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Schwarzbuch USA von Eric Frey

Taschenbuch von Ullstein Taschenbuch
ISBN: 3548369987, Erscheinungsdatum: April 2008, Auflage: 1. Auflage, erweitert und aktualisiert.
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Produktbeschreibung

Schwarzbuch USA

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die USA als Weltpolizist? Wenn dem Personalchef eines x-beliebigen Sicherheitsunternehmens eine auch nur mit einem Kapitel dieses Buches ansatzweise vergleichbare Akte über die Vergangenheit eines Bewerbers in die Hände fiele, würde er ihn wahrscheinlich auf der Stelle verhaften lassen, statt über eine mögliche Einstellung nachzudenken.

Auf knapp 500 Seiten präsentiert uns Eric Frey, Chef vom Dienst der österreichischen Tageszeitung Der Standard, die Ergebnisse seiner umfassenden Recherchen über die Sündengeschichte der USA, die diese in der Gesamtschau geradezu als eine kriminelle Vereinigung erscheinen lassen. Das Buch beginnt bei der Vernichtung der Indianer, die der Autor ausweislich der Überschrift des ersten Teils seiner Ermittlungsakte zu den in der Zeit von 1776 bis 1945 begangenen "Jugendsünden der USA" zählt. In die "Jugendzeit" der letzten verbliebenen Weltmacht fällt demnach auch der Zweite Weltkrieg und die Befreiung Europas von der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft, an der die USA immerhin auch maßgeblich beteiligt gewesen sein sollen.

Doch auch dieses Kapitel der amerikanischen Geschichte ist Frey zufolge nicht frei von gravierenden Makeln. Bereits für den Aufstieg der Nationalsozialisten in Deutschland weist 1920er-Jahren und der gravierenden wirtschaftspolitischen Fehler, die in die Weltwirtschaftskrise mündeten, eine Mitschuld zu. Auch was die Führung des an sich "gerechten Krieges" gegen Nazi-Deutschland und seine Verbündeten anbelangt, ist das von Frey zusammengetragene Sündenregister der USA lang und reicht von den auf zivile Ziele gerichteten Bomben bis zu den Atombombenabwürfen auf Japan. Und selbst was das allerdunkelste Kapitel der Geschichte des 20. Jahrhunderts betrifft, wirft Frey den USA zumindest unterlassene Hilfeleistung vor. "Warum", so fragt er, "wurden die Gaskammern von Auschwitz nicht bombardiert, um so den Holocaust an Europas Juden zu stoppen oder zumindest einzudämmen?" Die gegen solche Forderungen damals vorgebrachten Argumente jedenfalls, wie "das Lager sei für amerikanische Kampfflugzeuge nicht erreichbar, sodass die Bomber nicht geschützt wären", hält er für nichts als Ausflüchte: "Im Herbst und Winter 1944 flog die US-Luftwaffe jedoch zahlreiche Angriffe auf Industrieziele, die nur wenige Kilometer von Auschwitz entfernt lagen."

Im dritten und vierten Teil seines Schwarzbuches setzt sich der Autor dann akribisch mit der amerikanischen Gegenwart auseinander -- mit den "Sünden gegen die eigene Bevölkerung" ebenso wie mit jenen "gegen den Rest der Welt". Angefangen beim immer drastischeren Auseinanderdriften von Arm und Reich, das unberechenbare Justizsystem, in dem das Recht zur Lotterie verkomme, die Todesstrafe bis hin zur Präventivkriegsdoktrin der Regierung Bush und dem, was sie sich im Zusammenhang damit bislang hat zu Schulden kommen lassen.

Kurzum: Gäbe es ein Weltengericht und wäre Frey dessen Ankläger, es stünde nicht gut um den selbst ernannten Weltpolizisten USA, dem man nur wünschen könnte, dass sich baldmöglichst ein Autor fände, der sich mit ähnlichem Furor an das Verfassen einer Verteidigungsschrift machte. Auf die müssen wir einstweilen noch warten. Die Schrift des Anklägers aber, ob wir ihr nun folgen oder nicht, ist zumindest lesenswert. --Andreas Vierecke

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Schwarzbuch USA von Eric Frey

Gebundene Ausgabe von Eichborn
ISBN: 3821855746, Erscheinungsdatum: 2004, Auflage: 1
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Die USA als Weltpolizist? Wenn dem Personalchef eines x-beliebigen Sicherheitsunternehmens eine auch nur mit einem Kapitel dieses Buches ansatzweise vergleichbare Akte über die Vergangenheit eines Bewerbers in die Hände fiele, würde er ihn wahrscheinlich auf der Stelle verhaften lassen, statt über eine mögliche Einstellung nachzudenken.

Auf knapp 500 Seiten präsentiert uns Eric Frey, Chef vom Dienst der österreichischen Tageszeitung Der Standard, die Ergebnisse seiner umfassenden Recherchen über die Sündengeschichte der USA, die diese in der Gesamtschau geradezu als eine kriminelle Vereinigung erscheinen lassen. Das Buch beginnt bei der Vernichtung der Indianer, die der Autor ausweislich der Überschrift des ersten Teils seiner Ermittlungsakte zu den in der Zeit von 1776 bis 1945 begangenen "Jugendsünden der USA" zählt. In die "Jugendzeit" der letzten verbliebenen Weltmacht fällt demnach auch der Zweite Weltkrieg und die Befreiung Europas von der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft, an der die USA immerhin auch maßgeblich beteiligt gewesen sein sollen.

Doch auch dieses Kapitel der amerikanischen Geschichte ist Frey zufolge nicht frei von gravierenden Makeln. Bereits für den Aufstieg der Nationalsozialisten in Deutschland weist 1920er-Jahren und der gravierenden wirtschaftspolitischen Fehler, die in die Weltwirtschaftskrise mündeten, eine Mitschuld zu. Auch was die Führung des an sich "gerechten Krieges" gegen Nazi-Deutschland und seine Verbündeten anbelangt, ist das von Frey zusammengetragene Sündenregister der USA lang und reicht von den auf zivile Ziele gerichteten Bomben bis zu den Atombombenabwürfen auf Japan. Und selbst was das allerdunkelste Kapitel der Geschichte des 20. Jahrhunderts betrifft, wirft Frey den USA zumindest unterlassene Hilfeleistung vor. "Warum", so fragt er, "wurden die Gaskammern von Auschwitz nicht bombardiert, um so den Holocaust an Europas Juden zu stoppen oder zumindest einzudämmen?" Die gegen solche Forderungen damals vorgebrachten Argumente jedenfalls, wie "das Lager sei für amerikanische Kampfflugzeuge nicht erreichbar, sodass die Bomber nicht geschützt wären", hält er für nichts als Ausflüchte: "Im Herbst und Winter 1944 flog die US-Luftwaffe jedoch zahlreiche Angriffe auf Industrieziele, die nur wenige Kilometer von Auschwitz entfernt lagen."

Im dritten und vierten Teil seines Schwarzbuches setzt sich der Autor dann akribisch mit der amerikanischen Gegenwart auseinander -- mit den "Sünden gegen die eigene Bevölkerung" ebenso wie mit jenen "gegen den Rest der Welt". Angefangen beim immer drastischeren Auseinanderdriften von Arm und Reich, das unberechenbare Justizsystem, in dem das Recht zur Lotterie verkomme, die Todesstrafe bis hin zur Präventivkriegsdoktrin der Regierung Bush und dem, was sie sich im Zusammenhang damit bislang hat zu Schulden kommen lassen.

Kurzum: Gäbe es ein Weltengericht und wäre Frey dessen Ankläger, es stünde nicht gut um den selbst ernannten Weltpolizisten USA, dem man nur wünschen könnte, dass sich baldmöglichst ein Autor fände, der sich mit ähnlichem Furor an das Verfassen einer Verteidigungsschrift machte. Auf die müssen wir einstweilen noch warten. Die Schrift des Anklägers aber, ob wir ihr nun folgen oder nicht, ist zumindest lesenswert. --Andreas Vierecke

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Produkt-Bild: Das Hitler-Syndrom. Über den Umgang mit dem Bösen in der Weltpolitik

Das Hitler-Syndrom. Über den Umgang mit dem Bösen in der Weltpolitik von Eric Frey

Gebundene Ausgabe von Eichborn
ISBN: 3821856157, Erscheinungsdatum: Juni 2005, Auflage: 1., Aufl.
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Aus dem Zweiten Weltkrieg, in den Nazi-Deutschland die Welt nur führen konnte, weil deren Führer "den Führer" Adolf Hitler nicht rechtzeitig in seine Schranken verwiesen, wollen alle gelernt haben. Die einen, dass sich das Debakel der Appeasement-Politik nicht wiederholen dürfe und man jede am Horizont dämmernde diktatorische Gefahr mit allen militärischen Mitteln abwenden müsse, die anderen, dass die oberste Devise aller Außen- und Sicherheitspolitik unter keiner anderen Prämisse als "Nie wieder Krieg" stehen könne.

Die Fixierung auf die eine oder die andere aus diesen Grundhaltungen sich ergebene Strategie hat ihre Ursache in der traumatischen Erfahrung dieses fürchterlichsten alle bisherigen Kriege. Doch, wie Eric Frey überzeugend darlegt, auch die damalige Appeasement-Politik kann man nur vor dem Hintergrund des Traumas verstehen, in das der Erste Weltkrieg die Politik gestürzt habe. Doch eben daraus, dass in der traumatischen Einschränkung der politischen Reflexion die Wurzel der grundstürzenden Fehlentscheidungen lag, hat man bis heute eben nichts gelernt, so jedenfalls die Diagnose Eric Freys. Politische Strategien gegen "das Böse" litten bis heute unter dem "Hitler-Syndrom" darunter, dass man die alten Fehler um keinen Preis noch einmal begehen wolle. Tatsächlich aber komme es darauf an, jede konkrete historische Situation für sich angemessen zu beurteilen. Ebenso, wie das richtige Verhalten bei der Begegnung mit einem Bären davon abhängt, ob es sich um einen Grizzly- oder einen Schwarzbären handelt. Der ständige, ängstlich Parallelen suchende Rückblick auf die Vergangenheit führe zu fatalen Fehleinschätzungen bei der Analyse der Gegenwart. Belege hierfür sind dem Autor der Nahost-Konflikt ebenso, wie der Jugoslawien- oder die beiden Golfkriege. Vor allem könne man völlig neuen Bedrohungen, wie jener durch den "Al-Qaidaismus" nicht mit althergebrachten Rezepten begegnen.

Das Hitler-Syndrom, das diesseits und jenseits des Atlantiks jeweils in anderer Ausprägung das politische Denken und Handeln beherrsche, sei die Ursache auch für die derzeitigen Verstimmungen im transatlantischen Verhältnis. Diese können, so Freys Tenor, nur überwunden werden, wenn man hier wie dort die Ursachen der verschiedenartigen Perzeption nicht leugne, sondern zu verstehen lerne. Ein solcherart befreiter Blick könnte manche Denkblockade lösen, was für die notwendig differenzierte Bearbeitung gegenwärtiger Weltkonflikte auch dringend nötig sei.

Auch wenn man sich vielleicht hier und da ein bisschen mehr stilistische Zurückhaltung des Autors bei der Verobjektivierung seiner subjektiven Einschätzungen wünschen würde: Eine inspirierende Lektüre! -- Hasso Greb

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Produkt-Bild: Mit der Krise leben lernen: Finanzpolitik und Geldanlage in stürmischen Zeiten

Mit der Krise leben lernen: Finanzpolitik und Geldanlage in stürmischen Zeiten von Eric Frey

Gebundene Ausgabe von Linde, Wien
ISBN: 3709302609, Erscheinungsdatum: März 2009
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Clintons Amerika. Präsident einer neuen Generation von Eric Frey

Broschiert von Eichborn Verlag Ag
ISBN: 3821804300, Erscheinungsdatum: Februar 1998
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Schwarzbuch USA von Eric Frey

Bibliothekseinband von Eichborn Verlag
Erscheinungsdatum: 2004
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Produktbeschreibung

Hardcoverausgabe im Schutzumschlag, 495 Seiten. Sehr guter Zustand.
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Produkt-Bild: Das Hitler Syndrom - Über den Umgang mit dem Bösen in der Weltpolitik

Das Hitler Syndrom - Über den Umgang mit dem Bösen in der Weltpolitik von Eric Frey

Taschenbuch von Frankfurt, Eichborn
Erscheinungsdatum: 2005, Auflage: 1. Auflage
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Schwarzbuch USA . von Eric Amerika - Frey

Pappbilderbuch von Frankfurt, Eichborn Verlag 2004 .,
ISBN: 3821855746, Erscheinungsdatum: 2004
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Produkt-Bild: Heute Politik, morgen Praxis

Heute Politik, morgen Praxis von Eric Frey

Broschiert von Manz'Sche Verlags- U. Universitätsbuchhandlung
ISBN: 3214089382, Erscheinungsdatum: März 2009
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Produkt-Bild: Eric Frey: Clintons Amerika - Präsident einer neuen Generation

Eric Frey: Clintons Amerika - Präsident einer neuen Generation von Eric Frey

Taschenbuch von Eichborn
Erscheinungsdatum: 1993
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