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Von Ratlosen und Löwenherzen: Eine kurzweilige, aber nützliche Geschichte des englischen Mittelalters von Rebecca GabléTaschenbuch von Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag)Angebote bei Amazon: ab EUR 9,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3404642422, Erscheinungsdatum: Sept. 2010, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-RedaktionGönnen wir ihr die kleine Auszeit. Nach sechs fast schon obligatorischen Tausendseitern, mittelalterliche Blockbuster allesamt, mit denen Rebecca Gablé ihre Fangemeinde in den letzten Jahren verwöhnte, folgt nun die wohlverdiente Verschnaufpause. Und wie sieht die bei einer Literaturwissenschaftlerin, Fachfrau in Sachen Mediävistik und passionierten England-Reisenden wohl aus? Richtig! Sie schreibt ein Sachbuch übers Mittelalter in England. Und fängt sogleich an, den etwas verwaschenen Begriff zeitlich zu fixieren: Von der Völkerwanderung Ende des 3. Jahrhunderts bis zur Verbreitung des Buchdrucks Ende des 15. Jahrhunderts. Basta! Kein geringes Vorhaben auf gerade mal 230 Seiten. Doch Frau Gablé erweist sich auch in der kleinen Sachbuchform als Meisterin. Alles begann im 4. Jahrhundert mit dem Abzug der Römer, die genug Trouble in der Heimat hatten. Wilde Pikten und Scoten hatten sich überdies auf dem neblichten Eiland als lästige Wanzen erwiesen. Die zurückgebliebenen britischen Kelten hatten aber am römischen Lifestyle nicht wenig Gefallen gefunden. So ging?s los. Um sich nun ihrerseits die blauen Barbaren aus dem kargen Norden vom Halse zu halten, engagierten sie Kampfverbände aus Norddeutschland ? und schon waren sie da ? die Angelsachsen. In diesem Stile lässt sich Geschichte erfolgreich vermitteln. Nicht einschläfernd, forsch bis kess im Ton. Nichts weniger zeichnet eine Bestsellerautorin aus! Vom ?Volk der Angeln? und ihrem ?Engla-Land?, über Alfred den Großen, Englands sagenhaften ersten King, der 878 den Dänen den Garaus machte, bis hin zu Herrschern, deren Namen Sven Gabelbart, Edmund Eisenseite oder Harald Hasenfuß eher unfreiwillig komische Naturen verhießen; oder dem frühen Gotteskrieger Richard Löwenherz, der hinter deutsch-österreichischem Gemäuer vor sich hinfaulte -, Madame Gablé wartet zur Auflockerung ihrer Geschichtsstunde mit allerlei Kuriosa und Skurrilitäten auf. Dies verheißt eine Menge Lesespaß, zugunsten dessen die historische Akkuratesse bei der Fülle des Materials bisweilen schmunzelnd übersehen werden sollte. Kleine, aber hübsche verlegerische Serviceleistung: Das Buchcover lässt sich zum königlichen Stammbaum entfalten. Und nach der Lektüre wird man wenigstens einige der sprichwörtlichen britischen Schrullen etwas besser verstehen. Dermaßen präpariert, freuen wir uns auf den nächsten großen Gablé-Wurf.?Ravi Unger 5 Kundenrezensionen:Englische Geschichte, mit einem Augenzwinkern vermittelt 5 von 5 PunktenBei diesem Hörbuch haben sich zwei gefunden, die zusammen zu passen scheinen: Rebecca Gablé, die es mit ihrem feinen Humor auf äußerst unterhaltsame Weise ebenso versteht, einem die englische Geschichte ein wenig näher zu bringen, wie sie auf die Schippe zu nehmen, und Andreas Fröhlich, der als "Vorleser" ihres Werkes wieder einmal seine Vielseitigkeit unter Beweis stellt und auf einfühlsame Weise sowohl die ernsten wie auch die witzigen Seiten dieser Produktion mit seiner Stimme ins rechte Licht zu rücken weiß. Allen Interessierten sei vor allem Folgendes gesagt: Man muss kein Fan englischer Geschichte sein, um dieses Hörbuch genießen zu können. Ich habe mich vorher nie näher mit dem Thema beschäftigt. Dennoch habe ich jede einzelne Minute genossen. Historische Fakten werden inklusive Jahreszahlen anschaulich präsentiert, die einzelnen Herrscher inklusive ihres Hofstaates beleuchtet. Die Autorin erlaubt es sich aber auch ganz bewusst, eigene Beurteilungen und manchmal augenzwinkernde Anekdoten über Volk und Obrigkeit mit in ihr Werk einzubauen, was von Andreas Fröhlich durch unterschiedliche Lesearten und Betonungen immer wieder wunderbar in Szene gesetzt wird. Überhaupt lebt dieses Hörbuch meiner Meinung nach besonders durch seinen Sprecher, dem Monotonie ein Fremdwort zu sein scheint und der es immer wieder versteht, einen ebenso lachen wie schaudern zu lassen - je nachdem, ob es um die nicht sehr ambitionierten Pläne eines schwulen Königs geht, die Homosexualität in seinem Lande auszumerzen und seinen Bischof, der darüber schier verzweifelt, oder um die Gräueltaten, die bisweilen an politischen Feinden begangen wurden und wo so mancher Herrscher auch vor Kindern nicht Halt machte. Interessant fand ich inhaltlich vor allem, dass auch immer wieder die Verhältnisse in der einfachen Bevölkerung beleuchtet werden. Darüber weiß man mitunter nicht viel, aber was man weiß, wird gut verständlich und ungeschönt vermittelt. Ebenso versucht Rebecca Gablé mit so manchem Vorurteil aufzuräumen, wie eben dem klassischen "finsteren Mittelalter" und all seinen Schrecken - Hexenverfolgung, das Recht der "ersten Nacht" und noch so manch anderen Geschichten, die sich doch auch im eigenen Kopf recht gut festgesetzt haben. Meiner Meinung nach ein absolut empfehlenswertes Hörbuch. Wer sich nicht scheut, ein bisschen was dazuzulernen und dieses Stückchen Allgemeinbildung gern auch noch unterhaltsam, spannend und witzig präsentiert bekommen möchte, der kann mit dieser Ausgabe nichts falsch machen. Mittelalter - informativ und humorvoll 5 von 5 PunktenZu Schulzeiten habe ich Geschichte gehasst! Dieses Thema war für mich eine staubtrockene Aneinanderreihung unübersichtlicher Namen und Zahlen. Warum gab es damals dieses Buch noch nicht? Rebecca Gable berichtet ausführlich, aber nicht langweilig, informativ, aber nicht überfrachtet, humorvoll, aber nicht komisch über das englische Mittelalter. Sämtliche Wilhelms, Edwards, Henrys und Margareths werden abgehandelt, die Errungenschaften der jeweiligen Regierungsperiode dargestellt, über die Eigenschaften des entsprechenden Regenten berichtet. Trotz humorvoller Einlagen ("das Wasser stand ihm bis zur noch nicht erfundenen Halskrause") ist diese "Geschichtsstunde" immer seriös und gleitet niemals in platte Komik ab. Was ich besonders schön finde: Es wird nicht nur über das Leben der Adeligen berichtet. Frau Gable macht immer wieder Abstecher zum einfachen Volk, erzählt über die Lebensumstände der Bauern, über die Situation der Frau im Mittelalter und auch über den Bildungsstand des Volkes. Und wie in ihren Romanen schafft sie es, dass der Leser trotz der ständig gleichen Namen (Henry, Edward, Margareth - konnten sich die Engänder nicht mehr Vornamen leisten?) nicht den Überblick verliert. Gelungene und kurzweilige Geschichtsstunde 5 von 5 PunktenWirklich mal ein spannendes und immer mit einem Augenzwinkern geschriebenes Buch über die englische Geschichte im Mittelalter. Besonders wer vorher viel von Gable, Cornwell oder Follet gelesen hat wird seinen Spass an der Erzählung dieser historischen Ereignisse, noch mal in kurzer Fassung und sehr lustig, wieder gegeben zu bekommen. Ich habe das Buch an einem Wochenende verschlungen. Wenn Sie wissen wollen was die Normannen mit den Klingonen zu tun haben und wer der "menschliche" Wanderpokal ist sollte Sie dieses Buch lesen. Der einzigste kleine Wehrmutstropfen ist, dass es etwas kurz und zu schnell durchgelesen ist. Meine Empfehlung: 5 Sterne So was hat bisher gefehlt! 5 von 5 PunktenWer kennt das nicht... Man liest eine Geschichte mit historischem Hintergrund. Auf einmal taucht die Frage auf, wie war denn das damals wirklich... Welche großen Ereignisse haben die Menschen dieser Zeit geprägt. Wer war denn da wirklich an der Macht. Wieso haben sich die herrschenden Engländer mit den Franzosen über die Jahrhunderte immer wieder die Köpfe eingeschlagen. Klar, all dieses Wissen kann man sich in dicken 1000 seitigen Geschichtsbüchern zusammensuchen, aber das was dann an Information geboten ist, das sprengt sowohl das Interesse des Belletristikkonsumenten" als auch das Zeitbudget eines durchschnittlichen Lesers... Hier hat Frau Gable das ideale Werk geschaffen! Es liest sich kurzweilig wie eine ihrer wunderbaren Mittelaltergeschichten und ist trotzdem sehr informativ. Der Aufbau ist hervorragen, so dass man ganz schnell einen Einstieg findet und wenn man mal wieder beim Lesen vor der Frage steht, wie war das jetzt nochmal genau, dann findet man sehr schnell das richtige Kapitel. Ein Kapitel über die passende Epoche und schon hat man das passende Rüstzeug um einen Roman im richtigen Kontext einwerten zu können. Englische Geschichte in Kurzform und.... 5 von 5 Punkten... sowas von informativ geschrieben, dass ich in so kurzer Zeit mir wirklich ein gutes Bild von der englischen Geschichte machen konnte. Und jetzt merke ich, dass auch gerne immer mal wieder nachschlage um was konkretes nachzuschauen. Tolles Buch! |
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Winston Churchill: Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten von Sebastian HaffnerTaschenbuch von rororoAngebote bei Amazon: ab EUR 5,93 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3499613549, Erscheinungsdatum: November 2002, Auflage: 5 |
5 Kundenrezensionen:Winston Churchill hautnah 5 von 5 PunktenIch muss sagen, dass ich vor diesem Buch kein anderes Werk über Churchill gelesen habe. Deshalb kann ich nicht sagen inwieweit "alles seine Richtigkeit hat". Eines ist bei diesem Buch für mich jedoch sicher, Haffner schafft es einem die Person Winston Churchills näher zu bringen. Das Hoch und runter seines Lebens, seine charakteristische Verbissenheit, seine Liebe zu großen Taten und Siegen. Die positive Konnotation von Haffners Darstellung wird sicherlich nicht nur Freunde finden, jedoch fand ich sie in Besitz nehmend. Man fiebert trotz des historisch bekannten Endresultates mit und lässt sich auch mitreissen. Haffner schafft es für mich eine Perspektive auf den zweiten Weltkrieg zu eröffnen die trotz der geografischen Nähe schul-geschichtlich für mich vernachlässigt schien: die Rolle Englands. Als schade empfand ich diesbezüglich lediglich den Mangel an originalen Zitaten Churchills und die nur oberflächliche Ansprache des Briefwechsels zwischen ihm und Roosevelt. Letzeres kann man jedoch durch den komprimierten Umfang des Buches bzw. der Serie rechtfertigen ersteres nicht unbedingt. Trotz dieser beiden 'Mängel' finde ich das Buch 5-Sterne wert. Gute Kurzbiographie zu Churchill 5 von 5 PunktenDie Biographie gibt einen guten Einstieg in das Leben Winston Churchills. Es werden nicht nur die Jahre im 2.Weltkrieg beschrieben sondern man kann hier auch den politischen Werdegang eines interessanten Charakters verfolgen. Die Stärken und Schwächen werden gut vorgestellt und dem Leser bleibt trotzdem noch genug Raum für eigene Beurteilungen. Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen und ich habe es geradezu verschlungen. Ich finde es absolut empfehlenswert. Ein Buch, dass W. Churchill auf 208 Seiten darstellt... 5 von 5 Punktenkann selbstverständlich nicht sämtliche Facetten des Staatsmannes wiedergeben. Sebastian Haffner fasst in gewohnt fesselndem Stil das Leben des Politikers und Soldaten, aber auch des Schriftstellers zusammen. Und das ist ihm einwandfrei gelungen. Spannend wie ein Roman von der ersten bis zur letzen Seite liest sich Buch, so dass man es kaum aus der Hand legen möchte. Kritikpunkte allerdings werden lediglich angerissen, nicht dargestellt - wobei das auch den Umfang des Buches übersteigen würde und wohl auch den Anspruch. Einwandfrei geeignet ist das Buch als fesselnde historische Lektüre, als Einstieg in das Thema für Anfänger / Laien, und wer für die Schule ein Referat zu dem Thema schreibt ist mit diesem Buch mehr als gut beraten. Wer tiefer in das Thema einsteigen möchte, wer vor allem die kritischen Aspekte näher ausgearbeitet haben möchte, wird sich sicher nicht mit diesem Buch begnügen. Wer allerdings - wie ich in diesem Fall - gut recherchierte, saubere historische Fakten vereint mit guter Unterhaltung sucht, liegt auf alle Fälle richtig. Verdiente fünf Sterne. "Es ist alles so langweilig" 3 von 5 PunktenMit diesem eher unbekannten Zitat Winston Churchills lässt sich diese Haffner-Biographie bei weitem nicht beschreiben. In gewohnt brilliantem Stil lässt der Autor das Leben des Politikers, ja man kann sagen seines persönlichen "Idols" Revue passieren. Haffner, der sich während seiner beeindruckenden Karriere als populärer Historiker niemals vom Schreckensbild Hitlers befreien konnte, zeichnet hier den Engländer geradezu als dessen Antipoden. Es ist offensichtlich, dass Churchills Werdegang das kollektive Gedächtnis der westlichen Welt mit seinen Gemeinplätzen geradezu überschwemmt hat. So ist es nicht verwunderlich, dass in diesem Buch all jene Figuren auf die Bühne geführt werden, die auch heute noch den "History Channel" bevölkern, und in dem die Schauplätze von Südafrika über Indien und die Normandie eine vertraute Kulisse bilden. Dem geschichtskundigen Leser wird sich daher wenig Neues offenbaren, sei es an Tatsachen, sei es an Interpretation. Die Brüche in Churchills Vita werden vom Verfasser hingenommen, nicht herausgestellt, nicht beschönigt. Dennoch hat man nach dem Lesen das Gefühl, einer Heiligenerhöhung beigewohnt zu haben. Manche Pläne sind daneben gegangen, "so what" möchte man sagen. Churchill war sicher nicht der Blut- und Whiskysäufer, als den ihn die Propaganda des Dritten Reiches darzustellen versuchte, doch wird allzugerne auch das "Image" für die Person genommen. In Churchills Charakter findet sich durchaus manch dunkle Seite, mal als Erbteil verliehen, oft durch seinen unersättlichen persönlichen Ehrgeiz genährt. Haffner schweigt davon weitgehend, sieht meist die äußeren Umstände als Quelle von Hindernissen, Missverständnissen oder Scheitern. Dies wäre nicht nötig, und das Gegenteil täte dem Helden keinen Abbruch, sondern spielte die Rolle des Kranzhalters, der im römischen Triumphzug dem siegreichen Feldherrn ins Ohr raunt: bedenke, dass Du ein Mensch bist. Noch ein Wort zum Buch selbst: die Darstellung ist nicht ausufernd, sondern knapp und klar. Ein umfangreicher Quellenteil rundet den Band ab. Nachteilig wirkt der Umstand, dass die erzählte "Geschichte" anderswo viel zu breit getreten wird, doch dafür kann Haffner so wenig wie Churchill für Chamberlain. Mit kleinen Abstrichen, anders als beim alten Churchill selbst auch aufgrund des doch schon zurückliegenden Erscheinungsdatums, eine gute Einstiegslektüre. Kritische Geschichtslektion 5 von 5 PunktenSebastian Haffner, Churchill, 1967 Biographie des britischen Staatsmannes (1874 - 1965), der schon in jungen Jahren als Minister in verschiedenen Kabinetten Einfluß auf die Politik der Regierungen Seiner Majestät hatte. Aber auch des oft unbeachtet gebliebenen Querdenkers, der sich auch mal eine längere Auszeit zum Malen in Italien nahm und der stets freiweg seine Überzeugungen geäußert und sich nicht opportunistisch untergeordnet hatte. Immer wieder, wenn nichts mehr zu gehen schien, holte man ihn hervor. Zuletzt, um England siegreich durch den Krieg zu führen. Wie ein Stehaufmännchen erschien er über ein halbes Jahrhundert lang auf der politischen Bühne. In diesem halben Jahrhundert hat er auch ein immenses literarisches Werk geschaffen, u.a. eine Biographie über seinen Vorfahren Marlborough. Für sein historisches Standardwerk über den Zweiten Weltkrieg erhielt er den Literaturnobelpreis 1953. Haffner geht u.a. ein auf Churchills klare Beurteilung historischer Vorgänge und seine Einsicht in eigene Fehler, die er in der Rückschau offen bekennt. So z.B. die selbstkritische Stellungnahme zum Bombenkrieg der Alliierten, wo doch London 1940 die erste große Stadt war, die so ein Inferno erlebte. Als ich beim Kauf sah, daß Sebastian Haffner der Autor ist, waren meine Zweifel über rororo Monograhien schnell zerstreut. Mit Recht. |
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Die Queen von Ronald D. GersteGebundene Ausgabe von Pustet, RegensburgAngebote bei Amazon: ab EUR 2,24 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3791717677, Erscheinungsdatum: 2001, Auflage: 1 |
4 Kundenrezensionen:Gut für Neueinsteiger 3 von 5 PunktenWer als Leser noch gänzlich "unbeleckt" von den Windsors ist, kann sich mit diesem Buch zumindest oberflächlich informieren. Für weiterführendes Interesse sollte man allerdings auf andere - und bessere - Biographien zurückgreifen. Ronald D. Gerste lässt oftmals eine gesunde Objektivität vermissen, zu sehr schimmert übertriebene Sympathie und Relativierung mancher Charaktereigenschaften durch, bei der historischen Betrachtung der Windsors fällt leider auch manche negative Tatsache "unter den Tisch", wie gesagt, es gibt bessere Abhandlungen zum Thema. "Ereignis eines sehr speziellen Meilensteins" 4 von 5 PunktenRonald D. Gerste hat recht, wenn er das bisherige Leben von Queen Elizabeth II. historisch betrachtet(und zwar ziemlich genau!). Denn wir finden in diesem Leben auch einen Teil von unserem wieder. Das verbindet. Und wenn man allein bedenkt, was durch das Haus Windsor speziell durch Queen Mumm (ihrer verehrenswürigen Mutter, many kisses !) und ihren Vater, King George VI. uns "historisch" ( wahrscheinlich) erspart worden ist. Alle Achtung ! Den nicht ganz Eingeweihten sei nur gesagt, daß der Vorgänger und Bruder von King George VI. (Edward VIII.), der nur kurz englischer König war, Sympathien für Nazideutschland empfunden haben soll. Klingelt es da nicht bei uns ? Das wäre es doch gewesen, zusammen mit good old England ! Aber nein, gottseidank ist es anders gekommen. Es ist viel Wasser den Rhein hinabgeflossen inzwischen und ganz andere Dinge drücken uns. Und da sind wir schon wieder bei den Verdiensten dieser Monarchie und ihrer Repräsentantin. Jeder, der schon einmal in London war, und sei es nur für einpaar Tage, hat wohl erfahren, was Disziplin ist, was Offenheit gegenüber anderen Kulturen ist, was Freundlichkeit ist undsofort. Wenn noch nicht, gehe er oder sie einmal hin und schaue es sich an! Fahrt mit den großen, offenen Omnibussen, nehmt an der Parade zu Ehren der Königin teil und erfahrt die Frömmigkeit dieser Nation, sogar in der Musik beim langsamen Paradieren z.B. Ja, die Frömmigkeit ist es wohl. So war jedenfalls mein persönlicher Eindruck, denn ich bin auch bei einer Chorprobe der Buben von Westminster-Abbey zugegen gewesen, köstlich ! Diese Religiosität ist es wohl, die das Land und die Nation mitsamt den übriggebliebenen Teilen des einstigen Empires zusammenhält. Selbst die Fußballfans singen Choräle, so scheint es ( gegenüber unseren martialisch-blöden Gesängen z.B. ) So ist es auch kein Wunder, das Amerika in ganz schwierigen Zeiten z.B. ( nicht nur der Sprache wegen ) zu England ein inniges Verhältnis hat. Wer hätte nicht gerne zuverlässige, gefasste Freunde in der Not ? Diese religiöse Ergebenheit hat natürlich auch ihre andere Medaillenseite. Ich meine sogar, daß sie verantwortlich ist für einige, sagen wir ruhig, Fehler. Aber das ist ganz schwierig zu erklären. Ich jedenfalls meine, daß dem persönlichen Glück, auch den Angehörigen dieses Königshauses, mehr Beachtung geschenkt werden sollte ( siehe Margaret, Anne, Charles, Diana, Sarah Ferguson ). Hier wird sich einiges tun müssen und die Hochzeit des norwegischen Thronfolgers ist wohl ein erstes Beispiel, wie es gehen könnte. Es ist auch wohl unbestritten, daß Abwesenheiten der Mutter vom Kind (von bis zu einem halben Jahr!), wie es wegen Erfüllung festgelegter Pflichten durchaus üblich war, traumatische Erlebnisse für ein kleines Kind bedeuten. Hier sind bestimmt auch Gründe einer späteren "ausgelebten" Aggressivität zu suchen. Und der Hinweis des Autors auch darauf ist nicht von der Hand zu weisen. Trotzdem und ganz deutlich, Ronald D. Gerste beschreibt eine faszinierende Frau (an der Seite eines faszinierenden Mannes !) und er hat den richtigen Riecher, wenn er alles in Erwägung zieht, nicht nur das Positive. Hut ab, vor dieser Arbeit und: wir warten gerne auf das goldene Thronjubiläum im nächsten Jahr. Dieses Buch darf man aber schon vorher lesen. Aufschlussreiches zur Geschichte der Dynastie Windsor 4 von 5 PunktenAuch wenn man wie ich kein Liebhaber sensationslüsterner Klatschblätter ist, in denen die trivialsten Ereignisse innerhalb der Royal Family schon immer die ersten Seiten beanspruchten, so vermittelt dieses Buch doch sehr informative Einblicke in die Geschichte des Hauses Windsor und in das bewegte Leben seiner derzeitigen Repräsentantin Elizabeth II. Angefangen mit Elizabeths Vorfahren und den deutschen Wurzeln des Hauses Windsor, das bis 1917 Sachsen-Coburg-Gotha hieß, über Elizabeths unbeschwerte Kindheit und Jugend, die unerwartete Krönung zur Königin, ersten politischen Ärger, Elizabeths Weltreisen der Sixties, die berüchtigte Profumo-Affäre, über die Entwicklung der Royals zu "Fernsehstars", das Ende des British Empire, Thatcherismus, Commonwealth of Nations und Falklandkrieg, die wachsenden Imageprobleme des Königshauses, das "Annus horribilis" 1992, das Feuer in Windsor Castle, bis hin zum 50. Thronjubiläum der Queen. Insgesamt bietet das Buch eine detaillierte und leicht zu lesende Retrospektive auf die Geschichte der Dynastie Windsor und die britische Monarchie der Nachkriegszeit, die sich im Verlauf der Entwicklungen des 20. Jahrhunderts zwar zunehmend auf einen rein symbolischen Status reduzierte, aber deren Einfluss nach wie vor nicht zu unterschätzen ist. Geschichtliches in ansprechender Form 5 von 5 PunktenWer sich für Elizabeth II. und das Haus Windsor interessiert sollte dieses Buch gelesen haben. Der Autor hat offensichtlich gründlich recherchiert und bringt seine Ergebnisse in ansprechender Form zu Papier. Hierbei hat man zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, lediglich trockene Fakten aneinander gereiht seviert zu bekommen. Das Buch liest sich flüssig und bietet ausführliche Informationen sowohl über das öffentliche als auch das private Leben der Queen. Sowohl Historiker als auch Freunde der englischen Monarchie werden ihre helle Freude an diesem Werk haben. Dr. G. Arnoldussen |
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MI 5: Die wahre Geschichte des britischen Geheimdienstes von Christopher AndrewGebundene Ausgabe von PropyläenAngebote bei Amazon: ab EUR 13,49 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3549073798, Erscheinungsdatum: März 2010 |
2 Kundenrezensionen:Nichts Neues 3 von 5 PunktenIm wesentlichen nichts Neues. Sicher: viele nette kleine Details. Aber wer sich für die Geschichte des 20. Jahrhunderts bisher schon interessiert hatte, findet zu den Themen "Verrat der Atombombe durch Klaus Fuchs und andere", "The Magnificent Five = Philby & Co", "Beherrschung des gesamten deutschen Agentennetzes zwecks Doppelspiel zur Täuschung der Deutschen in Zusammenhang mit der Invasion am 6. Juni '44" und der Aufklärung von Terroranschlägen der einheimischen Islamisten nichts wirklich Neues. Fazit: eine Fleissarbeit, aber die Geschichte des 20. Jahrhunderts muss nicht umgeschrieben werden. Geschichten aus der Geschichte 5 von 5 PunktenFern ab aller Agentenidylle aus TV oder Kino hat im letzten Jahr der bis heute immer noch geheimnisumwitterte britische Security Service MI 5 seinen 100. Geburtstag gefeiert. Es ist eine kleine Sensation, dass aus diesem Anlass dieses Buch erscheinen konnte. Einmalig in der internationalen Geheimdienstgeschichte dürfte sein, dass ein Autor und in diesem Falle der führende Geheimdienstexperte schlechthin Christopher Andrew die Archive des MI 5 nutzen durfte. Herausgekommen ist die bisher einzige Geschichte dieses Geheimdienstes. Historiker werden an diesem Buch nicht vorbeikommen. Folgerichtig beginnt der Autor dann auch im Jahre 1909. Mit dem Auftrag "Natur und Umfang der ausländischen Spionage, die gegenwärtig in unserem Land betrieben wird, und die Gefahr, die sie für uns darstellt zu untersuchen." wurde der Geheimdienst im Oktober 1909 gegründet. Fast immer galten Deutschland und Russland als die größten Feinde. Akribisch und äußerst faktenreich geht der Autor chronologisch in seiner Geschichte vorwärts. Dabei beschreibt er auch das Scheitern des deutschen Geheimdienstes zu Zeiten des I. Weltkrieges. Er geht ein auf die Zeit zwischen den Weltkriegen und arbeitet sehr gut und ausführlich die Zeit des kalten Krieges auf. Lebendig und stellenweise sehr aktionsreich wird es dort, wo Andrew persönliche Schicksale und bislang unbekannte Geschichten erzählt. Eine Vielzahl von Fotos lässt die Geschichte einmal mehr lebendig werden. Letztes Kapitel des Buches und heutiger Hauptfeind zugleich ist der religiös motivierte Terror. Nach den Anschlägen in Amerika hat sich die gesamte Aufgabenausrichtung grundlegend geändert. Dieses Buch ist sowohl eine äußerst interessante Geschichte des MI 5, aber auch eine unter neuem Blickwinkel geschriebene Geschichte Englands. Es lebt von vielen Geschichten und von der spannenden Art wie unterhaltsam Geschichte in diesem vorliegenden Fall zum Leser transportiert wird. |
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Englands Königinnen: Von den Tudors zu den Windsors von Marita A. PanzerTaschenbuch von PiperAngebote bei Amazon: ab EUR 11,19 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492236820, Erscheinungsdatum: Juni 2009, Auflage: 5., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Übersichtlich, informativ, unterhaltsam 4 von 5 PunktenSehr übersichtlich, sehr informativ und gut verständlich sind diese Kurzbiographien aller englischen Königinnen. Spätestens wenn man auf Heinrich den Achten stößt, beginnt man sich für englische Geschichte zu interessieren. Wo gibt es sonst einen König, der insgesamt sechs mal verheiratet war, zwei seiner Frauen köpfen ließ, sich vom Papst lossagte, seine eigene Kirche gründete damit er seine erste Frau auf "legalem" Weg loswurde und das alles um endlich einen ersehnten männlichen Thronfolger zu bekommen. Was natürlich nicht funktioniert hat. Wenig später saß mit Elisabeth der Ersten, die Tochter seiner geköpften zweiten Ehefrau auf Englands Thron. Eine der erfolgreichsten Monarchinnen der Inselgeschichte. Die übrigens selber niemals heiratete und sich als jungfräuliche Königin selbst beschrieb. Marita Panzer dokumentiert in ihrem Buch "Englands Königinnen" die Herrscherinnen der Häuser Tudor, Stuart, Hannover, Sachsen-Coburg-Gotha und Windsor. Somit erhält man einen Überblick der englischen Geschichte etwa vom Beginn des 15. Jahrhunderts bis zur heutigen Königin Elisabeth der Zweiten. Insgesamt werden 27 Königinnen vorgestellt. Die Aufsätze variieren in der Länge, je nach Dauer der Regierungszeit der Monarchinnen. Alle Texte sind in gut lesbarer Prosa verfasst, so dass man sich mit diesem Buch nicht nur gut informieren sondern es auch zur Unterhaltung lesen kann. Zahlreiche Bilddokumente und einige Zeittafeln komplettieren dieses gelungene Werk. Etwas stereotyp - gelegentlich flüchtig! 4 von 5 PunktenUm das Positive an dem Buch vorwegzunehmen: es bietet eine vollständige Aufzählung aller englischen Königinnen, angefangen bei der Mutter Heinrichs VIII. (obwohl seine beiden Großmütter um einiges skandalträchtiger und brennend interessant gewesen wären.) Womit ich aber leider schon zum "Aber" kommen muß, auch wenn ich das sehr ungern tue. Aber - 1. schon im ersten Kapitel mißfällt mir die Behauptung, Richard III. sei der gewesen, der sich der Neffen im Tower entledigt habe. Auch ich habe keine Ahnung, ob das stimmt oder nicht, ein derart schwieriges historisches Minenfeld zu betreten und das Gerücht als Gewißheit auszugeben, halte ich für zumindest methodisch bedenklich. Aber - 2. an manchen Stellen macht sich eine Flüchtigkeit breit, die auf Dauer verunsichert. Die Tochter von Charles I. und Henrietta Maria heirate "den Herzog von Anjou, einen Bruder des Königs von Frankreich". Mag schon sein, daß Philippe de France damals noch diesen Titel führte, aber der nur mit der deutschen Terminologie vertraute Leser kann damit nichts anfangen. Sie heiratete den einzigen Bruder von Ludwig XIV., den wir in Deutschland AUSSCHLIESSLICH unter dem Namen Philippe d?Orleans kennen (und wir kennen ihn auch nur deswegen, weil er danach Liselotte von der Pfalz geheiratet hat, die Enkelin der mit dem Winterkönig verheirateten und von Frau Panzer auch erwähnten Elisabeth Stuart...) Ich kenne mich nun zwar bei Stuart-Königen aus und kann die mir dort gelieferten Informationen in den Zusammenhang einordnen, in den sie gehören, ich kenne mich aber nicht bei hannoveranischen Königinnen mit ihren verwirrend ähnlichen Vornamen aus. Ich kann also davon ausgehen, daß z.B. die Informationen in diesem Kapitel zum großen Teil an mir vorbeilaufen. Ich fürchte, das wird dem einen oder anderen Leser auch nicht anders gehen. Sinnvoll wäre hierzu auf jeden Fall eine Ahnentafel gewesen. Schon die Verwandtschaft Elisabeth I. - Jane Grey - Maria Stuart ist so kompliziert, daß eine graphische Darstellung wünschenswert wäre. Das gleiche gilt zum Verständnis der Frage, wieso um alles in der Welt Victoria Königin von England werden konnte. Aber 3. - die dargestellten Königinnen werden leider zum Großteil nur sehr pauschal beschrieben: übliches Schicksal: werden geboren, werden verheiratet, werden vom Ehemann betrogen, bekommen Kinder oder auch nicht. Aber besonders lebendig sind die Darstellungen nicht. Zur Gesamtwürdigung verweist Frau Panzer überwiegend auf Agnes Strickland. Was die eigenen Gedanken - Gefühle - Wünsche der Dargestellten angeht, so ist das stellenweise etwas dünn. Aber 4. - die Ausführungen zur Änderung der englischen Verfassung vom Absolutismus zur parlamentischen Monarchie sind nur sehr schwer nachvollziehbar. Aber 5. - wenn ich die Sprache mit der von Sylvia Jurewitz-Freischmidt vergleiche, stelle ich doch fest, daß man das Thema auch erheblich spritziger behandeln kann. Stellenweise war der Stil etwas zäh. Die vier Punkte gibt es trotzdem, schon, weil es das einzige zugängliche Werk zu diesem Thema ist. Ein toller Überblick über Englands Königinnen 5 von 5 PunktenDas Buch ist ein toller Überblick über Englands Königinnen. Wer nicht zu jeder Königin eine eigene Biographie lesen möchte (weil die Informationen vielleicht oft einfach zu umfangreich sind, zu sehr in die Tiefe gehen, was nicht immer interessiert), dem kann ich das Buch absolut empfehlen. Man taucht ein in das Leben der div. Königinnen, kann den Fortschritt der Dynastie richtig gut mitverfolgen und hat am Ende des Buches den Eindruck, alle Königinnen irgendwie gekannt zu haben. Das Buch ist perfekt geschrieben. Nicht zu viele und nicht zu wenige Informationen. Für mich ein absolutes Meisterwerk. Und wer sich näher für eine Königin interessiert, kann ja dann speziell dazu noch eine Biographie zur Hand nehmen. Aufmerksam geworden bin ich auf das Buch durch meine erste Reise nach England und London in diesem Jahr. Da ich mir Schloss Windsor angesehen habe und natürlich auch den Tower of London, "musste" ich schließlich dieses Buch lesen. Erst jetzt kann ich das Gesehene genauer zusammenfügen. Schade, dass ich es nicht schon vorher gelesen habe, dann wäre der Besuch vor Ort sicher noch interessanter gewesen. Ein perfekter Überblick in aller Kürze 5 von 5 PunktenWer sich für englische Geschichte interessiert, der wird sich auch für die Königinnen dieses Landes interessieren, für jene welche selbst regiert haben und für jene, welche nur "Ehefrauen" waren. Dieses Buch beginnt mit Elisabeth von York, Ehefrau von Heinrich VII aus dem Hause Tudor und endet mit der heutigen Königin Elisabeth II. Das Buch schließt sicher so manche Wissenslücke wie - wie kam es zum Krieg der Schotten gegen die Engländer, wie kamen die aus Deutschland stammenden Könige in England auf den Thron wo es doch Anwärter aus England gegeben hätte, was spielt die Religion dabei für eine Rolle usw. Ich lese besonders gerne Bücher über englische Geschichte und so waren mir ein Großteil der im Buch beschriebenen Königinnen ausreichend bekannt, aber auch viele neue Details haben sich mir in diesem Buch eröffnet, vor allem die diversen Ehefrauen der aus Deutchland abstammenden Könige Georg kannte ich bis jetzt nicht wirklich. Wer sich einen Überblick über die beschriebenen Königinnen verschaffen will, um dann weiter über diese Frauen zu lesen, für den wird das Buch über Englands Königinnen perfekt sein. Man kann sich bei der Menge an Personen nicht erwarten, dass über jede dieser Frauen in diesem Buch ein eigener Roman verfasst wird. Tolles Buch, welches einen ausreichenden informativen Überblick gewährleistet. Für Interessierte 4 von 5 Punkteninteressante Reise durch die Zeit und sehr aufschlussreiche Darstellung über das wirkliche Leben der englischen Königinnen und Ihrer Schicksale |
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Mit der Ölwaffe zur Weltmacht. Der Weg zur neuen Weltordnung von F. W. EngdahlGebundene Ausgabe von Kopp, RottenburgAngebote bei Amazon: ab EUR 4,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3938516194, Erscheinungsdatum: Oktober 2006, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Wenn Sie gut einschlafen möchten ... 5 von 5 Punkten... dann lesen Sie dieses Buch besser nicht. Alle Weltverbesserungsträume bleiben Ihnen möglicherweise im Halse stecken. Selbst wenn nur 20 Prozent dessen stimmt, was in dem Buch behauptet wird, ist es noch unerträglich für mich. Das Buch könnte ein Anfang sein, sich wirklich intensiv mit der Gegenwart auseinanderzusetzen. Es kann einfach nicht sein, es darf einfach nicht sein, dass wir dermassen ausgesetzt sind, dass wir sowenig vermögen, wie es in diesem Buch erscheint. Wir müssen uns interessieren. Und Stellung beziehen. Und nachfassen. Das Internet ist ein Tummelplatz für Verbrechen. Aber das ist die Welt sowieso. Es sollte uns nicht davon abhalten, unsere Meinung zu verbreiten. Auch wenn sie manchmal ein Schmarrn ist. Man sollte das Maul aufmachen - mit diesem neuen Medium können wir wirklich Demokratie üben und durchsetzen Liest sich wie ein Thriller 5 von 5 PunktenSehr glaubwürdig schildert der Autor den langen Kampf ums Öl, und was uns evtl. noch bevorsteht. Alle Zitate und Quellen sind sauber nachvollziehbar und überprüfbar. Absolut lesenswert, allerdings wird einem die Welt dannach in einem anderen Licht erscheinen. Lesenswert 5 von 5 PunktenMotiviert durch aktuelle Entwicklungen in Wirtschaft, Finanzwelt und Politik beschäftige ich mich seit mehreren Monaten recht intensiv mit den Themen Wirtschaftsgeschichte und Geo-Politik. Zu meiner individuellen Meinungsbildung nutze ich in diesem Kontext unterschiedliche Medien und bin dabei stets bemüht verschiedene Meinungen zum selben Thema zu recherchieren. Engdahls Buch konnte mich überzeugen, letztlich auch weil es mich stets zum weiter lesen und zur weiteren Beschäftigung mit dem Themenkomplex motiviert hat. Fazit: lesenswert! Schockiernde Enthüllungen 5 von 5 PunktenWenn dies alles so stimmt, und es klingt absolut schlüssig und stimmig, dann sind wir alle nur Spielball eine kleinen Gruppe von Profiteuren ohne Gewissen. Absolut lesenswert. Mit der Ölwaffe zur Weltmacht 5 von 5 PunktenMit der Ölwaffe zur Weltmacht. Der Weg zur neuen Weltordnung Ein super interessantes Buch, das vor allem mal die Grössen der Staatsspitzen lesen sollten. |
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Maria Stuart von Michel DucheinGebundene Ausgabe von PatmosAngebote bei Amazon: ab EUR 2,99 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3491960975, Erscheinungsdatum: Juni 2003, Auflage: 1., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Ein gut recherchiertes Werk mit kleinen Druckfehlern 4 von 5 Punkten"Maria Stuart" von Michel Duchan ist vom geschichtlichen Standpunkt gesehen ein gelungenes Werk, obwohl es einige Druckfehler in Jahreszahlen und Daten aufweist. Der Autor versucht die Tatsachen aufzudecken und unbewiesene Annahmen in Maria Stuarts Biografie als solche auch kenntlich zu machen. Besonders interessant ist dabei das letzte Kapitel, welches die Mystifizierung der historischen Figur erklärt und anhand unterschiedlicher Standpunkte nachvollziehbar macht. Ein gelungenes Werk, wenn man die geschichtliche Figur der Maria Stuart mit allen ihren Wiedersprüchen kennen lernen möchte. Kein Trivialroman, aber für eine historische Darstellung auch nicht zu trocken. Eine differenzierte Biographie über die schottische Königin. 4 von 5 PunktenAls ich das Buch Mitte 1998 kaufte, war ich noch im Schottland-Rausch durch den gerade erlebten Urlaub. Da mich die Person Maria Stuarts schon seit der Schulzeit faszinierte, hatte ich hohe Erwartungen an eine Biographie. Michel Duchein zeichnet ein Bild von der historischen Persönlichkeit M. Stuarts, ohne die Privatperson in den Hintergrund treten zu lassen. Aus der Fülle der damaligen diplomatischen Post zwischen den Königshäusern rekonstruiert er ein sehr differenziertes, facettenreiches Bild von Maria Stuart und setzt sie in den internationalen Kontext des 16. Jhdts. Dabei erfährt der Leser aufschlußreiche politische Hintergründe über die damaligen Mächte in Europa - England, Frankreich, Spanien -und das Intrigenspiel der Herrscher und Herrscherinnen. Duchein vermeidet es geschickt, sich auf die Seite derer zu schlagen, die Maria Stuart lediglich im Glanz einer Märtyrerin erstrahlen lassen wollen. Er zieht Zeitzeugen verschiedener Lager heran, um der vielschichtigen und wechselhaften Persönlichkeit M. Stuarts gerecht zu werden. Alles in allem eine sehr lesenswerte UND unterhaltsame Biographie, die durch den feinen Humor zwischen den Zeilen im Gedächtnis bleibt. Mit Vorsicht zu genießen 2 von 5 PunktenDa ich mich bereits seit längerer Zeit mit der Person der Maria Stuart befasse (mit besonderem Augenmerk auf die Beziehung zwischen ihr und ihrer nicht minder bekannten Cousine Elisabeth I) fiel mir des öfteren auf, dass der Autor ein wenig dazu neigt Partei zu ergreifen für die Königin von Schottland. Er macht dies oft auf unterschwellige Weise, die man vielleicht gar nicht zwischen den Zeilen herauszulesen vermag, wenn man sich nicht eingehender mit dem Thema beschäftigt. Auf Seite 356 in der gebundenen Ausgabe hat sich zudem ein Druckfehler eingeschlichen: Der Herzog von Norfolk wurde am 16. Jänner des Jahres 1572 zum Tode verurteilt und nicht 1570. Letztendlich ist das Buch durchaus lesenswert - doch mit äußerster Vosicht zu genießen! Meinen Anspruch auf neutrale Haltung und möglichst objektive Schilderung erfüllt es eher nicht... was letzten Endes auch Geschmackssache ist. Für Interessierte lohnenswert 4 von 5 PunktenDem Autor ist es durchaus gelungen, eine stimmige, flüssig zu lesende Biografie zu erstellen, die weder zu wissenschaftlich noch zu banal gerät. Das ist ja oft das Problem: Entweder schlägt zu sehr der Historiker durch, der sich über das Auswerten der verschiedensten Quellen in der Aufreihung von Fakten und Daten verzettelt, oder eine Biografie mutiert zur Glorifizierung einer Persönlichkeit und rutscht in Kitsch ab. Michel Duchein ist der Spagat sehr gut gelungen. Manchem Leser mögen die vielen Verweise und mehrfachen Namenserklärungen lästig erscheinen, mir jedoch ist gerade dies positiv aufgefallen, da man so die Personen wieder erkennt und die Zusammenhänge immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden. Man merkt zwar, dass Duchein Maria Stuart durchaus eher wohlgesonnen ist als der Kontrahentin Elisabeth I. von England, aber er ist dennoch bemüht, immer wieder alle Aspekte zu beleuchten, und betont für meinen Geschmack fast etwas zu oft, dass der Historiker sich von subjektiver Betrachtung fern halten sollte. Wenn man sich ein wenig häufiger mit Biografien oder Büchern dieser Art beschäftigt, ist man auch ohne diese Hinweise in der Lage, etwaige Parteinahme oder nicht ganz objektive Betrachtungen zu erkennen und als solche zu bewerten. Wer sich für Maria Stuart und die politischen Begebenheiten ihrer Zeit interessiert, ist mit diesem Buch sehr gut bedient. Sachlich 4 von 5 PunktenEs gibt leider nur wenige richtige Maria Stuart-Biographien, meistens sind es eher historische Romane - aber Ducheins Werk ist eine "echte" Biographie. Ich war entsetzt zu lesen, dass Stefan Zweigs zwar brilliant geschriebenes, aber historisch bedeutungsloses Werk angeblich das einzige ist, was man auf Französisch ueber Maruia Stuart lesen kann! Der gute Mann war doch kein Historiker! Michel Ducheins Werk ist genau recherchiert und trotz des sachlichen Tons gut lesbar. Naiv fand ich nur seinen Kommentar zu der Tatsache, dass Amias Paulet (Marias letzter Wächter in England) nicht bereit war, seine Gefangene heimlich umzubringen - das war nämlich Elisabeths Idee, um sich die Hinrichtung ihrer Cousine zu ersparen. Duchein: "Er (Paulet) war kein Mörder!" Du lieber Himmel! Paulets Ablehnung der Mordtat ist wohl nicht in Gewissensbissen zu suchen, sondern darin, dass ihm klar war, dass man ihn nach dem Mord als Suendenbock geopfert hätte - das wäre mit Sicherheit passiert. Mir gefällt dieses Buch - aber an Antonia Frasers Maria Stuart-Biographie reicht bisher kein anderes Werk ueber die Schottenkönigign heran. |
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Heinrich VIII.: Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten von Uwe BaumannSondereinband von rororoAngebote bei Amazon: ab EUR 7,10 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3499504464, Erscheinungsdatum: Juni 1991, Auflage: 6 |
5 Kundenrezensionen:Sachlich aber interresant. 3 von 5 PunktenEin sehr sachliches Buch aber interresant für die die Fakten wollen über die Realität von damals. Heinrich VIII. mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten 4 von 5 PunktenIch habe schon viele Bücher über Heinrich den VIII. und die englische Geschichte gelesen und möchte das Buch von Uwe Baumann weiterempfehlen. Man erfährt viel über das Leben und die politische Bedeutung des Monarchen. Wer allerdings eine romantische Geschichte erwartet, wird enttäuscht werden. Das Niveau des Buches würde ich als hoch bezeichnen. Wieder eine gute Monographie 5 von 5 PunktenDiese Monographienreihe ist wirklich sehr zu empfehlen, ich bin jedesmal erstaunt, wieviel Information sich in so duennen Buechern unterbringen lässt! Uwe Baumann spricht aus, was mir schon bei anderen Buechern oft aufgefallen ist, dass man nämlich nur sehr wenig ueber Heinrichs Kindheit weiss - er war ja nur der zweite Sohn, deshalb kann man eigentlich nur die Titel aufzählen, die dem Jungen verliehen wurden. Uwe Baumann räumt selbst ein, man werde ihm vielleicht eine zu positive Darstellung von Heinrich vorwerfen, aber das nehme er in Kauf, da Heinrich oft genug als blutduerstiger Tyrann porträtiert worden sei. Kann seine Sympathie fuer Heinrich nicht ganz nachvollziehen, trotzdem gefällt mir dieses Buch, denn der Autor schafft es, einerseits Anteilnahme fuer das Schicksal ALLER Figuren - egal, wie sie einander gehasst haben - zu zeigen und andererseits dennoch sachlich zu bleiben. Auch das Bildmaterial hat mir gefallen. Habe mich gefreut ueber das Bild von Heinrichs Mutter, sie war wirklich schön! Super als Einstieg ins Thema 4 von 5 PunktenIch habe dieses Buch gekauft, um mein Wissen aus der Schule, das nur noch sehr verwaschen vorhanden war, aufzubessern und muss sagen, das ist das perfekte Buch fuer ein solches Ansinnen. Der Autor fasst informativ, interessant und absolut kurz aber detailiert zusammen. Es ist einfach zu lesen, bleibt im Gedaechtnis und man verliert sich nicht vom Hundertsten ins Tausendste, sondern bleibt auf den Punkt fokusiert. Fuer weitere Informationen bietet der Autor passende Literatur im Anhang. Kann man nur empfehlen! historisch 5 von 5 PunktenIst interessant. Der Autor versteht es historische Tatsachen gut und verständlich darzustellen. Das Bildmaterial is ebenfalls sehr gut. |
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Elisabeth I.: Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten von Herbert NetteSondereinband von rororoAngebote bei Amazon: ab EUR 6,50 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3499503115, Erscheinungsdatum: Dezember 1982, Auflage: 9 |
5 Kundenrezensionen:Hervorragend! 5 von 5 PunktenEs gibt jede Menge Bücher über Elizabeth und alle haben mehr oder weniger den gleichen Inhalt. Dieses Buch jedoch ist das beste, das ich bisher über sie gelesen habe. Es ist sehr informativ, sehr gut geschrieben, in klaren Sätzen und die 70 Jahre ihres Lebens sind sehr gut beschrieben und beschränken sich aufs Wesentliche. Hier ist nichts Überflüssiges oder übertrieben Erörtertes zu finden. Der Autor hat ein sehr gutes Buch geschrieben: kurz und knapp und alles Wichtige darin! Was auch super ist, dass die Fußnoten des Autors, die zwar selten auftauchen, sich unten auf der gleichen Seite befinden. So muss man nicht herumblättern, was ich als lästig empfinde. Es gibt zwar eine Menge anderer Fußnoten, die am Ende des Buches aufgeführt werden, aber diese beziehen sich ausschließlich auf Quellenangaben, die reichlich sind. So kann man sich nähere Infos holen, wenn man dies wünscht. Das Buch sagt aber an sich schon alles. Ebenso klasse finde ich die Zusammenfassung des Autors, die am Ende des Buches als eine Art Fazit erscheint. Das Buch hat ein praktisches Taschenbuchformat und hat gute Qualität. Auch die vielen Bilder sind klasse. ICh schließe mcih da den anderen Rezensenten hier an, die schrieben, dass es unglaublich ist, wieviel in solch ein kleines Taschenbuch hinein passt. Ein schöner Satz Elizabeths, der im Buch erwähnt ist, sei hier zum Schluss angemerkt: "Ein König zu sein und eine Krone zu tragen, ist ein Ding, glorreicher für die, die es sehen, als angenehm für die, die es zu erledigen haben." SEHR, SEHR EMPFEHLENSWERT!!! Sehr gelungen. 5 von 5 PunktenDas Buch ist unterhaltsam und liest sich schnell. Es ist auch für Einsteiger sehr geeignet, greift aber trotzdem alle wichtigen Aspekte auf. Wirklich sehr gelungen! Informativ 5 von 5 PunktenErstaunlich, wieviel Information in ein schmales Bändchen (rororo-Monographie) hineingeht! Der Autor schildert Elisabeths Leben auf den wenigen zur Verfuegung stehenden Seiten dennoch ausfuehrlich genug - sie erwacht zum Leben in dieser Monographie. Man spuert Nettes Sympathie fuer die Königin zwischen den Zeilen, aber er bleibt dennoch sachlich. Elisabeths Charakter - bei allen Launen und ihrem Temperament dennoch nie kopflos, sondern immer gemässigt - wird sehr gut dargestellt. Auch das Bildmaterial ist sehr schön, mir haben besonders Elisabeths Handschuhe gefallen. Eine gute Idee, am Ende des Buches verschiedene Aussagen von Zeitgenossen und anderen zu zitieren. Superinteressant und Informativ 5 von 5 PunktenIch habe dieses Buch gelesen und muss sagen, es gefällt mir ausgesprochen gut. Ich bin ein großer Fan von Elisabeth I. und habe schon viel über sie gelesen. Dieses werk ragt jedoch aus allen anderen heraus. Es ist wircklich interessant, wie viel in so ein kleines, schmales Bändchen passen kann. Es ist wircklich alles wichtige drin und es ist ausgesprochen angenehm zu lesen. Der Autor gibt alles so wieder, dass es wircklich für jeden verständlich ist und auch das das ganze Buch mit Zitaten gespickt ist macht die ganze Sache sehr interessant. Ebenfalls gefallen mir die vielen Bilder, die in diesem kleinen Buch auch noch Platz finden sehr gut. Insgesam kann ich das Buch nur jedem empfehlen. Es ist interessant für Leute die sich schon lange mit dem Thema beschäftigen, aber auch für Einsteiger geeignet, die sich erstmal schnell in das Thema reinlesen wollen. interessant 5 von 5 PunktenMan bekommt gute Einblicke in das Leben Elisabeth I von ihrer Jugend bis ins Alter. Sie war eigentlich eine vom Leben entäuschte Frau, die es dennoch verstand, ihre eigenen Bedürnisse zum Wohle Englands hintan zu stellen. Interessante Biografie durch genaue Nachforschungen des Autors. |
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Kleine Geschichte Schottlands von Michael MaurerBroschiert von Reclam, DitzingenAngebote bei Amazon: ab EUR 2,80 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3150170567, Erscheinungsdatum: Juni 2008 |
Eine Kundenrezension:klein aber fein 5 von 5 PunktenDie Geschichte Schottlands ist keineswegs als klein zu bezeichnen, dennoch schafft es Maurer in die "Kleine Geschichte Schottlands" nahezu die ganze Geschichte des Landes - von den Anfängen vor über 10.000 Jahren über die Unabhängigkeitsbemühungen im frühen und späten Mittelalter bis hin zur Gegenwart - anschaulich und verständlich zu skizzieren. Ich habe dieses kleine Werk für meine Facharbeit genutzt und wurde nicht enttäuscht. Sollte man mehr Informationen zu einem Thema suchen, so findet man im Literaturverzeichnis genügend Verweise - so wie es sich für ein gutes, historisch korrektes, Buch gehört. |
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