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Deutschland schafft sich ab: Wie wir unser Land aufs Spiel setzen von Thilo SarrazinGebundene Ausgabe von Deutsche Verlags-AnstaltAngebote bei Amazon: ab EUR 22,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3421044309, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 3 |
5 Kundenrezensionen:Scheiß Deutsche ! 5 von 5 PunktenWar heute mit meiner Mom einkaufen. Drängelt sich an der Kasse ein Türke vor uns. Sagt meine Mom. ,,Holla, wie haben wirs denn?''. Sagt der Türke ,,Hab nur Packung Zigaretten'' Sagt meine Mom ,, So aber nicht, sie hätten ja fragen können'' und geht wieder vor ihn. Sagt der Türke ,,Scheiß Deutsche''... Deutschland schaft sich ab!! 5 von 5 PunktenDas Buch ist sachlich und sollte jeder Lesen.Erst dann eine Meinung äußern. Ich hoffe es ist noch nicht zu spät.Es muß schnellstens was passiere.Wir dürfen das Thema auch nicht im Sand verlaufen lassen,sondern müssen es immer und immer wieder ansprechen. Empfehlenswert dazu das Buch kein schwarz,kein rot ,kein gold von Udo Ulfkotte. Dieses Buch ist der Wahnsinn und öffnet einem total die Augen!! Thilo for Kanzler 5 von 5 PunktenWie man anhand der Anzahl Fünfsternebewertung hier deutlich sehen kann, hat Herr Sarrazin genau das Thema getroffen, was den meisten Menschen in Deutschland am Herzen liegt. Endlich macht mal einer den mund auf und sagt das, was über die Hälfte der Deutschen denkt. Unsere Ausländerpolitik zielt auf Selbstzerstörung Deutschlands hinaus. Und Herr Sarrazin fragt zurecht: Warum schaffen es alle Ausländer in der dritten Generation sich so zu benehmen und zu sprechen wie Deutsche, nur die Türken und Araber nicht. Ich glaube schon, dass es da ein Gen gibt. Also für mich wäre klar, wenn Thilo eine Partei gründen würde, dann kämen die anderen Parteien bei Wahlen verdammt schlecht weg. Denn das ist Deutschland: Wir lassen uns nicht zum Andersdenken verleiten, wir haben eine freie Meinung und Herr Sarrazin traut sich diese zu veröffentlichen, endlich. Sarrazin statt Muezzin 5 von 5 PunktenMuss man gelesen haben !!! Wohne im Osten Hamburgs und kann extrem gut die von Sarrazin angeführten Argumente nachvollziehen. Bitte erst lesen und dann meckern, liebe Gutmenschen. Sarrazin versteht sich extrem gut darauf, die Schweigespirale zu brechen. Ich bewundere seinen Mut, trotz der Tabuisierung seinen Mann zu stehen. Rhetorisch mag er zwar kein Meisterwerk vollbracht haben, doch ein Politiker, der seine Thesen eher auf Fakten und Statistiken stützt,ist mir sehr viel lieber als ein Demagoge, welcher nur leere Phrasen hübsch verpackt. Man kann sagen, Sarrazin betreibt Realpolitik und nicht ideologische Schönfärberei. Ich denke, die SPD sollte ihn auf keinen Fall ausschließen. Die SPD muss sich auf fihre Wurzeln besinnen - das Ansprechen von gesellschaftlichen Problemen, auch wenn es den herrschenden nicht gefällt. War das vor 100 Jahren vielleicht noch die soziale Frage und der Status der Arbeiter, so kann man heute von einer kulturellen Frage sprechen. migranten ein problem!?wohl eher die deutschen!!!!!!!! 1 von 5 PunktenDieses Buch ist es absolut nciht wert zu lesen,da es weder objektiv berichtet noch gut strukturiert und begrüdent ist.thesen über thesen."so hetze und spalte ich deutschlands bevölkerung" könnte dieses buch auch als titel tragen.traurig nur, dass 49% der bevölkerung so denken und der ansicht sind,dass nciht sie sondern nur die sogenannten "ausländer" schuld an dem integratiuonsproblem sind. hat denn niemand etwas aus der vergangenheit gelernt? hat irgendjemand von den beführwortern dieses buches mit menschen mit migrationshintergrund schonmal ien längeres offenes gespräch geführt?ich glaube nicht,aber verurteilen und anderen die schuld geben ist leichter als sich selber einmal zu fragen,ob wir vielleicht genauso zur integration beitragen könnten. wer dieses buch liest kann miener meinung nach gleich ehrlih sagen,dass er "rechts" denkt und die dieliebe tolle NPD wählen!!!!Viel spaß damit.... |
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Das Ende der Geduld: Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter von Kirsten HeisigTaschenbuch von Verlag HerderAngebote bei Amazon: ab EUR 11,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3451302047, Erscheinungsdatum: Juli 2010, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Es braucht mehr! 4 von 5 PunktenEin hochinteressantes Werk, das so manchem allzu liberalen Geist bitter aufstoßen und Personen die dem Medienglamauk hörig sind Angst machen dürfte. Durchweg belegte Daten, Statistiken und vor allem sehr viel selbst erlebte Beiträge fügen die Thematik der Kriminalität der Jugend glaubhaft zu einem nachvollziehbaren Ganzen zusammen. Die Folgerungen und Forderungen, zum Teil nicht politisch (aber) korrekt, der Autorin passen in das gesamt Bild hinein. Bücher wie dieses sollten meiner Meinung nach öfter, in stärkerer Auflage und mit mehr Rückhalt in den Medien, erscheinen. Auch auf die Gefahr hin, dass ein oder zwei Absätze nicht politisch korrekt oder mainstream scheinen. Alles in allem ein Schriftwerk, dass sich nicht nur Kollegen von Frau Heisig, sondern gerade unsere Volksvertreter zu Gemüte führen sollten. Für jeden anderen, der dieses Werk zu lesen bekommt, ein absolutes, wenn auch teilweise trockenes, muss. In der Realität angekommen 5 von 5 PunktenDeutschland schafft sich ab: Wie wir unser Land aufs Spiel setzen Richterin Heisig stand an vorderster Front bei der Bekämpfung der Berliner Jugendkriminalität, die maßgeblich von Migranten mit türkischem und arabischem Migrationshintergrund beeinflusst wird. Nicht nur in Berlin, auch in anderen Städten Deutschlands, zum Beispiel Duisburg Marxloh, ist es bislang nicht gelungen, die Problematik politisch in den Griff zu bekommen. Frau Heisig hat mit hohem persönlichen Engagement versucht, mit ihren Möglichkeiten und Verbindungen die bestehenden katastrophalen, duch Fakten belegten Berliner Verhältnisse, für ihren Zuständigkeitsbereich zu verändern. Dabei hat sie sich nicht nur Freunde geschaffen, zumal sie noch mutig das vorliegende Buch geschrieben hat. Leider ist diese couragierte Frau auf bisher nicht endgültig geklärte Weise aus dem Leben geschieden. Auffallend ist, daß auch Dr. Thilo Sarrazin als ehemaliger Berliner Finanzsenator mit den Zuständen in Deutschlands Hauptstadt bestens vertraut, in seinem Buch "Deutschland schafft sich ab" identische Zahlen publiziert und insgesamt zu dem Ergebnis kommt, daß verantwortliche Politiker eben nicht alles Notwendige getan haben, um Schaden vom Deutschen Volk abzuwenden. Wenn nun, als Ergbenis der unglaublich positiven Resonanz auf beide Bücher, endlich eine realistische Betrachtung der Migrationsproblematik und daraus resultierende dringend notwendige politische Maßnahmen erfolgen, hat sich das Bemühen beider Autoren in jeder Hinsicht gelohnt. Jeder am aktuellen politischen Zeitgeschehen interessierte Bürger dieses Landes sollte, um sich eine fundierte eigene Meinung über den Zustand unserer Demokratie zu bilden, diese beiden Bücher unbedingt gelesen haben. Deutschland wach auf! 5 von 5 PunktenDieses Buch sollte jeder (sinnverstehend!) gelesen haben, der sich politisch zu Aspekten wie Jugendkriminalität, Migration, Integration äußern möchte oder sogar politisch aktiv ist. Bewohner eines Flächenbundeslandes (wie auch ich) leben geradezu in einer problemfreien Idylle verglichen mit Großstadtbezirken wie Neukölln. Frau Heisig ist zwar keine begnadete Schreiberin, streckenweise liest sich das Buch etwas spröde, aber es werden knallhart aus ihrer langjährigen Praxis an der juristischen Front Fakten dargestellt, die vielen Multikulti-Fans und "Bildung für alle"-Rufern überhaupt nicht in ihr Weltbild passen, die deshalb Andersdenkende schnell in eine "rassistische" oder eine "elitäre" Ecke stecken. Aber egal ob es um kriminelle Kinder im Drogengeschäft, um schulverweigernde oder nicht beschulbare Jugendliche, um bestens vernetzte nahöstliche Migrantensippen geht, es sind Fakten. Engagierte und motivierte Sozialarbeiter und Ordnungskräfte werden teilweise auf politischen Befehl von ganz oben an ihrer Arbeit gehindert - für die von Kirsten Heisig dargestellte Personengruppe wird unser Rechtsstaat ausgehebelt. Das Erscheinungsdatum des Buches passt prima (abgesprochen?) zum Buch von Sarrazin, das ebenfalls Pflichtlektüre ist. Buchbewertung 4 von 5 PunktenDieses Buch gibt einen guten Einblick in die Realität einer bundesdeutschen Großstadt und ihren Problemen. Frau Heisig erzählt von Gründen der Gewalt von jugendlichen Migranten. Sie schildert die Probleme sachlich, erwähnt aber auch deutlich, dass die "Problemmigranten" nicht so zahlreich sind, wie es vielleicht manche Menschen gerne hätten. Sie lässt auch nicht unerwähnt, dass es auch viele brutalste Gewalttäter ohne Migrationshintergrund gibt. Sie lässt ihre Berwertungen über Hilfsangebote und die Lösungsansätze von Organisationen in Deutschland und anderer europäischer Großstädte in ihr Buch einfliesen. Insgesamt gesehen eine sehr deprimierende Momentaufnahme, speziell aus Neukölln, einem Stadtteil Berlins. Plädoyer für eine längst (!) überfällige Sichtweise der beklemmenden Realität 5 von 5 PunktenDa bereits in vielen der vorangegegangen Rezensionen enthalten, möchte ich hier auf eine spezifische Beschäftigung mit den von Heisig ungeschönt präsentierten Fakten verzichten. Jene Fakten jedoch sind - und das ist gleichermaßen das Fazit, das sich nach Lektüre des Buches geradezu aufdrängt - so überwältigend, dass es kaum noch nachvollziehbar erscheint, weshalb unsere edlen Verfechter der political correctness diese alarmierenden Zahlen von parasitär Agierenden, die uns allen schaden, bisher verschweigen bzw. schönreden konnten. Es ist, um mit unser aller Kanzlerin zu sprechen, nämlich "nicht hilfreich", stets gebetsmühlenartig gelungene Integrationsbeispiele zu präsentieren, um auf diese Weise die üble, dunkle Kehrseite all derer, die sich allen kostenintensiven Bemühungen gegenüber resistent zeigen, totzuschweigen, schönzureden, wegzudiskutieren. Heisig ist nicht Sarrazin, der ebenfalls wichtige Fakten präsentiert, aufgrund seiner - noch - exponierten Stellung inkl. seiner partiellen Ungeschicklichkeiten nicht Volkes, wohl aber den Zorn der Machthabenden auf sich zieht. Während Letzterer Fakten mit Meinung verquickt und sich logischerweise dadurch besonders angreifbar macht, lässt Heisig Tatsachen sprechen, verstrickt sich nicht in Gedankengänge, die von Böswilligen als "rassistisch" gebrandmarkt werden könnten, vertraut auf die soziale Sprengkraft ihrer dokumentierten Erfahrungen und auf die Kraft ihrer Zahlen. Sie liefert ein mutiges, ein ungemein wichtiges Buch, an dem keiner vorbeikommt und das Veränderungen geradezu erzwingt. Und: Sie liefert eine Fülle an ebenso durchdachten wie pragmatischen Lösungsvorschlägen. Sozialromantik können wir uns in diesem Land nicht mehr leisten und niemand, der sich auf solche Weise äußert, darf künftig mit bequemen, mit üblichen, aber unzutreffenden Etikettierungen ins Abseits gestellt werden. Selbst die Kanzlerin äußert nun, dass die überproportionale Gewaltbereitschaft bestimmter Gruppen nicht länger tabuisiert werden dürfe - ohne Frau Heisig, ohne Herrn Sarrazin hätten wir Derartiges gewiss nie aus ihrem Munde vernehmen dürfen. Die Veröffentlichungen beider Autoren, die Ross und Reiter mutig benennen, hat den Druck auf die Politik massiv erhöht und weiteres Schönreden vereitelt. Und genau darin besteht deren großes Verdienst! "Das Ende der Geduld" ist nicht nur Titel des Buches. Das Ende der Geduld beginnt sich nun auch bei der Mehrheit der Bevölkerung abzuzeichnen, die nichts gegen integrationsbereite Migranten hat, wohl aber gegen diejenigen, die sich sämtlichen Bemühungen gegenüber widersetzen, brachiale Gewalt ausüben und unsere Gesetze schamlos missbrauchen. |
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Schneewittchen muss sterben von Nele NeuhausBroschiert von List Tb.Angebote bei Amazon: ab EUR 6,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3548609821, Erscheinungsdatum: Juni 2010 |
5 Kundenrezensionen:Nicht schlecht - aber auch nicht gut 3 von 5 PunktenIch gehöre normalerweise nicht zu den Krimi-Lesern (mit wenigen Ausnahmen), aber die überwiegend guten Rezensionen und der zugegenermaßen interessante Titel ließen mich dazu verleiten, mir den Krimi "Schneewittchen muss sterben" zu kaufen. Tobias Sartorius hat seine Strafe für den Mord an zwei jungen Mädchen abgesessen und wird nach zehn Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Zurück in seinem Heimatdorf, muss er mit den Altlasten seiner Vergangenheit kämpfen. Kurz danach verschwindet abermals ein junges Mädchen und die Geschichte nimmt ihren Lauf... Nele Neuhaus' Krimiroman liest sich sehr kurzweilig und ist äußerst unterhaltsam. Trotzdem ist er meiner Meinung nach um gut 100 Seiten zu lang geraten, da eben ca. 100 Seiten vor Schluss die wichtigsten Rätsel bereits gelöst sind. Irgendwie versucht Neuhaus, während dieser 100 Seiten die Spannung aufrecht zu erhalten, indem sie die Geschichte mit ein paar (teilweise nicht sehr glaubwürdigen) Wendungen verkompliziert. Das gelingt leider nicht so wirklich. Außerdem fand ich auch die 450 Seiten davor - wie oben schon erwähnt - sehr unterhaltsam und kurzweilig, jedoch nicht spannend. Insbesondere die beiden Polizei-Hauptfiguren Pia und Bodenstein erhalten im Laufe der Geschichte ausreichen Platz und ihre Lebensgeschichte wird dem Leser Schritt für Schritt näher gebracht - Neuhaus schafft es jedoch nicht, wirklich "lebendige" Charaktere aufzubauen. Auch der Schreibstil wirkt manchmal ein bisschen unbeholfen und ein bisschen schreierisch, siehe folgenden Abschnitt aus dem Buch: "[...] Es war so kalt! Und sie hatte eine so entsetzliche Angst vor dem Ertrinken. Immer wieder kamen ihr Bilder aus Titanic in den sinn. Den Film hatte sie ein halbes Dutzend Mal gesehen und Rotz und Wasser geheult, als Leonardo DiCaprio von dem Brett abgeglitten und in den Tiefen des Meeres versunken war. Das Wasser des Nordatlantiks konnte kaum kälter gewesen sein als die Scheißbrühe hier! [...]" Summa summarum ein nettes Buch, perfekt um im Spätsommer ein paar Seiten am See bzw. in Bus oder Bahn zu lesen und sich berieseln zu lassen ohne sich allzu stark konzentrieren zu müssen. 2 Sterne bedeutet "Gefällt mir nicht." Das kann ich nicht behaupten. 3 Sterne bedeutet "Nicht schlecht". Das Buch ist nicht schlecht - aber auch nicht gut. Spannend,spannender,Neuhaus! 5 von 5 PunktenDie ist nun das 4. Buch von Nele Neuhaus und ich muß sagen von Buch zu Buch wird sie besser. Dieses Buch ist der Hammer, so was von spannend, ich mag es gar nicht aus der Hand legen. Das ist so ein Buch, wenn man damit beginnt, möchte man Klingel und Telefon abschalten und nur noch lesen. Jedesmal wenn man denkt, nun kommt alles raus, kommt alles ganz anders,immer neue Abgründe tun sich auf und nicht eine Seite ist langweilig. Und bei all den Verwirrungen im Fall, bleiben die Hauptpersonen Bodenstein und seine Kollegin Pia für den Leser bodenständig und auch der Einblick in deren chaotisches Privatleben, lenkt nicht vom Thema ab. Alles in allem ein gelungenes Buch, von dem man hofft, es möge nie enden.. bitte mehr davon!! Suchtfaktor: hoch! 4 von 5 Punkten"Schneewittchen muss sterben" ist eines der Bücher, das man nur sehr schwer wieder aus der Hand legen kann... Nachdem Tobias Sartorius nach 10 Jahren im Gefängnis in seinen Heimatort zurück kehrt, wird seine Mutter von einer Brücke gestoßen und lebensgefährlich verletzt... und das Verschwinden zweier junger Mädchen, für das man ihn verurteilt hatte, wirft plötzlich neue Fragen auf. Tobias scheint in einem Geflecht aus Lügen, Verrat, Eigennutz und Feigheit verstrickt zu sein. Während sich dieses langsam entwirrt, verschwindet erneut ein Mädchen. Wenn das Buch auch eine wirklich fesselnde Lektüre darstellt: hinterher blieben doch noch einige Fragen offen. Wurde irgendwann geklärt, wie Stefanies Halskette in die Milchküche kam? Oder habe ich das überlesen? Gestört haben mich im Rückblick aber vor allem die Umstände von Amelies Verschwinden. Ich möchte nichts verraten, aber blöder gehts ja meiner Meinung nach aus Tätersicht kaum... Daher ein Sternchen Abzug für einen ansonsten sehr lesenswerten Roman. Packender Taunus-Krimi mit vielen Verdächtigen 5 von 5 PunktenTobias Sartorius kehrt nach zehn Jahren Haft, die er für die Ermordung zweier 17jähriger Mädchen abgesessen hat, in sein Heimatdorf Altenhain zurück. Dort ist nichts mehr, wie es einmal war. Die Gaststätte seines Vaters ist seit langem bankrott, der Hof gleicht einem Müllplatz und Tobias wird sofort offen angefeindet. Kurz darauf fällt sogar seine inzwischen von seinem Vater geschiedene Mutter einem heimtückischen Anschlag zum Opfer. Als die Leiche eines der Mädchen gefunden wird, stellen die bearbeitenden Kriminalbeamten Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein Ungereimtheiten in der damaligen Abwicklung des Falles fest. Die junge Amelie ist fasziniert von den Abgründen, die sich in dem verschlafenen Dorf offenbaren und ermittelt auf eigene Faust. Nicht lange danach verschwindet sie spurlos und für die Dorfbewohner steht der Täter bereits fest. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn sowohl Amelie als auch der erneut verdächtigte Tobias schweben in großer Gefahr. Schneewittchen muss sterben ist bereits der vierte Roman der im Taunus lebenden Autorin Nele Neuhaus mit den Ermittlern Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff. Es werden jedoch keinerlei Vorkenntnisse aus den ersten Bänden benötigt. Ganz wunderbar gelingt es der Autorin in einem gerade mal zwanzig Tage umfassenden Zeitraum eine Fülle von Spuren zu legen, die den Leser dieses exzellenten Kriminalromans begeistert miträtseln lassen. Zu keinem Zeitpunkt lässt die Spannung nach, immer wieder gibt es neue Wendungen, neue Verdächtige. Teilweise verführen richtig gemeine Cliffhanger zum sofortigen Weiterlesen, egal was der Wecker anzeigt. Es ist für mich gut vorstellbar, wie in einem kleinen Dorf eine verschworene Gemeinschaft entstehen kann, wo jeder am liebsten seine eigenen Leichen im Keller behalten möchte. Die einzelnen Charaktere sind dann auch sehr bildhaft dargestellt, man kann mit den leidenden Eltern der toten Mädchen ebenso mitfühlen wie mit den Sorgen privater Art der Ermittler. Insgesamt gelingt es der Autorin hervorragend, alles miteinander zu verknüpfen und ein rundum gelungenes Porträt einer von Lügen, Verrat, Eitelkeit und Machtsucht geprägten Gemeinschaft zu zeichnen. Der Roman hat mich auf jeden Fall veranlasst, auch die vorher erschienenen Bände der Reihe einer näheren Betrachtung zu unterziehen, denn deutsche Autoren müssen sich auch in diesem Genre keinesfalls vor ihren amerikanischen Kollegen verstecken. Schneewittchen muss sterben 5 von 5 PunktenTolles Buch, ich konnte mich immer nur schwer losreißen, da auch immer die Spannung gehalten wird |
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Schändung: Thriller von Jussi Adler-OlsenTaschenbuch von Deutscher Taschenbuch VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 12,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3423247878, Erscheinungsdatum: Sept. 2010 |
5 Kundenrezensionen:Durchschnitt 3 von 5 PunktenNach dem ersten Roman "Erbarmen", wo der Autor es schaffte, Spannung aufzubauen, ist dieser Roman durchschnittlich. Aus meiner Sicht ist die Geschichte, obwohl haarsträubend, nicht so emotional nachvollziebar und spannend. Hoffentlich werden zukünfrtige Bücher wieder besser. Enttäuschende Fortsetzung 3 von 5 PunktenNach dem sensationellen ersten Band konnte ich es kaum noch erwarten endlich zu erfahren, wie es mit dem außergewöhnlichen Ermittlerduo, welches ja in Schändung zum Trio wird, weitergeht. Inhaltlich ist ja schon alles gesagt, daher halte ich mich kurz: ich war sehr enttäuscht. Das Buch ist nicht annähernd so spannend wie das erste. Es liest sich ziemlich schwerfällig, ich finde es teilweise sehr anstrengend der Handlung zu folgen. Die Idee des Buches ist auf jeden Fall gut und zeigt einen Blick in menschliche Abgründe. Das war es aber auch schon. Einzig die Charaktere um Carl Morck bringen mich dazu drei Sterne zu vergeben. Ich hoffe der nächste Band (geplant sind ja 10) wird wieder besser :-( weit weg von Erbarmen 2 von 5 PunktenNach dem ersten Buch konnte ich kaum die Veröffentlichung des zweiten erwarten und wurde enttäuscht.Das Buch ließt sich meiner Meinung nach sehr zäh,die einzelnen Kapitel irgendwie abgehackt und selbst das Thema ist kein wirklich Fesselndes. Mich hat das zu sehr an Bücher von Andreas Franz und den Film Hostel erinnert,welche auch das Thema gelangweilte Reiche ,die über dem Gesetz stehen,haben. Vor allem konnte ich für Kimmie kein Mitleid aufbringen, die Begründung von der Seite des Autors für ihre Verbrechen in Jugendjahren hört jeder Leser heute in den Nachrichten(schlechte Kindheit,emotional verkümmert.....)Bei ihr wurde wenigstens versucht das "warum" zu erklären,der Hintergrund etwas beleuchtet,was bei den anderen Mitspielern völlig fehlt.Als Leser tappt man diesbezüglich völlig im Dunkeln. Was Kimmie ohne Mitleid und aus purem Sadismus anderen angetan hat,wendete sich schließlich gegen sie selbst,was mich als Leser völlig kalt läßt. Dieses Buch werde ich vor allem nach Erbarmen nur zögernd empfehlen. Tolles Buch, falscher Titel 5 von 5 PunktenAdler-Olsen ist für mich der neue Star am Thrillerhimmel. Nach "Erbarmen" ist "Schändung" ebenso hochspannend, unterhaltsam und zudem wohl dosiert humorvoll. Eine unbedingte Empfehlung an alle, die spannende Literatur mögen. Nur passt der Titel "Schändung" ebensowenig zum Inhalt des Buches wie es zuvor bei "Erbarmen" der Fall war. Trotzdem: Lesen und sich freuen, das Buch ist klasse! Mühsam und zäh 2 von 5 PunktenIch hab mich, wie auch von anderen hier geschrieben, sehr auf das zweite Buch gefreut und hatte hohe Erwartungen, vor allem, weil das Thema in "Erbarmen" sehr gut ausgesucht war. Leider wurde ich enttäuscht, die Geschichte liest sich oberflächlich, zäh und oft hab ich gedacht jetzt kommt eine Spannende Schlüsselszene, dann hörte Das Kapitel auf und es war keine rede mehr nachstehend. Das Thema an sich ist auch nicht gerade mein Fall gewesen und ich hab Assads Sympathische Art vermisst. Vielleicht liegt es auch an der Übersetzung... Am Ende war ich nicht überzeugt und hatte kein so schönes bzw. wehmütiges Gefühl, dass es jetzt zu Ende ist : ) |
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Tiere Essen von Jonathan Safran FoerGebundene Ausgabe von Kiepenheuer & WitschAngebote bei Amazon: ab EUR 14,80 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3462040448, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 1., Auflage |
5 Kundenrezensionen:Nichts Neues! 5 von 5 PunktenWer das alles längst wissen wollte, konnte es bereits 1906 in Upton Sinclairs "Der Dschungel" nachlesen. nicht nur für Vegetarier 5 von 5 Punktendieses Buch sollte unbedingt jeder lesen, der sich Tier- und Menschenfreund nennt. Gut recherchiert und nicht nur auf die Tierhaltung und Schlachtung in den USA anwendbar, sondern auch auf unser Land. Der Autor hat nicht nur seine eigene Meinung und Thesen in diesem Buch "zu Wort kommen lassen", sondern auch Leute die in der Fleischverarbeitung arbeiten, Farmer und Tierschützer. Nicht trocken und langweilig sondern einfach toll geschrieben. Lesenswert 5 von 5 PunktenEin wunderbares Buch, das in keinem Bücherschrank fehlen sollte. Ich habe es vielen Bekannten geschenkt, die angetan waren und ihre Haltung Tieren, der Natur, der Erde gegenüber überdachten. Danke! 5 von 5 PunktenIch will jetzt nicht auf Einzelheiten eingehen und wiederholen, was die begeisterten Rezensenten vor mir schon ausgeführt haben. Nur soviel: Ich wollte immer Vegetarierin werden, habe es aber nie geschafft. Seitdem ich dieses Buch gelesen habe, esse ich kein Fleisch mehr. Danke Jonathan Safran Foer. Ein genial lesenswertes Buch 5 von 5 PunktenDieses Buch müssen Sie unbedingt lesen. Allerdings warne ich Sie: Es verändert Ihr Leben. Für sehr gute Freunde und Bekannte habe ich gleich zehn weitere Ausgaben geordert. Empfehlen auch Sie es unbedingt weiter. |
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Verblendung (1): Roman von Stieg LarssonTaschenbuch von Heyne VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 5,25 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453432452, Erscheinungsdatum: Mai 2007, Auflage: Vollst. dt. Taschenbuchausgabe. |
5 Kundenrezensionen:Stieg Larsson 5 von 5 Punktenman muss unbedingt alle 3 Bücher haben - sind wirklich das Beste das ich seit Langem gelesen habe! Langweilig und langatmig 2 von 5 PunktenDas Buch schien durch die lange Platzierung in den Bestsellerlisten und der Verfilmung vielversprechend. Als ich es dann empfohlen bekam, kam ich nicht mehr drum herum. Ich lese unglaublich gerne Krimis, bin aber eine anspruchsvolle Leserin, denn wenn man sich mit Krimis und Thrillern etwas auskennt, werden Handlungen und Bücher schnell vorhersehbar. So wie dieses. Es war langweilig, der Protagonist schräg und unsympathisch und gerade die ersten, hmm, 200 Seiten tot langweilig. Aus Lisbeth hätte der Autor weit mehr herausholen können und der Plot um das Magazin Millenium ist das langweiligste und langatmigste von allem. Unterm Strich, ich habe es nicht fertig gelesen, werde mir die anderen Teile auch nicht kaufen und kann nicht verstehen, wieso ein so langweiliges Buch so viel Anklang findet... Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Gute Idee, mäßige Umsetzung 2 von 5 PunktenDas ist also der Roman, um dem so ein Hype gemacht wird. Da ich gerne anspruchsvolle Krimis lese, der Roman von Lobeshymnen überzogen wird und ich auch die Geschichte für interessant finde, hatte ich hohe Erwartungen an das Buch. Wie so oft - am Ende bin ich doch etwas enttäuscht. Bereits nach ein paar Seiten merkt man, das Larsson nicht unbedingt ein begnadeter Romancier ist. Vor allem die wörtlichen Reden in dem Buch wirken stellenweise arg konstruiert. Schlimmer ist der lange Leerlauf in dem Buch, der sich ab Seite 100 bis ca. Seite 400 einstellt. Hier geht stellenweise gar nichts voran - dann auf einmal erhöht sich das Tempo und -hoppla, so schnell schaut man gar nicht - ist das Rätsel auch schon gelüftet. Danach zieht sich das Buch zäh wie Kaugummi nochmal 100 Seiten dahin, um eine Nebenhandlung noch "zu Ende zu bringen". Dass der Autor hier bei moralischen Problemen mit zweierlei Maß misst, sei ihm verziehen. Die eher unglaubwürdig agierenden Darsteller nicht. Das erste Zusammentreffen von Mikael und Lisbeth ist so völlig unglaubwürdig, dass es schon fast ins groteske abgleitet. Und von solchen Stellen wimmelt es im Buch leider nur. Mikael kann auch scheinbar jede Frau haben, diese unterwerfen sich ihm völlig willenlos. Die Frau als Sexobjekt. Ich kann auch nicht verstehen, wie man hier dem Autor ernsthaft bescheinigen kann, eine "beissende Gesellschaftskritik" verfasst zu haben. Larsson's Kritik ist die übliche, stereotype Abhandlung: Der alte Patricharch, der sich noch um seine Arbeiter gekümmert hat, kommt gut weg, Börse ist böse, Medien bis auf eine strahlende Ausnahme zu harmlos, etc. Larssons Buch ertrinkt in Klischees, seine Geschichte ist alsbald doch vorhersehbar und wird zudem plump dargeboten. Man kann das Buch in zwei Tagen durchlesen, das möchte ich hier noch positiv erwähnen. Darum auch zwei Punkte. Wer einen anspruchslosen Krimi Lesen möchte, der schnell und einfach zu lesen - der mag zufrieden sein. Wer auf einen guten sprachlichen Stil hofft, eine komplexe Geschichte mit glaubwürdigen Charakteren, auf substantielle Kritik - der ist bei diesem Buch fehl am Platze. Spannend bis zum Schluss 5 von 5 PunktenGänsehaut pur erlebt man bei diesem ersten Teil der Larsson-Sage. Eine klug gestrickte Geschichte, die einen nicht mehr loslässt. Wenn man einmal angefangen hat zu lesen, besteht Suchtgefahr, auch noch die letzen beiden Titel zu kaufen. Unbedingte Empfehlung Weniger ist manchmal mehr 3 von 5 PunktenDas Buch ist zusammenfassend recht gut. Die ersten 400 Seiten, hätte man jedoch auf 100 Seiten kürzen können! Die Familiengeschichte von ca. 50 Personen hat mich sehr gelangweilt, vor allem weil man sich sowieso nicht alles merken kann. Beeindruckend ist jedoch der Inhalt ab S. 400! Wie jedes noch so kleine Detail bei einer eigentlich aussichtslosen Suche den Hauptcharakter Mikael Blomkvist immer einen kleinen Schritt weiter bringt ist wirklich erstaunlich und reißt den Leser mit. Man begegnet in diesem Buch auch sehr außergewöhnlichen Charaktären wie Lisbeth Salander, über deren Geschichte und Beweggründe man automatisch nachdenken muss. |
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Eine unbeliebte Frau von Nele NeuhausBroschiert von List Tb.Angebote bei Amazon: ab EUR 5,30 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3548608876, Erscheinungsdatum: Mai 2009 |
5 Kundenrezensionen:nicht unspannend??? 2 von 5 Punktenwer "nicht unspannend" statt einfach nur "spannend" schreibt, sollte sich über Kommafehler nicht aufregen. Davon abgesehen, ich fand es unspannend hm nicht spannend. nicht schlecht 4 von 5 PunktenFür ein Erstlingskrimi nicht schlecht. Geschichte interessant, teilweise spannend. Handlungsort Pferdeklinik, Reiterhof, Reiterhof, Pferdeklinik. Kommissar und Kollegin recht sympatisch dargestellt. Habe mir noch den Nachfolgekrimi bestellt, da ich glaube, dass noch viel Potenzial für einen richtig guten Krimi vorhanden ist. Knapper Durchschnitt 2 von 5 Punkten"Eine unbeliebte Frau" kann mir, entgegen aller hier schon abgegebenen positiven bewertungen, nicht beliebter werden. Zu pferde- und reiterinnenlastig, wobei man sich fragt, was das ganze mit dem stoff zu tun hat. Ohne ginge es auch. Schnell, oft zu schnell wechselnde handlungsstränge, die optisch vom verlag her nicht sichtbar werden und das lesen erschweren. Sehr künstliche handlung, wenig realitätsnah, vor allem was die nicht- verfolgung der straftaten "entführung, freiheitsberaubung, schwere körperverletzung (kastration)" u.a. anbelangt. Die ermittler bleiben blasse figuren "ohne ecken und kanten", sprich: ohne eigene perönlichkeitsprofile. Stilistisch keine offenbarung für eine autorin, die laut "waschzettel" auch Germanistik studiert hat. Sie sollte lieber pferdebücher für vorrangig weibliche teenies schreiben, denn da passt auch die oft doch recht triviale ausdrucksweise besser. Das Erste - das Letzte? 4 von 5 PunktenNele Neuhaus ist mir eigentlich aufgefallen, weil ich irgendwann im Buchladen stand, "Schneewittchen muss sterben" in den Fingern hielt, den Text auf dem Buchrücken las und dachte: "Och, hört sich nett an". Da ich aber nicht unbedingt Buch Nr. 4 vor Buch Nr. 1 gelesen haben wollte, musste ich also an den Beginn der Reihe zurück - "Eine unbeliebte Frau". Und genau eben genanntes Buch ist ein recht solider Krimi geworden. Die Ermittler Oliver von Bodenstein und Pia Kirchoff haben es in ihrem ersten Fall im Taunus gleich mit einem Selbstmord und einem Mord zu tun. Charmant und recht dörflich geht es zu, die Ermittlung nimmt jedoch rasant ihren Lauf, schnell gibt es gleich mehrere Mordverdächtige. Das große Plus: Die beiden Hauptcharaktere wirken nicht aufgesetzt, sind tiefgründig genug für eine gute Serie angelegt und auch die Story und ihre Auflösung kommen (wenn auch ein wenig bieder) glaubwürdig daher. Insgesamt eine kurzweilige Mördersuche die (nicht nur) Tatort-Fans begeistern wird, manchmal vielleicht ein Eckchen zu viel viel an Geschehen, was da auf 381 Seiten zusammenkommt, auch an Verbrechen (was eine der Hauptfiguren auch selbst feststellt, siehe S.381), aber insgesamt noch sehr unterhaltsam. Solide Vier-Sterne-Krimiunterhaltung. Und zur Antwort der Frage in der Überschrift: Nette Krimilektüre, Teil 2 werde ich bestimmt irgendwann lesen, schon allein weil Teil 4 scheinbar ein echter Hammer sein soll und ich gute deutsche Krimis eigentlich mag. Spannend bis zuletzt 4 von 5 PunktenEin sehr Spannender Krimi der immer wieder neue überraschende Details offeriert. Lediglich die Suche nach dem vermissten Kind wird zu beiläufig behandelt. Ansonsten sehr zu empfehlen. Andrea Eckert |
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Verdammnis (2): Roman: Millennium Trilogie 2 von Stieg LarssonTaschenbuch von Heyne VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 5,45 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453433173, Erscheinungsdatum: August 2008 |
5 Kundenrezensionen:Spannung 5 von 5 Punktenvon der ersten bis zur letzten Seite garantiert. Nichts für schwache Gemüter. Lisbeth Salander wächst einem richtig ans Herz! Viel "mehr" mit wenig dahinter 3 von 5 PunktenDer zweite Teil hält leider nicht, was der erste verspricht, sondern ist einfach nur "mehr": Mehr Lisbeth mit mehr Psychosen, mehr triebgesteuerte Männer, mehr Apple-Werbung. Und vor allem länger: Obwohl sich das Buch gut liest, ist der größte Teil überflüssig und scheint ein Vorgeschmack auf Band 3 - aber so langweilig wie das Buch war, werde ich den wohl nicht mehr lesen. Ich habe nämlich schon ein leises Gefühl, was mich dort erwartet - nämlich noch mehr. Toller Krimi mit einzigartigen Protagonisten 5 von 5 PunktenDieses Buch hat mich förmlich an meinen Lesesessel gefesselt. Ich war ja schon von dem 1.Teil, "Verblendung", sehr begeistert. Doch "Verdammnis" übertraf alle meine Erwartungen. Lisbeth Salander ist eine der beeindruckensten und interessantesten Personen von denen ich je in einem Buch gelesen habe. Ein großes Lob an Stieg Larsson und seine tolle Schreibweise. Noch nie zuvor konnte ich mir die Personen in einem Buch so gut vorstellen. Mir kam es fast so vor als würde Mikael Blomkvist, Erika Berger oder Lisbeth Salander dirket vor mir stehen. Schon allein Lisbeth Salander war es wert, dieses Buch aufzugreifen, zu lesen und tiefer in Lisbeth Salanders grausame Vergangenheit einzutauchen. Ich war ,und bin, begeistert und muss glaub ich nicht mehr erwähnen das ich ein euphorischer Lisbeth-Salander-Fan bin! Absolute Kaufempfehlung ! Verdammnis - wieder eine schlaflose Nacht 4 von 5 PunktenDas zweite Buch von Stieg Larsson Verdammnis hat mich genauso in den Bann gezogen wie das Erste. Es geht mehr oder weniger beschaulich los. Lisbeth treibt sich in der Weltgeschichte herum und taucht wieder in Schweden auf. Man muss diese Bücher übrigens in der richtigen Reihenfolge lesen, da die Handlung aufeinander aufbaut, sonst kommt man nicht mit. Mikael Blomkvist möchte ein Buch herausgeben, welches brisante Details bezüglich des Mädchenhandels in Schweden aufdecken soll. Sein Buchautor und dessen Partnerin werden ermordet. Am Tatort wird die Mordwaffe gefunden und auf der befinden sich die Fingerabdrücke von Lisbeth Salander. Der Betreuer von ihr wird auch noch ermordet aufgefunden und es sieht nicht gut aus. Lisbeth taucht ab. Mikael glaubt an ihre Unschuld. Spannend bis zum bitteren Ende. Es war mal wieder eine Lesenacht bis halb drei. Ich konnte das Buch vorher nicht aus den Händen legen. Die Schleichwerbung für IKEA und sonstiges muss man einfach ignorieren. Spannung pur 5 von 5 PunktenDieser 2. Teil hat mir am Besten gefallen. Er ist so spannend, auch gesprochen, dass man kaum aufhören kann, zuzuhören. |
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Leichenblässe von Simon BeckettTaschenbuch von rororoAngebote bei Amazon: ab EUR 5,80 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 349924859X, Erscheinungsdatum: Juli 2010, Auflage: 2 |
Aus der Amazon.de-RedaktionThrillerautor Simon Beckett ist zurück, und mit ihm natürlich der Held seiner ersten beiden Bestseller, der forensische Anthropologe David Hunter. In Leichenblässe reist Hunter nach seiner Genesung von einem Mordanschlag auf Wunsch seines Lehrers Tom Lieberman nach Tennessee und sieht sich mit einem skrupellosen Serienmörder konfrontiert, der die beiden Wissenschaftler auf ihrem eigenen Spezialgebiet in die Irre führt. Eigentlich möchte David Hunter nach seiner Genesung nur ein wenig auf andere Gedanken kommen und folgt daher der Einladung seines Mentors Tom Lieberman an dessen Forschungsinstitut nur allzu gerne. Doch schon bald ist es mit Forschung alleine nicht mehr getan. Lieberman soll die stark verweste Leiche eines Mordopfers untersuchen. Der gesundheitlich stark angeschlagene Lieberman bittet seinen Freund Hunter, ihm bei der Arbeit zu helfen. Dessen Anwesenheit stößt bei den Agenten des Tennessee Bureau of Investigation und beim zuständigen Pathologen auf eisige Ablehnung. Doch Lieberman boxt seinen ehemaligen Schüler allen Widerständen zum Trotz durch. Schnell stellen sich Probleme bei der Untersuchung der Leiche ein. Die Todesursache ist nicht eindeutig zu klären, der Zeitpunkt des Todes ist unklar, was die Anthropologen am meisten überrascht, merkwürdige Fingerabdrücke werden gefunden und die Identifikation des Opfers birgt ungeahnte Schwierigkeiten. Nichts an der Leiche und am Fundort ist so, wie es sein sollte. Zu allem Überfluss rennt den Ermittlern die Zeit davon, denn weitere Opfer tauchen auf. Hunter und Lieberman wird klar, dass der Täter mit ihnen spielt und ein ganz bestimmtes Ziel verfolgt. Beide ahnen jedoch nicht, dass sie selbst in tödlicher Gefahr schweben. Simon Beckett hat ein weiteres Meisterstück eines Pathologie-Thrillers abgeliefert. Reich an überraschenden Details und mit einem furiosen und dramatischen Showdown ausgestattet, bietet Leichenblässe alles, was der Krimileser mit Recht erwarten darf. Die Täterperspektive als dramaturgischer Kniff ist zwar nicht mehr neu, doch Beckett verwendet dieses Mittel sehr sparsam und äußerst virtuos, um Einblicke in die komplexe Psyche des Mörders zu geben, durchaus aber auch, um falsche Fährten zu legen. Wer Beckett bisher noch nicht kannte, wird sich begierig auch auf dessen beide ersten Thriller Die Chemie des Todes und Kalte Asche stürzen. Intelligente atemberaubende Spannung! --Ulrich Deurer 5 Kundenrezensionen:From my cold dead hand 4 von 5 PunktenEndlich hatte ich wieder einen Roman von Simon Becket in der Hand. Ich konnte ihn beinahe nicht mehr aus der Hand legen. Herausragend ist wie detailgenau Becket die Taten und Spurensuche beschreibt. Er macht es mit einer gewissen wissenschaftlichen Distanz. Der Charakter von Dr. Hunter ist konsequent und authentisch ausgestaltet. Für den Lesegenuss ist es ratsam die Bücher in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Wer sich durch detaillierte Beschreibungen der Opfer und Tatorte nicht abschrecken lässt, dem sei das Buch ans pochenende Herz gelegt. Interessant und lehrreich 5 von 5 PunktenDieses Buch hat mich nicht unbedingt durch die Spannung (wie in den anderen Büchern von Simon Beckett) überzeugt, sondern durch die vielen Asprekte der Anatomie/Anthropologie. Durch dieses Buch habe ich viel gelernt. Es ist wirklich lesenswert! Spannend von der ersten bis zur letzten Seite 5 von 5 PunktenDavid Hunter wird zu seinem 3. Fall gerufen: er soll einem alten Freund bei der Aufklärung eines Mordes helfen. Anfangs noch von Selbstzweifeln und Ängsten geplagt, vergräbt sich David immer mehr in den Fall... "Leichenblässe" ist meiner Meinung nach das bisher beste Buch der "Hunter-Reihe". Diesmal schafft der Autor es, von Anfang bis zum Ende Spannung zu erzeugen und auch das Ende ist wie bei "Chemie des Todes" und "Kalte Asche" überraschend, überrumpelnd und irritierend. Allerdings auch ziemlich surreal. Anders als bei den ersten beiden Büchern werden in diesem Buch auch immer mal wieder die Gedanken des Mörders beschrieben, irritierender Weise in der "Du-Perspektive". Lohnt sich zu lesen! Stark!!! 5 von 5 PunktenWieder mal ein starkes Buch von Simon Beckett. Allein der Einstieg auf der "Bodyfarm" lässt einem die Haare zu Berge stehen, und auch danach liefert der Autor wieder einen Thriller in altbewährter Qualität. Topp! Starker 3. Teil 5 von 5 PunktenNachdem mich der zweite Teil der Hunter-Reihe nicht so zu überzeugen vermochte wie seine Geburt in "Chemie des Todes", war "Leichenblässe" wiederum fesselnde Lektüre von Anfang bis Ende. Stärker wieder als in Teil 2 ziehen sich Hunters persönliche Schwächen und die Geister seiner Vergangenheit wie ein roter Faden durchs Buch. Seine inneren Kämpfe werden noch verstärkt durch seinen Aufenthalt in Amerika, der ihn - trotz alter Freunde - zu einem Außenseiter macht; mehr noch, die amerikanischen Ermittler lassen ihn eher unwillig an der Untersuchung teilnehmen, anstatt sich vor seinen überlegenen Kenntnissen zu verbeugen. In "Leichenblässe" ist Hunter nicht länger der allwissende Lehrer, vielmehr folgt er den Fußstapfen seines ehemaligen Professors. Hunters Selbstzweifel, seine oft negative Grundeinstellung gegenüber neuen Bekannten und der kalte Wind, der ihm von Seiten der Ermittler ins Gesicht weht, lassen ihn menschlicher, fehlbarer wirken als in Teil 2, und das kommt dem Buch meiner Ansicht nach sehr zu Gute. Gleichzeitig stellen seine realistischen Schwächen einen guten Kontrast dar zum psychopathischen Serienmörder, der sein Unwesen zwar hier auf die nähere Umgebung der Body Farm konzentriert, der mit ähnlichen Psychosen und in ähnlichem Ausmaß aber durchaus schon Kinozuschauer in seinen Bann gezogen hat. Die Handlung nimmt fast von Beginn an Fahrt auf, und gerade auch der Schauplatz um die Body Farm entwickelt eine ganz eigene Dynamik, die den Spannungsbogen hochhält und die Seiten nur so vorbeifliegen lässt. Alles in allem ein gelungener dritter Teil, der an die Stärken von Teil 1 anknüpft. |
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Vergebung (3): Roman: Millennium Trilogie 3 von Stieg LarssonTaschenbuch von Heyne VerlagAngebote bei Amazon: ab EUR 5,65 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453434064, Erscheinungsdatum: Mai 2009 |
Aus der Amazon.de-RedaktionLisbeth Salander hat es wieder einmal nicht geschafft. Mit einer Axt hat die Ermittlerin versucht, ihrem Erzeuger und ewigen Erzfeind Alexander Zalatschenko das Leben zu nehmen, aber der skrupellose Kriminelle, der seine Tochter zuvor lebendig begraben hatte, überlebt und jagt Salander zudem noch eine Kugel in den Kopf. Nun liegen beide mit schweren Verletzungen, aber genesend, fast Tür an Tür im selben Krankenhaus. Derweil versucht Salanders Kollege Mikael Blomkvist, Salander vom Vorwurf des dreifachen Mordes reinzuwaschen ? und sticht dabei in ein wahres Wespennest aus Korruption und krimineller Energie. Und er stößt auf ein gewaltiges Komplott von Mächten, die seine Ermittlungen empfindlich zu behindern suchen. Dann gibt es weitere Morde? Als Verblendung, Verdammnis und Vergebung des schwedischen Journalisten und Herausgebers der Zeitschrift EXPO, Stieg Larsson, als Krimi-Trilogie in Deutschland erschien, war das auch hierzulande eine kleine Sensation. Denn der Experte für Rechtsradikalismus und Neonazismus hatte mit den drei Bänden einen Maßstab gesetzt, der zeigen konnte, wohin die Reise des modernen Thrillers gehen kann. Vergebung als Abschluss der Trilogie zeigt dies vielleicht eindinglicher als die beiden Bände zuvor: Denn so atemberaubend spannend wie dieses Buch ist lange keines mehr gewesen. 2004 erlag Stieg Larsson im Alter von nur 50 Jahren unerwartet einem Herzinfarkt. Was er an schmalem Werk aber hinterlassen hat, gehört zum besten, was die Krimiliteratur in letzter Zeit zu bieten hatte. -- Stefan Kellerer 5 Kundenrezensionen:Lose Enden werden verknüpft 5 von 5 PunktenLisbeth Salander kommt schwer verletzt in die gleiche Klinik wie ihr Vater Zalschenko. Aber wie kommt ein Vater dazu, zu versuchen, seine eigene Tochter zu töten? Und was hat die schwedische Regierung mit Zalaschenko zu tun? Diese und alle anderen Fragen der beiden vorangehenden Bände werden geklärt. Und das finde ich sehr überraschend, dass Larsson es tatsächlich schafft, ALLE losen Fäden miteinander zu verknüpfen und zu einem logischen Ende zu bringen. Für mich der absolute Höhepunkt ist die Vernehmung des Psychologen Teleborian. Wer die beiden anderen Bände mochte, ist hier genau richtig, wer Verblendung und Verdammnis nicht kennt - erstmal die lesen! Der Brotbelag schwedischer Journalisten ist für die Story unerheblich 4 von 5 PunktenKurz & knapp: Larson hält die Spannung. Ohne die Handlung zu beeinflussen, hätte das Buch gut 100 - 150 Seiten kürzer sein können. Der Brotbelag schwedischer Journalisten ist für die Story unerheblich. Ein wenig zuviele irrelevante Nebenstränge. Dieses "Ausschmücken" machen gerade den 1. Teil (dessen Story auch etwas schwach ist) sehr zäh und langatmig. Absolut empfehlenswert!!!! 5 von 5 PunktenAbsolut empfehlenswert!!!! Habe die drei Bände quasi gefressen. Bestellt dieses Buch bzw. diese Bücher, Ihr werdet es nicht bereuuen! Super Trilogie 5 von 5 PunktenEs ist ein Jammer das dieser Schriftsteller nicht mehr unter uns ist. Bin eine richtige Leseratte, vor allem Thriller. Lese alles von Katzenbach bis Vandenberg. Viele Trilogien habe ich gelesen unter anderem die von Simon Beckett. Was Stieg Larsson hier abgeliefert hat ist oberste Spitzenklasse. Spannend von Anfang bis zum Ende. Das sind Bücher, wenn du die fertig gelesen hast musst du zuerst mal tief durchatmen. Obwohl das ja richtig dicke Dinger sind, ist man traurig wenn man sie, wie ich, ganz schnell gelesen hat. Wenns mehr Sterne geben würde, bekäme er von mir Stück. Toll, muss man gelesen haben. Geheimnisse der schwedischen Regierung... 5 von 5 PunktenAm Ende des 2. Band wird Lisbeth schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Ihr Vater -und Feind- Zala lebt ebenfalls noch. Nun muss Mikael Lisbeths Unschuld beweisen, bevor eine Gerichtsverhandlung ansteht. Stieg Larsson gelang es wieder einmal, Spannung vom ersten Kapitel an bis zum Schluss aufzubauen. Wer Vergebung liest, sollte auch zuvor die beiden ersten Teile, Verblendung und Verdammnis, oder wenigstens den zweiten, gelesen haben. Vergebung macht genau da weiter, wo Teil 2 aufhört. Natürlich spielen hier wieder alte Bekannte sowie neue Feinde und Personen eine Rolle. Obwohl mehrere neu eingeführt werden, kommen einem diese nicht Fehl am Platz vor; viele Nebenhandlungen entstehen, und obwohl Lisbeth im Krankenhaus liegt, und scheinbar selbst nichts verrichten kann, dreht sich nicht Alles einzig und allein nur um Mikael Blomkvist. Die Ermittlungen und Nachforschungen wegen Lisbeth führen später sogar bis in die schwedische Regierung, die in der Vergangenheit scheinbar etliche illegale Aktionen durchgeführt hat... Alle Handlungsstränge sind von Stieg Larsson sehr geschickt und vielschichtig verknüpft, die Übersetzung ins Deutsche finde ich sehr gelungen. Ich würde also abschließend zu dem Schluss kommen, dass man Larssons Millenium-Trilogie lieber als Ganzes ansieht (und liest), um einfach eine bessere Verständnis zu den Personen zu erhalten und um bestimmte Schlüsse besser nachverfolgen zu können. Von mir gibt es für den (offiziell) letzten Teil 5 Sterne, da ich Stieg Larssons Trilogie mit viel Interesse und Spannung gelesen habe und dabei nie Langeweile aufgekommen ist oder unnötige Streckungen der Story vorgekommen sind. Daher halte ich die Millenium-Trilogie zu Recht als eine der besten Thriller der letzten Jahre. |
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