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Der Report der Magd: Roman von Margaret AtwoodHelga Pfetsch (Übersetzer)Gebundene Ausgabe von Claassen Verlag ISBN: 3546002504, Erscheinungsdatum: Februar 2001 Produktgruppe Bücher |
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Der Partylöwe, der nur Bücher fraß. Egon Friedell und sein Kreis von Peter HaageGebundene Ausgabe von Claassen-VerlagISBN: 3546437020, Erscheinungsdatum: Dezember 1984 Produktgruppe Bücher |
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Das kunstseidene Mädchen: Roman von Irmgard KeunGebundene Ausgabe von Claassen VerlagISBN: 3546000072, Erscheinungsdatum: Juli 1992 Produktgruppe Bücher |
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Die Schattenfrau von Åke EdwardsonGebundene Ausgabe von Claassen VerlagISBN: 3546002350, Erscheinungsdatum: August 2000 Produktgruppe Bücher |
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Die zwei Hörner des Rhinozeros. Kuriose und andere Geschichten vom Verhältnis des Menschen zur Natur von David QuammenGebundene Ausgabe von Claassen VerlagISBN: 3546002415, Erscheinungsdatum: 2001 Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.de-Redaktion15 Jahre lang hatte der Wissenschaftsjournalist David Quammen die reizvolle Aufgabe, einmal im Monat einen Essay für die Zeitschrift Outside zu verfassen, der sich "zumindest entfernt mit Naturwissenschaft oder Natur beschäftigte". Für den preisgekrönten Autor von Der Gesang des Dodo war der weit gesteckte Rahmen die ideale Gelgenheit, um seinen Hang zu ausgefallenen Theorien und abseitigen Schauplätzen auszuleben. Für den vorliegenden Band hat Quammen 25 seiner Essays ausgesucht, die für jeden Liebhaber geistreicher Naturbetrachtung ein Leckerbissen sein dürften. Konventionelle Naturbeschreibung wird man hier vergeblich suchen: "Einfühlsame Schilderungen von Wildblumen oder rauschenden Bächlein, Hohelieder auf die Waldesherrlichkeit, atemlose Stille in Gegenwart von Meister Reineke oder Frau Eule" sind nicht nach Quammens Geschmack. Stattdessen erzählt er von einer Klapperschlangenfarm in Texas oder hinterfragt die einseitige Parteinahme, die uns so sorgsam darauf achten lässt, für unser leibliches Wohl nur Thunfische, aber keine Delfine zu töten. Existenzielle Fragen wirft Quammen auf: "Sie haben sich im Laufe der Jahre schon oft gefragt, lieber Leser, warum Eulen keine Penisse haben" -- obwohl diese eigentlich "keine sonderlich elitäre entwicklungsgeschichtliche Errungenschaft" darstellen, wie all die penisbewehrten Krokodile, Marienkäfer, Schmetterlinge, Fadenwürmer und Milben beweisen. Bei der Auswahl seiner Essays konzentriert sich Quammen auf die Frage, wie Menschen die natürliche Welt betrachten und auf sie reagieren und will dabei immer wieder die Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnis aufzeigen. Immer wieder stellt sich die Wirklichkeit dabei weitaus komplizierter dar als zunächst gedacht -- wie etwa bei der Frage, warum ein Viertel aller bekannten Tierarten Käfer sind, ganz zu schweigen von den vielen Millionen unentdeckten Varianten des "Grundmodells Käfer". Quammens Stärke besteht in der Mischung aus augenzwinkernder Ironie und Ernsthaftigkeit, mit der er die absurdesten Fragen aufwirft. Dank seiner gründlichen Recherche fördert er mit jedem Esssay eine wahre Fülle von Fakten und Anekdoten zu Tage, in denen er sich zeitweise zu verlieren scheint. Doch auf wundersame Weise gelangt er damit immer wieder zu hochinteressanten Einsichten und Theorien. Quammens Naturbetrachtungen liefern keine einfachen Antworten, sondern sind eine sehr lebendige Auseinandersetzung mit einer komplexen Welt, die uns immer wieder viel über uns selbst verrät. --Birgit Will Lade Kundenrezensionen... |
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Die süße Saat der Tränen von Edwidge DanticatGebundene Ausgabe von Claassen VerlagISBN: 3546001664, Erscheinungsdatum: 1999 Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.de-RedaktionIn einem Dorf in der Dominikanischen Republik der 30er Jahre ertönt der Schrei einer Frau, die in den Wehen liegt, wie ein Schuss, der über die gesamte Insel Hispaniola zu hören ist. Jedes Detail der Geburtsszene -- das Machtverhältnis zwischen der Señora und ihrem haitianischen Dienstmädchen, die Hautfarbe der Neugeborenen und nicht zuletzt, welches Kind überleben wird -- hallt durch Edwidge Danticats Die süße Saat der Tränen. Die unerwartete Zwillingsgeburt soll jedoch keine Verherrlichung der Fruchtbarkeit sein; vielmehr nimmt sie die Gestalt einer Metapher auf den von den Militärs gestützten Massenmord an haitianischen Einwanderern an. Wie der Arzt der Señora es ausdrückt: "Viele von uns beginnen ihr Leben im Mutterleib als Zwillinge und bringen den anderen um." Aber Edwidge Danticats starker zweiter Roman ist keineswegs eine weitere Saga der Unterdrückten, die zur Zeit in Mode sind. Er kann sich jederzeit neben so modernen Klassikern wie Hundert Jahre Einsamkeit und Die Farbe Lila behaupten. Die wachsame Erzählerin, das schüchterne haitianische Dienstmädchen der Señora, beschreibt sich als "einer dieser Steine im Meer, der seine Farben in sich hineinsaugt und seine Durchsichtigkeit verliert, sobald er aus dem Wasser herausgenommen und in die Sonne gelegt wird." Amabelle Désir, eine scharfe Beobachterin des menschlichen Charakters, dient als Sprachrohr für den scharfzüngigen, poetischen Erzählstil der Autorin. Ihr Geliebter Sebastien hat "Arme so kräftig wie einer meiner nackten Oberschenkel", während der Ehemann der Señora, ein am Unrecht beteiligter Offizier, "sogar in seinen Militärstiefeln immer noch kleiner als der Durchschnittsmann" ist. Das Waisenkind Amabelle nimmt schließlich geradezu messianische Ausmaße an, sie ist aber frei erfunden, wie auch das Dorf Alegrìa, in dem die Geschichte ihren Anfang nimmt. Die von der Armee des dominikanischen Präsidenten Rafael Trujillo 1937 begangenen Greueltaten und der Exodus sind jedoch eine Tatsache, und sie können sich mit denen der Tonton Macoute des haitianischen Präsidenten Duvalier messen. Die Geschichtsschreibung reflektiert Trujillos Blutbad weitaus weniger sichtbar als Duvaliers, was jedoch nicht bedeutet, dass es deshalb auch weniger schmerzhaft war. Wie Amabelles Vater ihr einmal sagte: "Das Elend wird Dich niemals behutsam anpacken. Es hinterlässt immer seine Daumenabdrücke; manchmal so, dass sie jeder sieht und manchmal so, dass niemand außer Dir von ihnen weiß." Dank dieses herausragenden Romans von Edwidge Danticat wird die Welt nun aber davon erfahren. --John Lenihan
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Leonardo da Vinci von Sherwin B. Nuland, Jürgen CharnitzkyGebundene Ausgabe von Claassen VerlagISBN: 3546002601, Erscheinungsdatum: Februar 2002 Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.de-RedaktionGroß war die Enttäuschung des Autors, als er auf der Spurensuche nach seinem Idol im Städtchen Vinci endlich an der Geburtsstätte des großen Mannes angelangt war. Nichts in den Überbleibseln des Renaissance-Hauses wies auf die einstige Gegenwart des Universalgenies Leonardo da Vinci noch hin. Als Nuland überdies erfuhr, dass der Geburtsort des Schöpfers der "Mona Lisa" und des "Abendmahls" als keineswegs gesichert galt, stand für ihn fest: Leonardo war kein Geschöpf eines Ortes, keine in ein Denkmal zu gießende Erscheinung. Wie ein Blitz durchzog er seine Zeit und verschwand wieder, der Welt ein gewaltiges rätselhaftes Werk hinterlassend. In diesem neuen Band der noch jungen Claassen-Reihe Biographische Passionen, widmet sich Sherwin B. Nuland, Professor für Chirurgie, dem 1452 geborenen Maler-, Bildhauer-, Architekten- und Ingenieursgenie, einem seit 20 Jahren von ihm "abgöttisch verehrten Menschen". Womöglich gab der eigene Fachbereich -- Nuland lehrt Medizingeschichte -- den Ausschlag, Leonardos anatomischen Studien besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Auch auf diesem im 15. Jahrhundert noch kaum erforschten Gebiet, erwies er sich als Mensch, der, wie Freud schrieb, "in der Finsternis zu früh erwachte, während alle anderen noch fest schliefen". Nuland, weniger an da Vincis künstlerischem Schaffen und biographischer Vollständigkeit interessiert, gelingt ein immens spannendes psychologisches Profil des homosexuellen (genauer: asexuellen) Künstlers und Naturforschers, eines Narziss, dessen lebenslange Triebunterdrückung, wie Freud schon in seiner Kindheitserinnerung des Leonardo darlegte, sich in unstillbarem Forscherdrang und Wissbegierde sublimierte. Immer wieder kreist Nulands Interesse um Leonardos bahnbrechende Studien der Körperfunktionen und der Anatomie der Geschlechtswerkzeuge (von denen der Meister eher abgestoßen war), die schließlich in der berühmten Koitus-Zeichnung von 1497 gipfelten. Eine etwas andere, jedoch liebevolle und einfühlsame Annäherung an einen Jahrhunderte zu früh Geborenen, leidenschaftlich Neugierigen, der sich jeder Einordnung entzog und dessen Forscherdrang von seiner Epoche tragischerweise allzu enge Grenzen gesetzt wurde. --Ravi Unger
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Außer der Zeit von Annie DillardGebundene Ausgabe von Claassen VerlagISBN: 3546001699, Erscheinungsdatum: 2001 Produktgruppe Bücher |
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Der Gesandte von Timothy FindleyGebundene Ausgabe von Claassen VerlagISBN: 3546001958, Erscheinungsdatum: 2000 Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.de-RedaktionIn Timothey Findleys neuem Roman Der Gesandte trifft die Hauptfigur Pilgrim einmal auch auf den amerikanischen Autor Henry James, der sogleich mit Banalitäten über das Handwerk des Schriftstellers verblüffen darf. "Namen, habe ich festgestellt, können vielsagend sein", plaudert James dort über seine eigene Figurenbenennung. Derartige Belanglosigkeiten hätte man dem Autor von psychologischen Meisterwerken wie Bildnis einer Dame (1881) eigentlich gar nicht zugetraut. Natürlich ist Findleys ebenso schöner wie depressiver Kunstgeschichtler Pilgrim selbst so ein Kind seines Namens. Wie in John Bunyans religiösem Erbauungsepos Pilgerreise (The Pilgrim's Progress, 1678-1684) auf einer endlosen Pilgerreise durch alle Zeiten, irritiert er seine Umgebung nachhaltig mit seiner rätselhaften Existenz. Als Pilgrim in Zürichs Nervenklinik Burghölzli auf C. G. Jung trifft, bestätigt er dessen These eines "kollektiven Unbewussten" ebenso, wie er das Selbstverständnis des Psychiaters in seinen Grundfesten erschüttert. Im Roman verkörpert er somit das "ewige" Mysterium der Kunst, das die Wirklichkeit immer wieder neu zu hinterfragen versteht. "Niemand ist im Stande, über sich selbst die Wahrheit zu sagen", musste James deshalb zu Romanbeginn behaupten: "darum ist meine Funktion so wichtig". Und in einem Brief Pilgrims an Jung steht zum Schluss: "Die großen Schamanen unserer Tage heißen Rodin und Strawinsky. Und alle predigen nur das eine: SEHT NOCH EINMAL GENAUER HIN." Anspielungen an große Vorbilder finden sich bei Findley reichlich -- so an Thomas Manns Der Zauberberg und dessen quasi magisch-zeitlose Sanatoriumswelt. Und so endet denn auch Der Gesandte mit jenem (vom fiktiven Jung visionär erträumten) Kriegsausbruch, in dessen Wirren die Figuren ihrem Autor verlorengehen. Die englischsprachige Literaturkritik hat das 1999 erstmals erschienene Buch denn auch den "wahrscheinlich letzten großen Roman dieses Jahrhunderts" genannt. Das ist natürlich maßlos übertrieben. Alles in allem nämlich ist Der Gesandte zwar raffinierte und gut lesbare, aber leider etwas platte Kolportage. --Thomas Köster Lade Kundenrezensionen... |
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Evas Cousine von Sibylle KnaussGebundene Ausgabe von Claassen VerlagISBN: 3546002369, Erscheinungsdatum: August 2000 Produktgruppe Bücher |
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