. Dementsprechend handelt es sich bei dem Gespräch, das hier dokumentiert wird, um alles andere als um den Austausch von Höflichkeiten und das Schwelgen zweier Greise in den Erinnerungen an gute wie schlechte, alte Zeiten. Zwar ist Fritz Stern seinem unverhohlen bewunderten Gegenüber seit über drei Jahrzehnten in Freundschaft verbunden. Doch die Beziehung der Beiden ist nicht zuletzt aufgrund der geographischen Distanz dann doch nicht so innig, als dass der Eine den Anderen ohnehin in- und auswendig kennt. Davon kann der Leser profitieren. Denn so entspinnt sich eine äußerst lebhafte Diskussion, weit davon entfernt, sich gegenseitig nur mit Stichworten zu bedienen. Hier sitzen sich zwei Persönlichkeiten auf Augenhöhe gegenüber. Gleichermaßen belesen und eloquent, scheuen sie auch nicht davor zurück, dem Anderen Paroli zu bieten oder sogar in die Parade zu fahren ? was sich ja insbesondere in Anbetracht der berühmt berüchtigten Apodiktik Helmut Schmidts in einem echten Disput kaum vermeiden lässt. Geradezu rührend andererseits, wie Fritz Stern in solchen Fällen den Freund behutsam aber bestimmt auf den Boden zurückholt, wenn sich der einmal verstiegen hat: wenn er beispielsweise das Hohelied auf den Keynesianismus des NS-Chefökonomen Hjalmar Schacht anstimmt oder über die genetische Disposition der Deutschen zum Massenmord sinniert. Insgesamt eine ebenso spannende wie lehrreiche Geschichtsstunde, in der nicht nur die Vergangenheit Revue passiert, sondern auch die Probleme der Gegenwart nicht zu kurz kommen. ? Arnold Abstreiter Lade Kundenrezensionen... |
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Fünf Deutschland und ein Leben: Erinnerungen von Fritz SternFriedrich Griese (Übersetzer)Gebundene Ausgabe von Beck Angebote bei Amazon: ab EUR 4,34 ISBN: 3406558119, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: 9 Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.de-RedaktionFritz Stern, 1926 in Breslau als Sohn zum Protestantismus konvertierter deutscher Juden geboren und 1938 mit seinen Eltern vor den Nazis in die USA emigriert, ist einer der bedeutendsten Historiker des 20. Jahrhunderts. Dass er zugleich ein großer Schriftsteller ist, der fesselnd zu erzählen weiß, belegt seine überaus lesenswerte Autobiografie Fünf Deutschland und ein Leben. Darin rekapituliert Stern neben seiner eigenen Lebensgeschichte und der Geschichte seiner Familie zugleich die Geschichte der nicht weniger als fünf deutschen Staaten, die er während seines Lebens aus der Nähe und der Ferne studieren konnte. Jahrzehntelang, bekennt der Autor, habe er davor zurückgeschreckt, über seine privaten Erfahrungen zu schreiben -- er ?wollte das Fachliche und das Persönliche säuberlich getrennt halten?. Doch nachdem er zum ersten Mal wieder in seiner seinerzeit deutschen Geburtsstadt gewesen sei, die nun zu Polen gehörte, schrieb er darüber einen persönlichen Bericht für seine Kinder. Überschrieben war dieser Bericht ?Heimkehr 1979?: ein Titel, der, wie ihm später bewusst wurde, zumindest voller Ironie war, vielleicht sogar Ausdruck einer Selbsttäuschung. Dass er nach all den Jahren seine Geburtsstadt besuchte, erklärt sich der Autor damit, dass er sich wohl ?aus irgendeinem Grund davon überzeugen musste, dass mein Elternhaus zerstört war und das Land meiner Geburt nicht mehr existierte?. Sein Verlustgefühl, so der Autor weiter, sei überlagert gewesen von einer alles beherrschenden Dankbarkeit dafür, dass er in den Vereinigten Staaten eine zweite, bessere Heimat gefunden hatte. Immerhin: Mit diesem Bericht, den Stern im Einführungskapitel dieses Bandes abdruckt, hatte er erstmals sein Prinzip einer strikten Trennung von Fachlichem und Persönlichem gebrochen. Und zum Glück für uns Leser tut er dies auch in diesem Buch, dessen Lektüre sich durch die kluge und erzählerisch gekonnte Verknüpfung von fachlichem Wissen und persönlicher Erfahrungen zu einem beeindruckenden Bildungserlebnis weitet. -- Hasso Greb Lade Kundenrezensionen... |
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Moderne Historiker: Klassische Texte von Voltaire bis zur GegenwartFritz Stern (Herausgeber), Jürgen Osterhammel (Herausgeber)Gebundene Ausgabe von Beck Angebote bei Amazon: ab EUR 19,90 ISBN: 3406616135, Erscheinungsdatum: Februar 2011, Auflage: 1 Produktgruppe Bücher |
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Das feine Schweigen: Historische Essays von Fritz SternGebundene Ausgabe von C.H.BeckAngebote bei Amazon: ab EUR 0,01 ISBN: 340645674X, Erscheinungsdatum: Sept. 1999, Auflage: 1 Produktgruppe Bücher |
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Verspielte Größe. Essays zur Deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts von Fritz SternTaschenbuch von C.H. Beck VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 4,40 ISBN: 340649420X, Erscheinungsdatum: Sept. 2002, Auflage: 3. Aufl. Produktgruppe Bücher |
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Kulturpessimismus als politische Gefahr: Eine Analyse nationaler Ideologie in Deutschland von Fritz SternAlfred P. Zeller (Übersetzer)Gebundene Ausgabe von Klett-Cotta Angebote bei Amazon: ab EUR 8,00 ISBN: 3608941363, Erscheinungsdatum: Oktober 2005, Auflage: 1., Aufl. Produktgruppe Bücher |
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Unser Jahrhundert: Ein Gespräch von Helmut Schmidt, Fritz SternBroschiert von Pantheon VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 8,86 ISBN: 3570551245, Erscheinungsdatum: Juni 2011 Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.de-RedaktionNicht schon wieder! Gibt es denn außer Helmut Schmidt (oder Richard von Weizsäcker) wirklich niemanden, der kompetent und umfassend über das 20. Jahrhundert Auskunft zu geben vermag? Bei aller Wertschätzung ist der Altkanzler doch nun wirklich im vergangenen Jubeljahr anlässlich seines Neunzigsten mehr als ausführlich zu Wort gekommen. Doch gemach! Schließlich hat da ja noch ein Anderer am Gesprächstisch gesessen. Und was für einer. Nicht ganz so alt an Jahren zwar, aber was Weisheit und Lebenserfahrung angeht, seinem Gesprächspartner in jeder Hinsicht ebenbürtig. Zudem als Sprössling einer deutsch-jüdischen Emigrantenfamilie und als führender US-Historiker sozusagen qua Geburt und Profession Experte für alles, was das zurückliegende Jahrhundert an Leben, Leiden und Lehren bereithielt. Dementsprechend handelt es sich bei dem Gespräch, das hier dokumentiert wird, um alles andere als um den Austausch von Höflichkeiten und das Schwelgen zweier Greise in den Erinnerungen an gute wie schlechte, alte Zeiten. Zwar ist Fritz Stern seinem unverhohlen bewunderten Gegenüber seit über drei Jahrzehnten in Freundschaft verbunden. Doch die Beziehung der Beiden ist nicht zuletzt aufgrund der geographischen Distanz dann doch nicht so innig, als dass der Eine den Anderen ohnehin in- und auswendig kennt. Davon kann der Leser profitieren. Denn so entspinnt sich eine äußerst lebhafte Diskussion, weit davon entfernt, sich gegenseitig nur mit Stichworten zu bedienen. Hier sitzen sich zwei Persönlichkeiten auf Augenhöhe gegenüber. Gleichermaßen belesen und eloquent, scheuen sie auch nicht davor zurück, dem Anderen Paroli zu bieten oder sogar in die Parade zu fahren ? was sich ja insbesondere in Anbetracht der berühmt berüchtigten Apodiktik Helmut Schmidts in einem echten Disput kaum vermeiden lässt. Geradezu rührend andererseits, wie Fritz Stern in solchen Fällen den Freund behutsam aber bestimmt auf den Boden zurückholt, wenn sich der einmal verstiegen hat: wenn er beispielsweise das Hohelied auf den Keynesianismus des NS-Chefökonomen Hjalmar Schacht anstimmt oder über die genetische Disposition der Deutschen zum Massenmord sinniert. Insgesamt eine ebenso spannende wie lehrreiche Geschichtsstunde, in der nicht nur die Vergangenheit Revue passiert, sondern auch die Probleme der Gegenwart nicht zu kurz kommen. ? Arnold Abstreiter Lade Kundenrezensionen... |
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Der Traum vom Frieden und die Versuchung der Macht: Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert von Fritz SternGebundene Ausgabe von PantheonAngebote bei Amazon: ab EUR 5,82 ISBN: 3570550133, Erscheinungsdatum: Oktober 2006 Produktgruppe Bücher |
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