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Skandal im Jagdschloss Grunewald: Männlichkeit und Ehre im deutschen Kaiserreich von Wolfgang WippermannGebundene Ausgabe von Primus VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 19,90 ISBN: 3896788108, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 1., Auflage |
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Basiswissen IT-Berufe, EURO, Einfache IT-Systeme: Lehr-/Fachbuch von Franz-Josef Lintermann, Udo Schaefer, Walter Schulte-Göcking, Walter Schulte- GöckingTaschenbuch von Bildungsverlag EINSAngebote bei Amazon: ab EUR 10,99 ![]() 2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3823711407, Erscheinungsdatum: Sept. 2010, Auflage: 6. |
5 Kundenrezensionen:Sehr schlechtes Nachschlagewerk 2 von 5 PunktenIch musste mir das Buch im Zuge meiner Ausbildung zulegen, und habe dementsprechend auch einige Zeit damit verbracht. Kann das Buch in keiner Weise empfehlen, habe mich mehrmals massiv darüber geärgert, weil es zum Teil völlig unlogisch aufgebaut ist. Und hat man dann mal etwas darin gefunden, was man wirklich wissen wollte, war der Bereich sehr knapp beschrieben, oder die Informationen zu dem Thema waren nicht an dem Punkt an dem man gerade war, sondern ohne wirklich erkennbare Logik in weiteren Teilen des Buches verstreut. Wer es für seine Ausbildung "braucht", wird wohl nicht drum herum kommen, allen anderen kann man nur raten die Finger davon zu lassen und auf bessere Nachschlagewerke umzulenken. Stellenweise Lückenhaft und Inaktuell 2 von 5 PunktenHeute haben wir in der Berufsschule dieses Buch in der aktuellen Auflage erhalten. Schon nach kurzem Blättern musste ich das Fehlen bzw. die Inaktualität einiger Informationen feststellen. Im Kapitel über die Datenträger steht z.B., dass CDs immer von innen nach außen gelesen werden (richtig soweit... ein Exot mal aussen vor) und sich hierbei die Umdrehungsgeschwindigkeit konstant verringert, je weiter der Laser nach außen kommt CLV-Verfahren). Das CAV-Verfahren, das bei höheren Geschwindigkeiten angewandt wird, wird in dem Buch anscheinend vollkommen verschwiegen. Das Nächste, was mir auffiel, waren die Informationen zu OS X. Es wird zwar das aktuelle Leopard besprochen, dies aber im Zusammenhang mit völlig veralteten Informationen wie "Rendezvouz", das schon länger "Bonjour" heißt. Sherlock wird als eine von 150 Neuheiten und der Finder als Suchfunktion angepriesen. Mit im Paket befindet sich laut Buch noch immer AppleWorks, das bekanntermaßen schon länger von iLife und iWork abgelöst wurde. Ich nehme mal an, dass Macs laut Buch auch immer noch mit PPCs ausgerüstet werden. Ich habe mir den Windows-Teil des Buches bisher noch nicht durchgelesen (ist halt ein wenig länger), erwarte hier aber ähnliche "Zustände". Für ein aktuelles Lehrbuch ist sowas inakzeptabel! Schlecht recherchiert und mit Fehlern 1 von 5 PunktenAlso ich habe nun 2 Auflagen von diesem Buch gekauft und muss sagen das dieses Buch einfach nur schwer enttäuscht. Es sind nur oberflächliche Erklärungen vorhanden und zudem werden Begrifflichkeiten teilweise völlig falsch definiert. Als Informatiker muss ich sagen das die Begriffe schlicht und einfach Falsch erklärt sind. Beispiel: In dem Buch werden heutige mobile PCs als "Laptops" bezeichnet. Dies ist aber total falsch da laut definition der Laptop eine vorentwicklung der heutigen Notebooks ist. Laptops gibt es definitiv nur noch im Museum. Alle mobilen PCs heissen laut definition Notebook. Daher gibt es für dieses Buch nur einen Stern. Finger weg! 1 von 5 PunktenIch musste mir dieses Buch (5. Auflage) für die Berufsschule kaufen weil unser Lehrer seinen Unterricht darauf aufbaut. Das Buch versucht ein Nachschlagewerk für die IT-Berufe zu sein. Hauptsächlich richtet es sich an Auszubildende in IT-Berufen und soll der Prüfungsvorbereitung dienen. Die einzelnen Themenbereiche werden stellenweise nur sehr kurz und oberflächlich angeschnitten. Tieferen Einblick bietet dieses Buch nicht und viele Bereiche sind auch schon veraltet. Gravierend sind die Fehler in diesem Buch. Begriffe werden falsch verwendet, Schaubilder & Tabellen sind fehlerhaft und bei einigen Rechnungen stimmen die Werte nicht. Außerdem werden bei den Übungsaufgaben Begriffe oder z.B. Rechenmethoden abgefragt, die im entsprechenden Kapital gar nicht behandelt wurden, wodurch man gezwungen wird im Internet nach Informationen zu suchen. Fazit: Gerade bei der schnelllebigen IT Welt macht dieses Buch überhaupt keinen Sinn. Wer zu den Themen wirklich Informationen sucht, der findet diese ausführlicher und kompetenter erläutert im Internet. Das Lehrer an Berufsschulen ihren Unterricht nach diesem Buch ausrichten ist erschreckend. Falsche Auflage bekommen :( 2 von 5 PunktenHallo, zu dem Buch selber, kann ich noch nicht viel sagen, nur habe ich diesen Artikel hier bestellt, der die 5. Auflage sein soll. Erhalten habe ich die 4.... leider ist schon der Firmenstempel drin, da es für die Ausbildung über die Firma lief. Somit kann ich es nicht mehr umtauschen... :( Schade. |
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Von Ratlosen und Löwenherzen: Eine kurzweilige, aber nützliche Geschichte des englischen Mittelalters von Rebecca GabléTaschenbuch von Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag)Angebote bei Amazon: ab EUR 9,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3404642422, Erscheinungsdatum: Sept. 2010, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-RedaktionGönnen wir ihr die kleine Auszeit. Nach sechs fast schon obligatorischen Tausendseitern, mittelalterliche Blockbuster allesamt, mit denen Rebecca Gablé ihre Fangemeinde in den letzten Jahren verwöhnte, folgt nun die wohlverdiente Verschnaufpause. Und wie sieht die bei einer Literaturwissenschaftlerin, Fachfrau in Sachen Mediävistik und passionierten England-Reisenden wohl aus? Richtig! Sie schreibt ein Sachbuch übers Mittelalter in England. Und fängt sogleich an, den etwas verwaschenen Begriff zeitlich zu fixieren: Von der Völkerwanderung Ende des 3. Jahrhunderts bis zur Verbreitung des Buchdrucks Ende des 15. Jahrhunderts. Basta! Kein geringes Vorhaben auf gerade mal 230 Seiten. Doch Frau Gablé erweist sich auch in der kleinen Sachbuchform als Meisterin. Alles begann im 4. Jahrhundert mit dem Abzug der Römer, die genug Trouble in der Heimat hatten. Wilde Pikten und Scoten hatten sich überdies auf dem neblichten Eiland als lästige Wanzen erwiesen. Die zurückgebliebenen britischen Kelten hatten aber am römischen Lifestyle nicht wenig Gefallen gefunden. So ging?s los. Um sich nun ihrerseits die blauen Barbaren aus dem kargen Norden vom Halse zu halten, engagierten sie Kampfverbände aus Norddeutschland ? und schon waren sie da ? die Angelsachsen. In diesem Stile lässt sich Geschichte erfolgreich vermitteln. Nicht einschläfernd, forsch bis kess im Ton. Nichts weniger zeichnet eine Bestsellerautorin aus! Vom ?Volk der Angeln? und ihrem ?Engla-Land?, über Alfred den Großen, Englands sagenhaften ersten King, der 878 den Dänen den Garaus machte, bis hin zu Herrschern, deren Namen Sven Gabelbart, Edmund Eisenseite oder Harald Hasenfuß eher unfreiwillig komische Naturen verhießen; oder dem frühen Gotteskrieger Richard Löwenherz, der hinter deutsch-österreichischem Gemäuer vor sich hinfaulte -, Madame Gablé wartet zur Auflockerung ihrer Geschichtsstunde mit allerlei Kuriosa und Skurrilitäten auf. Dies verheißt eine Menge Lesespaß, zugunsten dessen die historische Akkuratesse bei der Fülle des Materials bisweilen schmunzelnd übersehen werden sollte. Kleine, aber hübsche verlegerische Serviceleistung: Das Buchcover lässt sich zum königlichen Stammbaum entfalten. Und nach der Lektüre wird man wenigstens einige der sprichwörtlichen britischen Schrullen etwas besser verstehen. Dermaßen präpariert, freuen wir uns auf den nächsten großen Gablé-Wurf.?Ravi Unger 5 Kundenrezensionen:Englische Geschichte, mit einem Augenzwinkern vermittelt 5 von 5 PunktenBei diesem Hörbuch haben sich zwei gefunden, die zusammen zu passen scheinen: Rebecca Gablé, die es mit ihrem feinen Humor auf äußerst unterhaltsame Weise ebenso versteht, einem die englische Geschichte ein wenig näher zu bringen, wie sie auf die Schippe zu nehmen, und Andreas Fröhlich, der als "Vorleser" ihres Werkes wieder einmal seine Vielseitigkeit unter Beweis stellt und auf einfühlsame Weise sowohl die ernsten wie auch die witzigen Seiten dieser Produktion mit seiner Stimme ins rechte Licht zu rücken weiß. Allen Interessierten sei vor allem Folgendes gesagt: Man muss kein Fan englischer Geschichte sein, um dieses Hörbuch genießen zu können. Ich habe mich vorher nie näher mit dem Thema beschäftigt. Dennoch habe ich jede einzelne Minute genossen. Historische Fakten werden inklusive Jahreszahlen anschaulich präsentiert, die einzelnen Herrscher inklusive ihres Hofstaates beleuchtet. Die Autorin erlaubt es sich aber auch ganz bewusst, eigene Beurteilungen und manchmal augenzwinkernde Anekdoten über Volk und Obrigkeit mit in ihr Werk einzubauen, was von Andreas Fröhlich durch unterschiedliche Lesearten und Betonungen immer wieder wunderbar in Szene gesetzt wird. Überhaupt lebt dieses Hörbuch meiner Meinung nach besonders durch seinen Sprecher, dem Monotonie ein Fremdwort zu sein scheint und der es immer wieder versteht, einen ebenso lachen wie schaudern zu lassen - je nachdem, ob es um die nicht sehr ambitionierten Pläne eines schwulen Königs geht, die Homosexualität in seinem Lande auszumerzen und seinen Bischof, der darüber schier verzweifelt, oder um die Gräueltaten, die bisweilen an politischen Feinden begangen wurden und wo so mancher Herrscher auch vor Kindern nicht Halt machte. Interessant fand ich inhaltlich vor allem, dass auch immer wieder die Verhältnisse in der einfachen Bevölkerung beleuchtet werden. Darüber weiß man mitunter nicht viel, aber was man weiß, wird gut verständlich und ungeschönt vermittelt. Ebenso versucht Rebecca Gablé mit so manchem Vorurteil aufzuräumen, wie eben dem klassischen "finsteren Mittelalter" und all seinen Schrecken - Hexenverfolgung, das Recht der "ersten Nacht" und noch so manch anderen Geschichten, die sich doch auch im eigenen Kopf recht gut festgesetzt haben. Meiner Meinung nach ein absolut empfehlenswertes Hörbuch. Wer sich nicht scheut, ein bisschen was dazuzulernen und dieses Stückchen Allgemeinbildung gern auch noch unterhaltsam, spannend und witzig präsentiert bekommen möchte, der kann mit dieser Ausgabe nichts falsch machen. Mittelalter - informativ und humorvoll 5 von 5 PunktenZu Schulzeiten habe ich Geschichte gehasst! Dieses Thema war für mich eine staubtrockene Aneinanderreihung unübersichtlicher Namen und Zahlen. Warum gab es damals dieses Buch noch nicht? Rebecca Gable berichtet ausführlich, aber nicht langweilig, informativ, aber nicht überfrachtet, humorvoll, aber nicht komisch über das englische Mittelalter. Sämtliche Wilhelms, Edwards, Henrys und Margareths werden abgehandelt, die Errungenschaften der jeweiligen Regierungsperiode dargestellt, über die Eigenschaften des entsprechenden Regenten berichtet. Trotz humorvoller Einlagen ("das Wasser stand ihm bis zur noch nicht erfundenen Halskrause") ist diese "Geschichtsstunde" immer seriös und gleitet niemals in platte Komik ab. Was ich besonders schön finde: Es wird nicht nur über das Leben der Adeligen berichtet. Frau Gable macht immer wieder Abstecher zum einfachen Volk, erzählt über die Lebensumstände der Bauern, über die Situation der Frau im Mittelalter und auch über den Bildungsstand des Volkes. Und wie in ihren Romanen schafft sie es, dass der Leser trotz der ständig gleichen Namen (Henry, Edward, Margareth - konnten sich die Engänder nicht mehr Vornamen leisten?) nicht den Überblick verliert. Gelungene und kurzweilige Geschichtsstunde 5 von 5 PunktenWirklich mal ein spannendes und immer mit einem Augenzwinkern geschriebenes Buch über die englische Geschichte im Mittelalter. Besonders wer vorher viel von Gable, Cornwell oder Follet gelesen hat wird seinen Spass an der Erzählung dieser historischen Ereignisse, noch mal in kurzer Fassung und sehr lustig, wieder gegeben zu bekommen. Ich habe das Buch an einem Wochenende verschlungen. Wenn Sie wissen wollen was die Normannen mit den Klingonen zu tun haben und wer der "menschliche" Wanderpokal ist sollte Sie dieses Buch lesen. Der einzigste kleine Wehrmutstropfen ist, dass es etwas kurz und zu schnell durchgelesen ist. Meine Empfehlung: 5 Sterne So was hat bisher gefehlt! 5 von 5 PunktenWer kennt das nicht... Man liest eine Geschichte mit historischem Hintergrund. Auf einmal taucht die Frage auf, wie war denn das damals wirklich... Welche großen Ereignisse haben die Menschen dieser Zeit geprägt. Wer war denn da wirklich an der Macht. Wieso haben sich die herrschenden Engländer mit den Franzosen über die Jahrhunderte immer wieder die Köpfe eingeschlagen. Klar, all dieses Wissen kann man sich in dicken 1000 seitigen Geschichtsbüchern zusammensuchen, aber das was dann an Information geboten ist, das sprengt sowohl das Interesse des Belletristikkonsumenten" als auch das Zeitbudget eines durchschnittlichen Lesers... Hier hat Frau Gable das ideale Werk geschaffen! Es liest sich kurzweilig wie eine ihrer wunderbaren Mittelaltergeschichten und ist trotzdem sehr informativ. Der Aufbau ist hervorragen, so dass man ganz schnell einen Einstieg findet und wenn man mal wieder beim Lesen vor der Frage steht, wie war das jetzt nochmal genau, dann findet man sehr schnell das richtige Kapitel. Ein Kapitel über die passende Epoche und schon hat man das passende Rüstzeug um einen Roman im richtigen Kontext einwerten zu können. Englische Geschichte in Kurzform und.... 5 von 5 Punkten... sowas von informativ geschrieben, dass ich in so kurzer Zeit mir wirklich ein gutes Bild von der englischen Geschichte machen konnte. Und jetzt merke ich, dass auch gerne immer mal wieder nachschlage um was konkretes nachzuschauen. Tolles Buch! |
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D-Day: Die Schlacht um die Normandie von Antony BeevorGebundene Ausgabe von C. Bertelsmann VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 23,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3570100073, Erscheinungsdatum: April 2010 |
4 Kundenrezensionen:D-Day: Die Schlacht um die Normandie. Antony Beevor 5 von 5 PunktenIch bin überzeugt davon, dass dieses Buch auch von jüngeren Generationen gelesen werden sollte. Auch wenn diese enorme Tragödie der militärischen und menschlichen Geschichte ( 2. Weltkrieg vollumfänglich ) schon mehr als 60 Jahre zurückliegen, so wäre es tragisch, wenn dieser grauenvolle Abschnitt des menschlichen Wahnsinns in Vergessenheit geriete.Es ist doch zu betonen, dass diese jungen Menschen bereit waren ihr Leben zu opfern um Europa von diesem unfassbaren Terror zu befreien. Antony Beevor gelingt es in seinem Buch Details zu schildern, die von tiefer Kenntnis über das Geschehene Zeugnis ablegen. Trotz der komplexen Geschehnisse liesst sich das Buch ausserordentlich verständlich, dank dem klaren Schreibstil. Es ist aber zu betonen, dass es notwendig ist die Normandie persönlich zu kennen um den einzelnen taktischen Schritten der Militärs beider Seiten folgen zu können. Ich habe selten so ein gutes Geschichtsbuch in den Händen gehalten. D-Day oder Der längste Tag 5 von 5 PunktenLange Tage und Nächte gibt es mit diesem Buch gewiss auch. Antony Beevor, eine der besten Autoren historischer Bücher, zeichnet hier eine umfangreiche Abhandlung zur Landung der Alliierten in der Normandie. Angefangen bei den Vorbereitungen (die evtl. noch etwas ausführlicher hätten sein können); über die Landung aus der Luft wie zu Wasser; über die Ausbruchskämpfe in der Normandie; bis hin zur Befreiung von Paris folgt der Leser Beevors Ausführungen. Beevor verliert dabei keineswegs den Blick für den einfachen Soldaten, der übermenschliches leisten muss, dabei aber Todesängste aussteht. Auch das Leid der Zivilbevölkerung, die, wie in jedem Konflikt, am Meisten zu ertragen hat, wird nicht vergessen zu erwähnen. Detailliert beschreibt Beevor die Landung an den einzelnen Stränden, aber auch folgende Kämpfe, wie die Schlacht um Caen oder die Operation Cobra", mit der schließlich der Ausbruch aus der Normandie gelang und dadurch den Weg nach Osten Richtung Paris und Deutschland ebnete. Besonders hervorzuheben sind die genauen Schlachtenverläufe, an denen der Leser das oft verbissene hin und her genau verfolgen kann. Ergänzt wird das Ganze durch umfangreiches Kartenmaterial und durch Zitate oder Tagebucheintragung von Soldaten und Offizieren, sowohl auf deutscher, wie auch auf alliierter Seite. D-Day - Schlacht um die Normandie" ist nicht nur deshalb ein sehr gutes Buch, weil es hervorragend und interessant geschrieben ist. Sondern auch, weil es nichts beschönigt, heroisiert oder unter den Teppich kehrt, wie zum Beispiel Kriegsverbrechen denen sich die Deutschen, insbesondere die SS, schuldig machte, aber auch auf Alliierter Seite in den ersten Woche häufig vorkamen. Fazit: Beevor hat ein sehr wertvolles Buch geschrieben, das man unbedingt lesen sollte. Denn zu diesem Thema wird zur Zeit nichts vergleichbar gutes zu finden sein. D-Day: Die Schlacht um die Normandie Gewohnte Qualität 5 von 5 PunktenAntony Beevor hat verschiedene Bücher zur neuen Zeitgeschichte verfasst (Spanischer Bürgerkrieg, Stalingrad, der Untergang). Es gelingt dem Autor immer wieder in seinen Werken neue Aspekte einzubauen und in seinen verschiedenen Werken einen hohen Standard einzuhalten. Auch dieses Werk entspricht den Qualitätsansprüchen, die von seinen Werken grundsätzlich erwartet werden. Auch dieser neueste Band ist leicht lesbar, aber trotzdem nicht oberflächlich. Gutes, aber nicht ueberragendes Buch 3 von 5 PunktenIch habe das Buch gekauft, nachdem ich einige sehr positive Rezensionen darueber gelesen habe. Und soviel zum Einstieg: Ich habe D-Day in einem Zug durchgelesen, so schlecht kann es also nicht sein. Es ist erstens einmal sehr spannend und unterhaltsam geschrieben, ist keinen Augenblick langweilig. Zweitens thematisiert es immer wieder auch alliierte Kriegsverbrechen, teils solche, die in der Hitze des Gefechtes entstandend sind, teils solche, sehr gravierende, die sozusagen angeordnet wurden (Beispielsweise die Bemerkung in einer Rede an Soldaten von General Maxwell Taylor, Kommandeur der 101. Luftlandedivision, anlaesslich der Invasion stoerten Gefangene nur). Dass auch die Alliierten Kriegsverbrechen begangen haben, ist weder neu noch kann es wirklich ueberraschen, aber Beevor behandelt sie hier offener, expliziter und schonungsloser als es bisher in entsprechenden Publikationen uebelich war. Wie auch immer, und hauptsaechlich darum nicht mehr als drei Sterne, sehr viel Neues erfaehrt man aus dem Buch trotzdem nicht, abgesehen vom Umgang mit alliierten Kriegsverbrechen ist das Buch einfach ein weiteres ueber die Invasion in der Normandie und die sich im Anschluss daran entfaltenden Schlachten. Darueber hinaus seien zwei Schwaechen erwaehnt: Erstens sind die Karten weitaus weniger detailiert, als moeglich waere, insbesondere vermisst man oft Orte, die im Buch erwaehnt werden. Um den Verlauf der Auseinandersetzungen verfolgen zu koennen, waere es wichtig, diese Orte miteingezeichnet zu haben. Zweitens, und das war ein Punkt, der mich das ganze Buch ueber genervt hat, scheint mir Beevors Umgang mit dem britischen General Montgomery schlicht unprofessionel zu sein. Kritik und Noergelei an Montgomery findet sich im ganzen Buch schaetzungsweise alle drei Seiten, was dann doch etwas penetrant ist. Beevor haette die kritischen Beerkungen ueber Montgomery reduzieren oder mindestens zusammenfassen koennen, ohne dass sein insgesamt negatives Bild von Montgomery abgeschwaecht worden waere. Dem Leser gegenueber waere die Kritik aber glaubwuerdiger gewesen, weil nicht der Eindruck entstanden waere, Beevor lasse sich von einer persoenlichen Abneigung Montgomery gegenueber leiten. |
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Kleine Geschichte der DDR von Ulrich MählertBroschiert von BeckAngebote bei Amazon: ab EUR 4,80 ISBN: 3406594646, Erscheinungsdatum: Juli 2009, Auflage: 6., überarbeitete Auflage. |
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Geo Epoche: Europa im Dreißigjährigen Krieg: 29/2008Broschiert von Gruner + Jahr AG & Co., Druck- und VerlagshausAngebote bei Amazon: ab EUR 7,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3570197808, Erscheinungsdatum: Februar 2008, Auflage: 1., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:verschafft, schnellen und guten Ueberblick 4 von 5 PunktenDie verschiedenen Berichte geben einen raschen und dennoch reichhaltigen Ueberblick über das Thema. Als Einstieg zu dem Thema super geeignet! Die europäische Urkatastrophe 5 von 5 PunktenVon 1618 bis 1648 wütete mit kurzen Unterbrechngen ein schrecklicher Krieg in Europa und vor allem in deutschen Landen.Die Folgen reichten bis in das 19.Jhd., denn dieser Krieg bedingte, dass Deutschland die "verspätete" Nation wurde.Sie suchte dann ihren Platz unter den schon länger existierenden Nationalstaaten, die es umgaben. Die Folgen sind weithin bekannt. Der Krieg hinterließ ein zerstörtes, ruiniertes Deutschland. Manche Landstriche waren weitesgehend entvölkert, die Verluste zählten nach Hunderttausenden. Dieser Aderlass konnte auch erst sehr viel später wieder ausgeglichen werden und warf die dt. Bevölkerung weit zurück. Auch die Kleinstaaterei mag eine Folge dieses Konfliktes gewesen sein. Ebenso wurde durch die Annexion Elsaß-Lothringens durch Frankreich die Keimzelle der späteren dt.-franz. Konflikte gelegt. Geo Epoche versteht es, das Thema abwechslungsreich und fesselnd darzulegen.Dazu sorgt die reichhaltige Bebilderung für ein weiteres Eintauchen des Lesers in die Materie. Die bedetensten Feldherrn, Wallenstein und Gustav Adolf werden in verschiedenen Essays lebhaft dargestellt.Die wichtigsten Schlachten erfahren eine vorzügliche Schilderung. Aber auch das Leid der Bevölkerung, die Zerfall der Sitten und die Verrohung des Einzelnen findet statt. Fazit; diese Ausgabe ist ihr Geld auf jeden Fall wert. Eine wichtige Epoche der europäischen Geschichtsschreibung erfährt eine exakte und fesselnde Darstellung. Guter Überblick - in mehrere Richtungen 5 von 5 PunktenDie Weimarer Republik ist vielen Leuten in der Schule als nicht sonderlich zugänglich erschienen und dies wohl auch deswegen, weil in sehr kurzer Zeit sehr viele sehr unterschiedliche Dinge geschehen. Dieses Heft gibt den Leserinnen und Lesern die Möglichkeit, sich den historischen Ereignissen in ihrer eigenen geschwindigkeit zu nähern und dabei ihre eigenen Schwerpunkte zu setzen - eine kleine geistesübung, de rman sich durchaus unterziehen sollte um das vielleicht Versäumte oder Vergessene wiede rhervor zu holen. Neben den rein historischen Betrachtungen werden auch viele kulturelle Momente aufgegriffen, so dass man ein ziemlich breites Spektrum an wichtigen Eindrücken dieser Zeit bekommt. Diese sind zwangsläufig unvollständig - besonders auf dieser geringen Seitenzahl, können aber sicher zum eigenen Weiterstudium reizen. Sehr zu empfehlen. Notwendige Schritte auf dem Weg zur Demokratie 5 von 5 PunktenDie 27. Ausgabe des Magazins GEO-Epoche behandelt die Zeit von 1919 bis 1933 in Deutschland. Eingehend beschäftigt es sich mit der Bildung der Weimarer Republik und deren ersten Präsidenten Ludwig Ebert. Auch die Anfänge der NSDAP vom missglückten Putsch 1923 bis zur Machtübernahme werden aufgezeigt. Aber die Weimarer Republik war mehr als die fast monatlich wechselnden Regierungen. Deutschland war damals in einer Aufbruchsstimmung nach dem Kaiserreich. Sehr deutlich wurde das in Berlin. Es wurden neue Theater und Ausstellungen eröffnet, die die Kunst und Kultur widerspiegelten. Die Ausgabe dieses Heftes mit DVD gibt noch ausführlichere Eindrücke darüber preis. Auch die Wissenschaft hatte in dieser Zeit große Fortschritte. Insgesamt 17 Nobelpreisträger wie Einstein, Bosch oder Planck werden mittels Kurzbiografien vorgestellt. Ein weiteres Kapitel widmet sich der damaligen Kunst, wie sie sich in Gemälden oder Film darstellt. Diese Stimmung wird in bebilderten Reportagen eingefangen. Viele Details wie Plakate, übliche Gebrauchsgegenstände oder Zeitungsausschnitte machen anschaulich, warum letztendlich die Radikalität des allgemeinen Denkens zum politischen Desaster wurde. Wie gewohnt bietet die GEO-Redaktion mit ungewöhnlichen Bildern einen Einblick, die die Epoche lebendig werden lassen. Das Geschichtsmagazin ist eine schöne Ergänzung der Geschichtsbücher, um Abschnitte partiell zu vertiefen. Dieses Heft setzt die bereits erschienenen Nummer 12 Deutschland um 1900" und Nummer 14 Der erste Weltkrieg" fort. " Die Jungfraun sind geschänd`t, und wo wir hin nur schaun, 5 von 5 Punktenist Feuer, Pest und Tod, der Herz und Geist durchfähret." ( Gryphius) Der Dreißigjährige Krieg war ein europäischer Religions- und Staatskonflikt, der zwischen 1618-48 ausgetragen wurde. Geo Epoche Nr. 29 befasst sich ausführlich mit den Ursachen und den Auswirkungen dieses verheerenden Krieges, der Verderben und millionenfachen Tod brachte. Neben vielen hochinteressanten Beiträgen zu diesem Thema wartet das Heft mit einer Fülle von Bildern auf, die die Zeit und die Ereignisse vortrefflich visualisieren. Dr. Anja Herold stellt in ihrem Beitrag gleich zu Beginn des Magazins die Phasen des Dreißigjährigen Krieges dar, beginnend mit dem Prager Fenstersturz von 1618, weiterführend mit dem Böhmischen Aufstand und Böhmisch-Pfälzischen Krieg zwischen 1618-1623, dem Dänisch-Niedersächsischen Krieg zwischen 1625-29, dem Schwedischen Krieg zwischen 1630-35, dem Schwedisch-Französischen Krieg, zwischen1635-48 und endend mit dem Westfälischen Frieden am 23.Oktober 1648. Seit der Reformation war das Heilige Römische Reich deutscher Nation in zwei konfessionelle Lager gespalten. Nach einem erregten Wortwechsel warf am 23.5.1618 eine Gruppe böhmischer Adeliger zwei habsburgische Stadthalter aus dem Südwestfenster des grünen Zimmers der Böhmischen Kanzlei im Prager Hradschin. Der Prager Fenstersturz markiert den Beginn des Dreißigjährigen Krieges. Walter Saller erläutert in seinem Beitrag sehr detailliert und gut nachvollziehbar den Sturz in die Katastrophe und berichtet von der Schlacht am Weißen Berge( 1620), wo sich die Truppen der kaiserlichen Koalition und der protestantisch- böhmischen Armee Friedrichs V. gegenüberstanden. Die Entscheidungsschlacht wurde von der kaiserlich-katholischen Allianz gewonnnen. In der Folge übernahmen die Habsburger erneut die Macht in Böhmen. Abgebildet sind ein Stoßdegen, eine Armbrust, eine Hellebarde, eine Radschlosspistole und eine Muskete aber auch ein Dolch, womit die Soldaten zu Felde zogen. Auf die Ablichtung eines Morgensterns wurde verzichtet, obschon genau dieser am besten die Grausamkeit des Krieghandwerks in jenen Tagen dokumentiert hätte. In Magdeburg sterben 1631 Tausende durch die kaiserlich-katholischen Truppen. Der Journalist Philipp Berens berichtet davon, dass das Massaker Verlegern und Druckern gute Umsätze bescherte. Ein weitaus größerer Profiteuer vom Kriege ist die Stadt Hamburg, die während allerorten Dörfer und Städte geplündert werden, prosperierte. Dort nämlich fanden Kriegherren aller Parteien erfahrene Waffenhändler und bezogen von diesen hochwertige Rüstungsgüter. Da Hamburg neutral und durch gewaltige Wälle geschützt war, geschah deren Bürgern nichts. Dr. Ralf Berhorst berichtet ausführlich von den Aktivitäten der Hansestadt in jenen Tagen und lässt den Leser nicht im Ungewissen, dass es auch in den Kriegen des 17.Jahrhunderts Kriegsgewinnler gab. Albrecht von Wallenstein und Gustav II. Adolf, die beiden großen Feldherren im Dreißigjährigen Krieg trafen in Lützen bei Leipzig 1632 aufeinander. In dieser Schlacht kamen an einem einzigen Tage mehr als 6000 Menschen ums Leben, darunter auch König Gustav II Adolf. Über die Begebenheiten schreibt in Lützen Cay Rademacher packend. Der Beitrag, der mich persönlich am meistens angesprochen hat, stammt von Johannes Strempel. Er berichtet vom Söldnerleben in jener Zeit. Grundlage seines Berichtes ist das Tagebuch Peter Hagendorfs und der Roman von Christoffel von Grimmelshausen. Die beiden Männer gehörten zu den etwa eine Million Söldnern, die im großen Krieg mordend und raubend durchs Land zogen. Bei Grimmelshausen kann man nachlesen wie es auf den Schlachtfeldern zuging. Die Schilderungen sind entsetzlich. Bilderkult und Bilderstürmer werden in der Folge thematisiert, bevor die letzte Phase des europäischen Flächenbrandes, der Krieg gegen Habsburg dargestellt wird. Man liest über das Wirken des katholischen Kardinals Richelieu, der die Protestanten finanziert, weil er die Habsburger mehr fürchtet als die Protestanten. Als Richelieu 1642 stirbt hat er Frankreich zu einem der großen Gewinner des Dreißigjährigen Krieges gemacht. Ulrike Moser erläutert in ihrem Beitrag gut nachvollziehbar weshalb. Der Dreißigjährige Krieg wird nach langen Verhandlungen in Münster und Osnabrück seitens kluger Diplomaten aus ganz Europa durch den Westfälischen Frieden beendet. Mit der Darstellung dieses Kapitels enden die Berichte über die Jahrhundertkatastrophe. Es folgt wie immer ein Überblick über die Zeitläufte und ein kleines Glossar, in welchem Begriffe, wie etwa Restitutionsedikt erklärt werden. Besonders erfreulich fand ich, dass dem Philosophen Rene Decartes zwei Seiten gewidmet worden sind, der in einer Schrift über die Vernunft den Zweifel zum obersten Prinzip der Wissenschaft erhob. Über diesen großen Denker werde ich in den nächsten Tagen eine Rezension verfassen. Geo Epoche 29 kann ich jedem empfehlen, der sich erneut einen Überblick über die Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges verschaffen möchte, sofern die diesbezüglichen Erinnerungen an den Geschichtsunterricht schon etwas verblasst sind. Empfehlenswert. |
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Die Verlorenen: Eine Suche nach sechs von sechs Millionen von Daniel MendelsohnGebundene Ausgabe von Kiepenheuer & WitschAngebote bei Amazon: ab EUR 24,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3462041827, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 1., Auflage |
Eine Kundenrezension:Ein großes Buch, das lange Bestand haben wird 5 von 5 PunktenTausende von Büchern sind seit 1945 über den Holocaust erschienen. Bücher von Wissenschaftlern, die das eigentlich Unsagbare soziologisch, psychologisch und politologisch erklärten. Bücher von Überlebenden, ohne die wir vielleicht viel weniger wüssten über den Alltag und die Qualen, die Millionen in den KZ`s der Nazis erdulden mussten. Bücher von Nachgeborenen von Überlebenden, hier vor allem haben mich die Bücher von Doron Lizzie und Gila Lustiger beeindruckt, die immer wieder versuchen zu beschreiben, wie der Holocaust sie bis in die dritte Generation betrifft und ihr Leben prägt. Andere, die nicht persönlich betroffen waren, haben dennoch literarisch, einmal mehr, das andere mal weniger gelungen, sich einem Geschehen zu nähern, wie es in der Geschichte einzigartig war. Das vorliegende, in den USA schon 2006 veröffentlichte und dort sehr erfolgreiche Buch von Daniel Mendelsohn ragt unter diesen zahllosen literarischen Näherungen an den Holocaust nicht nur durch seinen Umfang heraus, sondern auch durch die Art und Weise, wie er, ein Nachgeborener von Überlebenden, sich sechs Menschen aus seiner Familie nähert, die im Holocaust starben. Auf "eine Suche nach sechs von sechs Millionen" hat er sich begeben und ein großes, ein bewegendes Buch geschrieben, das immer wieder sich mit der Bibel beschäftigt und hier vor allem auf die Geschichte von Kain und Abel, wo in der Mythologie des Tanach zum ersten Mal ein Mensch seinen Bruder tötet. Sein Buch ist sozusagen die Nacherzählung der Schöpfungsgeschichte mit "ihren ewigen Themen des Ursprung und der Familie, der Versuchung und des Exils, des Bruderverrats, der Schöpfung und der Vernichtung." Ein großes Buch, das lange Bestand haben wird. |
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WN 62 - Erinnerungen an Omaha Beach Normandie, 6. Juni 1944 von Hein SeverlohTaschenbuch von Hek Creativ VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 9,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3932922115, Erscheinungsdatum: August 2000, Auflage: N.-A. |
5 Kundenrezensionen:mali 5 von 5 Punktendas buch ist sehr interessant, da aus der sicht des einfachen soldaten geschildert wird. der zweite teil erzählt vom suchen und finden alter kameraden und ehemaligen kriegsgegner sowie von der persönlichen aufarbeitung des erlebten. meiner meinung nach sehr interessant und empfehlenswert. WN62 5 von 5 PunktenEin sehr detaireiches Buch mit vielen Hintergrundinformation für den Leser, aber auch für Interessierte die sich in der Geschichte nicht so auskennen. Es ist leicht zu lesen und durch Bilder veranschaulicht. Für Geschichtsinteressierte bzw Begeisterte ein MUSS. Aufrüttelnd und bewegend! Und das ohne Pathos... 5 von 5 PunktenEin wirklich bewegendes Buch der "Bestie vom Omaha Beach"! Hein Severloh gelingt es in seinem Buch eindrücklich, die Gefühle eines jungen Menschen zu beschreiben, der zu Unrecht als "Bestie" verschrien war, der das Leid und den Schrecken eines Krieges erlebt hat, in dem es letztendlich keine Helden gab. Wohltuend zu lesen, dass Hein Severloh (im Gegensatz zu anderen "deutschen Helden" des zweiten Weltkrieges wie z.B. H.U. Rudel) in der Lage war, die Unmenschlichkeit dieses Krieges zu erkennen und sich jederzeit kritisch mit seinem Tun auseinander zu setzen. Absolut lesenswert, besonders Dank dem Fehlen von jeglicher "Landserromatik"! Dramatisches Thema - dünne Umsetzung 3 von 5 PunktenIn diesem Buch berichtet Hein Severloh (zu Papier gebracht von seinem Freund, Berater und Ghostwriter H. K. Freiherr von Keusgen) über seine Erlebnisse bei der Verteidigung von Omaha Beach in der Normandie an jenem denkwürdigen Tag, aber auch kurz über seinen vorherigen Einsatz als Soldat des Artillerie-Regiments 321 der Infanterie-Division 321 (an der Normandie umbenannt in 352) in Rußland und seine zahllosen Kontakte mit der Presse, die sich durch seine tragische Rolle an jenem Tag 1944 ergaben, und Veteranentreffen nach dem Krieg. Anhand der Inhaltszusammenfassung oben wird schon deutlich, daß es sich nicht um einen reinen Roman handelt, der in spannender Form die dramatischen Erlebnisse zusammenfaßt. So werden die Ereignisse zwar zum Teil im chronologisch zusammenhängenden Faden beschrieben, zum Teil sind es aber eher zusammenhangslose 'Anekdötchen', vom Eier- und Schnapsgläserklauen wird da berichtet. Als Leser ist man dadurch nicht wirklich nah am Geschehen, steht außen vor und kann sich kaum mit dem Autor oder der Situation identifizieren oder mitreißen lassen. Dazu ist die Beschreibung der Ereignisse auch zu kurz und zusammenhangslos. Als Erklärung hierzu dient wohl der Grund für die Herausgabe dieses Buches: Dem Autor diente es dazu sich die letzten für sich behaltenen Geheimnisse über den Tag von der Seele zu Schreiben, damit er endlich Frieden mit der Angelegenheit finden konnte. Die Schuld, die auf ihm lastete, war auch nicht unerhebliche, da er nach eigenen Angaben wohl allein mehrere hundert amerikanische Soldaten an diesem einen Tag erschoß. Zusätzlich ist der Buch ein Versuch mit Hilfe der Aussagen weiterer Zeitzeugen möglichst genau zu rekonstruieren, was an jenem Tag im Abschnitt des WN (Widerstandnest) 62 genau geschah. Zu dieser Aufarbeitung gehört auch sein Gang an die Presse, die ihn in Kenntnis seiner besonderen Rolle anscheinend auch über Jahrzehnte nicht mehr in Ruhe lies. Außerdem arrangierte er sogar Treffen mit ehemaligen Veteranen, u.a. einem Amerikaner, den er damals am Strand mehrmals verwundet hatte. Sehr interessant sind die beigefügten zahlreichen Abbildungen in dem Buch, Photos von beteiligten Soldaten, Freunden, den Örtlichkeiten, Karten und Orginaldokumenten. Sie bringen die Authentizität und Nähe, die dem Text so fehlen. Mein Interesse an diesem Buch war es, den D-Day einmal aus der Sicht eines Soldaten der Wehrmacht zu sehen, in den einschlägigen Filmen, PC-Spielen usw. spielt sich alles immer aus der Sicht der Amerikaner und Briten ab. Zum Teil ist das auch ganz durch die Unterstützung der vielen Abbildungen ganz anschaulich gelungen, aber leider wollten die Autoren zu viel in dieses schmale Bändchen verfrachten, so das letztendlich von allem ein bißchen zusammen kam, aber kein rundes Gesamtwerk, schade! Spannend, Fesselnd und aufklärend zugleich 5 von 5 PunktenFür alle die einen Partner beim Bund haben das passende Geschenk. Mein Freund konnte das Buch garnicht mehr weglegen und hatte es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen! |
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August 410 - Ein Kampf um Rom von Mischa Meier, Steffen PatzoldGebundene Ausgabe von Klett-CottaAngebote bei Amazon: ab EUR 14,90 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3608946462, Erscheinungsdatum: Februar 2010, Auflage: 1., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Kompetent und spannend 5 von 5 PunktenAuf den Monat genau 1600 Jahre ist der Kampf um Rom her: Am 24. August des Jahres 410 eroberte ein Heer unter der Führung eines Generals namens Alarich die Stadt Rom. Drei Tage lang plünderten Alarichs Soldaten die alte Hauptstadt des Römischen Imperiums. Am 27. August zogen sie wieder ab. Das ist gesichert. Aber was genau ist damals eigentlich geschehen? Über die Jahrhunderte hindurch gab es viele unterschiedliche Versionen der Ereignisse. Geschichte wird eben von Historikern aufgeschrieben, und diese sind geprägt von der eigenen Zeit und den eigenen Interessen. Über geschichtliche Ereignisse können wir uns also nie sicher sein. So weisen auch die Autoren dieses Buches gleich am Anfang darauf hin, dass ihre Auswahl der Geschichten um den August 410 subjektiv ist. Meier und Patzold beginnen mit den zeitgenössischen Darstellungen. Gleich beim ersten Beispiel, Claudius Claudianus, wird deutlich, wie sehr die eigenen Interessen die Interpretation der Ereignisse prägen, denn Claudianus sichert mit seiner Version seine Stellung. Hieronymus nutzt die Darstellung des Kampfes um Rom, um seine Forderung nach Entsagung zu unterstreichen. In dieser Form geht es weiter mit den wechselnden Sichtweisen und den Umdeutungen der Ereignisse. Meier und Patzold schildern die Historiographien, die sich mit dem August 410 beschäftigen und im Folgenden die Interpretationen der Historiker, die sich auf die Schilderungen der zeitgenössischen Autoren sowie auf die Historiographien stützen. Zum Beispiel wurden die Germanen schließlich als heroische Vorfahren der Deutschen umgedeutet, um einen deutschen Nationalismus zu begründen. Meier und Patzold schreiben kompetent und gründlich, dabei aber nie langweilig. Das Buch liest sich flüssig und spannend und weckt das Interesse am Thema. Vor allem aber macht dieses Buch deutlich, was auch wir Politikwissenschaftler postulieren: Es gibt keine Objektivität! Spätrömische Dekadenz? 5 von 5 PunktenWenn der Vorsitzende einer bekannten deutschen liberalen Partei mit dem Verweis auf eine "spätrömische Dekadenz" Gefahren für unsere Gesellschaft erkannt haben will, dann reiht er sich in eine Jahrhunderte alte abendländische Tradition ein, hinter der zu verschiedenen Zeiten verschiedene gesellschaftliche Ideen und Absichten standen - nur keine liberalen. Dies ist eine der Erkenntnisse, die sich aus dem sehr lesenswerten Buch "August 410" gewinnen lassen. Über das, was wirklich bei der Eroberung Roms durch die Goten unter Alarich im Jahr 410 geschah, gibt es fast keine verläßlichen Dokumente. Eines ist jedoch gewiß: Dieses Ereignis hat die spätantike Welt erschüttert und verlangte nach Erklärungen. Die beiden Autoren zeigen, wie die Eroberung Roms von Zeitzeugen, wie z. B. Augustinus, aber auch späteren Autoren und Historikern bis in das 21. Jahrhundert hinein immer wieder neu dargestellt, ausgeschmückt und erklärt wurde, wie sehr diese Darstellungen von den verschiedenen Lebensumständen und Interessen des jeweiligen Autors beeinflußt wurden und wie diese den Untergang Roms für immer wieder neue Ziele vereinnahmten. "August 410" ist daher kein Buch über die Eroberung Roms durch die Goten, sondern ein Buch über die Rezeption dieses Ereignisses zu unterschiedlichen Zeiten - ein Lehrstück über Geschichte und die Arbeit des Historikers. Sehr interessant sind dabei die Überlegungen, die Meier und Patzold über die Auswirkung des Anschlages vom 11.9.2001 auf die aktuelle nordamerikanische Sicht zum Untergang Roms anstellen, sowie auf die gegenwärtigen Diskussionen, ob der Untergang des römischen Imperiums als Katastrophe oder eher friedliche Transformation in das frühe Mittelalter zu verstehen ist (siehe hierzu Der Untergang des Römischen Reiches: Und das Ende der Zivilisation). Wer Meier als Autor der Biographie Anastasios I: Die Entstehung des Byzantinischen Reiches bereits kennt und dieses ebenfalls sehr lesenswerte Werk bisweilen etwas anstrengend empfand, sollte sich von "August 410" nicht abschrecken lassen - dieses Buch ist weniger umfangreich und mit leichterer Feder geschrieben. Und wer wissen möchte, ob Rom wirklich an seiner "spätrömischen Dekadenz" zugrunde gegangen ist, ob es durch breite Steuersenkungen möglicherweise zu retten gewesen wäre, dem sei Peter Heathers Der Untergang des Römischen Weltreichs wärmstens empfohlen! Die Verbindung von Luxus, Dekadenz und Niedergang selbst ist im Übrigen keine Weltsicht, welche erst als Reaktion auf die Eroberung Roms aufkam, sondern war bereits in der klassischen Antike ein ebenso fester Bestandteil der politischen Diskussion wie z. B. der Begriff Freiheit. Dies zeigt Robin Lane Fox in seiner ebenfalls sehr lesenswerten Geschichte der Antike Die klassische Welt: Eine Weltgeschichte von Homer bis Hadrian. Unbedingt empfehlenswert! 5 von 5 PunktenGerade habe ich es aus der Hand gelegt. Selten habe ich etwas derart intelligentes, aber nie gelehrt Daherkommendes gelesen. Mir fehlen die Worte... Wunderbar leicht - wunderbar tiefsinnig 5 von 5 PunktenIch neige dazu, meine Bücherauswahl im Urlaub der erlebten Geschichte des Urlaubslandes zu schulden; die direkte Beschäftigung mit dem Thema an den historischen Stätten führt zu einem besonders emotionalen und bleibenden Eindruck. Hierbei besteht aber die Gefahr, sich von den Emotionen zu einer "persönlichen Geschichtsklitterung im eigenen Erleben" verführen zu lassen. Die Beleuchtung des Themas aus vielen unterschiedlichen Blickwinkeln erhält somit eine starke Bedeutung. Genau dies ist mit dem vorliegenden Werk par excellence gelungen; ja vielmehr ist dieser Aspekt sogar die eigentliche raison d'être. Das Werk ist ein Paradebeispiel dafür, wie Geschichte "entsteht"; somit hat es neben der eigentlichen Behandlung des Themas den großen Mehrwert, vor allem dem geschichtlich Interessierten auch ohne akademischen Hintergrund den Einfluß gesellschaftspolitischer und ideologischer Strömungen der jeweiligen Zeit auf den Betrachter des Ereignisses aufzuzeigen. Auch wenn dies den meistens Lesern solcher Werke sowieso bewußt ist, geschieht dieser Vorgang hier doch auf sehr eindringliche und nachdenklich stimmende Art und Weise. Vielen Dank auch für die Rezension des Mitglieds C. Kadel. Gespickt mit Hinweisen in Form von Hyperlinks zur Vertiefung bestimmter weiterführender Aspekte ist diese Rezension vorbildlich, vielen Dank! Geschichte sehr gut erzählt . . . 5 von 5 PunktenWas geschah im August 410 in Rom ? Die Ewige Stadt Rom wurde von Alarichs Soldaten drei Tage und Nächte lang geplündert. Wie die Goten, Hunnen, Alanen und viele andere Völkerschaften bei der Eroberung Roms genau vorgingen ist heute nicht mehr genau bekannt. Über Ursachen und Wirkungen gibt dieses Buch umfassend Auskunft. Beide Autoren stützen sich in ihrem Buch auf das wenige vorhandene Wissen und entwerfen ein farbiges und zugleich lebendiges Bild vor dem inneren Auge des Lesers. Weder der Althistoriker Mischa Meier noch der Mediävist Steffen Patzold kommen als Hochschullehrer daher. Beinah wie gut ausgebildete Reiseleiter führen sie den Leser durch Zeit und Raum und vermitteln einen sehr guten Einblick in einen unbekannten Winkel der Geschichte. |
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Der imperiale Traum: Die Globalgeschichte großer Reiche 1400-2000 von John DarwinGebundene Ausgabe von Campus VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 49,90 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3593391422, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 1 |
Eine Kundenrezension:Wissenschaftliche & aktuelle Lektüre 5 von 5 PunktenDas 544 Seiten starke Sachbuch des als "Beit University Lecturer in the History of the British Commonwealth" am Nuffield College in Oxford beschäftigten Dr. phil. John Darwin ist unter seinem englischen Originaltitel "After Tamerlane: The Rise and Fall of Global Empires, 1400-2000" bereits im Jahre 2007 publiziert worden..... ...anders als seine beiden früheren Werke "Britain and Decolonization: Retreat from Empire in the Post-war World (Making of the Twentieth Century)" (1989) und "The End of the British Empire: The Historical Debate (Making Contemporary Britain)" (1991), liegt es nun in seiner deutschsprachigen Ausgabe als "Der Imperiale Traum" vor. Nach einem Vorwort und Bemerkungen zu Namen und Schreibweise beginnt der Autor seine Betrachtungen mit dem Erbe des letzten personifizierten Welteneroberers, dem Mongolen Timur bin Taraghay Barlas (1336 - 1405), auch bekannt als Tamerlan oder Timur Lenk. In acht spannenden Kapiteln erzählt Darwin die anschließende 600jährige Geschichte vom Aufstieg und Niedergang von Weltreichen, bis er schließlich auf Seite 461 den Kreis schließt, indem er auf "Timurs Schatten" oder, genauer gesagt, auf den Schatten seines Scheiterns im Zeitalter der Globalisierung zurückkommt. Neben der islamischen Welt, dem China der Mingdynastie, dem portugiesischen Imperium in Asien und den russischen und osmanischen Expansionen gilt die Aufmerksamkeit des Autors vor allem den Interessen Großbritanniens auf dem amerikanischen, asiatischen und afrikanischen Kontinent. Für den britischen Autor nimmt auch der lange Antagonismus seines Landes zu Frankreich einen besoneren Raum ein. Mit Begin des Ersten Weltkrieges befasst er sich auch mit der japanischen Expansion im Pazifik und im Fernen Osten, sowie den Vorgängen im Nahen und Mittleren Osten, bevor er sich mit den Grenzen der nationalsozialistischen Macht im Jahre 1942 auseinandersetzt. Den Abschluss des Buches bildet ein68seitiger Anhang mit Anmerkungen, Zitaten und Quellenhinweisen zu den einzelnen kapitelnein Verzeichnis weiterführender Literatur, ein Kartenverzeichnis (insgesamt 23 Karten) und ein Register. "Die Globalgeschichte grosser Reiche 1400 - 2000", so der Untertitel des Buches, ist ein weiteres Standardwerk des renommierten Autors zur Geschichte des Imperialismus, der stets zu Lasten des eroberten Landes und seiner unterdrückten Bevölkerung ging. Eine wissenschaftlich hintergründige, sowie - auch im Hinblick auf die von der letzten Supermacht angestrebte "Pax Americana" - aktuelle Lektüre. 5 Amazonsterne. |
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